Kommunikation und Präsentation. Moderationszyklus, Grundlagen der Visualisierung


Skript, 2014

18 Seiten, Note: 0,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 MODERATIONSZYKLUS
1.1 Allgemeine Vorgehensweise
1.1.1 Einstieg
1.1.2 Einstieg - Umsetzung in selbstgewähltem Anlasses
1.1.3 Themesammlung
1.1.4 Themensammlung - Umsetzung in selbstgewähltem Anlasses
1.1.5 Themenauswahl
1.1.6 Themenauswahl - Umsetzung in selbstgewähltem Anlasses
1.1.7 Themenbearbeitung
1.1.8 Themenbearbeitung - Umsetzung in selbstgewähltem Anlasses
1.1.9 Maßnahmenplannung
1.1.10 Maßnahmenplannung - Umsetzung in selbstgewähltem Anlasses
1.1.11 Abschluss
1.1.12 Abschluss - Umsetzung in selbstgewähltem Anlasses

2 GRUNDLAGEN DER VISUALISIERUNG
2.1 Allgemeine Grundlagen der Visualisierung
2.1.1 Medien für eine Moderation
Flipchart
Moderationswand
2.1.2 Gestaltung einer Moderationswand
Negatives Beispiel Moderationswand
Positives Beispiel Moderationswand

3 LITERATURVERZEICHNIS

4 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
4.1 Abbildungsverzeichnis
4.2 Tabellenverzeichnis

1. MODERATIONSZYKLUS

1.1 Allgemeine Vorgehensweise

Moderation ist ein Kommunikationsmittel welches die Form einer Gruppenarbeit besitzt. Der Moderator hat dabei die Funktion die Ressourcen der Gruppe maxi- mal effizient zu nutzen und die Aufmerksamkeit auf die wesentlichen Elemente in der Auseinandersetzung mit einem Thema zu lenken. Dabei orientiert sich der Moderator an den sechs Phasen des Moderationszyklus. (Pieter, 2013, S. 95-96)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Moderationszyklus (eigene Darstellung)

1.1.1 Einstieg

Zu Beginn der Moderation ist der Einstieg ein überaus wichtiges Element. Zu dieser Phase gehören folgende Unterpunkte:

- Begrüßungsphase Angemessene Begrüßung und Vorstellung des Moderators gegenüber der Gruppe
- Kennenlernphase Vorstellung der Teilnehmer untereinander
- Abstimmung der inhaltlichen Ziele Worum geht es bei dieser Moderation? Ist jedem das Ziel bekannt?
- Zeitplanabstimmung Das Programm mit entsprechenden Zeiten wird den Teilnehmern mitgeteilt oder ausgehändigt
- Erwartungen Die Erwartungen der Teilnehmer zu dieser Modera- tion werden in dieser Phase bekannt gegeben
- Erläuterung der Vorgehensweise Hierbei erklärt der Moderator seine Vorgehensweise bei seiner Moderation und eventuell die Verfahren und Methoden zur Lösung der jeweiligen Phasen
- Festlegung von Regeln Moderator macht darauf aufmerksam welche Regeln es gibt und wie der Umgang miteinander während einer Moderation abzulaufen hat
- Protokollant festlegen Die Sitzung soll festgehalten werden. Da- für stellt sich ein Protokollant freiwillig zur Verfügung oder wird vom Moderator festgelegt (Pieter, 2013, S. 96-97)

Folgende Methoden können während der Einstiegsphase verwendet werden:

Tab. 1: Methoden der Einstiegsphase

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.2 Einstieg - Umsetzung in selbstgewähltem Anlasses

Im Rahmen eines deutschlandweiten Teammeetings der Ern ä hrungsberater von „ easylife “ , einem Unternehmen das adip ö sen Menschen hilft abzunehmen, k ö nnte sich eine Moderation folgenderma ß en gestalten:

Der Moderator begr üß t die Gruppe von zwanzig Teilnehmern und stellt sich vor. Anschlie ß end werden an die Teilnehmer vorgefertigte Steckbriefe ausgeteilt. Da- bei werden unter Anderem berufliche Qualifikationen sowie die pers ö nliche Ent- scheidung zur Ausbildung zum Ern ä hrungscoach abgefragt. Jeder Teilnehmer pr ä sentiert diesen Steckbrief anschlie ß end der gesamten Gruppe. Fragen sind erlaubt, m ü ssen aber nicht beantwortet werden. Nach der Kennenlernphase h ä n- digt der Moderator einen Zeitplan aus und erkl ä rt, dass das Meeting ü ber zwei Tage geht und sich in vier Module gliedert, wobei immer ein Modul vormittags und ein Modul nachmittags abgehandelt wird. Am Ende von jedem Modul findet ein Workshop statt bei dem der Moderator auf spezielle Fragen der Teilnehmer eingeht. Zwischenfragen werden zwar generell erlaubt, f ü r l ä ngere Ausf ü hrungen sollen diese jedoch von den Teilnehmern notiert und im Anschluss im Workshop gekl ä rt werden. Prinzipiell sind aber alle Fragen erw ü nscht - dumme Fragen gibt es nicht. Im Rahmen des heutigen Vormittagsprogramms soll das Thema: „ Allgemeinen Aufgaben des Ern ä hrungscoach bei easylife “ bearbeitet werden. Ziel dabei soll sein, dass nach dem Teammeeting jeder Mitarbeiter in der Lage ist deutschlandweit nach dem Konzept von easylife zu arbeiten.

