Fragebogenerstellung zum Thema Arbeitslosigkeit und Gesundheit


Hausarbeit, 2017
27 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorien und Hypothesen

3. Konzeptspezifikation und Operationalisierung

4. Frageformulierung

5. Fragebogenkonstruktion

6. Vor- und Nachteile des Websurveys

7. Zusammenfassung

8. Literaturverzeichnis

Anhang: Abbildungen und Tabellen

1. Einleitung

Wenigen Themen räumt der Mensch seit jeher so viel Bedeutsamkeit ein wie dem der Gesundheit. Sei es die Volksgruppe der Hausa in Afrika, der der alten Ägypter, Griechen, Mesopotamier, damals wie heute genießt Gesundheit als Vermittler zwischen Leben und Leiden einen hochrangigen Stellenwert, dem sich jede Zeit und Kultur mit einer Vielzahl von Perspektiven, Glauben und unterschiedlichstem Wissen nähert. Dabei transformierte sich der Fokus vom ehemals metaphysischen im Laufe der Zeit immer mehr zum somatischen und, spätestens seit Freud, auch zum psychischen. So steigerte sich die Anzahl der Diagnosen im DSM-5, dem Standard-Manual zur Diagnose psychischer Störungen, stetig auf mittlerweile 374, die Krankheitskosten psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen beliefen sich bereits 2008 auf 27,8 Milliarden Euro (Statistisches Bundesamt, 2014) und 38,1% der Befragten einer Studie des Robert-Koch-Instituts berichten von einer unterdurchschnittlichen bis erheblich beinträchtigen psychischen Gesundheit (Hapke, von der Lippe, Busch, & Lange, 2012). Insbesondere die unipolare Depression sticht hervor, so berichten 10% der Frauen und 6% der Männer in Deutschland davon, dass bei ihnen in den letzten 12 Monaten eine Depression oder depressive Verstimmung bestand, welche von einem Arzt diagnostiziert wurde (Robert-Koch-Institut, 2014). Ob dieser Zahlen wenig verwunderlich konzentriert sich einiges an Forschung auf die Ursachen dieser hohen Prävalenz. Ein Faktor, der dabei immer wieder ins Auge fällt, ist der der Arbeitslosigkeit (Murphy & Athanasou, 1999; McKee-Ryan, Song, Wanberg, & Kinicki 2005). Schon allein wegen der Omnipräsenz von Arbeitslosigkeit - bereits in Deutschland gelten 2,76 Mio. Menschen als arbeitslos (Bundesagentur für Arbeit, 2017) - ist es von großer gesellschaftlicher Relevanz die Beziehung von Arbeitslosigkeit und psychischer Gesundheit und deren Tragweite zu klären. Ebenso wäre im Hinblick auf die Debatte der sozialen Ungleichheit eine derartige Klärung ratsam, sind soziale Herkunft, Arbeitslosigkeit und Gesundheit stark miteinander verwoben und ist zu erwarten, dass negative Effekte auf der einen Ebene negative Effekte auf der anderen noch weiter verschärfen. Entsprechend richtet sich diese Arbeit auf folgende Forschungsfrage aus:

Wie wirkt sich Arbeitslosigkeit auf das Risiko an einer Depression zu erkranken aus?

Das Konzept der Depression wurde als Y-Variable gewählt, da eine Behandlung sämtlicher psychischer Störungen den Rahmen des Fragebogens gesprengt hätte und Depression gemeinhin als am häufigsten auftretende und untersuchte Störung gilt (Wittchen & Jacobi, 2005).

Der Aufbau dieser Arbeit untergliedert sich in einer kurzen Erläuterung des theoretischen Unterbaus und der daraus abgeleiteten Hypothesen, gefolgt von der Spezifizierung der verwendeten Konzepte und Operationalisierung der Begriffe und schließlich der Reflektion zur Ausarbeitung der eigenen Fragen und der Zusammenstellung des finalen Fragebogens. Abschließend werden die Vor- und Nachteile des gewählten Web-Survey-Designs dargelegt.

