Die Darstellung Traians im "Panegyricus" des Plinius

Untersuchung zur Funktion sakraler Bezüge in der Dankesrede


Bachelorarbeit, 2015
37 Seiten, Note: 1,1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Panegyricus als Quelle

3. Grundlegende Theorien in der Forschung

4. Die Beziehung zwischen dem Princeps und den Göttern
4.1 Zur Bedeutung des divus Nerva
4.2 Traians Verbindung zu den Göttern
4.3 Das humanitas – Konzept im plinianischen Panegyricus

5. Die Funktionen der sakralen Bezüge
5.1 Von politischem Opportunismus bis zur Stärkung der Herrschaft
5.2 Zur Rolle der Götter hinsichtlich einer Konsensfunktion der Dankesrede

6. Zusammenfassung

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

8. Eidesstattliche Erklärung

1. Einleitung

Am 27. Oktober des Jahres 97 n. Chr. adoptierte der römische Kaiser Nerva, selbst kinderlos und mit 66 Jahren bereits in fortgeschrittenem Alter, den damals 44-jährigen Marcus Ulpius Traianus, welcher zu diesem Zeitpunkt Statthalter Obergermaniens war.[1] Durch die Adoption konnte Nerva seine eigene Herrschaft absichern und machte Traian sowohl zum formalen Mitregenten, als auch zu seinem Nachfolger. Der Principat Traians, welcher nach dem Tod seines Vorgängers nur etwa drei Monate nach der Adoption begann, war geprägt von bedeutenden militärischen Erfolgen gegen die Daker sowie den Eroberungen Armeniens, Mesopotamiens und Assyriens,[2] sodass unter diesem Kaiser die größte Ausdehnung des Römischen Reiches zu verzeichnen ist. Während es aber für seine Herrschaftszeit eine Fülle von archäologischen Funden und Befunden gibt, ist die Anzahl an überlieferten literarischen Quellen denkbar gering. Als Hauptquelle gilt die schriftliche Version der Dankesrede des Gaius Plinius Caecilius Secundus, welche dieser anlässlich seines Amtsantrittes als Suffektkonsul am 1. September 100 n. Chr. hielt. Es handelt sich hierbei um eine Lobrede auf den Kaiser, der heute gemeinhin als Optimus Princeps bekannt ist.

Vermutlich aufgrund der spärlichen Quellenlage existieren aber vergleichsweise wenig Forschungsbeiträge, die sich mit der Herrschaftsperiode des Optimus Princeps befassen. Umso weniger werden in der Forschung die sakralen Bezüge, welche Plinius in seine Rede eingebettet hat, und welche bereits beim flüchtigen Durchlesen des sogenannten Panegyricus hervorstechen, berücksichtigt. Einzig Daniel Schowalter beschäftigte sich bisher ausführlich mit der Verbindung Traians zu den Göttern, war dabei jedoch eher bemüht, den Charakter der Beziehung herauszuarbeiten, als deren Funktion zu erklären.[3] Dennoch führte wohl gerade der umstrittene Ruf des Dankredners zu vielfältigen Betrachtungsweisen des Panegyricus und somit zu einer Reihe unterschiedlicher Theorien hinsichtlich der möglichen Intentionen einer solchen Danksagung. Zum einen wird versucht, im Lob des Kaisers die Bemühungen des Plinius zu sehen, einen allgemeingültigen Fürstenspiegel als Richtlinie für alle künftigen Principes zu entwerfen,[4] zum anderen wird die Lobrede hinsichtlich des politischen Opportunismus des Suffektkonsuls analysiert.[5] Weiterhin widmen sich einige Forschungsbeiträge dem Versuch, der gratiarum actio politische Funktionen zuzuschreiben.[6] Besonders überzeugend ist hierbei die Theorie Gunnar Seelentags, welcher der Dankesrede eine kommunikative Funktion als Mittel zur Konsensfindung zwischen Senat und Princeps, sowie der Senatoren untereinander zuschreibt.[7]

Aber auch im Hinblick auf die unterschiedlichen Theorien in der zeitgenössischen Forschung bleibt die Frage unbeantwortet, welche Funktionen die von Plinius skizzierte Beziehung Traians zu den Göttern erfüllt. Um diese Frage beantworten zu können, sollen zunächst die Eigenheiten des Panegyricus als historische Quelle veranschaulicht werden, bevor die grundlegenden Forschungsansätze hinsichtlich der Schrift des Suffektkonsuls genauer erläutert werden. Dabei soll insbesondere auf die zuvor erwähnte Theorie Seelentags eingegangen werden. Im weiteren Verlauf soll durch die Analyse entsprechender Textstellen der Dankesrede die Beziehung zwischen Traian und den Göttern ausführlich erörtert werden, um schließlich den sakralen Bezügen im Panegyricus im Hinblick auf die zuvor vorgestellten Theorien, sinnvolle Funktionen zuzuschreiben. Dabei wird deutlich werden, dass die Gottesbezüge nicht willkürlich in die Rede eingebaut wurden, sondern dass aus heutiger Sicht darauf geschlossen werden kann, dass diese sowohl die Konsensfindung von Senat und Kaiser fördern, als auch andere Forschungstheorien zusätzlich unterstützend mit Sinn versehen.

