Ein Kampf um nationale Identität. Die Sprachsituation in der Ukraine um 1990


Bachelorarbeit, 2007

49 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Ethnolinguistische Charakteristik der ukrainischen 6 Bevölkerung
2.1. Die Anzahl der Regionen mit ungleichartigen national – kulturellen, sprachlichen sowie soziopolitischen Traditionen und Kenntnissen
2.2 Die zwei Sprachen des Landes
2.3 Geschichtliche Hintergründe

3. Theorie von Esser
3.1. Ethnische Konflikte
3.2. Soziale Produktionsfunktion
3.3. Paradigmenwechsel
3.4. Sprache als spezifisches Kapital

4. Die Ukraine
4.1 Ukrainische Produktionsfunktion und die Wende
4.2. Nachklänge der Ereignisse 1990-1991 in letzten Jahren

5. Fazit

6. Zusammenfassung in einer Fremdsprache

7. Anhang

8. Literaturverzeichnis

Abstract

Unknown is strange, one gets accustomed only slowly to it. If there is an impression that this threat, then one is scared of it and often goes into defensive, attacks what is strange. This simple duality of handling the familiar and strange one can be reduced to language referred phenomena. The linguistic situation in the Ukraine is a model example of that duality. Events of last years make the fact clear that there is a latent language conflict in the country. The Ukrainians try to preserve their national identity and distinguish from Russians. The way to reach this objective leads through fight for prestige goods, one of which is status of their mother language. They took an advantage of vague situation of the turn 1990/91 in the country and seized the power. Since that time only the Ukrainian ethnic is on force to define value of prestige goods. However the strange is still there, the strange must be kept in a tight rein; the strange can not dominate as it used to do in the past. Otherwise the familiar will be in danger and Ukrainian ethnic may possibly loose their biggest value – the identity.

1. Einleitung

Wie die Volkszählung vom Dezember 2001 ergab, hat die Verbreitung der ukrainischen Sprache in der Ukraine seit 1989 deutlich zugenommen[1]. Trotzdem darf nicht vergessen werden, dass die russische Sprache im Osten und Süden des Landes weiterhin eine beherrschende Stellung einnimmt (vgl. SIMON 2007: 6, ukrcensus.gov.ua). In diesem Sinne dominiert Russisch vor allem in den Massenmedien und der Popkultur. Die ukrainische Sprache ist hingegen verstärkt im Bildungswesen vorzufinden. Auch wenn es in den letzten 17 Jahren zu keinem offenen[2] Sprachkonflikt in der Ukraine gekommen ist, lässt sich nicht abstreiten, dass es in dem Land dennoch ein ausgesprochenes Konfliktpotenzial gibt. Entsprechend provoziert die heutige pro-ukrainische Tendenz einen Sprachenstreit, der sich besonders im Süden und Osten des Landes festmachen lässt.

Warum und wie es zu dieser angespannten Situation gekommen ist, erklärt die Genese des Konfliktes, welche ihren Anfang in der sowjetischen Zeit hat. Die folgende Arbeit versucht diese Genese aufzuhellen und zwar mit besonderem Fokus auf die politischen Veränderungen in der Wendezeit 1990/91. Jene politischen Umstürze führten nicht nur dazu, dass das alte politische System demontiert wurde, sondern bewirkten auch, dass mit der Einführung des Sprachengesetzes 1989 die Frage nach der Sprachzugehörigkeit zu einer der wichtigen Staatsangelegenheiten geworden ist. Die Sprache erfüllt hier eine Doppelfunktion: auf der einen Seite ist sie Indikator für die Verschiebung der Machtverhältnisse, was sich vor allem durch das Inkrafttreten des Sprachengesetzes kurz vor der Wende bestätigen lässt. Auf der anderen Seite macht Sprache in diesem Zusammenhang deutlich, wie die eigene Wahrnehmung durch die russische und ukrainische Sprachgemeinschaft ist. Anhand dessen lässt sich gleichzeitig erkennen, wie sehr beide Gemeinschaften einander bedrohen.

In der vorliegenden Arbeit wird im ersten Schritt eine ethnolinguistische Charakteristik des ukrainischen Volkes erstellt sowie der relevante historische Hintergrund skizziert, um die Besonderheit der Bevölkerung aufzeigen zu können. Die Analyse basiert grundsätzlich auf Texten von Bergman/Kratochvil, Kirkwood, Bieder, Simon, Taranenko sowie auf aktuellen Statistiken und Berichten sowohl ukrainischer als auch europäischer Non Governmental Organisations. Hierzu zählen unter anderem das Osteuropäische Demokratische Zentrum, die Stiftung der Polnisch-Ukrainischen Zusammenarbeit, die Konrad Adenauer Stiftung oder die Polish-American Freedom Fundation.

