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Der hallische 'Boulevard‘ als mediale Achse. Die medienhistorische Entwicklung der Leipziger Straße in Halle (Saale) von einer Hauptverkehrsstraße zur verkehrsberuhigten Fußgängerzone

Titel: Der hallische 'Boulevard‘ als mediale Achse. Die medienhistorische Entwicklung der Leipziger Straße in Halle (Saale) von einer Hauptverkehrsstraße zur verkehrsberuhigten Fußgängerzone

Hausarbeit , 2015 , 29 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Felix Luderer (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit will sich dem Medium Straße von einem kulturhistorischen Standort aus nähern, infolgedessen die Straße in ihrer Entwicklungsgeschichte sowohl als kulturbildendes als auch kulturabbildendes Phänomen begriffen werden soll. Dazu sollen zunächst Infrastrukturen im Allgemeinen beschrieben werden. Die darauffolgenden Kapitel beschäftigen sich mit der Straße in ihrer historischen Entwicklung sowie insbesondere im 19. Jahrhundert. Der Fokus der exemplarischen Untersuchung soll schließlich auf der Leipziger Straße in Halle (Saale) als zentrale Verkehrsachse über die Jahrhunderte liegen. An ihr lassen sich verschiedene Phasen festmachen, die im direkten Zusammenhang mit der stadtgeschichtlichen Entwicklung stehen. An ihr lässt sich auch beobachten, wie eine Straße die Geschichte der Stadt Halle direkt abbildet und gleichzeitig von ihr geformt wird und wie sie damit große Aussagekraft für den technisch-kulturellen Fortschritt der Stadt besitzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Annäherungen an eine spezifische Infrastruktur

3 Die Straße als Medium der Stadt

3.1 Ein Definitionsversuch des Mediums Straße

3.2 Funktionen einer Straße

3.3 Die Straße in ihrer historischen Entwicklung bis zum 19. Jahrhundert

3.4 (Stadt-)Straßen ab dem 19. Jahrhundert

4 Die Fußgängerzone als spezifische Infrastruktur

5 Die Leipziger Straße in Halle (Saale)

5.1 Eine kurze Geschichte der Leipziger Straße

5.2 Die Leipziger Straße seit dem 19. Jahrhundert

5.3 Die Leipziger Straße als verkehrsberuhigtes Verbindungsmedium

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die medienhistorische Entwicklung der Leipziger Straße in Halle (Saale) und analysiert, wie sich der städtische Straßenraum von einer Hauptverkehrsstraße zu einer modernen, verkehrsberuhigten Fußgängerzone gewandelt hat, wobei die Straße als strukturbildendes und kulturstiftendes Medium im Vordergrund steht.

  • Die theoretische Verortung von Infrastrukturen im medienwissenschaftlichen Diskurs.
  • Die historische Evolution der Straße als urbanes Verbindungsmedium.
  • Die spezifische Entwicklung der Leipziger Straße vom mittelalterlichen Handelsweg zum modernen Konsumraum.
  • Die Auswirkungen von Industrialisierung und Verkehrsplanung auf das städtische Leben.
  • Die Transformation von Verkehrsflächen in soziale Interaktionsräume (Fußgängerzonen).

Auszug aus dem Buch

3.1 Ein Definitionsversuch des Mediums Straße

David Sittler (2009: 113) bezeichnet als Straßen „eine komplexe Fläche, die in viele Richtungen gleichzeitig begeh- und befahrbar und doch in zwei Hauptrichtungen orientiert ist.“ Damit werden jene Bewegungen gelenkt, „die wir Straßenverkehr nennen und die sie zu einem eigenen Raum werden lassen“, der wiederum von Gebäuden und anderen Landschaftselementen sowie abgehende Straßen begrenzt und damit in eine gegebene Struktur und Umgebung eingebunden sei (ebd.). Je nach der Dimension ihrer Nutzung ergibt sich innerhalb der Stadt eine Funktions- und Bedeutungshierarchie, an deren Spitze nach Sittler jene Straßenräume stünden, „welche ein Maximum an Verkehr und damit an kontinuierlichem ‚Publikum‘ und symbolischen Aufladungen an sich gezogen haben“ (ebd.).

Nach Dienel und Schiedt (2010: 7) sind Straßen im Allgemeinen „zentrale Infrastrukturen des Landverkehrs.“ Weiter heißt es an selber Stelle: Sie sind gewordenes oder gebautes materielles Substrat, sie sind Komplexe von rechtlichen Bestimmungen sowie von kulturellen Mustern der Erhaltung und Benutzung, und sie sind Träger des vielgestaltigen Gütertransports und Personenverkehrs. Straßen sind von besonderer oft epochenübergreifender Persistenz und gleichzeitig Träger eines Geschehens von großer Dynamik.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die medienwissenschaftliche Betrachtung von Infrastrukturen ein und stellt die Leipziger Straße in Halle (Saale) als zentrales Untersuchungsobjekt vor.