2. Der Panegyricus als Quelle

Die gesamte vorliegende Arbeit stützt sich auf das Werk eines Autors, der unter zeitgenössischen Historikern unterschiedlich bewertet wird. Plinius der Jüngere wird sowohl als aufrichtiger und sympathischer Literat verstanden, als auch auf seine Eitelkeit und seinen politischen Opportunismus reduziert.[8] Nicht zu verleugnen ist allerdings, das seine Dankesrede, welche er wie eingangs erwähnt, anlässlich seines Suffektkonsulats am 1. September des Jahres 100 n. Chr.[9] vor dem Senat hielt und welche heute unter dem Namen Panegyricus bekannt ist, die vermutlich wichtigste literarische Quelle des traianischen Principats ist. In dieser gratiarum actio beschreibt Plinius die Tugenden des Kaisers, indem er diesem vornehmlich dessen eigene Taten seit Herrschaftsantritt, aber auch solche, die zeitlich weiter zurück liegen, vor Augen führt.

Die gratiarum actiones zum Amtsantritt als Konsul waren wohl schon seit augusteischer Zeit traditionell verankert[10] und traten an die Stelle der zuvor üblichen Danksagungen an den populus und die patres.[11] Dennoch wird der plinianische Panegyricus gerade in der Literaturgeschichte von vorigen Dankesreden abgegrenzt und als eine neue Form der senatorischen Danksagung begriffen.[12] Der Grund hierfür ist die erstmalige Vermischung aus Elementen traditioneller Dankesreden mit denen der griechischen Panegyrik. Dieser Begriff hat seinen Ursprung in einer Rede des Isokrates aus dem Jahr 380 v. Chr.,[13] meint allerdings zunächst nur eine Rede, welche vor einer festlichen Versammlung gehalten wird.[14]

Inhaltlich lässt sich die griechische Panegyrik dem genus demonstrativum, also der darstellenden Rede zuordnen, welche meist den Zweck der Darstellung der rhetorischen Fähigkeiten des Redners, vor allem aber den des Lobes eines Gegenstandes, Kollektivs, einer Stadt oder einer Person hatte, sodass der Begriff πανηγυρικός später ausschließlich für Lobreden verwendet[15] und als Synonym für die ursprüngliche Bezeichnung laudatio gebraucht wurde.[16] Diese Form der Epideixis fand im römischen Senat erstmals durch Cicero Einzug, welcher in seinen Reden pro Marcello, pro Ligario und pro rege Deiotaro klare epideiktische Züge erkennen lässt, wodurch diese sogar als „ proto-panegyricus[17] bezeichnet werden können.

Gerade der Charakter des plinianischen Panegyricus als Lobrede führt heutzutage in Verbindung mit seinem Schreibstil, den F. R. D. Goodyear als „elaborately expansive, patterned in phrase and clause, and full of florid conceits and rhetorical artifice of every kind“[18] beschreibt, zu einer Abwertung der Schrift als „Produkt unmännlicher und dem Kaiser wahrscheinlich unerwünschter Liebedienerei“.[19] Dabei erscheint die rhetorische Ausschmückung der Rede in Anbetracht des zeitlichen Kontextes als angemessen und kann auch als Beweis dafür dienen, dass Plinius als fähiger Redner durchaus ernst genommen werden muss.

Es sollte außerdem berücksichtigt werden, dass Plinius selbst die ursprüngliche Rede überarbeitet und schriftlich niedergelegt hat, wobei er sich wohl auch in besonderem Maße der rhetorischen Ausgestaltung seines Werkes gewidmet hat. Dabei ist allerdings davon auszugehen, dass sich der Grundton der Rede durch diese Überarbeitung nicht wesentlich geändert haben wird.[20] Als problematisch erweist es sich dagegen, die nachträglichen Änderungen an der Rede in ihrer schriftlichen Überarbeitung ausfindig zu machen. So geht der Althistoriker Karl Strobel beispielsweise davon aus, die vorgetragene Fassung der Dankesrede habe nur ca. ein Viertel des überlieferten Werkes ausgemacht, da dieses in vorgetragener Form sechs oder mehr Stunden umfasst hätte,[21] während Christian Ronning den Umfang der Rede großzügig als die Hälfte bis hin zu einem Fünftel der überarbeiteten Version einschätzt.[22] Auch im Hinblick auf den Zeitpunkt der Fertigstellung der redigierten Fassung der gratiarum actio besteht in der Forschung kein Einvernehmen. So gehen zwar die meisten Historiker von einer 'Veröffentlichung' des Panegyricus in den Jahren 101 – 102 n. Chr. aus, jedoch wird auch für eine frühe Fertigstellung im Jahr 100 n. Chr., sowie eine deutlich spätere im Jahr 107 n. Chr. argumentiert.[23] Einschränkend muss hier erwähnt werden, dass von einer 'Veröffentlichung' im heutigen Sinn nicht die Rede sein kann. So verbreiteten Autoren ihre Texte zunächst in ihrem sozialen Umfeld, woraufhin sie von den Empfängern an Freunde und Kollegen weitergegeben wurden. Folglich waren die Rezipienten eines Textes abhängig von der sozialen Stellung und den Netzwerken des Autors, wodurch im Falle des Panegyricus des Plinius die Verbreitung „durch den Faktor seiner sozialen Zugehörigkeit zur Oberschicht stark limitiert war.“[24] Allerdings trugen auch Rezitationen der Rede vor größeren Kreisen und die Hinterlegung von literarischen Werken in öffentlichen Bibliotheken zu deren Ausbreitung bei, wodurch eventuell eine breitere Leserschaft erreicht werden konnte.[25]