2. Theorien und Hypothesen

Dem Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und psychischer Gesundheit wurde bereits in einer Vielzahl von Studien nachgegangen. Eine der umfassendsten ist dabei diejenige von Paul Karsten und Klaus Moser (Karsten & Moser, 2009), welche eine Metaanalyse zu 237 Querschnitts- und 87 Längsschnittstudien durchführten, dabei einen signifikanten negativen Zusammenhang von Arbeitslosigkeit auf psychische Gesundheit finden[1] und aufgrund der ihnen vorliegenden Daten Arbeitslosigkeit als kausalen Faktor psychischer Probleme deuten. Zur theoretischen Fundierung dieses Zusammenhangs ziehen wir die Theorie der latenten Deprivation von Marie Jahoda heran (Jahoda, 1981, 1983, 1997). Darin postuliert sie die manifesten und latenten Funktionen der Berufstätigkeit. Während die manifeste Funktion den Gelderwerb bildet, setzen sich die hintergründigen, aber für die gesundheitliche Verfassung umso wichtigeren, latenten Funktionen aus einer vorhandenen Zeitstruktur, sozialen Kontakten außerhalb der Kernfamilie, regelmäßiger Aktivität, der Definition von Status und Identität und der Teilhabe an kollektiven Zielen zusammen, welche in unserer Gesellschaft vordergründig durch den Beruf bedient werden und Arbeitslosen somit überwiegend verwehrt bleiben. Diese fünf Erfahrungskategorien, so Jahoda, korrespondieren mit basalen psychischen Bedürfnissen und deren Ermangelung bzw. deren Deprivation führe zu psychischen Problemen. Eine Behauptung, die mittlerweile auch empirisch gut belegt ist (Paul & Batinic, 2010; Selenko, Batinic, & Paul, 2011; Sousa-Ribeiro, Sverke, & Combra, 2014). Entsprechend wird hier ebenfalls ein Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Depression erwartet und folgende Hypothese aufgestellt (siehe Abbildung 1):

H1: Arbeitslose haben tendenziell ein höheres Risiko an einer Depression zu erkranken als Erwerbstätige.

Hierbei werden mehrere Variablen kontrolliert. Zunächst, ob die befragte Person in einer Partnerschaft lebt. Zum einen motiviert eine Partnerschaft, z.B. aus Gründen der empfundenen Verantwortung gegenüber dem Partner, zum Aufsuchen eines Jobs, zum anderen sollte die soziale Unterstützung und die Bedienung Teile latenter Funktionen, wie regelmäßige Aktivität oder die Definition von Identität durch den Partner, die Wahrscheinlichkeit des Aufkommens einer Depression mindern. Außerdem ist von Interesse, ob Kinder vorhanden sind. Denn dies sollte für nochmals mehr Motivation zum Aufsuchen einer Berufstätigkeit und noch stärkerer sozialer Unterstützung sorgen, da Familien in der Regel in einem größeren sozialen Netz eingebettet sind, was wiederum präventiv auf eine Depression wirken sollte (Gariépy, Honkaniemi, & Quesnel-Vallée, 2016). Zu guter Letzt wird die Bildung des Befragten betrachtet. Höhere Bildung wirkt sich offensichtlich auf unsere X-Variable aus, da sie die Chance auf eine Berufstätigkeit erhöht, des Weiteren wir gemutmaßt, dass höhere Bildung tendenziell mit mehr sozialen Kontakten, einer gefestigteren Identität und regelmäßiger Aktivität einhergeht, sodass gebildetere Personen nicht so stark auf die Bedienung der latenten Funktionen durch einen Beruf angewiesen sind wie ungebildetere Personen und folglich seltener an einer Depression bedingt durch Arbeitslosigkeit leiden.