Die Erklärungsansätze für die hier untersuchten Phänomene stützen sich auf das Modell Essers, welches bezugnehmend auf die soziale Produktionsfunktion folgende These aufstellt: der Kampf um den Status der ukrainischen Sprache stellt tatsächlich einen Kampf um eine nationale Identität dar. Das Konfliktpotenzial wird von zwei Faktoren bestimmt: der sogenannten Bestimmungsmacht sowie den Herstellungsmöglichkeiten sogenannter indirekter Zwischengüter wie z.B. den Status einer Sprache. Der Status wird dabei zu einem Prestigemarker, was sich daran erkennen lässt, dass die Sprachenfrage vor einem Großteil der Bevölkerung leidenschaftlich verteidigt wird. Die von Hartmut Esser entwickelte Theorie soll im zweiten und dritten Kapitel um die von Harald Haarmann durchgeführten Untersuchungen zum Thema Sprachkonflikte ergänzt werden.

Das vierte Kapitel betrachtet die Wende 1990/91, welche den Übergang zu einer neuen Wirklichkeit darstellt und dadurch zu gereizten Reaktionen geführt hat - sowohl auf der Seite der Russophonen, die sich langfristig bedroht fühlen, als auch auf der Seite der ethnischen Ukrainer, die sich neu positionieren und sich dabei deutlich von den Russen subjektiv abgrenzen. Die vorliegende Arbeit versucht zu erklären, warum es trotz des Konfliktpotenzials dennoch zu keinem offenen Sprachenstreit in der Gesellschaft gekommen ist. Der Konflikt soll also auf der symbolischen, nicht der linguistischen Ebene diskutiert werden. Die Erkenntnisse konnten letztendlich mit Artikeln aus Presse und dem Internet vervollständigt werden, die zum Thema Sprachen in der Ukraine nach der Ablehnung des Referendums 2006 besonders zahlreich erschienen sind.

Der Bereich, auf den sich die vorliegende Bachelorarbeit konzentriert, stellt jedoch trotz der immer häufiger vorgenommenen Forschungen seitens ausländischer als auch ukrainischer Wissenschaftler und Organisationen ein Phänomen dar, für dessen umfassende Beurteilung immer noch zu wenig Erkenntnisse vorhanden sind. So mangelt es in der Literatur vor allem an detailliert qualitativen Angaben zum subjektiven Empfinden der Sprecher sowie an einer offenen wissenschaftlichen Diskussion, die einen unpolitischen Meinungsaustausch vor allem mit der russischen Minderheit ermöglichen. Die Wirklichkeit ist weit komplizierter als die nationale Zusammenstellung von 2001 vermuten lässt, denn weder die Sprachen noch der Sprachgebrauch sind so klar voneinander abgegrenzt wie man auf den ersten Blick annehmen könnte. Bestes Beispiel dafür ist Surzhik, eine ukrainisch-russische Mischform. Darüber hinaus bestehen erhebliche dialektische Unterschiede innerhalb des Ukrainischen zwischen den verschiedenen Landesteilen. Vor allem aber gibt es eine Vielzahl an Menschen, die sich weder ethnisch noch hinsichtlich ihres Sprachgebrauchs eindeutig dem Ukrainischen bzw. dem Russischen zuordnen lassen oder zugeordnet werden wollen. Oft wird die Sprachenfrage als potenzielle Konfliktquelle marginal behandelt oder erst gar nicht in Betracht gezogen und entsprechend durch laufende politische Erscheinungen völlig verdeckt. Es fehlen Analysen, die dieses Phänomen ins Zentrum stellen, was angesichts des Ausmaßes des ukrainisch-russischen Sprachenphänomens und der möglichen Konsequenzen für das Land verwundert.

2. Ethnolinguistische Charakteristik der ukrainischen Bevölkerung

2.1. Die Anzahl der Regionen mit ungleichartigen national – kulturellen, sprachlichen sowie soziopolitischen Traditionen und Kenntnissen

Die Ukraine, ein multinationaler Staat[3], besteht aus 24 Bezirken (sog. области) sowie der Autonomen Republik Krim und den beiden Städten mit Sonderstatus Kiew und Sevastopol. Nach der Volkszählung von 2001 leben in der Ukraine 77,8% Ukrainer[4], 17,3% Russen und über 100 weitere Nationalitäten wie Rumänen (0,88%), Tataren (0,77%), Weißrussen (0,59%), Bulgaren (0,44%), Magyaren (0,34%), Polen (0,31%), Juden (0,22%), Armenier (0,22%), Griechen (0,2%), Roma (0,1%), Aserbaidschaner (0,1%), Georgier (0,07%), Deutsche (0,07%), Gagausen (0,07%) und andere. Der Anteil der Minderheiten entspricht jedoch nicht unbedingt den Muttersprachenangaben[5] (ukrcensus.gov.ua).

