1. Aufgabenstellung
Im Verlauf Simulation soll ein Netzwerk mit der Simulationssoftware COMNET III simuliert
werden, wobei bei jedem Simulationslauf bestimmte Parameter geändert werden.
Der allgemeine Netzwerkaufbau gestaltet sich wie folgt:
- 1 Server
- 1 Client
- Ethernet (10 Mbit/s)
Die Simulation soll die folgenden Fragen klären:
1. Welche Auswirkungen hat die Nachrichtengröße auf die Ausnutzung der Bandbreite des Ethernets bzw. wie fern beeinflußt es die Ausnutzung der Bandbreite?
2. Welche Auswirkungen hat die Änderung Anzahl der Clients auf die Ausnutzung der Bandbreite des Ethernets bzw. in wie fern beeinflußt es die Ausnutzung der Bandbreite?
3. Welche zeitlichen Auswirkungen hat die Nachrichtengröße bezüglich der Übertragung?
4. Welche zeitlichen Auswirkungen hat die Änderung der Anzahl der Clients bezüglich der Übertragung?
5. Welche zeitliche Auswirkung hat die Nachrichtengröße auf den Transport von Frames?
6. Welche zeitlichen Auswirkungen hat die Änderung der Anzahl der Clients bezüglich des Transports von Frames?
Inhaltsverzeichnis
1. Aufgabenstellung
2. Versuchsaufbau
2.1 Allgemein
2.2 Versuchslauf 1
2.3 Versuchslauf 2
2.4 Versuchslauf 3
2.5 Versuchslauf 4
2.6 Versuchslauf 5
2.7 Versuchslauf 6
2.8 Versuchslauf 7
2.9 Versuchslauf 8
2.10 Versuchslauf 9
2.11 Versuchslauf 10
3. Simulationsergebnisse
3.1 Allgemein
3.2 Versuchslauf 1
3.2.1 Empfangene Nachrichten
3.2.2 Netzwerkausnutzung
3.2.3 Nachrichtenverzögerung
3.2.4 Übertragene Nachrichten
3.2.5 Paketverzögerung
3.3 Versuchslauf 2
3.3.1 Empfangene Nachrichten
3.3.2 Netzwerkausnutzung
3.3.3 Nachrichtenverzögerung
3.3.4 Übertragene Nachrichten
3.3.5 Paketverzögerung
3.4 Versuchslauf 3
3.4.1 Empfangene Nachrichten
3.4.2 Netzwerkausnutzung
3.4.3 Nachrichtenverzögerung
3.4.4 Übertragene Nachrichten
3.4.5 Paketverzögerung
3.5 Versuchslauf 4
3.5.1 Empfangene Nachrichten
3.5.2 Netzwerkausnutzung
3.5.3 Nachrichtenverzögerung
3.5.4 Übertragene Nachrichten
3.5.5 Paketverzögerung
3.6 Versuchslauf 5
3.6.1 Empfangene Nachrichten
3.6.2 Netzwerkausnutzung
3.6.3 Nachrichtenverzögerung
3.6.4 Übertragene Nachrichten
3.6.5 Paketverzögerung
3.7 Versuchslauf 6
3.7.1 Empfangene Nachrichten
3.7.2 Netzwerkausnutzung
3.7.3 Nachrichtenverzögerung
3.7.4 Übertragene Nachrichten
3.7.5 Paketverzögerung
3.8 Versuchslauf 7
3.8.1 Empfangene Nachrichten
3.8.2 Netzwerkausnutzung
3.8.3 Nachrichtenverzögerung
3.8.4 Übertragene Nachrichten
3.8.5 Paketverzögerung
3.9 Versuchslauf 8
3.9.1 Empfangene Nachrichten
3.9.2 Netzwerkausnutzung
3.9.3 Nachrichtenverzögerung
3.9.4 Übertragene Nachrichten
3.9.5 Paketverzögerung
3.10 Versuchslauf 9
3.10.1 Empfangene Nachrichten
3.10.2 Netzwerkausnutzung
3.10.3 Nachrichtenverzögerung
3.10.4 Übertragene Nachrichten
3.10.5 Paketverzögerung
3.11 Versuchslauf 10
3.11.1 Empfangene Nachrichten
3.11.2 Netzwerkausnutzung
3.11.3 Nachrichtenverzögerung
3.11.4 Übertragene Nachrichten
3.11.5 Paketverzögerung
4. Auswertung der Simulation
4.1 Auswirkung der Nachrichtengröße auf die Netzauslastung
4.2 Auswirkung der Client- Anzahl auf die Netzauslastung
4.3 Auswirkung der Nachrichtengröße auf die Übertragungszeit
4.3.1 Server
4.3.1.1 Durchschnittliche Übertragungsverzögerung
4.3.1.2 Maximale Übertragungsverzögerung
4.3.2 Client
4.3.2.1 Durchschnittliche Übertragungsverzögerung
4.3.2.2 Maximale Übertragungsverzögerung
4.4 Auswirkung der Client- Anzahl auf die Übertragungszeit
4.4.1 Server
4.4.2 Client
4.5 Auswirkung der Nachrichtengröße auf Frames (zeitlich)
4.5.1 Durchschnittliche Übertragungsverzögerung
4.5.2 Maximale Übertragungsverzögerung
4.6 Auswirkung der Client- Anzahl auf Frames (zeitlich)
4.6.1 Durchschnittliche Übertragungsverzögerung
4.6.2 Maximale Übertragungsverzögerung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht mittels der Simulationssoftware COMNET III das Verhalten eines einfachen Computernetzwerkes (ein Server, ein Client, Ethernet 10 Mbit/s) unter variierenden Parametern. Ziel ist es, den Einfluss von Nachrichtengrößen sowie der Anzahl an Clients auf Kenngrößen wie Bandbreitenausnutzung und Übertragungsverzögerungen zu quantifizieren.