2 Begriffliche Annäherungen an eine spezifische Infrastruktur: Dieses Kapitel erläutert den übergeordneten Begriff der Infrastrukturen als strukturierende und raumbildende Netze der modernen Gesellschaft.

3 Die Straße als Medium der Stadt: Hier wird die historische und funktionale Entwicklung der Straße als urbanes Element, von der Antike bis zum 19. Jahrhundert, analysiert.

4 Die Fußgängerzone als spezifische Infrastruktur: Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung der Fußgängerzone als Gegenentwurf zur autogerechten Stadt und als Ort des sozialen Interaktionsraums.

5 Die Leipziger Straße in Halle (Saale): Diese Untersuchung widmet sich der spezifischen Historie und Transformation der Leipziger Straße in Halle, von ihrer Entstehung bis hin zur heutigen Fußgängerzone.

6 Fazit: Das Fazit fasst den Bedeutungswandel der Straße zusammen und reflektiert ihre Rolle als kulturelles und verbindendes Element innerhalb der Stadtentwicklung.

Schlüsselwörter

Infrastruktur, Medienwissenschaft, Leipziger Straße, Halle (Saale), Verkehrsgeschichte, Fußgängerzone, Stadtentwicklung, Urbanität, Konsumraum, Kulturtechnik, Straßenbau, Industrialisierung, Flaneur, Transformationsleistung, Stadtplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die medienhistorische Entwicklung der Leipziger Straße in Halle (Saale) und untersucht deren Wandel von einer historischen Hauptverkehrsader zu einer modernen, verkehrsberuhigten Fußgängerzone.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Theorie der Inframedialität, die historische Evolution urbaner Infrastrukturen, die Soziologie der Straßennutzung sowie die stadtgeschichtliche Entwicklung von Halle an der Saale.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Straße als Medium der Stadt fungiert, wie sie kulturelle Praktiken ermöglicht und wie ihr stetiger Bedeutungswandel den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt widerspiegelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine medien- und kulturwissenschaftliche Perspektive unter Einbeziehung zahlreicher historischer Quellen und infrastruktureller Theorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Infrastrukturen und Straßen, eine historische Abrissgeschichte der Straßennutzung sowie eine konkrete Fallstudie zur Leipziger Straße in Halle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Infrastruktur, Stadtentwicklung, Urbanität, Verkehrsgeschichte, Leipziger Straße, Konsumraum und mediale Transformation.

Welche Bedeutung hatte die Leipziger Straße vor der Umwandlung zur Fußgängerzone?

Sie diente über Jahrhunderte als wichtige Handels- und Heeresstraße, später als bürgerliches Zentrum und zentrale Verkehrsachse für Straßenbahnen und Autoverkehr.

Welchen Einfluss hatte der Zweite Weltkrieg auf die Leipziger Straße?

Die Straße erlitt teilweise Zerstörungen, unter anderem wurden prägende Gebäude wie das Hotel Goldene Kugel vernichtet, was den Weg für spätere städtebauliche Neugestaltungen ebnete.

Wie wird der heutige Zustand der Leipziger Straße im Fazit bewertet?

Die aktuelle Gestalt als verkehrsberuhigte Handelsachse wird nicht als Ende, sondern als fortlaufende Transformationsleistung der Stadtgeschichte verstanden.

Warum spielt der Leipziger Turm eine Rolle in der Arbeit?

Der Turm dient als historischer Ankerpunkt und Zeugnis der ehemaligen Stadtbefestigung, an dem sich die stadtgeschichtliche Entwicklung und der Wandel der Straße festmachen lassen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der hallische 'Boulevard‘ als mediale Achse. Die medienhistorische Entwicklung der Leipziger Straße in Halle (Saale) von einer Hauptverkehrsstraße zur verkehrsberuhigten Fußgängerzone
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar  (Fakultät Medien)
Veranstaltung
Medien des Urbanen: Wand, Schaufenster, Straße
Note
1,3
Autor
Felix Luderer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
29
Katalognummer
V380330
ISBN (eBook)
9783668570634
ISBN (Buch)
9783668570641
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Straße Medien des Urbanen Mediengeschichte Fußgängerzone Infrastruktur Halle Halle (Saale) Leipziger Straße Inframedialität Industrialisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Luderer (Autor:in), 2015, Der hallische 'Boulevard‘ als mediale Achse. Die medienhistorische Entwicklung der Leipziger Straße in Halle (Saale) von einer Hauptverkehrsstraße zur verkehrsberuhigten Fußgängerzone, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380330
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Leseprobe aus  29  Seiten
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