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Geschichte und Organisation von Schulsozialarbeit und benötigte Kompetenzen

Título: Geschichte und Organisation von Schulsozialarbeit und benötigte Kompetenzen

Trabajo Escrito , 2017 , 24 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Niklas Künneke (Autor)

Trabajo social
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Würde man Menschen im Rentenalter Fragen über die Schulsozialarbeit stellen, sie würden wahrscheinlich nicht einmal wissen, um was es sich handelt: ein vergleichsweise sehr junges Handlungsfeld der Sozialen Arbeit, dass in den letzten Jahren immer stärker gewachsen ist.

Die Relevanz dieses Handlungsfeldes könnte derzeit nicht höher sein, da im Zuge aktueller gesellschaftlicher Veränderungen die Schulsozialarbeit ein wichtiges Standbein der Schulen darstellt. Genauer geht es um aktuelle Migrationsbewegungen, die Entwicklung hin zur Ganztagsbetreuung, sowie die Etablierung inklusiver Schulen.

Diese wissenschaftliche Arbeit soll zu Beginn eine kurze Definition von Schulsozialarbeit geben und darüber aufklären, mit welchen spezifischen Tätigkeitsfeldern sich ein Schulsozialarbeiter oder eine Schulsozialarbeiterin konfrontiert sieht. Danach folgt der geschichtliche Hintergrund des Handlungsfeldes. Zuerst sollen dabei die Wurzeln und Ursprünge von Schulsozialarbeit aufgezeigt werden, um im Anschluss die Entwicklung der Schulsozialarbeit, wie wir sie heute kennen, geschichtlich zu beleuchten. Um die geschichtliche Verortung abzuschließen, wird kurz der aktuelle Stand der Schulsozialarbeit illustriert. Anschließend soll die Organisation der Schulsozialarbeit dargelegt werden. Im Zuge dessen sollen zuerst die rechtlichen Grundlagen abgehandelt werden. Zu Beginn wird der gesetzliche Auftrag der Schulen am Beispiel NRW erörtert, um anschließend herauszufinden, ob Schulsozialarbeit in Deutschland gesetzlich verankert ist. Daraufhin werden die bestehenden Trägerstrukturen demonstriert, gefolgt von der Finanzierung der Schulsozialarbeit. Es folgen im vorletzten Abschnitt dieser Arbeit Kompetenzdarstellungen von professionellen Fachkräften, die speziell auf das Handlungsfeld Schulsozialarbeit zugeschnittenen sind. Dazu wird zuerst die Begrifflichkeit der Professionalität definiert um dann die einzelnen Kompetenzen darzulegen. Das Handlungskompetenzmodell von Heiner wird dabei als Strukturgeber verwendet. Abschließend folgt ein Fazit, in dem alle Informationen gebündelt und zusammengefasst werden und es wird geschaut, inwiefern die Schulsozialarbeit Defizite aufweist, um anschließend Entwicklungspotentiale aufzudecken.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition und Tätigkeitsfelder von Schulsozialarbeit

2. Historische Entwicklung

2.1 Die Ursprünge von Jugendhilfe in Schulen

2.2 Schulsozialarbeit von 1970 bis heute

2.3 Aktueller Stand

3. Organisation

3.1 Rechtliche Grundlagen

3.1.1 Auftrag der Schule am Beispiel NRW

3.1.2 Gesetzliche Verankerung von Schulsozialarbeit

3.2 Trägerstrukturen

3.3 Finanzierung

4. Kompetenzen von professionellen Fachkräften

4.1 Bereichsbezogen Kompetenzen

4.1.2 Fallkompetenzen

4.1.3 Systemkompetenzen

4.1.4 Sozial- und Selbstkompetenzen

4.2 Prozessbezogen Kompetenzen

4.2.1 Interaktion und Kommunikation

4.2.2 Qualitätsentwicklung und Evaluation

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit hat das Ziel, einen umfassenden Überblick über das Handlungsfeld der Schulsozialarbeit zu geben. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Schulsozialarbeit definiert ist, wie sie sich historisch entwickelt hat und welche Kompetenzen für professionelle Fachkräfte in diesem Bereich essenziell sind, um den komplexen Anforderungen im schulischen Kontext gerecht zu werden.

  • Historische Genese und Entwicklung der Schulsozialarbeit
  • Strukturelle und rechtliche Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit
  • Finanzierungsmodelle und Trägerstrukturen
  • Kompetenzmodell für professionelles Handeln in der Schule
  • Qualitätsentwicklung und Evaluation in der schulischen Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Ursprünge von Jugendhilfe in Schulen

Beginnen soll der geschichtliche Einblick der Schulsozialarbeit im 18. Jahrhundert bei den Wurzeln der Jugendhilfe in Schulen bei der Industrieschule. Das sozialpädagogische Konzept der Schule basierte darauf, wie der Name der Schulform vermuten lässt, die Kinder und Jugendlichen zu angepassten Arbeitern der Industrie zu formen. Industrie hieß zu der damaligen Zeit hieß hauptsächlich Landwirtschaft und Fabrikarbeiten. Der Fleiß und die Arbeit standen also im Vordergrund und so zielte die Bildung und Erziehung auf die spätere Arbeitstauglichkeit ab. Anlass für die Bildung einer solchen Schulform war primär die Bekämpfung von Armut. Armut wurde zu dieser Zeit nicht mehr als gottgegebener Zustand gesehen, sondern als Mangel an Bildung und Vorbereitung in den Bereichen Fleiß, Sparsamkeit, Hygiene und Ordnungssinn (Aden-Grossmann, 2016, S. 11-15). Mitte des 19. Jahrhunderts setzte in Deutschland die Industrialisierung ein. Dadurch entstanden Haltungen, die durch Kapitalismus und Profitgier geprägt waren und so entstand die Lohnsklaverei und die Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen.

