In this paper, credit risk trading by financial intermediaries will be examined concerning the favoring of borrowers in form of a more extensive credit access for borrowers.
In order to give a thorough understanding about credit risk transfer (CRT) and its motivation, in the following chapter there will be an overview over the classical banking system and its relevant changes until now. After that, different kinds of CRT and its advantages and disadvantages will be discussed to find a proper answer to the given hypothesis of enhanced credit volume as a result of these modern banking instruments.
Inhaltsverzeichnis
1 Introduction
2 Classical banking and the transformation of the banking system
3 Credit risk transfer
4 Conclusion
5 References
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Handel mit Kreditrisiken durch Finanzintermediäre und analysiert, inwieweit moderne Bankinstrumente den Kreditzugang für Kreditnehmer erweitern können. Dabei wird der historische Wandel des klassischen Bankwesens hin zu modernen Risikotransfer-Methoden beleuchtet und die Hypothese eines erhöhten Kreditvolumens durch diese Instrumente kritisch hinterfragt.
- Transformation des klassischen Bankwesens
- Mechanismen des Kreditrisikotransfers (CRT)
- Verbriefungen (Securitization) als Kerninstrument
- Einsatz von Credit Default Swaps (CDS)
- Systemische Risiken und regulatorische Aspekte
Auszug aus dem Buch
3 Credit risk transfer
The process of transforming private credit instruments, e.g. classical bank loans, into marketable asset-backed securities (ABS), or mortgages into mortgage-backed securities (MBS), is called securitization, the most important element of CRT. In the 1980s, the pooling of mortgages into collateralized mortgage obligations (CMO) became popular, giving investors the possibility to buy securities of different risk and maturity tranches (Poole 2008, p. 7) from a special purpose vehicle (SPV), which holds the mortgage pool as trust collateral in its balance sheet. The SPV is working independently from the loan originating bank, so the ABS or CMO buyers have on the one hand no claim on the other assets of the bank, on the other hand a worsening of the banks condition would not affect them, as pictured in figure 4 (Kaplan 2014, pp. 250f.). Since the credit risk is carried by the buyer of any of these instruments, he can be regarded as the effective lender of the loan (Davi 2009). The mentioned pooling of individual loans into collateralized products is justified, because for some types of single assets, e.g. leases, exists no secondary market (Jobst 2008).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Introduction: Einleitung in die Thematik des Kreditrisikohandels und die Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Auswirkungen auf den Kreditzugang.
2 Classical banking and the transformation of the banking system: Analyse der historischen Entwicklung des Retail-Bankings und des Einflusses regulatorischer Rahmenbedingungen wie Basel I auf das Risikomanagement der Banken.
3 Credit risk transfer: Untersuchung der verschiedenen Mechanismen des Risikotransfers wie Verbriefungen und Credit Default Swaps sowie deren Vorteile und Nachteile für das Finanzsystem.
4 Conclusion: Zusammenfassung der Erkenntnisse, wobei die Notwendigkeit einer angemessenen Regulierung und Due-Diligence-Prüfung betont wird, um die Vorteile des Risikotransfers zu nutzen.
5 References: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen zur Unterstützung der wissenschaftlichen Argumentation.
Schlüsselwörter
Kreditrisikotransfer, CRT, Verbriefung, Securitization, Basel I, Credit Default Swaps, CDS, Asset-Backed Securities, ABS, Risikomanagement, Finanzintermediäre, Liquidität, Finanzmarktstabilität, Informationasymmetrien, Bankenregulierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des modernen Kreditrisikohandels und untersucht, wie Finanzintermediäre Kreditrisiken verlagern, um ihre Kreditvergabemöglichkeiten zu optimieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zu den zentralen Themen gehören die Transformation des traditionellen Bankgeschäfts, die Funktionsweise von Verbriefungsprodukten, der Einsatz von Credit Default Swaps sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile für das Finanzsystem.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, zu analysieren, ob moderne Bankinstrumente des Risikotransfers tatsächlich zu einem verbesserten Kreditzugang für Kreditnehmer führen und welche Risiken dabei entstehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturrecherche, um die Auswirkungen regulatorischer Rahmenbedingungen und Marktentwicklungen auf das Kreditangebot zu untersuchen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil wird zunächst die historische Entwicklung des "Basic Retail Banking" beschrieben, gefolgt von einer detaillierten Erläuterung moderner Instrumente wie Verbriefungen (ABS/MBS) und Credit Default Swaps (CDS).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Kreditrisikotransfer (CRT), Verbriefung, Basel I, Credit Default Swaps (CDS), Liquidität, Finanzmarktstabilität und Informationsasymmetrien.
Welche Rolle spielt die Basel I-Regulierung in dieser Arbeit?
Basel I wird als entscheidender Katalysator für die Transformation des Bankwesens dargestellt, da die strengeren Kapitalanforderungen die Banken dazu zwangen, ihre Bilanzen effizienter zu verwalten und Risiken auszulagern.
Was sind die Hauptnachteile des Kreditrisikotransfers laut der Analyse?
Die Autorin/der Autor identifiziert insbesondere Informationsasymmetrien, Probleme der "Adverse Selection" (Negativauslese) und Moral-Hazard-Risiken als signifikante Nachteile, die bis hin zu systemischen Krisen führen können.
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- Arno Hetzel (Author), 2016, Credit risk trading. An examination, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379745