Ungeachtet seines ursprünglichen Umfangs und des Zeitpunktes seiner Fertigstellung ist der plinianische Panegyricus ein bedeutsames literarisches Werk. Auch Strobel, welcher der Dankesrede keine große zeitgenössische Wirkung zuschreibt, bestreitet nicht, dass Plinius mit seinem Werk großen Einfluss auf spätere Lobredner hatte.[26] Der Panegyricus Plinii Secundi Traiano Augusto ist der zeitlich am weitesten zurückliegende sowie der umfangreichste der XII Panegyrici Latini,[27] einer Sammlung von Lobreden auf unterschiedliche Herrscher, und gilt als Vorbild dieser Werke. Auch Werner Kühn betont im Vorwort seiner Übersetzung der Schrift des Plinius, dass diese „jahrhundertelang in hoher Geltung stand“,[28] bevor die Rede dann im Mittelalter in Vergessenheit geraten sei. Erst ab dem 15. Jahrhundert wurde sie dann wieder entdeckt und erneut zum Vorbild vieler Lobreden auf Herrscher dieser Epoche. Eine erneute Abnahme ihrer Bedeutung erkennt Kühn ab Beginn des 19. Jahrhunderts.[29]

In der heutigen Forschung wird der Panegyricus unter vielen Gesichtspunkten untersucht. Dabei gibt es, wie zuvor erwähnt, drei grundlegende Richtungen, die von Historikern bei der Interpretation der Schrift eingeschlagen werden. So wird die Rede des Plinius als Fürstenspiegel begriffen, mit dem Zweck, zukünftigen Herrschern einen Leitfaden an die Hand zu geben, oder auch als bloße adulatio des Redners verstanden, welcher sich durch das Lob des Princeps persönliche Vorteile verschaffen wollte. Andere Historiker versuchen aber auch politische Funktionen in der Dankesrede zu erkennen, wobei der Fokus der vorliegenden Arbeit auf der Theorie Gunnar Seelentags liegen soll, der die gratiarum actiones als Kommunikationsmittel zur Herstellung eines zweifachen Konsenses, zwischen Kaiser und Senat sowie der Angehörigen des Senatorenstandes untereinander, begreift.[30] Diese unterschiedlichen Ansätze sollen im Folgenden genauer dargestellt werden, wobei der Panegyricus als Quelle, trotz der Infragestellung seines Autors bei manchen Historikern, als ernstzunehmendes Zeugnis der frühen Herrschaftsjahre Traians verstanden wird.

3. Grundlegende Theorien in der Forschung

Die positive und negative Bewertung des Panegyricus wird auch in der jüngeren Erforschung der Schrift deutlich. Letztere äußert sich vor allem bei Karl Strobel, welcher sich im Appendix seiner 2010 erschienenen Traian Biographie vehement gegen jegliche Interpretationen des Panegyricus als Fürstenspiegel oder politisches Medium äußert.[31] Er selbst sieht in der Dankesrede die Selbstdarstellung und Propaganda des Kaisers „aus dem Munde eines devoten Opportunisten"[32] und als deren Zweck die Stärkung des traianischen Principats, da dieses nicht alleine durch die Adoption durch Nerva fundiert sein könne.[33] Diese Auffassung ist zwar aufgrund der offenkundigen Schmeichelei und des überladenen Lobes im Werk des Plinius nicht als unzutreffend von der Hand zu weisen, jedoch ist es nicht so, dass eine solche Funktion der Rede jegliche anderen Absichten automatisch ausschließt.

Als Verfechterin der Theorie, welche das Werk des Plinius als reinen Fürstenspiegel sieht, welcher guten Kaisern Gelegenheit bieten sollte, sich selbst wiederzuerkennen, schlechten jedoch zu verstehen geben sollte, was diese zu tun hätten,[34] gilt besonders Dietlind Feurstein. Sie vermutet eine „paränetische Intention“[35] des Panegyricus, also einen an Traian gerichteten Appell sich an das vorgegebene Idealbild zu halten, während Strobel betont, dass Plinius selbst in seiner Schrift die ermahnende Absicht nur auf zukünftige Principes beziehe. Auch Martin Fell ist der Ansicht, an Traian werde zwar das Idealbild eines Herrschers demonstriert, jedoch würde dadurch auch eine allgemeingültige Herrschaftsvorstellung formuliert.[36] Allerdings sieht er dieses Ideal eines Herrschers nicht als alleinige Idee des Suffektkonsuls, sondern vertritt die Ansicht, dieser habe „eine breite Geistesströmung repräsentiert, die in Senatskreisen viele Anhänger hatte.“[37]

Auf Feurstein beruft sich auch Frank Beutel, der sich für seine Monographie das Ziel gesetzt hat, ihre These hinsichtlich der Funktion des Panegyricus als Fürstenspiegel anhand der darin befindlichen Bezüge auf die Vergangenheit zu überprüfen.[38] Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass Plinius die Eigenschaften des Idealherrschers auch durch die scharfe Abgrenzung zu Domitian beschreibe. Weiterhin erkennt Beutel in der gratiarum actio die Kritik an der gesamten Principatszeit und demnach den Wunsch des Autors, an die frühe Römische Republik anzuknüpfen, welcher sich in einem „inhaltlich geschlossenen Entwurf“, in dem Plinius die Vorstellungen des gesamten Senatorenstandes berücksichtigt, manifestiere.[39]

Einen Zusammenhang zwischen Kaiser und Senat sieht auch Christian Ronning, der den Panegyricus auch als programmatische Schrift versteht. Er geht davon aus, dass der Senat die „monarchische Staatsform“ inzwischen akzeptiert habe und nunmehr durch das Werk des Standesgenossen Plinius eine Diskussion angeregt werden solle, mit dem Ziel, das angespannte Verhältnis zwischen den beiden Machtzentren des Staates zu lockern und eine Kommunikation zu gewährleisten.[40]