Laut Taranenko ist eine herausragende Besonderheit der heutigen Ukraine vor allem die charakteristische Vielzahl sich voneinander wesentlich unterscheidender kulturell - sprachlicher Regionen (TARANENKO 1995). Diese Besonderheit kommt einerseits durch die gemeinsamen Beziehungen der ukrainischen und nichtukrainischen Bevölkerung zustande, andererseits aber auch durch die Differenzierung innerhalb der ukrainischen Bevölkerung nach national-kulturellen, konfessionellen, sozial-politischen Traditionen und Orientierungen sowie nach soziolinguistischen Veränderungen. Traditionsgemäß verläuft die Aufteilung des Landes entlang der Grenze zwischen dem westlichen und dem östlichen Teil der Ukraine - einige Wissenschaftler behandeln aber auch das Zentrum getrennt (z.B. Haarmann, Taranenko, Zakiev, Zhluktenko...etc). Die östliche Ukraine, die aus zwei Unterregionen besteht, war anfangs Teil des Russischen Imperiums und wurde später zum Bestandteil der UdSSR. Die westliche Ukraine hingegen wurde infolge des Zweiten Weltkriegs hinzu gewonnen. Diese Verteilung benötigt jedoch eine weitere Präzisierung. Daher ist es erforderlich, zwischen Regionen und Unterregionen zu differenzieren.

Der Westen der Ukraine umfasst die Territorien Galizien (die heutigen Bezirke: Lwiw, Ivano-Fransk, Ternopol), Bukovina (Tschernovic), Zakarpatie, ein Gebiet, welches erst relativ spät der Ukraine angeschlossen wurde[6], und Wolin (Wolniskaja und Rovenskaja Oblast´), eine Gegend, die gegen Ende des 18. Jahrhundert zum Russischen Imperium gehörte, in der nachfolgenden Zwischenkriegszeit aber zusammen mit Galizien Polen zugeteilt worden ist. Dieses westliche Gebiet zeichnet sich in der ganzen Ukraine sowohl durch eine ethnische Dominanz der ukrainischen Bevölkerung als auch durch die Nutzung des Ukrainischen als sprachliche Grundlage sowie einem stark ausgeprägten Nationalbewusstseins, welches mit einem hohen Grad an ethno-kultureller Selbstständigkeit einhergeht, aus. Wirft man einen Blick auf die Geschichte, zeichnet sich die Besonderheit dieser Region durch Faktoren wie einer relativ kurzen Existenz innerhalb des grundlegenden Teils der Ukraine aus – einerseits im sprachlich-kulturellen und politisch-sozialistischen Einflussgebiet Russlands, andererseits innerhalb von Sphären, die durch die Sprachen und Kulturen westlicher Nachbarn wie Polen, Rumänien und der Tschechoslowakei, in dessen Interessengebieten die westlichen Regionen der Ukraine lagen (bzw. noch immer liegen), beeinflusst wurden (TARANENKO 1995: 63). Das ist der Grund, weshalb es zwischen diesen Regionen große Unterschiede gibt - nicht nur sprachlicher Art (Dialekte), sondern auch in Hinblick auf kulturelle und ethno-psychologische Merkmale (besonders in Zakarpatie). Auch dadurch wird der stark differenzierte Charakter dieser Region unterstrichen.

Im Osten und Süden des Landes (Harkovskaja, Luganskaja, Doneckaja, Dnepropietrovskaja, Saporoshe, Hersonskaja, Nikolajevskaja, Odessa und Krim[7] ) befinden sich neukolonisierte Gebiete, in denen es seit dem 17. Jahrhundert bis hin zur sowjetischen Zeit zu massiven Ansiedlungen gekommen ist. Grundsätzlich kam es vor allem in den ethnisch ukrainischen Territorien, welche sich in der Nähe der Krim befanden, verstärkt zu Neuansiedlungen seitens der dort ansässigen Bevölkerung. Aber auch aus den russischen und anderen ethnischen Gebieten zogen Menschen in die neuen Kolonien. Im Zusammenhang mit der positiven Entwicklung von Industrie und Städten beginnend in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein, kam es auch in verschiedenen Kreisen des Russischen Imperiums und der späteren UdSSR verstärkt zu Migrationen. Bis heute spürt man im Osten und Süden der Ukraine eine enge Verbindung mit der kommunistischen Zeit, z. B. durch sozialistische Namen der Städte wie Pervomajsk, Komunarsk, Krasnoarmijsk usw. Auch wenn sich in dieser Region eine bedeutende ethnisch ukrainische Bevölkerung finden lässt, fällt diese mit Ausnahme von Doneckaja und Luganskaja Oblast´, wo sie die Mehrheit darstellen, jedoch viel kleiner aus (ukrcensus.gov.ua). Der Grad der Nutzung der ukrainischen Sprache und die Einstellung zur eigenen Nation zeigen eindeutig, dass die ukrainische Bevölkerung innerhalb dieser Region russifiziert worden ist. Abgesehen von den Bedingungen, die in der ganzen Ukraine ähnlich sind, hat die Entnationalisierung der ukrainischen Bevölkerung dieser Region dazu beigetragen, dass innerhalb der Bevölkerung ein gemischtes Gebilde entstanden ist und der Anteil russischer Bürger hoch ist. Außerdem konnte in Folge dessen eine intensive Urbanisierung erreicht werden. In den östlichen und südlichen Städten leben ca.74% der russischen Bevölkerung, im Donbas sind es sogar bis zu 90%. Auch wenn der Anteil der ethnisch ukrainischen Bevölkerung im östlichen Teil des Landes bei 25,8% liegt, wird diese Unterregion in dem Zusammenhang fast gänzlich aus der Sphäre der ukrainischen kulturell-sprachlichen Identität ausgeschlossen. Selbst die ethnischen Ukrainer, die die russische Sprache nicht übernommen haben, geben zu, dass die russische Sprache das kulturelle und soziale Leben überdeckt. Diejenigen, die sich der russischen Sprache bedienen, fühlen sich hier sicherer als jene, die Ukrainisch sprechen (KIEWER INSTITUT FÜR SOZIOLOGIE).