- Analyse der Netzauslastung in Abhängigkeit von der Nachrichtengröße
- Untersuchung des Einflusses der Client-Anzahl auf die Netzwerkauslastung
- Bewertung der zeitlichen Auswirkungen auf die Übertragungsgeschwindigkeit
- Betrachtung von durchschnittlichen und maximalen Übertragungsverzögerungen
Auszug aus dem Buch
4.2 Auswirkung der Client- Anzahl auf die Netzauslastung
Zur Untersuchung werden hier die Versuche 1 und 7 bis 10 verglichen. Wie aus Kapitel 2 hervorgeht, ändern sich hier nur die Anzahl der Clients. Die Größe der Nachrichten bzw. deren Quittierungen sind in allen Versuchen gleich groß und betragen im Durchschnitt 15 KB.
Erwartungsgemäß steigt mit der Anzahl der Clients auch der Ausnutzungsgrad des Netzes. Eine Verdopplung der Client- Anzahl hat nicht zwangsläufig eine Verdopplung der Netzauslastung zur Folge, wie folgende Tabelle zeigt:
Der Anstieg der Ausnutzung ist damit nicht linear (Abbildung 4).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Aufgabenstellung: Definition der Zielsetzung der Netzwerksimulation und Festlegung der zu untersuchenden Parameter sowie der Forschungsfragen.
2. Versuchsaufbau: Detaillierte Beschreibung der Hard- und Softwarekonfiguration sowie der spezifischen Einstellungen für die zehn durchgeführten Simulationsläufe.
3. Simulationsergebnisse: Auflistung der durch die COMNET III Software ermittelten Daten für jeden einzelnen Versuchslauf, unterteilt nach verschiedenen Leistungskennzahlen.
4. Auswertung der Simulation: Detaillierte Analyse der Ergebnisse unter Betrachtung der Auswirkungen von Nachrichtengröße und Client-Anzahl auf Netzauslastung und Übertragungszeiten.
Schlüsselwörter
Netzwerksimulation, COMNET III, Ethernet, Bandbreitenauslastung, Übertragungsverzögerung, Nachrichtengröße, Clients, Client-Anzahl, Paketverzögerung, Modellierung, Netzwerkanalyse, Performance-Analyse, Durchsatz, Latenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert eine Netzwerksimulation, bei der mittels COMNET III das Verhalten eines kleinen Ethernet-Netzwerks unter veränderten Lastbedingungen untersucht wird.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen Nachrichtengröße, Client-Anzahl und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Netzwerkleistung und -auslastung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch gezielte Variation der Parameter festzustellen, wie sich Bandbreitenausnutzung und Übertragungsverzögerungen unter verschiedenen Netzlast-Szenarien verhalten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine quantitative Netzwerkanalyse mithilfe der Simulationssoftware COMNET III durchgeführt, bei der zehn verschiedene Versuchsläufe mit unterschiedlichen Konfigurationen verglichen wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in den Versuchsaufbau, die tabellarische Darstellung der Messergebnisse sowie eine tiefgreifende grafische Auswertung dieser Ergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Netzwerksimulation, Bandbreitenauslastung, Übertragungsverzögerung, COMNET III und die Analyse der Client-Auswirkungen.
Warum zeigt sich bei der Ausnutzung kein linearer Anstieg?
Die Simulation verdeutlicht, dass eine Verdopplung der Client-Anzahl nicht zwangsläufig zu einer exakten Verdopplung der Netzauslastung führt, was auf nicht-lineare Prozesse in der Netzwerkauslastung hinweist.
Welche Auswirkung hat die Client-Anzahl auf die maximale Verzögerung?
Die Ergebnisse zeigen, dass die Verzögerungszeiten bei einer geringen Anzahl an Clients weitgehend konstant bleiben, bei höheren Client-Zahlen jedoch sprunghaft ansteigen können.
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- Marcel Loos (Author), Ahmed El Tahan (Author), Joanna Odoj (Author), 2001, Simulation eines Netzwerks mit COMNET III, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381