Zuletzt befasste sich Johannes M. Geisthardt mit der Thematik rund um den Panegyricus. Dabei legt er den Schwerpunkt auf die Verbreitung der schriftlichen Überarbeitung der Rede. Geisthardt versucht, das literarische Werk aus seinem ursprünglichen Kontext als Senatsrede zu heben und betrachtet es als eine Schöpfung des senatorischen otium,[41] wodurch sich für die Betrachtung des Inhaltes ein völlig neuer sozialer Kontext aus Standesgenossen und Reichsaristokratie ergeben würde. Vor diesem Hintergrund sieht er die Schrift des Plinius als Auslöser eines Diskurses über den Optimus Princeps, an dem sich jeder, der zum erweiterten Netzwerk des Autors zählt, beteiligen könne.[42] Als Nebenaspekt dieses Diskurses wird auch die Selbstdarstellung des Autors berücksichtigt, welcher beispielsweise durch die Abgrenzung Traians zu Domitian auf eine breite Zustimmung in der Leserschaft und somit auf den Anstieg seines persönlichen Ansehens hoffen konnte.

Die zuvor zusammengefassten Theorien geben einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und sind größtenteils in sich schlüssig und nachvollziehbar. Am plausibelsten erscheint jedoch die Theorie Gunnar Seelentags, welche er in seiner Monographie „Taten und Tugenden Traians“ aufstellt. Diese soll deshalb im Folgenden genauer erörtert werden und später als Grundlage der Analyse der Funktion der sakralen Bezüge im Panegyricus dienen.

Seine Hypothese formuliert Seelentag sehr deutlich: Er betrachtet den Panegyricus als „Dokument eines spezifischen kommunikativen Szenarios zwischen Kaiser und Senat“, mit dem Zweck „einen zweifachen Konsens herzustellen: jenen der Senatoren untereinander, so dass sie dem Kaiser als geschlossene Gruppe gegenüber treten konnten, und jenen des gesamten Gremiums mit dem Herrscher.“[43]

Dabei misst Seelentag der vorgetragenen Version der Rede in politischer Hinsicht eine größere Bedeutung zu, als deren schriftlicher Überarbeitung. So geht er, wie andere Historiker, davon aus, dass die gratiarum actiones seit augusteischer Zeit traditioneller Bestandteil des politischen Alltags gewesen seien,[44] und betont, dass Plinius selbst den Inhalt seiner Rede als „Gegenstand öffentlichen Interesses“ und „Element der politischen Kultur“ verstanden habe.[45]

Der Autor stellt heraus, dass der Anteil der persönlichen Danksagung des Plinius und seines Amtskollegen Cornutus Tertullus so gering, beziehungsweise im Falle des Letzteren gar nicht vorhanden sei, dass von einem anderen Zweck der Rede ausgegangen werden müsse.[46] Auch die Funktion als Fürstenspiegel bezweifelt Seelentag, da Plinius sich in seinem Werk ausschließlich mit den Taten des amtierenden Herrschers befasse und diese mit dessen Tugenden in Verbindung gebracht habe. Da die Rede sich vorwiegend mit senatorischen Belangen auseinandersetze,[47] also besonders jene Taten des Kaisers hervorhebe, welche dem Senat zugunsten kamen, geht Seelentag davon aus, dass es sich hierbei um einen Akt der Kommunikation handeln würde, welcher exklusiv zwischen Kaiser und Senat stattgefunden habe.[48] Unterstützt werde dies ihm zufolge auch dadurch, dass es sich bei den Adressaten der Dankesrede um die Senatoren, den obersten Staatsgott Iuppiter Optimus Maximus und den Princeps gehandelt habe, welche auch in eben dieser Reihenfolge im Panegyricus angesprochen würden. Plinius als Redner schreibt der Autor dabei nur eine untergeordnete Rolle zu, da es seiner Ansicht nach unwichtig gewesen sei, wer den Dank abgestattet habe, da diese Person als Stellvertreter des Gesamtsenats gesprochen habe und es vielmehr seine Aufgabe gewesen sei, eine kollektive Denkweise vorzustellen, als seine eigenen Ansichten.[49]

Gerade im Hinblick auf diese kommunikative Funktion des Panegyricus sei es deshalb wichtig, dass auch der Kaiser anlässlich dieser, vor dem Senat vorgetragenen, regelmäßig stattfindenden Reden anwesend gewesen sei. So sei Seelentag zufolge die Reaktion der Zuhörer in Form von Gestik und Mimik ein wichtiger Faktor hinsichtlich der Konsensfindung, da das Publikum der traianischen Zeit darin geübt gewesen sei, „selbst die kleinsten Erschütterungen der Anwesenden zu erkennen und zu deuten.“[50] So habe man also feststellen können, ob wirklich alle Anwesenden mit den in der Rede geäußerten Punkten einverstanden gewesen seien.