Das Zentrum der Ukrainischen Republik besteht aus den zentral-westlichen (Pravoberezhe und Kiew, Shitomirskaja, Tscherkassakaja, Vinnickaja, Chmielnickaja, Kirovogradskaja Oblasti) und den zentral-östlichen Unterregionen (Levoberezhe, Tschernigovskaja, Tsumskaja Oblasti). Diese Unterregionen waren seit dem Ende des 18. Jahrhunderts unter dem politischen, kulturellen und sprachlichen Einfluss Russlands. Dennoch liegt der Anteil der ukrainischen Bevölkerung in dieser Region zwischen 85% und 91,4 %. In den zentralen Gebieten sowie in den industriellen Regionen ist die russische Sprache aber weiterhin der ukrainischen überlegen, wenn auch in geringerem Maße als in den Städten des Ostens oder des Südens. Innerhalb der zentral-westlichen Unterregion ist es jedoch eher das ukrainische, sowohl im Hinblick auf die nationale als auch auf die staatlich-politische Orientierung, welches hier stärker ausgeprägt ist. Die Stadt Kiew stellt wiederum eine Besonderheit dar, da sich hier prinzipiell zwei Tendenzen erkennen lassen: einerseits scheint das Gebiet zu großen Teilen russischsprachig geprägt zu sein (fast in gleichem Maße wie in der linksufrigen Ukraine), andererseits hat die ukrainische Sprache in der Hauptstadt, dem Zentrum von Bildung und Kultur, die größten Möglichkeiten, sich zu entwickeln.

2.2 Die zwei Sprachen des Landes

Ukrainisch und Russisch gehören zur ostslawischen Untergruppe des slawischen Zweigs der indogermanischen Sprachen[8]. Dadurch, dass es erst relativ spät zur Differenzierung der slawischen Sprachen gekommen ist, ist ihr gemeinsamer Wortschatz relativ groß. Auch wenn es im Allgemeinen in Wortschatz, Lautbildung und Satzbau Unterschiede zwischen der ukrainischen und russischen Sprache gibt, sind zwei Drittel des Wortschatzes zueinander ähnlich.

In der Ukraine sind beide Sprachen weitestgehend verbreitet. Nicht alle Menschen beherrschen jedoch diese beiden Sprachen. 73% der ethnischen Ukrainer sprechen als Muttersprache Ukrainisch, 74,4% beherrschen wiederum Russisch. Die russische Sprache dominiert im Süden und Osten des Landes als Muttersprache. Auch in der Hauptstadt hat sie noch immer einen relativ hohen Stellenwert. Der Westen hingegen ist rein ukrainisch-sprachig, vereinzelt wird dort auch Polnisch gesprochen.

Russisch hat in der Ukrainischen Republik offiziell seit 1989 den Status einer Fremdsprache. Der Anteil der Russen an der Gesamtbevökerung innerhalb der Ukraine liegt insgesamt bei 17,3%. Im Verhältnis zu den aktuell ca. 280 Mio. Menschen, die diese Sprache sprechen, sieht man aber nach wie vor wie bedeutsam dort das Russische ist. Laut Haarmann kann die russische Sprachgemeinschaft in vier Kategorien unterteilt werden: die Altrussen, d.h. ethnische Russen - die außerhalb Russlands leben und außerhalb Russlands geboren sind, die Neurussen, d. h. ethnische Russen, die außerhalb Russlands leben aber in Russland geboren sind (z. B. russische Neuimmigranten wie Facharbeiter, Lehrer oder Verwaltungsbeamte, die sich mit ihren Familien in der Ukraine niedergelassen haben), die russischsprachigen Assimilanten, d. h. Nichtrussen, die nicht die Sprache ihrer Nationalität (Ukrainisch), sondern Russisch als Primärsprache erworben haben und letztendlich die russischen Zweitsprachler, welche als Gruppe am stärksten ist und die meisten Sprecher zählt. Natürlich lassen sich Vertreter aller Kategorien der russischsprachigen Gemeinschaft überall in der Ukraine finden. Hierbei fällt aber auf, dass die Anzahl der russischsprachigen Bürger steigt, je weiter man sich ostwärts bewegt. Nur in der Autonomen Republik Krim hat Russisch (neben dem Ukrainischen und dem Krimtatarischen) den offiziellen Status einer Amtssprache (HAARMANN 2000).

