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Transformation der Finanzbranche. Die digitale Anlageberatung in deutschen FinTechs im Vergleich zum konventionellen Anlagegeschäft

Titel: Transformation der Finanzbranche. Die digitale Anlageberatung in deutschen FinTechs im Vergleich zum konventionellen Anlagegeschäft

Masterarbeit , 2017 , 76 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Martin Bechtloff (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Finanzbranche befindet sich in einer tiefgreifenden, digitalen Transformation. Sogenannte Financial Technologies, kurz FinTechs, ersetzen mit ihren computerbasierten Technologien scheinbar ganze Geschäftssegmente, wie das private Anlagegeschäft von klassischen Banken und Vermögensverwaltern. Die Erfolge der FinTechs sind nicht aufzuhalten und alteingesessene, klassische Marktteilnehmer müssen die neue digitale Konkurrenz ernst nehmen. Doch wie sieht das Geschäftsmodell von solch modernen Anbietern aus? Wie können digitale Prozesse beispielsweise das Gespräch mit einem Vermögensverwalter ersetzen? Und was ist eigentlich ein Robo-Advisor?

Martin Bechtloff untersucht anhand der aktuellen Finanzmarktregulierung, wie diese neuen Prozesse aussehen können. In seiner Publikation vergleicht er die neuen Geschäftsmodelle digitaler Anbieter mit der Wettbewerbsfähigkeit klassischer Unternehmenskonzepte auf unterschiedlichen Ebenen. Anhand von Interviews mit Experten der FinTech-Branche erläutert er zahlreiche Verfahren, die dieser neue Zweig der Finanzwelt eröffnet und gibt somit aufschlussreiche Einblicke in einen noch nie zuvor dagewesenen Teil des Finanzmarktes.

Aus dem Inhalt:

Robo-Advisor;
FinTech;
Geschäftsmodelle;
Digitale Anlageberatung;
Finanzmarkt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz und Zielsetzung

1.2 Aufbau und Eingrenzung

2 Wissenschaftliche Grundlagen

2.1 Volkswirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Staat und Wirtschaft

2.1.1 Staatliche Einflussnahme durch Regulierung

2.1.2 Aufbau und Einfluss der Finanzaufsicht

2.2 Einordnung des Marktes für Robo-Advisory in den juristischen Kontext

2.3 Methodik der Analyse von Geschäftsmodellen

2.4 Wissenschaftliches Vorgehen bei qualitativen Telefoninterviews

3 Analyse der regulatorischen Vorgaben in der digitalen Anlageberatung

3.1 Aktuelle Regulierung am Beispiel der Richtlinie//EG

3.2 Zukünftige Regulierung und deren Folgen anhand der Richtlinie//EU

4 Analyse von FinTech Geschäftsmodellen in der digitalen Anlageberatung

4.1 Unternehmensexterne Umfeldanalyse

4.2 Strategische Analyse der Geschäftsmodelle von Robo-Advisorn

4.2.1 Wettbewerbsverhalten

4.2.2 Kundennutzen und Benutzerfreundlichkeit

4.2.3 Kundensegmente

4.2.4 Kommunikationskanäle

4.2.5 Ertrags- und Kostenmodelle

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Transformation der Finanzbranche durch digitale Anlageberatung (Robo-Advisory) unter Berücksichtigung regulatorischer Einflüsse sowie der strategischen Geschäftsmodelle deutscher FinTechs. Dabei wird untersucht, wie technologische Innovationen und neue gesetzliche Rahmenbedingungen das Wettbewerbsgefüge zwischen traditionellen Banken und digitalen Anbietern verändern.

  • Regulatorische Anforderungen am Beispiel der MiFID I- und MiFID II-Richtlinien
  • Strukturelle Analyse der Geschäftsmodelle von Robo-Advisorn mittels PEST-Methode
  • Wettbewerbsanalyse: Interaktion zwischen etablierten Finanzinstituten und FinTechs
  • Evaluierung von Kundennutzen, Benutzerfreundlichkeit und Ertragsmodellen

Auszug aus dem Buch

3.1 Aktuelle Regulierung am Beispiel der Richtlinie//EG

Im Jahr 2004 entschied die europäische Gesetzgebung, bestehend aus Europäischen Parlament und Europäischen Rat, den Anlegerschutz und die Harmonisierung des europäischen Finanzmarktes zu verbessern. Deshalb verabschiedete sie mit der Richtlinie 2004/39/EU Rahmenregelungen, die 2006 anhand der Umsetzungsrichtlinie 2006/73/EG für die Praxis konkretisiert wurden und von den nationalen Gesetzgebern umzusetzen waren. Im Gegensatz zu anderen EU-Regelungen, die spezifische Teilbereiche des Finanzmarktes regeln, sollte MiFID I auf makroprudenzieller Ebene für alle Wertpapierdienstleistungsunternehmen umfassende Verhaltensstandards festlegen. Ziel war es, den Anlegerschutz durch bessere Informations- und Beratungsstandards, Vorgaben für die Einnahme von Provisionen und die Vermeidung von Interessenskonflikten zu fördern.