Der Autor macht allerdings in seinen Ausführungen deutlich, dass man bei einer solchen Situation nicht von einer 'Konversation' auf Augenhöhe sprechen könne. Es werde sogar durch die rhetorische Erhebung des Kaisers in die Nähe der Götter ein deutliches Gefälle in der Beziehung von Kaiser und Gremium sichtbar, wodurch die einzige Art dem Kaiser den eigenen Standpunkt zu vermitteln, die des Lobes sei. „Die Rolle des Belehrenden“[51] könne der Redner somit nicht einnehmen. Auch Werner Portmann bemerkt in seiner Untersuchung der XII Panegyrici Latini, dass jedes Lob auch eine „indirekte Kritik involvieren“ könne und dies auch für den plinianischen Panegyricus vorausgesetzt werden dürfe.[52]

Als einziges Mittel, diese Hierarchie zu überbrücken und den Kaiser ein Stück weit in dessen Herrschaftsausübung zu lenken und eigene Wünsche diesbezüglich zu äußern, sieht Seelentag das Prinzip des affirmativen Forderns.[53] Bereits im zweiten Kapitel des Panegyricus sieht er den Ausdruck eben dieses Prinzips : felices nos felicem illum praedicamus, alternisque votis "Haec faciat, haec audiat" quasi non dictur nisi fecerit comprecamur![54] An dieser Textstelle erkennt Seelentag zum einen die Notwendigkeit eines Konsenses der Senatoren untereinander, zum anderen eine indirekte Bitte an den Kaiser, bestimmte Tugenden, wie beispielsweise modestia und moderatio walten zu lassen, da gerade diese gewährleistet hätten, dass der Kaiser seine überlegene Stellung den Senatoren gegenüber nicht missbraucht habe.[55]

Exemplarisch führt Seelentag die Ablehnung der Censura Perpetua durch Traian an. Aus Plinius' Lob, dass der Kaiser "bislang kein Censorenamt, keine Sittenaufsicht übernommen [habe]"[56] sei seiner Auffassung nach, besonders durch den Zusatz "bislang" zugleich der Wunsch abzuleiten, dass dies auch in Zukunft so bleiben möge.[57] Auch die Tatsache, dass der Senatsredner Traian nahelegt für das kommende Jahr das Amt des Consuls zu übernehmen, indem er die Überzeugung vertritt, dass der Kaiser dies auch künftig tun werde, begreift Seelentag als Versuch, dem Kaiser zu suggerieren wie er am besten zu handeln habe, um im Senat akzeptiert zu werden.[58]

Diese impliziten Handlungsempfehlungen macht Gunnar Seelentag im weiteren Verlauf auch an anderen Beispielen deutlich, um die Funktion der gratiarum actiones als "Zeugnis einer regelmäßig stattfindenden Kommunikation zwischen dem Senat und dem Kaiser"[59] zur Reflexion des Konsenses zwischen beiden Parteien zu unterstreichen.

Während der Autor sich aber im darauffolgenden Kapitel mit der Bedeutung Traians militärischer Imago für die Funktion des Panegyricus als Kommunikationsmittel auseinandersetzt, soll sich die vorliegende Arbeit mit den Texstellen beschäftigen, welche explizit oder implizit die Beziehung des Kaisers zu den Göttern beschreiben. Denn auf der Grundlage der Hypothese Seelentags "dass sämtliche Themen einer Kommunikation, welche exklusiv zwischen Kaiser und Senatoren stattfand, auch die vitalen Interessen beider Parteien berührten."[60] wirft sich die Frage auf, zu welchem Zweck überhaupt sakrale Aussagen über den Kaiser im plinianischen Panegyricus Platz gefunden haben. Auf den ersten Blick scheinen diese die Funktion des politischen Konsenses nämlich nicht zu unterstützen. Um dieser Frage genauer auf den Grund zu gehen, soll zunächst klar herausgestellt werden, welche Beziehung zwischen Princeps und Gottheiten Plinius in seiner Dankesrede zum Ausdruck bringt.

4. Die Beziehung zwischen dem Princeps und den Göttern

Plinius lässt in seiner Dankesrede zum Amtsantritt als Suffektkonsul der Beziehung zwischen Traian und den Göttern, aber auch dem Verhältnis voriger Herrscher zu diesen eine zentrale Bedeutung zukommen. Die Rede wird durch die Anrufung des Iuppiter Optimus Maximus, welchem mit den meisten Beinamen und den meisten Zuständigkeitsbereichen die bedeutendste Rolle unter den römischen Göttern zufällt,[61] sowohl begonnen, als auch beendet und auch der Hauptteil der gratiarum actio ist immer wieder von sakralen Bezügen geprägt. Dabei ist zu unterscheiden zwischen solchen Bezügen, die Traians unmittelbaren Vorgänger Nerva mit den Göttern in Verbindung bringen, solchen die sich direkt auf dem amtierenden Princeps beziehen und letztendlich auch den Aussagen des Plinius, die Traian nicht in die Nähe der Götter rücken, sondern klar dessen Menschlichkeit betonen. Auch dieses Konzept der humanitas des Kaisers hat einen großen Stellenwert und muss mit in die Betrachtung der von Plinius skizzierten Beziehung zwischen Kaiser und Göttern eingehen. Durch die Untersuchung dieser Teilbereiche soll später ein Gesamtbild dieser Beziehung entstehen, welches dann hinsichtlich seiner Funktionen im Panegyricus analysiert werden kann. Zuerst soll dazu die Beziehung Nervas zu den Göttern unter besonderer Rücksichtnahme auf die Adoption Traians erörtert werden.

4.1 Zur Bedeutung des divus Nerva

Marcus Cocceius Nerva wurde am 18. September 96 n. Chr. nach dem Tode Domitians im Zuge einer Verschwörung, an der wohl die Prätorianerpräfekte und die Kaisergattin Domitia Longina beteiligt waren, zum Kaiser ernannt.[62] Als einer der Gründe für seine Proklamation wird sein fortgeschrittenes Alter von 66 Jahren gesehen, welches ihn zu einem klassischen Übergangskandidaten in einer turbulenten Phase des Kaiserreichs machte, zumal er keine leiblichen Kinder hatte.[63] Zudem wandten sich nach kurzer Zeit die Prätorianer unter ihrem neuen Präfekten Casperius Aelianus gegen Nerva und zwangen ihn zur Auslieferung der Verschwörer gegen Domitian, welche Nerva zuvor bei seiner Ernennung als Kaiser unterstützt hatten und somit die größte Stütze seiner eigenen Herrschaft waren, sodass diese daraufhin zunehmend ins Wanken geriet und sich auch einige der Senatoren gegen Nerva stellten.[64] Am 27. Oktober 97 n. Chr. adoptierte Nerva Traian und machte ihn formal zum Mitregenten, wodurch sich auch seine eigene Position als Princeps zunächst stabilisierte, wobei er schon 3 Monate nach der Adoption seines Nachfolgers starb. Dieser Akt der Adoption wird bei Plinius aufgegriffen und in Verbindung mit den Göttern gebracht, wie sich in der folgenden Analyse der entsprechenden Passagen des Panegyricus zeigen wird.

Bereits zu Beginn seiner Rede verknüpft Plinius die Adoption Traians durch dessen unmittelbaren Vorgänger mit den Göttern: Non enim occulta potestate fatorum, sed ab Iove ipso coram ac palam repertus electus est.[65] Der oberste Staatsgott Iuppiter wird also direkt für die Adoption Traians verantwortlich gemacht. Es wird im Folgenden weiter beschrieben, dass diese im Kapitolinischen Tempel vollzogen wurde, also einem Ort, welcher in enger Verbindung mit den Göttern, besonders aber mit Iuppiter Optimus Maximus steht und auch durch seine öffentliche Zugänglichkeit den üblicherweise privaten Charakter einer Adoption überschattet.[66] Das göttliche Zutun zu seiner Erhebung wird auch später deutlich, durch die Behauptung des Redners, Traian habe die Macht nicht durch Bürgerkriege oder bewaffnete Unterdrückung, sondern durch himmlische Mächte erlangt und durch die ergänzende rhetorische Frage, ob denn kein Unterschied zwischen einem Kaiser, den die Menschen und einem, den die Götter erwählt haben bestünde.[67] Auch die Meuterei der Prätorianer unter Casperius Aelianus wird als übernatürlich stilisiert, indem Plinius herausstellt, dass die Götter das, was zum Guten führt oftmals unter dem Anschein des Gegenteils verbergen würden.[68] Dabei wird deutlich, dass die Gottheiten Plinius zufolge auch schon auf Nerva eingewirkt haben, bevor dieser einen Nachfolger adoptierte, um eben eine solche Adoption überhaupt erst notwendig zu machen. Diese hervorgehobene Rolle der Götter im Hinblick auf die Adoption Traians wirft die Frage auf, welche Rolle Nerva selbst bei der Adoption zugeschrieben wird.

Nerva wird von Plinius zunächst als „hervorragender Mann“ charakterisiert, welcher würdig war die Wahl eines guten Nachfolgers zu treffen,[69] jedoch macht Plinius deutlich, dass Traian auch ohne die Adoption zur Herrschaft gekommen wäre.[70] Gerade im 8. Kapitel des Panegyricus wird die Rolle Nervas hinsichtlich der Ernennung seines Nachfolgers ganz klar: Sibi enim gloriam illam di vindicaverunt: horum opus, horum illud imperium. Nerva tantum minister fuit, utque adoptaret, tam paruit quam tu qui adoptabaris. [71] Nerva wird hier nur als Gehilfe der Götter gesehen, gewissermaßen als deren Werkzeug, so dass auch nicht ihm, sondern den Göttern selbst der Ruhm für diese Tat gebühre. Dies wird auch ersichtlich, wenn Plinius den genauen Hergang der Adoption beschreibt. So sei ein Lorbeerzweig aus Pannonien als Zeichen eines militärischen Erfolges Traians gebracht worden, welchen Nerva im Tempel in den Schoß der Iuppiterstatue gelegt habe, wo er plötzlich größer und erhabener ausgesehen habe als zuvor. Auf dieses Zeichen hin habe Nerva Traian zu seinem Nachfolger erkoren.[72] Dieses göttliche Zeichen bekräftigt somit zusätzlich die Rolle der Götter im Hinblick auf die Wahl Traians als zukünftigen Princeps.

Auf den ersten Blick scheint es deshalb verwirrend, dass Nerva erstmals in Kapitel 7 des plinianischen Panegyricus als divus Nerva[73] bezeichnet wird und ihm im weiteren Verlauf durchgehend diese Ehre erwiesen wird. Es ist also davon auszugehen, dass Nerva zum Zeitpunkt der Rede vor Senat und Kaiser bereits konsekriert worden war, was nur durch einen Senatsbeschluss möglich, aber im kaiserzeitlichen Rom bei verstorbenen Principes durchaus üblich war.[74] Als wesentliche Begründung für diese Göttlichkeit des Nachfolgers Domitians nennt Plinius das Wesen des Adoptierten,[75] wodurch Nerva selbst eher eine untergeordnete Rolle zuzukommen scheint. Dies wird dadurch bestätigt, dass Plinius sogar nahelegt, der Tod Nervas kurz nach dieser großen Tat könne als Zeichen dafür gedeutet werden, dass er schon zum Zeitpunkt der Ernennung Traians als formellen Mitregenten ein Gott gewesen sei.[76] So habe sein Tod ihn Plinius zufolge davor bewahren sollen, nach der Adoption etwas von nur menschlichem Ausmaß zu tun. Auch die Bezeichnung deum ipsum tuum patrem,[77] welche Plinius verwendet um den Stolz des divus Nerva beim Einzug Traians in Rom zu beschreiben, darf vor diesem Hintergrund nicht als Aufwertung der Position des verstorbenen Kaisers, sondern als eine Aufwertung der göttlichen Einflussnahme auf die Wahl Traians verstanden werden. Denn paradoxerweise trägt jede Form der Vergöttlichung Nervas im Panegyricus nicht zu dessen Bedeutsamkeit, sondern vielmehr zur dessen Marginalisierung bei, da seine Tat dadurch nicht ihm selbst, sondern den Göttern zugeschrieben wird.