Bei all den Diskussionen zu den verschiedenen Staatssprachen der Ukraine wie z.B. über die Verbreitung der ukrainischen Sprache und ihrer Konkurrenz zum Russischen, vergisst man oft, dass es noch ein weiteres Sprachgebilde gibt: das sogenannte Surzhik[9]. (vgl. BERGMANN; KRATOCHVIL 2002, HAARMANN 2002). Die angeführte Begriffsbestimmung „künstlich verbundene Elemente, unreine Sprache“ reproduziert einen emotional negativen Stereotyp, der im Zusammenhang mit der komplizierten Sprachsituation in der Ukraine eng verbunden ist. Hierunter ist eine Mischung aus ukrainischen und russischen Wörtern zu verstehen, welche die lexikalischen Einheiten nach russischem Vorbild flektiert und verbindet sowie Wendungen entgegen dem ukrainischen Sprachsystem bildet. Davon sind alle Bereiche des Sprachsystems betroffen, d.h. auf phonetischer, morphologischer, syntaktischer und lexikalischer Ebene. Dieses Gebilde setzt sich aus einer ukrainischen Basis und verschiedenen russischen Komponenten zusammen, die bis zu einem gewissen Grad ukrainisiert sind. Ein Großteil der Bewohner in den Städten sowie dem städtischen Umland außerhalb der Westukraine sprechen Surzhik als Muttersprache. Auch wenn es keine offiziellen Erhebungen zu diesem Thema gibt, lässt sich seit einiger Zeit beobachten, dass dieses Gebilde auch in umgekehrter Richtung von der russischsprachigen Bevölkerung im Osten der Ukraine, die vermehrt russifizierte Element der ukrainischen Sprache aufnimmt, angenommen wird (BERGMANN; KRATOCHVIL 2002: 108). Während Ukrainisch und Russisch als Standardsprachen in der Ukraine konkurrieren, erscheint Surzhik in Anbetracht einer fehlenden urban geprägten ukrainischen Umgangssprache außerhalb Galiziens heutzutage als Substandart-Umgangssprache. In der Vorstellungswelt der Surzhik-Sprecher ist die russische Sprache mit wichtigen Bereichen des Alltags verknüpft, die im Bewusstsein der meisten Sprecher zuerst mit den russischen Bezeichnungen verknüpft sind. Es kommt vor, dass man sich manchmal gar nicht bewusst ist, dass man Surzhik spricht. Die Sprecher kennzeichnet im Allgemeinen ein niedriges Bildungsniveau, das sich in sprachlicher Sicht in der mangelhaften Beherrschung der Standardsprache wiederspiegelt (TARANENKO 1995: 647f). Die Situation der Mehrsprachigkeit befördert bei bestimmten Sprechergruppen, im Zusammenspiel mit weiteren Faktoren, wie einer fehlenden Funktionalität und historischen Prestigemangels des Ukrainischen, hingegen destruktive Tendenzen.

Hinsichtlich der funktionalen Ebene im Sprachgebrauch bestehen vielfache Unterschiede. Dennoch kann man aber keine eindeutigen Grenzen - weder funktionaler noch territorialer Art - bestimmen. Entsprechend lässt sich recht schnell feststellen, dass die jeweilige Rolle der ukrainischen und der russischen Sprache nicht eindeutig ist. Ihre Dynamik ist in verschiedensten Lebensbereichen nicht identisch und sieht somit in unterschiedlichen Regionen anders aus. Entsprechend werden auch innerhalb der ukrainischen Gesellschaft recht unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen.

2.3 Geschichtliche Hintergründe

Die Ukraine war schon immer ein umstrittenes Gebiet, welches vor allem bei Russland, Polen, Österreich und dem Osmanischen Reich besonderes Interesse hervorgerufen hat. Anhand der Geschichte der ukrainischen Sprache, auf die an dieser Stelle kurz eingegangen werden soll, lassen sich die jeweiligen Einflüsse gut erkennen. Da sich die vorliegende Arbeit auf die Geschichte des XX.-sten Jahrhunderts konzentriert, ist ein Verständnis der Genese der potenziellen Sprachkonflikte erforderlich, um rückblickend die ethnischen Prozesse während der Sowjetära verstehen zu können.

