Der Begriff Mentoring ist heutzutage in einem besonderen Ausmaß in vielen verschiedenen Bereichen des Lebens zu finden. Es lässt sich eine große Anzahl an Projekten und Programmen mit diesem Konzept, vor allem im Bereich der Personalentwicklung finden.
In der deutschen Schullandschaft hingegen sind entwickelte Mentoringkonzepte im Vergleich zu anderen Ländern eher selten zu entdecken und zudem oft unerforscht. Dabei stellt die Methode Mentoring, eine in der Öffentlichkeit hoch gelobte und universell einsetzbare Fördermaßnahme dar. Mentoring scheint vieler Darstellungen nach eine erfolgreiche Option zu sein, in der individuelle Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung möglich sind. Doch wie wirkungsvoll sind die Formen von Mentoring wirklich?
In dieser Arbeit möchte ich mich dieser Frage widmen, in dem ich anhand des Beispiels "Junge Vorbilder" Chancen und mögliche Risiken, die Mentoring birgt, darstelle. Für die Beantwortung dieser Frage kläre ich dabei zu Beginn, welche Bedeutung überhaupt hinter dem Begriff Mentoring steckt und inwiefern dieses Konzept zu anderen Methoden, wie dem Coaching, abzugrenzen ist.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Mentoring
2.1 Eine Begriffs- und Bedeutungsklärung
2.2 Exkurs: Begriffsabgrenzung zu Coaching und Patenschaft
3. Vorstellung des Mentoring-Programms "Junge Vorbilder"
4. Die Wirksamkeit von Mentoring- Potenzial und Risiken mit Bezug auf das Beispiels "Junge Vorbilder"
4.1 Potenziale von Mentoring
4.2 Risiken von Mentoring
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Mentoring-Programmen in der schulischen Bildung. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, inwieweit Mentoring als Fördermaßnahme zur Bewältigung schulischer Benachteiligungen beitragen kann und welche Chancen sowie Risiken dieses Konzept, konkretisiert am Beispiel des Projekts "Junge Vorbilder", birgt.
- Grundlagen und Definition des Mentoring-Konzepts
- Abgrenzung zu verwandten Beratungsformen wie Coaching und Patenschaft
- Analyse der Potenziale von Mentoring für die individuelle Lernentwicklung
- Kritische Betrachtung der Risiken und Herausforderungen in der Umsetzung
- Evaluation des Mentoring-Programms "Junge Vorbilder"
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Der Begriff Mentoring ist heutzutage in einem besonderen Ausmaß in vielen verschiedenen Bereichen des Lebens zu finden. Es lässt sich eine große Anzahl an Projekten und Programmen mit diesem Konzept, vor allem im Bereich der Personalentwicklung finden.
In der deutschen Schullandschaft hingegen sind entwickelte Mentoringkonzepte im Vergleich zu anderen Ländern eher selten zu entdecken und zudem oft unerforscht (vgl. RAUFELDER/ ITTEL 2012, S.148). Dabei stellt die Methode Mentoring, eine in der Öffentlichkeit hoch gelobte und universell einsetzbare Fördermaßnahme dar (vgl. ZIEGLER/ STÖGER a 2012, S.129).
Die Ausweitung der Medien, der Wandel von Erziehungskonzepten und Familienbildern, sowie die steigende Individualisierung sind nur einige stetig wachsende Veränderungen von Lebensbereichen, die neue und andere Fördermaßnahmen verlangen. Seit den 90er Jahren lassen sich mehr Schülerhilfe-Projekte finden, innerhalb derer eine 1:1 Betreuung stattfindet, um schulischen Benachteiligungen mit der Mentoringmethode zu begegnen (vgl. ROHLFS 2012, S.184).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Mentorings im Bildungsbereich ein und formuliert die Leitfrage der Arbeit hinsichtlich der Wirksamkeit dieses Konzepts.
2. Mentoring: Dieses Kapitel erläutert die historischen Ursprünge und definitorischen Grundlagen des Mentorings und nimmt eine Abgrenzung zu Coaching und Patenschaft vor.
3. Vorstellung des Mentoring-Programms "Junge Vorbilder": Hier wird das konkrete Hamburger Förderprojekt für Studierende und Schüler mit Migrationshintergrund detailliert vorgestellt.
4. Die Wirksamkeit von Mentoring- Potenzial und Risiken mit Bezug auf das Beispiels "Junge Vorbilder": Das Kapitel analysiert wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Chancen und Gefahren von Mentoring und setzt diese in Bezug zum Projekt "Junge Vorbilder".
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Bedeutung einer langfristigen Planung und reflektiert die Flexibilität des Mentoring-Ansatzes.
Schlüsselwörter
Mentoring, Junge Vorbilder, Bildungsförderung, Migrationshintergrund, Personalentwicklung, Lernförderung, Schulentwicklung, Coaching, Patenschaft, pädagogische Wirksamkeit, Adoleszenz, individuelle Förderung, Potenzialanalyse, Risikomanagement, Sozialkapital
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung und Wirksamkeit von Mentoring-Programmen im deutschen Schulwesen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Klärung von Mentoring, der Abgrenzung zu anderen Beratungsformaten sowie der Analyse von Chancen und Risiken in der pädagogischen Praxis.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Wirksamkeit von Mentoring anhand des Projekts "Junge Vorbilder" kritisch zu bewerten und den Mehrwert für die beteiligten Schülerinnen und Schüler herauszuarbeiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Literatur sowie einer Analyse von Meta-Studien und Projektbeschreibungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Vorstellung des Projekts "Junge Vorbilder" und eine detaillierte Diskussion der Potenziale und Risiken von Mentoring.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Mentoring, Bildungsförderung, individuelle Entwicklung und pädagogische Wirksamkeit charakterisieren.
Welche Rolle spielt das "Prinzip der Ko-Evolution" im Fazit?
Das Prinzip der Ko-Evolution beschreibt den beidseitigen Lernnutzen, bei dem sowohl Mentor als auch Mentee durch den Austausch persönlich wachsen.
Warum ist eine klare Abgrenzung zum Coaching wichtig?
Eine Abgrenzung ist notwendig, da Coaching oft auf kurzfristige, problemorientierte Lösungen fokussiert, während Mentoring eine langfristige, beziehungsorientierte Begleitung darstellt.
- Citar trabajo
- D. S. (Autor), 2017, Mentoring. Die Darstellung von Potenzial und Risiken der Methode anhand eines ausgewählten Beispiels, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381136