Im Juli 2007 wurde MiFID I durch das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz in deutsches Recht umgesetzt, das wiederrum im Wertpapierhandelsgesetztes, Kreditwesengesetzes, Aktiengesetz und der Gewerbeordnung Berücksichtigung fand.

Im Detail verlangt MiFID I, dass von Kunden in Abhängigkeit ihrer Klassifizierung und der zu erbringenden Dienstleistung Informationen eingeholt werden. Dies wird damit begründet, dass nicht davon ausgegangen werden kann, dass Anleger über tiefe Kenntnisse über Kapitalmärkte und Anlageprodukte verfügen. In diesem Zusammenhang müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen die Kenntnisse und Erfahrungen des Kunden abfragen, indem dessen Vertrautheit mit verschiedenen Arten von Finanzinstrumenten ermittelt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Einfluss von technologischer Disruption und Regulierung auf die Finanzbranche und definiert das Forschungsziel der Arbeit.

2 Wissenschaftliche Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Hintergründe zur staatlichen Wirtschaftsregulierung, zur Struktur der Finanzaufsicht und zur Methodik der Geschäftsmodellanalyse.

3 Analyse der regulatorischen Vorgaben in der digitalen Anlageberatung: Hier werden die regulatorischen Rahmenbedingungen durch MiFID I und MiFID II detailliert untersucht und deren Auswirkungen auf digitale Anlageberatungsmodelle analysiert.

4 Analyse von FinTech Geschäftsmodellen in der digitalen Anlageberatung: Dieses Kapitel analysiert das Marktumfeld mittels PEST-Analyse und untersucht spezifische strategische Aspekte wie Wettbewerbsverhalten, Kundennutzen und Ertragsmodelle der Robo-Advisor.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Auswirkungen der regulatorischen Verschärfungen zusammen und bewertet die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Robo-Advisory am Markt.

Schlüsselwörter

Robo-Advisor, MiFID, Finanzbranche, Digitalisierung, Regulierung, FinTech, Anlageberatung, Vermögensverwaltung, Finanzaufsicht, Wertpapierhandel, Geschäftsmodellanalyse, Anlegerschutz, Bafin, Compliance, Markteintritt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Transformation der deutschen Finanzbranche durch digitale Anlageberatung, wobei der Fokus auf den Geschäftsmodellen von Robo-Advisorn im Vergleich zu konventionellen Anlagegeschäften liegt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Buch?

Zentral sind die Auswirkungen regulatorischer Vorgaben (insbesondere MiFID I und II) auf FinTech-Geschäftsmodelle sowie die strategische Positionierung und das Marktumfeld der digitalen Anlageberater.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Marktumfeld und die Zukunftsfähigkeit der digitalen Anlageberatung in der deutschen FinTech-Branche in Bezug auf Potentiale und Herausforderungen wissenschaftlich zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer PEST-Analyse des Marktumfeldes und stützt sich auf empirische Forschung durch qualitative Experteninterviews, ergänzt durch Sekundäranalysen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung regulatorischer Vorgaben sowie eine strategische Analyse der Geschäftsmodelle von Robo-Advisorn, unterteilt in Aspekte wie Wettbewerb, Kundennutzen und Ertragsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Robo-Advisor, MiFID, Digitalisierung, Finanzaufsicht, Bafin, Anlegerschutz, FinTech und Geschäftsmodellinnovation.

Welchen Einfluss hat die Bafin auf deutsche Robo-Advisor?

Die Bafin überwacht als Finanzaufsichtsbehörde auch FinTechs, sofern diese erlaubnispflichtige Finanzdienstleistungen erbringen, und setzt dabei auf das Prinzip „gleiches Geschäft, gleiches Risiko, gleiche Regel“.

Wie gehen deutsche Robo-Advisor mit dem Thema Video-Identifizierung um?

Da Robo-Advisor oft kein Filialnetz besitzen, ist das digitale Video-Identifizierungsverfahren essenziell für einen schnellen und kundenfreundlichen Onboarding-Prozess.

Ende der Leseprobe aus 76 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Transformation der Finanzbranche. Die digitale Anlageberatung in deutschen FinTechs im Vergleich zum konventionellen Anlagegeschäft
Hochschule
International School of Management, Standort Dortmund
Note
1,3
Autor
Martin Bechtloff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
76
Katalognummer
V379612
ISBN (eBook)
9783668637498
ISBN (Buch)
9783960952046
Sprache
Deutsch
Schlagworte
FinTech Robo-Advisor Robo Advisory Digitale Anlageberatung Mifid Mifid II Mifid 2 Analyse Geschäftsmodelle Digitale Vermögensverwaltung Automatisierte Vermögensverwaltung Finanztechnologie Analyse Geschäftsmodell Regulierung Finanzmarkt Transformation Banken WpHG KWG Online Vermögensverwaltung Online Vermögensverwalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Bechtloff (Autor:in), 2017, Transformation der Finanzbranche. Die digitale Anlageberatung in deutschen FinTechs im Vergleich zum konventionellen Anlagegeschäft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379612
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Leseprobe aus  76  Seiten
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