Die Ukrainer waren insbesondere in der Zeit, in der die Führung des Landes dem Russischen Reich unterlag, massiven Einschränkungen ausgesetzt; man wurde nicht als eigenständige Nation anerkannt, sondern als Stamm des Russischen Volkes betrachtet. Die ukrainische Sprache wurde entsprechend als Dialekt der russischen Sprache (sog. „Kleinrussisch“) wahrgenommen (BERGMANN; KRATOCHVIL 2002:91). Mit Beginn des 18. Jahrhundert bis hin zum Ersten Weltkrieg wurden in diesem Sinne durch unterschiedlichste Institutionen des Zarenreichs immer wieder administrative Maßnahmen angestoßen, um die Entwicklung der ukrainischen Nation, derer Sprache und Kultur rigoros zu unterdrücken (FRANKO1990: 11-16; ZHAJVORONOK 1991: 23-24; BIEDER 1995: 21f). Landau und Kellner-Heinkele erkennen in der der zaristischen Sprachpolitik ein „Mittel zur Russifizierung“ (LANDAU/KELLNER-HEINKELE 2001: 124). Mit anderen Worten lässt sich unter diesem Begriff der „Assimilationsdruck des Russischen auf die nichtrussischen Völker, ihre Kulturen und Sprachen“ (HAARMANN 2000: 779) verstehen. Hiermit einher geht das bis 1906 geltende Diktat von Zar Alexander II), welches ukrainische Publikationen, Lesungen, Ausstellungen und Konzerte verboten hat (wikipedia.pl).

Mit dem Sturz der Monarchie ging 1917 im Russischen Reich auch die diskriminierende Sprachenpolitik in der Ukraine zu Ende. Fortan gewährten die Bolschewiken ein nationales Selbstbestimmungsrecht, welches dazu führte, dass alle Völker wieder ihre nationalen Sprachen in der Öffentlichkeit verwenden durften. Die Sprachpolitik, als ein Teil der Nationalitätenpolitik, der sog. политика коренизации [10] , hatte das Ziel, die nichtrussischen Völker in den Produktionsprozess des Sowjetsystems einzubeziehen. „Lenin had argued on several occasions that Bolshevik policy with respect to the national question should be based on the principle of self-determination“(KIRKWOOD 1990: 701). Die Völker sollten den Eindruck bekommen, dass ihre kulturelle Identität akzeptiert wird. Ziel war es, sie auf diese Weise kurzfristig für sich zu gewinnen, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt vollständig für eigene Zwecke zu missbrauchen. Diese Übergangsperiode diente der Einführung eines Kommunismus nach Lenins Vorstellungen. Die Ukrainische Nationalrepublik, die sich von November 1917 bis November 1920 zwischen Polen und Russland halten konnte, beschloss 1918 die erstmalige Einführung des Ukrainischen als Amtssprache. In Folge dessen wurden mehrere ukrainisch wissenschaftliche Einrichtungen gegründet. 1921 wurde Ukrainisch dann als Unterrichtssprache eingeführt und zwar auch in Schulen der nationalen Minderheiten der Ukrainischen Sowjetrepublik. Die ideologische Macht der Partei wurde anhand der Alphabetisierungskampagne gefestigt (BERGMANN; KRATOCHVIL 2002: 92).

Die Kampagne, die praktisch mit einer Entrussifizierung gleichzusetzen war, dauerte bis 1929 an und wurde auf Befehl Stalins 1933, mit Beginn der Repressionen gegenüber der ukrainischen nationalbewussten Intelligenz, endgültig eingestellt. Der Diktator veranlasste entsprechend die Einführung des obligatorischen Russischunterrichts in allen Schulen der Ukraine. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Repressionspolitik der 1930er Jahre im sprachen- und kulturpolitischen Bereich fortgesetzt. Vor allem die Russifizierung des Ukrainischen im Lexikon war besonders zu spüren[11] (vgl. BERGMANN; KRATOCHVIL 2002: 93; ZINKIEWICZ-TOMANEK; FAŁOWSKI 2003: 55). Trotz der Verfolgung und der vereinzelt physischen Auslöschung eines nicht unerheblichen Teils der ukrainischen Bevölkerung während der Stalinära war die Position der ukrainischen Sprache in den meisten Funktionsbereichen, wo die Relation zwischen dem Ukrainischen und dem Russischen noch in etwa den Bevölkerungsanteilen der Ukrainer und Russen in der Ukraine entsprach, bis Ende der 50er Jahre noch relativ stark.