Um die Erwartungen der Teilnehmer bez ü glich des Meetings zu kl ä ren verwendet der Moderator die Methode der Erwartungsabfrage. Dabei teilt er jedem Teil- nehmer jeweils eine rote und eine gr ü ne Karte aus. Auf beiden Karten steht ein Satzanfang der vervollst ä ndigt werden soll. So steht auf der gr ü nen Karte: „ Ich hoffe, dass hier folgenden Themen besprochen werden: “ und auf der roten: „ Ich bef ü rchte, dass hier folgende Themen besprochen werden: “ . Diese Karten wer- den nach dem Ausf ü llen vom Moderator eingesammelt und je nach Farbe an zwei verschiedene Pinnboards geheftet. Somit bekommt er im Vorfeld schon einen Eindruck welche Erwartungen an die Themenauswahl des Meetings gestellt wer- den. Hier erf ä hrt er, dass bedingt durch die qualifizierte Ausbildung der Mitar- beiter kein Bedarf an allgemeinen Erl ä uterungen zu dem Thema Ern ä hrungswis- senschaften besteht. Es wird gew ü nscht, dass pr ä gnante Unterschiede und Be- sonderheiten der easylife Methode im Vergleich zu anderen Ern ä hrungskonzep- ten aufgezeigt werden.

Eine Sekret ä rin von easylife f ü hrt das Protokoll. Anschlie ß end soll dieses in digi- taler Form als Rundmail an alle Mitarbeiter von easylife rausgeschickt werden.

1.1.3 Themensammlung

Die Phase der Themensammlung ist die Phase in der Ziele präzisiert werden. Durch die Kartenabfrage und/oder Zurufabfrage des Moderators an die Teilnehmer, werden Ideen gesammelt. Durch Visualisieren auf Flipcharts oder einer Pinnwand bzw. Moderationswand werden diese Themen zu Blöcken zusammengefasst und erhalten jeweils einen Oberbegriff. Alle Nennungen werden vom Moderator berücksichtigt. (Pieter, 2013, S. 97-98)

Folgende Methoden können während der Themensammlung verwendet werden:

Tab. 2: Methoden der Themensammlung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.4 Themensammlung - Umsetzung in selbstgewähltem Anlasses

Bezugnehmend auf das obige Beispiel des deutschlandweiten Teammeetings der Ern ä hrungsberater von easylife k ö nnte dies folgenderma ß en aussehen:

Im Anschluss an die Kl ä rung der Erwartung der Teilnehmer stellt der Moderator die Frage was jeder unter den allgemeinen Aufgaben des Ern ä hrungscoachs ver- steht. Er bittet die Teilnehmer sich dabei nacheinander zu melden und sammelt alle genannten Themen auf einem Flipchart. Diskussionen l ä sst er zu diesem Zeitpunkt nicht zu da er im Anschluss vor hat eine Mehrpunktabfrage durchzu- f ü hren, sodass jeder Teilnehmer dann die M ö glichkeit bekommt das Thema das er favorisiert zu priorisieren. Da es dem Moderator um Zeiteffizienz geht, verwen- det er hier die Methode der Zurufabfrage und nicht der Kartenabfrage. Dabei ergeben sich Themen wie z.B. Service, Dienstleistung, psychologische Unterst ü t- zung und mentales Training. Der Moderator stellt die Themen und Ideen aus den Zurufen inhaltlich zu Themenbl ö cken zusammen. Dem jeweiligen Block gibt er einen Oberbegriff.

1.1.5 Themenauswahl

Bei der Themenauswahl müssen Kriterien festgelegt oder erarbeitet werden die die Rahmenbedingungen wie z.B. örtliche Gegebenheiten, finanziellen Aufwand und Machbarkeit berücksichtigen. Anschließend kann die Methode des Themenspeichers zusammen mit der Methode der Mehrpunktabfrage angewendet werden. Dabei bietet die Mehrpunktabfrage den Teilnehmern die Möglichkeit innerhalb der Themen eine Gewichtung und damit eine Rangfolge entsprechend ihrer Interessen festzulegen. (Pieter, 2013, S. 98-99)

Folgende Methoden können während der Themenauswahl verwendet werden:

Tab. 3: Methoden der Themenauswahl

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Kommunikation und Präsentation. Moderationszyklus, Grundlagen der Visualisierung
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Veranstaltung
Kommunikation und Präsentation
Note
0,5
Autor
Jahr
2014
Seiten
18
Katalognummer
V380401
ISBN (eBook)
9783668572553
Dateigröße
2456 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation und Präsentation, Moderationszyklus, Grundlagen der Visualisierung
Arbeit zitieren
Carla Ribeiro (Autor), 2014, Kommunikation und Präsentation. Moderationszyklus, Grundlagen der Visualisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380401

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Kommunikation und Präsentation. Moderationszyklus, Grundlagen der Visualisierung



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden