Fitnessökonomie. Preismanagement und Kooperation, SWOT-Analyse, Corporate Identity, Digitalisierung in der Fitness- und Gesundheitsbranche

Marketing II


Einsendeaufgabe, 2017
18 Seiten, Note: 1,0
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Preismanagement und Kooperation
1.1 Preiselastizität der Nachfrage
1.2 Preisbildung
1.2.1 Anlässe der Preisbildung
1.2.2 Kostenorientierte Preisbildung
1.2.3 Konkurrenzorientierte Preisbildung

2 Strategische Analysemethoden
2.1 Five-Forces-Modell nach Porter
2.2 Durchführung einer SWOT-Analyse
2.2.1 Ressourcenanalyse - Stärken und Schwächen von XY
2.2.2 Analyse der Unternehmensumwelt - Chancen und Risiken von XY
2.3 Erstellung einer SWOT-Matrix

3 Corporate Identity
3.1 Interview-Analyse
3.1.1 Anzeichen einer Überarbeitung der Corporate Identity bei XXY
3.1.2 Gründe für eine Überarbeitung
3.1.3 Analyse der Veränderungen bei weiteren Unternehmen
3.2 Marktstrategien
3.2.1 Marktbearbeitungsstrategie und Wettbewerbsstrategie von XXY
3.2.2 Strategien auf Basis der Produkt-Markt-Matrix von XXY

4 Digitalisierung in der Fitness- und Gesundheitsbranche
4.1 Trends für Fitnessanbieter im Bezug auf die Digitalisierung
4.2 Chancen und Risiken für Fitnessanbieter im Bezug auf die Digitalisierung

5 Literaturverzeichnis

6 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
6.1 Tabellenverzeichnis
6.2 Abbildungsverzeichnis

1Preismanagement und Kooperation

1.1 Preiselastizität der Nachfrage

Tabelle 1: Mitgliedsbeiträge und Erhöhungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Änderungen in % - Rechenwege

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Berechnung der Preiselastizität der Nachfrage

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Da die Preiselastizität gering ist, würde sich eine Erhöhung des Preises um 6 € monatlich für die X&Y Health GmbH lohnen. Die Menge an verlorenen Mitgliedern und deren Beiträgen, ist im Verhältnis zu dem Umsatz, der durch eine Preiserhöhung erwirtschaftet wird, geringer. Das Unternehmen kann also durch die Änderung des Preises den Umsatz steigern.

Abbildung 1: Beispiel für ein entsprechendes Preis-Mengen-Diagramm

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2Preisbildung

1.2.1Anlässe der Preisbildung

Das Unternehmen ist bereits mit fünf Anlagen auf dem Markt etabliert und hat nun vor, zu expandieren. Dies stellt einen ersten Anlass zur Preisveränderung dar. Die X&Y Health GmbH bleibt in der Gesundheitsbranche und möchte an den Leistungen nichts ändern. Sie möchte deshalb bestehende Märkte mit vorhandenen Leistungen erschließen. Da neue Anlagen auch mehr Investitionen bedeuten, sowie sie Änderungen des Markt- und Absatzvolumens verheißen können, soll die Preisstruktur angepasst werden. Der Hauptanlass zur Veränderung des Preises ist somit die Markterschließung. Da die X&Y Health GmbH versucht, mit bestehenden Leistungen auf bestehenden Märkten den Marktanteil zu vergrößern, handelt sie so nach der Strategie der Marktdurchdringung.

Tabelle 3: Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2.2Kostenorientierte Preisbildung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2.3Konkurrenzorientierte Preisbildung

Bei diesem Preisbildungsverfahren wird die eigene Kosten- und Nachfragesituation komplett vernachlässigt. Die Preise orientieren sich ausschließlich an denen der Konkurrenz. (Krampe & Trinkaus,2002, S.102.)

Im genannten Beispiel liegen die zu zahlenden Beiträge 5 bis 10 € niedriger als unsere Preisvorstellungen. Unsere Möglichkeiten sind, bei der geplanten Preiserhöhung zu bleiben, den gleichen Preis wie die Konkurrenz einzuführen, oder sie mit einem niedrigeren Preis zu unterbieten.