Auch in der Literatur wird die consecratio Nervas als Konstrukt gesehen, welches „die Bedeutung Nervas für die Nachfolge Traians reduziert“ und auch die Relevanz der ursprünglichen Unterstützer des Optimus Princeps ausblende.[78] So vertritt auch Karl Strobel die Ansicht, dass durch die Divinisierung Nervas „die göttliche Berufung des Besten zum Herrscher im Zentrum der ideellen Begründung des Kaisertums Trajans steht“[79] und Plinius die Herrschaft Traians von Nerva distanziere. Zwar wird im Panegyricus deutlich betont, dass Traian seinen Vorgänger durch Tempelbauten und Altäre als Gott verehren ließ,[80] und zwar nicht um seine eigene Ehre zu erhöhen oder als Sohn eines Gottes zu gelten, sondern weil er ihn, so schreibt Plinius, wirklich als Gott gesehen habe,[81] jedoch scheint die Stärkung der eigenen Herrschaft durch die Berufung auf die Wahl der Götter hier das ausschlaggebendere Argument zu sein. Dies wird auch dadurch unterstrichen, dass einerseits in der Münzprägung unter Traian eine Distanzierung zu Nerva erkennbar wird, da keine Konsekrationsprägungen für Nerva mehr vorhanden sind, und sich andererseits die Statuen Traians eher am Vorbild des Augustus, als an dem seines direkten Amtsvorgängers orientieren.[82]

Die Vergöttlichung Nervas ist somit nicht als Hervorhebung seiner Rolle im Bezug auf die Herrschaft Traians zu sehen und auch nicht als Versuch des Kaisers, als Sohn eines Gottes zu gelten. Eher kann man in der Divinisierung seines Vorgängers den Versuch Traians ausmachen, von diesem Abstand zu nehmen, indem man dessen Rolle hinter göttlichen Taten verbarg.

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[1] Eck, Werner: Traian, in: Clauss, Manfred (Hg.): Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian, München 1997, S. 114-115

[2] Wolf, Joseph Georg: Politik und Gerechtigkeit bei Traian. Vortrag gehalten vor der Berliner Jur. Ges. Am 12. Dezember 1973, in: Schriftenreihe der juristischen Gesellschaft e.V. Berlin. Bd. 54, Berlin / New York 1978, S. 5-6

[3] Schowalter, Daniel: The Emperor and the Gods. Images from the Time of Trajan, in: Miles, Margaret R./ Brooten Bernadette J. (Hg): Harvard Dissertations in Religion, Bd. 28, Minneapolis 1993.

[4] Feurstein, Dietlind: Aufbau und Argumentation im Plinianischen Panegyricus. Untersuchungen zur Intention der Überarbeitung, Innsbruck 1979.

[5] Diese Theorie vertritt vor allem Karl Strobel, siehe dazu: Strobel, Karl: Zu zeitgeschichtlichen Aspekten im Panegyricus des jüngeren Plinius. Trajan – imperator invictus und novum ad principatum iter, in: Knape, Joachim/ Strobel, Karl (Hg.): Zur Deutung von Geschichte in Antike und Mittelalter, Bamberg 1985.

[6] solche Theorien finden sich zum Beispiel in: Ronning, Christian: Herrscherpanegyrik unter Trajan und Konstantin. Studien zur symbolischen Kommunikation in der römischen Kaiserzeit, Tübingen 2007 und Geisthardt, Johannes M.: Zwischen Princeps und Res Publica. Tacitus, Plinius und die senatorische Selbstdarstellung in der Hohen Kaiserzeit, in: Gotter, Ulrich (Hg.): Studies in Ancient Monarchies Bd. 2, Konstanz 2012.

[7] Seelentag, Gunnar: Taten und Tugenden Traians. Herrschaftsdarstellung im Principat, Stuttgart 2004, S. 214-296

[8] Beutel, Frank: Vergangenheit als Politik. Neue Aspekte im Werk des jüngeren Plinius, Frankfurt am Main 2000, S. 11

[9] Kühn, Werner (Hg.): Plinius der Jüngere – Panegyricus, Darmstadt 1985, Vorwort, S. 1

[10] Ronning, Christian: Herrscherpanegyrik, S. 32

[11] Ebd., S. 33

[12] Kühn, Werner: Vorwort S. 1-2

[13] Ronning, Christian: Herrscherpanegyrik, S. 24

[14] Kühn, Werner: Vorwort, S. 2

[15] Ronning, Crhistian: Herrscherpanegyrik, S. 24-25

[16] MacCormack, Sabine: Latin Prose Panegyrics, in: Dorey, Thomas Alan (Hg): Empire and Aftermath. Silver Latin II, London 1975, S. 143

[17] Ronning, Christian: Herrscherpanegyrik, S. 29

[18] Goodyear, Francis R. D.: Pliny the Younger. in: The Cambridge History of Classical Literature, Bd. 2, Cambridge 1982, S. 660

[19] Kasten, H., zitiert nach Kühn, Werner: Vorwort, S. 4

[20] Ronning, Christian: Herrscherpanegyrik, S. 40

[21] Strobel, Karl: Traian. Eine Epoche der Weltgeschichte, Regensburg 2010, S. 454

[22] Ronning, Christian: Herrscherpanegyrik, S. 39

[23] Geisthardt, Johannes M.: Zwischen Princeps und Res Publica, S. 90

[24] Geisthardt, Johannes M.: Zwischen Princeps und Res Publica, S. 99

[25] Ebd.