Paradoxerweise kam es erst wieder in der Ära Chrushchevs und Brezhnievs zu einer existenziellen Bedrohung des Ukrainischen. Zu dieser Zeit wurde die russische Sprache als Sprache der interethnischen Kommunikation der Völker der SSSR festgelegt. Nach den Vorstellungen der sowjetischen Sprachplaner sollte das Endstadium einer sprachlichen Fusion, der Sprachwechsel zum Russischen hin, über das Zwischenstadium einer national-russischen Zweisprachigkeit (национально - русское двуязыче) erreicht werden, was zu den bevorzugten Projekten der Sprachplanung gehörte. Die national-russische Zweisprachigkeit war ein Kommunikationsmodell, bei der die Primärsprachenfunktion bei einer nichtrussischen Lokalsprache lag und das Russische die Funktion einer Zweitsprache besaß (BIEDER 1995). In den 1960er Jahren wurden besonders an der Peripherie des Sowjetstaates, u. a. in der heutigen Ukraine, Varianten der Zweisprachigkeit mit stabiler russischer Komponente gefördert. Der größte Zuwachs an Lernenden des Russischen als Zweitsprache war in den nichtrussischen Territorien der Peripherie zu beobachten. Ähnlich wie der Sprachwechsel zum Russischen war auch das Kommunikationsmodell der national-russischen Zweisprachigkeit ein Massenphänomen[12], in welches Millionen von Sowjetbürger verwickelt wurden[13]. Aufgrund der Leitsprachenrolle des Russischen in der Sowjetära waren Russen, die in nichtrussischen Regionen der Sowjetunion wohnten, wie zum Beispiel die Ukraine, kaum motiviert, eine lokale Sprache zu lernen. Die All-Unions-Sprache (всесоюзный язык) Russisch dominierte in der Realität im zweisprachigen Kontaktmilieu von Russen und Ukrainer als Medium der Alltagskommunikation, im Schulunterricht, in der Fach- und Universitätsausbildung und in der Arbeitswelt. Abgesehen davon, dass Russisch im Allgemeinen einen situationellen Druck auf die nichtrussischen Sprachen ausübte, wurde ein Sprachwechsel zum Russischen bei Nichtrussen als idealer Entwicklungsschritt zur Nivellierung ethnischer Unterschiede in einer einheitlichen „sozialistischen Nation“ gefördert. Die damalige Situationsverschlechterung der ukrainischen Sprache war weniger eine Folge der ungünstigen demographischen Entwicklung der ukrainischen Sprachgemeinschaft infolge der Umsiedlung von Ukrainern und Russen sowie der Verstädterung und Industrialisierung der Ukraine (vgl. BERGMANN; KRATOCHVIL 2002: 95). Vielmehr war es das Ergebnis einer systematischen Russifizierung des Schulwesens und anderer öffentlicher Bereiche, der ständigen Propagierung der ukrainisch-russischen Zweisprachigkeit, der gezielten Agitation für die Verwendung des Russischen innerhalb der ukrainischen Sprachgemeinschaft und zwar nicht nur ad hoc zum Zwecke interethnischer Verständigung, sowie einer konsequenten Propagierung der Verschmelzung der Völker der Sowjetunion (vgl. SOLCHANYK 1985: 57–105; FRANKO 1990: 3-9). Die Russifizierung und Sowjetisierung waren zwingend erforderlich, um den Isolationsbestrebungen in den Regionen vorzubeugen. Damit wurde die Identifizierung mit der rezessiven Sprache und deren Kultur erschwert.

Mit der Perestrojka[14] und Glasnost [15] unter Gorbatschow war es in der Ukraine wieder möglich, dass sich neue kulturpolitische Tendenzen herausbilden konnten. Infolgedessen wurde u.a. seitens des ukrainischen Schriftstellerverbands ab Mitte der 1980er Jahre zur Rettung der ukrainischen Sprache aufgerufen. Der Realsozialismus sollte reformiert werden und zu einem neuen kritischen Denken führen. Parallel zum Programm „Bозрождение и розвитие народов СССР“[16] entwickelte sich eine Demokratiebewegung, die letztendlich nicht mehr von der Partei kontrolliert werden konnte und in einer Unabhängigkeitsbewegung mündete. Im Juli 1990 kam es schließlich dazu, dass das Parlament die Souveränität der Ukraine proklamierte. Im August 1991 wurde schließlich die Unabhängigkeit ausgerufen. Diese wurde im Dezember 1991 bei einer Volksabstimmung von über 90% der Wähler angenommen und bestätigt[17].