Die Gefahr bei der Festlegung eines niedrigeren Preises ist, dass der Eindruck entsteht, die Qualität des Angebots beziehungsweise der angebotenen Leistungen sei gesunken. Da unser Unternehmen schon immer für eine hohe Service- und Leistungsqualität steht, wird eine allgemeine Preissenkung nicht in Betracht gezogen. Wir werden trotzdem die geplante Preiserhöhung einführen und verstärkt mit dem vielfältigen und qualitativ hochwertigen Angebot unserer Anlagen werben. Um sich nicht zu sehr von dem Preisangebot der Konkurrenz zu unterscheiden, bieten wir aber verschiedene Varianten an. Es gibt eine günstigere Variante, bei der der Preis etwas unterhalb dem des anderen Studios liegt. Bei dieser Variante haben neue Mitglieder die Möglichkeit, auf der Fläche zu trainieren und die Geräte zu nutzen. Sie bekommen aber außer der aktiven Kundenbetreuung auf der Fläche keine Zusatzleistungen. Zu diesen zählen beispielsweise Trainertermine, Kursteilnahmen oder auch der Saunabereich. Ziel ist es jedoch, den Kunden mit der günstigeren Variante nach und nach die Vorteile der Standard-Variante zu vermitteln. Um eine weitere Zielgruppe abzugreifen, müssen Studenten und Senioren die Trainerpauschale, die normalerweise halbjährlich 49,90 € beträgt, nicht zahlen.

2Strategische Analysemethoden

2.1Five-Forces-Modell nach Porter

Das Five-Forces-Modell nach Porter analysiert anhand von 5 Einflussfaktoren die Attraktivität und Wettbewerbssituation einer Branche, beziehungsweise eines bestimmten Unternehmens. Zu den Einflussfaktoren zählen die Lieferantenmacht, Konkurrenz, Ersatzprodukte, neue Mitbewerber und die Kunden. Im Folgenden wird dieses Modell auf das Unternehmen "XY" übertragen.

Ersatzprodukte

Ein Ersatzprodukt, das für Gesundheits- und Fitnessstudios durchaus eine Gefahr darstellt, sind zum Beispiel Online-Fitness-Programme oder auch Videos auf You-Tube. Diese sind meist sehr kostengünstig oder sogar umsonst. Außerdem kann man sie überall und jederzeit durchführen. „XY“ hat diese Entwicklung auch mitbekommen und das Angebot um ein eigenes Online-Programm erweitert. Dieses ist auch in Form einer App zugänglich und nennt sich "…". Dies ist allerdings nur erhältlich durch eine Mitgliedschaft als Ergänzung zum Training im Studio. So wurde die Gefahr eines Mitgliederverlusts durch andere virtuelle Programme minimiert.

Abnehmerstärke

Durch das breitgefächerte Angebot von verschiedenen Clubs spricht XY eine sehr große Zielgruppe an. Es gibt günstigere Clubvarianten wie den "Lifestyle-Club" ab 44,90 € pro Monat und teure Varianten namens "Black-Label-Clubs" ab 84,99 €. Somit werden Abnehmer verschiedener Einkommensstärken und Ansprüchen angesprochen. Auch durch die Vielzahl an Clubs in ganz Deutschland steigt die Abnehmerstärke. Allerdings gibt es einige Mitbewerber, meist Discountstudios, die billiger sind. Da viele potenzielle Kunden nach dem günstigsten Angebot entscheiden, sinkt diesbezüglich die Abnehmerstärke.

Markteintritt neuer Mitbewerber

Die Bedrohung durch neue Anbieter ist vor allem in der Fitnessbranche oft gegeben, da es ein immer wachsender Markt ist und die Menschen immer gesundheitsbewusster leben. Durch den hohen Bekanntheitsgrad und der großen Erfahrung hat sich XY jedoch schon länger auf dem Markt etabliert und somit klare Vorteile. Außerdem ist es für neue Mitbewerber schwer, von Beginn an ein solch vielfältiges Angebot wie XY auf den Markt zu bringen, weil sie nicht von Anfang an das nötige Budget dafür haben.