Bereits ab dem sechsten Lebensjahr wurden Kinder unter schlechtesten Bedingungen in Fabriken beschäftigt. Auch Nachtschichten wurden von Kindern übernommen und so ging die Entwicklung der aufsteigenden Industrie einher mit schlechten sozialen und gesundheitlichen Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche. Auf diese Lage wurde im Jahre 1823 aufmerksam gemacht, jedoch war der Grund für eine Entwicklung hin zum Kinderschutz nicht der, die körperliche und seelische Unversehrtheit der Kinder sicherzustellen, sondern um die spätere Militärtauglichkeit der Jungen nicht durch frühe gesundheitliche Schäden zu gefährden. Aufgrund großen Widerstandes der Fabrikherren wurden erst fünfzehn Jahre später die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen reguliert (Aden-Grossmann, 2016, S. 20-23).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das junge Handlungsfeld der Schulsozialarbeit und Vorstellung der Zielsetzung sowie der Struktur der wissenschaftlichen Arbeit.

1. Definition und Tätigkeitsfelder von Schulsozialarbeit: Auseinandersetzung mit den vielfältigen Begrifflichkeiten und Definitionen der Schulsozialarbeit sowie Darstellung ihrer Haupttätigkeitsfelder.

2. Historische Entwicklung: Untersuchung der historischen Wurzeln der Schulsozialarbeit von den Industrieschulen bis zur heutigen institutionalisierten Form.

3. Organisation: Analyse der rechtlichen Grundlagen, der verschiedenen Trägerstrukturen und der Finanzierungssituation des Handlungsfeldes.

4. Kompetenzen von professionellen Fachkräften: Detaillierte Darlegung der notwendigen fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen von Schulsozialarbeitern auf Basis des Handlungskompetenzmodells.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklungspotenziale und notwendigen politischen sowie fachlichen Schritte zur Professionalisierung der Schulsozialarbeit.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Schulentwicklung, Handlungskompetenz, Professionalisierung, Beratung, Inklusion, Trägerstrukturen, Sozialpädagogik, Ganztagsbetreuung, Fallkompetenz, Evaluation, Schulrecht, Bildungsauftrag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Handlungsfeld der Schulsozialarbeit, beleuchtet deren historische Genese, rechtliche Verankerung und organisationsstrukturelle Aspekte sowie die erforderlichen Kompetenzen für professionelle Fachkräfte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Begriffs, der historischen Entwicklung, den rechtlichen Grundlagen (exemplarisch in NRW), der Trägerlandschaft, Finanzierungsmöglichkeiten und dem Kompetenzprofil für das pädagogische Handeln an Schulen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, den aktuellen Stand und die Struktur der Schulsozialarbeit fundiert darzulegen, um aufzuzeigen, wie dieses junge Arbeitsfeld zur Bildungsgerechtigkeit beiträgt und welche Professionalisierungsbedarfe bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse, die den aktuellen Forschungsstand zu Begrifflichkeiten, gesetzlichen Rahmenbedingungen und Kompetenzmodellen zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, eine Analyse der Organisation (Recht, Träger, Finanzen) und eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Kompetenzmodell nach Heiner.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Professionalisierung, Handlungskompetenz und Inklusion geprägt.

Wie bewertet der Autor die aktuelle gesetzliche Verankerung der Schulsozialarbeit?

Der Autor stellt fest, dass eine explizite namentliche Nennung in Gesetzestexten fehlt, jedoch eine indirekte rechtliche Basis über verschiedene Paragraphen des SGB VIII sowie das Schulgesetz hergestellt werden kann.

Warum ist die Unterscheidung zwischen bereichsbezogenen und prozessbezogenen Kompetenzen für Schulsozialarbeiter so wichtig?

Diese Differenzierung hilft Fachkräften, ihre Rolle zwischen spezifischen Aufgabenfeldern (wie Beratung) und universellen, methodischen Anforderungen (wie Evaluation und Planung) besser zu strukturieren.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Geschichte und Organisation von Schulsozialarbeit und benötigte Kompetenzen
Universidad
University of Applied Sciences Dortmund
Calificación
1,3
Autor
Niklas Künneke (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
24
No. de catálogo
V379137
ISBN (Ebook)
9783668560697
ISBN (Libro)
9783668560703
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schulsozialarbeit Geschichte historische Entwicklung Organisation Finanzierung Trägerstrukturen Kompetenzen Rechtliche Grundlage Recht Handlungskompetenzen Sozialkompetenzen Selbstkompetenzen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Niklas Künneke (Autor), 2017, Geschichte und Organisation von Schulsozialarbeit und benötigte Kompetenzen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379137
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