[26] Strobel, Karl: Traian, S. 454

[27] MacCormack, Sabine: Latin Prose Panegyrics, S. 167

[28] Kühn, Werner: Vorwort, S. 3

[29] Ebd., S. 4

[30] Seelentag, Gunnar: Taten und Tugenden Traians, S. 217

[31] Vgl. Strobel, Karl: Traian, S. 456-459

[32] Beutel, Frank: Vergangenheit als Politik, S. 25

[33] Strobel, Karl: Panegyricus, S. 33

[34] Plin. Paneg. 4,1

[35] Feurstein, Dietlind: Aufbau und Argumentation im Plinianischen Panegyricus, S. 10

[36] Fell, Martin: Optimus Princeps? Anspruch und Wirklichkeit der imperialen Programmatik Kaiser Traians, München 1992, S. 7

[37] Ebd., S. 19

[38] Beutel, Frank: Vergangenheit als Politik, S. 34

[39] Beutel, Frank: Vergangenheit als Politik, S. 268

[40] Ronning, Christian: Herrscherpanegyrik, S. 129

[41] Geisthardt, Johannes M.: Zwischen Princeps und Res Publica, S. 134

[42] Ebd., S. 101

[43] Seelentag, Gunnar: Taten und Tugenden Traians, S. 217

[44] Ebd., S. 221

[45] Ebd., S. 220

[46] Ebd., S. 222

[47] Ebd., S. 226

[48] Ebd., S. 224

[49] Ebd., S. 223 u. S. 225

[50] Seelentag, Gunnar: Taten und Tugenden Traians, S. 229

[51] Ebd., S. 229-230

[52] Portmann, Werner: Geschichte der spätantiken Panegyrik, in: Europäische Hochschulschriften Reihe III: Geschichte und ihre Hilfswissenschaften, Bd. 363, Frankfurt am Main [u.a.] 1988, S. 199

[53] Seelentag, Gunnar: Taten und Tugenden Traians, S. 232

[54] Plin. Paneg. 2,8

[55] Seelentag, Gunnar: Taten und Tugenden Traians, S. 231

[56] Plin. Paneg. 45,4

[57] Seelentag, Gunnar: Taten und Tugenden Traians, S. 233-234

[58] Ebd., S. 235

[59] Seelentag, Gunnar: Taten und Tugenden Traians, S. 292

[60] Ebd.

[61] Scheiper, Renate: Bildpropaganda der römischen Kaiserzeit unter besonderer Berücksichtigung der Traianssäule in Rom und korrespondierender Münzen, Bonn 1982, S. 75

[62] Schipp, Oliver: Die Adoptivkaiser. Nerva, Trajan, Hadrian, Antoninus Pius, Marc Aurel, Lucius Verus und Commodus, in: Brodersen, Kai (Hg.): Geschichte Kompakt, Darmstadt 2011, S. 20

[63] Ebd.

[64] Schipp, Oliver: Die Adoptivkaiser, S. 20

[65] Plin. Paneg. 1,5

[66] Lindsay, Hugh: Adoption in the Roman World, Cambridge 2009, S. 208

[67] Plin. Paneg. 5,1-2

[68] Plin. Paneg. 5,9

[69] Plin. Paneg. 7,4

[70] Plin. Paneg. 7,6

[71] Plin. Paneg. 8,2

[72] Plin. Paneg. 8,2-3

[73] Plin. Paneg. 7,4

[74] Schowalter, Daniel: The Emperor and the Gods, S. 62

[75] Plin. Paneg. 11,3

[76] Plin. Paneg. 10,5

[77] Plin. Paneg. 23,4

[78] Seelentag, Gunnar: Taten und Tugenden Traians, S. 288

[79] Strobel, Karl: Panegyricus, S. 26

[80] Plin. Paneg. 11,1-3

[81] Plin. Paneg. 11,2

[82] Kuhoff, Wolfgang: Felicior Augusto Melior Traiano. Asprekte der Selbstdarstellung der römischen Kaiser während der Prinzipatszeit, Frankfurt am Main 1993, S. 81

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung Traians im "Panegyricus" des Plinius
Untertitel
Untersuchung zur Funktion sakraler Bezüge in der Dankesrede
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,1
Autor
Jahr
2015
Seiten
37
Katalognummer
V380898
ISBN (eBook)
9783668582453
ISBN (Buch)
9783668582460
Dateigröße
620 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marcus, Ulpius, Traianus, Traian, Trajan, Rom, Kaiser, Traiano, Nerva, Domitian, Adoptivkaiser, Plinius, Panegyricus, Panegyrikus, Panegyrici, SPQR, Gottesbezüge, Sakral, Fürstenspiegel, Antike, Princeps, Konsul, Gratiarum actio, Dankesrede
Arbeit zitieren
Fabian Ballmann (Autor), 2015, Die Darstellung Traians im "Panegyricus" des Plinius, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380898

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