Lieferanten

Aufgrund der hohen Abnahme von vorrangig Fitnessgeräten ist XY für die Hersteller beziehungsweise Lieferanten ein wichtiger Kunde. Die Verhandlungsmacht steigt deshalb seitens XY. Andererseits gibt es im Bereich der Trainingsgeräte nur wenige Hauptanbieter, womit wiederum die Lieferantenmacht steigt. Außerdem ist XY von den Preisänderungen der Lieferanten abhängig, zum Beispiel bei den Nahrungsergänzungsmitteln. Ein Wechsel zu einer anderen Marke ist immer mit hohem Aufwand verbunden.

Konkurrenz

Die Menge an konkurrierenden Betrieben ist in der Fitness- und Gesundheitsbranche hoch. Allerdings gibt es nur wenige Fitnessketten, die ein ähnlich umfangreiches Angebot besitzen, das von verschiedenen Clubvarianten bis hinzu einem "Online-Fitnessstudio" geht. Zusätzlich haben sie sich einen hohen Bekanntheitsgrad und den Ruf eines guten Preis- und Leistungsverhältnisses geschaffen.

Abbildung 2: Five Forces Modell übertragen auf XY

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2Durchführung einer SWOT-Analyse

Das Ziel der SWOT-Anlayse ist es, die Schwächen, Stärken, Risiken und Chancen eines Unternehmens herauszufinden. Die Analyse wird in 3 Teilschritten durchgeführt, die im Folgenden aufgezeigt werden (vgl. Pelz, 2004).

2.2.1Ressourcenanalyse - Stärken und Schwächen von XY

Eine Stärke von XY ist eindeutig das breite Angebot an Kursen über Wellnessangebote, Online Training und zusätzlich noch Trainerbetreuung. Das Preisleistungsverhältnis ist somit sehr gut, was viele Kunden anzieht. Eine weitere Stärke ist, dass sie durch die verschiedenen Clubkategorien in verschiedenen Preisklassen, Menschen verschiedener Einkommensstärken und Ansprüche erreichen. Als dritte Stärke kann man die Internationalität nennen. Durch die Studios in 16 Ländern steigt zum einen der Bekanntheitsgrad. Zum anderen sinken durch die großen Einkaufsmengen die Preise und die Lieferantenmacht. Zusätzlich steigt bedingt durch die horizontale Diversifikation die Chance, vorhandene Konkurrenz zu eliminieren.

Eine klare Schwäche im Vergleich zu anderen Fitnessstudios ist der Preis. Viele Kunden legen weniger Wert auf Betreuung und entscheiden sich für den billigsten Anbieter. XY liegt aber mit dem Preis über dem eines Discountstudios. Eine Schwäche ist auch die Qualität des Personals. In den meisten XY Studios arbeiten überwiegend Studenten und Auszubildende, die nicht das gleiche Wissen wie erfahrene Trainer bieten können. Als letzte Schwäche fällt auf, dass es für die einzelnen Studios keine eigene Internetseite gibt. Dies kann auf einen Kunden, der sich im Internet über sein zukünftiges Fitnessstudio informieren möchte, unpersönlich wirken.

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Fitnessökonomie. Preismanagement und Kooperation, SWOT-Analyse, Corporate Identity, Digitalisierung in der Fitness- und Gesundheitsbranche
Untertitel
Marketing II
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,0
Jahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V380620
ISBN (eBook)
9783668579361
ISBN (Buch)
9783668579378
Dateigröße
617 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fitnessökonomie, preismanagement, kooperation, swot-analyse, corporate, identity, digitalisierung, fitness-, gesundheitsbranche, marketing
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Fitnessökonomie. Preismanagement und Kooperation, SWOT-Analyse, Corporate Identity, Digitalisierung in der Fitness- und Gesundheitsbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380620

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