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Forschungsmethodische Analyse zur Dissertation "Sexualität und Partnerschaft bei Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung" von Susan Leue-Käding

Rehabilitationspädagogische Forschung

Titel: Forschungsmethodische Analyse zur Dissertation "Sexualität und Partnerschaft bei Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung" von Susan Leue-Käding

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2003 , 17 Seiten , Note: 2

Autor:in: M. A. Sabine Wolf (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Bereich der Rehabilitationspädagogik schließt viele Aufgaben und Zielsetzungen bei der Arbeit mit behinderten Menschen ein. Ob und wie diese Aufgaben unternommen und tatsächlich verwirklicht werden, ist mitunter Angelegenheit der rehabilitationspädagogischen Forschung. Durch Studien und Untersuchungen, welche durch ein großes Repertoire von Erhebungsmethoden gekennzeichnet sind, ermöglichen den Einblick in den Lebensalltag von Behinderten. Umfragen in Form von Fragebögen finden den häufigsten Anklang in der quantitativen Forschung. Interviews hingegen sind charakteristisch für den qualitativen Bereich der Forschung. Beide Forschungsbereiche haben einen wichtigen Anteil an der Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen. So möchte auch Leue-Käding (2002), die Verfasserin der Dissertation "Sexualität und Partnerschaft bei Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung – Probleme und Möglichkeiten einer Enttabuisierung", einen Beitrag zur Aufklärung in diesem auf Grund seiner Brisanz, wenig diskutierten und oft in der Öffentlichkeit verdrängten Lebensbereich leisten.

Diese Arbeit widmet sich ausschließlich der forschungsmethodischen Analyse der empirischen Untersuchung von Leue-Käding, inhaltliche oder themenspezifische Schwerpunkte stehen nicht zur Debatte. Daher ist diese Arbeit wie folgt aufgebaut: Der erste Teil beschreibt kurz die Anlage der empirischen Untersuchung (2) von Leue-Käding, bevor es zum eigentlichen Hauptteil dieser Arbeit, der methodischen Vorgehensweise (3) und dessen Darstellung der Ergebnisse (4) der empirischen Untersuchung kommt. Das abschließende Fazit (5) wird diese Arbeit abrunden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Anlage der empirischen Untersuchung

3 Forschungsmethodisches Instrumentarium der empirischen Untersuchung

3.1 Netzwerk des methodischen Zugangs

3.2 Vorbereitung der Interviews

3.3 Durchführung der Interviews

4 Methodische Darstellung der Ergebnisse

4.1 Textanalytische Darstellung

4.2 Themenanalytische Darstellung

4.3 Schilderung von Interviewsituationen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit widmet sich der forschungsmethodischen Analyse der empirischen Untersuchung von Leue-Käding (2002) zur Sexualität und Partnerschaft bei Jugendlichen mit geistiger Behinderung, mit dem Ziel, die angewandten qualitativen Forschungsmethoden und deren praktische Umsetzung kritisch zu reflektieren.

  • Methodologie der rehabilitationspädagogischen Forschung
  • Anwendung qualitativer Erhebungsmethoden in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
  • Herausforderungen in der Durchführung narrativer und problemzentrierter Interviews
  • Triangulation und Auswertungsmethoden in der empirischen Forschung
  • Umgang mit Kommunikationsbarrieren und sozialen Randbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Netzwerk des methodischen Zugangs

Wie eingangs schon erwähnt arbeitete hier Leue-Käding in ihrer Untersuchung ausschließlich mit qualitativen Forschungsmethoden, da sie eine „mehrperspektivische Betrachtungsweise" (Leue-Käding 2002, 106) des Analyseschwerpunkts zulassen. Leue-Käding schließt sich hiermit der Meinung an, „dass sich ‚als methodologische Konzeption für die Erhebung von Daten zur subjektiven Wahrnehmung individueller Lebenswirklichkeiten′ (Pixa-Kettner; Bargfrede; Blanken 1996, 24) qualitative Ansätze geradezu anbieten" (Leue-Käding 2002, 106). So beschloss Leue-Käding individualbiographisch vorzugehen, d.h. die persönliche Lebens- und Alltagswelt jedes einzelnen Interviewten darzustellen. Dabei arbeitete sie mit dem narrativen und dem problemzentrierten Interview.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt den forschungsmethodischen Fokus der Arbeit auf die Dissertation von Leue-Käding und stellt den Aufbau der Untersuchung dar.