Schon im Oktober 1989 erließ das Parlament der Ukraine das „Gesetz der Ukrainischen Sowjetrepublik über die Sprachen in der Ukrainischen SSR“, welches im Januar 1990 in Kraft trat. Die Präambel dieses Gesetzes lautet folgendermaßen:

„Die Ukrainische SSR garantiert der ukrainischen Sprache den Status einer Staatssprache, um die allseitige Entwicklung der geistigen und schöpferischen Kräfte des ukrainischen Volkes zu fördern und um dessen souveräne, nationalstaatliche Zukunft zu sichern.“

(ZAKON 1989: 2)

Die Urheber des Gesetzesentwurfs waren der Ansicht, dass jenes Gesetz erforderlich ist, um die Sprache der Bevölkerungsmehrheit im Land auch von staatlicher Seite ausreichend zu schützen. Von grundsätzlicher Bedeutung ist dabei der Inhalt des Artikels 2 des Sprachengesetzes:

„Die Ukrainische SSR garantiert die allseitige Entwicklung und Verwendung der ukrainischen Sprache in allen Bereichen des öffentlichen Lebens“

(ZAKON 1989: 4)

Diese Bestimmungen zielen auf die Erweiterung der Anwendungsbereiche und der Funktionen sowie auf die rechtliche Verankerung des offiziellen Status der ukrainischen Sprache. Ukrainisch sollte die offizielle Sprache des Geschäftsverkehrs, der Arbeit sowie der Dokumentation der staatlichen und gesellschaftlichen Organe, der Parteien, der Unternehmen einschließlich der Anstalten und Organisationen der Republik werden. Gleichzeitig wurde den Bürgern das Recht auf eine freie Verwendung jeder beliebigen Nationalsprache innerhalb des Territoriums der Republik und die freie Wahl der Sprache im Austausch mit Ämtern und Organisationen gewilligt (BIEDER 1995:24). Das für alle nationalen Minderheiten, also auch für Russen, gültige Recht auf Verwendung und Pflege der eigenen ethnischen Sprache im öffentlichen Leben wurde garantiert. (ZHLUKTENKO 1990:14-15).

[...]


[1] Siehe: Anhang Abb.1.

[2] offen: im Sinne eines gewalttätigen Konflikts

[3] Siehe: Anhang Abb.2.

[4] Es wurden auch Einwohner mit gemischten russischen und ukrainischen Nationalitäten einbezogen.

[5] Siehe: Anhang Abb.3.

[6] Die Eingliederung erfolgte etappenweise: 1939, 1940 und 1944.

[7] Die autonome Republik Krim und die Stadt Sevastopol.

[8] Siehe: Anhang Abb.4.

[9]нечист ое зерно “ (Velkyj Tlumacnyj Slovnyk Sucasnoji Ukrajins'koji Movy 2001: 1217).

[10] etwa „ Einwurzelungspolitik “.

[11] Bei der Übernahme von Fremdwörtern aus 63 Sprachen - darunter auch Polnisch, Slowakisch, und Tschechisch - gab es jedoch keine (!) Wörter, die dem Russischen entnommen worden sind. Erst mit der beginnenden Russifizierung wurde der Mythos von der Ähnlichkeit des Ukrainischen und Russischen durch ihre gemeinsame Lexik befördert und vertieft.

[12] In der Ethostatistik von 1970 sind insgesamt 41,8 Mio. Nichtrussen aufgeführt, die Russisch als Zweitsprache erworben haben. Dies entspricht einem Anteil von 37,1% an der nichtrussischen Bevölkerung. 1979 war die Zahl russischer Zweitsprachler bereits auf 61,2 Mio. angestiegen, so dass der Anteil an der nichtrussischen Bevölkerung seit dem bei 49,1% lag. Obwohl der Zuwachs im Zweitsprachenbereich in den 1980er Jahren nur noch mäßig war, hatten gegen Ende der Sowjetära mehr als die Hälfte aller Nichtrussen Zweitsprachenkenntnisse des Russischen erworben (ukrcensus.gov.ua).

[13] Im Verlauf der 1970er Jahre war der Zuwachs an Assimilanten am stärksten. Die Ethnostatistik von 1970 erfasste 13 Mio. Nichtrussen mit russischer Muttersprache (was 11,6% aller nichtrussischen Sowjetbürger entspricht), mit dem Zensus von 1979 stieg die Anzahl bereits auf 16,3 Mio. (dies entspricht 14,4%). In den 1980er Jahren schwächte der Trend zum Sprachwechsel dagegen deutlich ab (ukrcensus.gov.ua).

[14] etwa: Umbau.

[15] etwa: Offenheit.

[16] etwa: Wiedergeburt und Entwicklung der Völker der SSSR.

[17] Die Befürworter der Unabhängigkeit setzten sich zu 77% aus Ukrainern, 18% Russen und 5% anderen Nationalitäten zusammen (BIEDER 1995: 48).

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Details

Titel
Ein Kampf um nationale Identität. Die Sprachsituation in der Ukraine um 1990
Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Note
1,7
Autor
Jahr
2007
Seiten
49
Katalognummer
V381086
ISBN (eBook)
9783668576216
ISBN (Buch)
9783668576223
Dateigröße
938 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kampf, identität, sprachsituation, ukraine
Arbeit zitieren
Elzbieta König (Autor), 2007, Ein Kampf um nationale Identität. Die Sprachsituation in der Ukraine um 1990, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381086

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