2 Anlage der empirischen Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert die Auswahl der Stichprobe, die Einbeziehung verschiedener Bezugspersonen sowie die Rahmenbedingungen der zweijährigen Forschungsdauer.

3 Forschungsmethodisches Instrumentarium der empirischen Untersuchung: Hier werden das methodische Netzwerk, die Vorbereitung durch Vortreffen und die spezifischen Interviewformen wie das narrative und problemzentrierte Interview detailliert beschrieben.

4 Methodische Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel analysiert die Auswertungsverfahren, insbesondere die text- und themenanalytische Darstellung sowie die Schilderung von Interviewsituationen zur Einbeziehung schwer beeinträchtigter Personen.

5 Fazit: Das Fazit bewertet kritisch die qualitative Vorgehensweise, die Nutzung der Triangulation sowie die praktischen Hürden bei der Durchführung der Studie.

Schlüsselwörter

Rehabilitationspädagogik, Qualitative Forschung, Geistige Behinderung, Sexualität, Partnerschaft, Narratives Interview, Problemzentriertes Interview, Expertengespräch, Triangulation, Einzelfallanalyse, Datenauswertung, Inklusion, Forschungsmethodik, Empirische Untersuchung, Interviewführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Analyse der empirischen Studie von Leue-Käding, die untersuchte, wie Jugendliche mit geistiger Behinderung Sexualität und Partnerschaft erleben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum steht die methodologische Reflexion der Forschung: Die Anwendung qualitativer Interviews, die Bewältigung von Kommunikationsbarrieren und die Einbeziehung der Lebenswelt der Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel dieser Analysearbeit?

Das Ziel ist es, die forschungsmethodische Vorgehensweise von Leue-Käding offenzulegen, zu systematisieren und kritisch zu hinterfragen, wie die empirischen Daten erhoben und verarbeitet wurden.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden qualitative Methoden wie das narrative Interview, das problemzentrierte Interview und Expertengespräche verwendet, unterstützt durch das Konzept der Triangulation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Anlage der Untersuchung, das methodische Instrumentarium sowie die Erläuterung der Ergebnisse mittels text- und themenanalytischer Auswertungsverfahren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Rehabilitationspädagogik, qualitative Sozialforschung, Triangulation und methodische Reflexion geprägt.

Wie ging Leue-Käding mit schwer beeinträchtigten Jugendlichen um?

Sie nutzte ergänzendes Bildmaterial, das Prinzip des einfühlenden Verstehens und eine teilnehmende Beobachtung, um auch schwer beeinträchtigten Jugendlichen die Teilhabe am Forschungsprozess zu ermöglichen.

Welche Rolle spielten die Vorbesprechungen vor den eigentlichen Interviews?

Die Vortreffen dienten dem Aufbau einer vertrauensvollen Gesprächsbasis und der Vertrautmachung der Jugendlichen mit dem Zweck der Untersuchung, um spätere Spannungen zu reduzieren.

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Details

Titel
Forschungsmethodische Analyse zur Dissertation "Sexualität und Partnerschaft bei Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung" von Susan Leue-Käding
Untertitel
Rehabilitationspädagogische Forschung
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Erziehungswissenschaften)
Note
2
Autor
M. A. Sabine Wolf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
17
Katalognummer
V381200
ISBN (eBook)
9783668578579
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Forschungsmethoden Interwiew empirische Untersuchung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M. A. Sabine Wolf (Autor:in), 2003, Forschungsmethodische Analyse zur Dissertation "Sexualität und Partnerschaft bei Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung" von Susan Leue-Käding, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381200
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Leseprobe aus  17  Seiten
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