Eine weitere Theorie, die in diesem Zusammenhang in den Blick genommen wird, ist die Identitätstheorie (Ezzy, 1993). Wird in dem Artikel von 1993 die Theorie der latenten Deprivation von Jahoda stark kritisiert und eine Identitätstheorie als Alternative präsentiert, greifen wir sie hier als synthetische Ergänzung zur latenten Deprivation auf. Die Identitätstheorie besagt, dass der Umgang mit Arbeitslosigkeit umso schwerer fällt und damit das Auftreten von psychischen Problemen wahrscheinlicher wird, je schlechter der Betroffene in der Lage ist eine alternative Identität abseits des Berufs aufzubauen bzw. zu erhalten[2]. Von eminenter Bedeutung sind dabei die Erwartungen und Bewertungen des sozialen Umfelds sowie der kulturelle Rahmen, welche die Identität maßgeblich formen(Rogge & Kieselbach, 2009). Frauen sollten eher in der Lage sein eine Identität abseits des Berufs z.B. als Hausfrau aufzubauen, welche auch sozial anerkannt wird, als Männer, von welchen, besonders im Rahmen der Familie im Sinne des bei uns gesellschaftlich noch immer verankerten Ernährer-Modells (Wersig, 2006), erwartet wird, dass sie arbeiten und Geld verdienen. Darauf aufbauend wird die zweite Hypothese formuliert (siehe Abbildung 2):

H2: Das Risiko aufgrund von Arbeitslosigkeit an einer Depression zu erkranken ist für Männer tendenziell höher als für Frauen.

Auch hier wird kontrolliert, ob die Personen in einer Partnerschaft leben. Wiederum wird angenommen, dass Männer, die in einer Partnerschaft leben, mehr soziale Kontakte besitzen, damit allerdings einer stärkeren Einbettung in sozialen Normen unterliegen und in der Folge durch den sozialen Druck psychisch mehr leiden, wenn sie arbeitslos sind. Abermals sehen wir hier von hoher Wichtigkeit, ob Kinder vorhanden sind. Diese erhöhen den Druck, der Identität des versorgenden Familienvaters gerecht zu werden, auch dadurch, dass Kinder das Netz sozialer Kontakte erweitern (z.B. andere Eltern im Kindergarten), was wiederum die soziale Aufmerksamkeit auf eine Rollenverletzung und somit den sozialen Druck erhöht[3]. Parallel zu wird ferner erwartet, dass eine höhere Bildung tendenziell mit einer Identität zusammenfällt, die sich nicht ausschließlich über den Beruf definiert, sondern auch z.B. durch ihren Charakter, ihre Intellektualität und ihre Bildung, welche überdies mit der Ausübung von alternativen Tätigkeiten verbunden sein dürfte. Faktoren, die dafür sorgen sollten, dass höhere Bildung die Chance der Entwicklung einer Depression bei Arbeitslosigkeit entgegenwirkt.

3. Konzeptspezifikation und Operationalisierung

Vorliegende Konzeptspezifikation beschränkt sich auf drei Begriffe: Arbeitslosigkeit, die Vergleichsgruppe der Erwerbstätigen, sowie Depression.

Beim Begriff der Arbeitslosigkeit wird sich an der Definition des International Labour Office orientiert. Diese geben Richtlinien zur Erfassung von Arbeitslosigkeit heraus, welche von vielen Ländern und Studien auch beherzigt werden, was den Vorteil der Vergleichbarkeit nach sich zieht. Arbeitslos sind demnach Personen, welche (vgl. ILO, 2001, S. 445ff):

1) keiner bezahlten Tätigkeit nachgehen und nicht selbstständig tätig sind,
2) für den Arbeitsmarkt verfügbar, also z.B. nicht durch eine Behinderung verhindert sind,
3) und auf der Suche nach Arbeit sind.

Beim letzten Punkt interessiert jedoch weniger, im Sinne der ILO, ob bereits Schritte zur Arbeitsfindung unternommen wurden, sondern ob im Befragten der Wunsch existiert wieder zu arbeiten. Gerade dieser Punkt ist im Rahmen der Umfrage wichtig, da man davon ausgehen kann, dass Personen, welche gar nicht arbeiten wollen und entsprechend nach keiner Arbeit suchen oder lediglich, z.B. durch Auflagen des Arbeitsamts, danach suchen müssen, auch weniger psychische Probleme aus dem Zustand ihrer Arbeitslosigkeit entwickeln. Als weiteres Kriterium wird eine Mindestdauer der Arbeitslosigkeit von sechs Monaten vorausgesetzt. Begründet liegt dies darin, dass z.B. Karsten und Moser (2009) einen signifikanten Moderatoreffekt der Länge der Arbeitsdauer auf die psychsische Gesundheit ausmachen, der approximativ linear anwächst und zwischen 4-6 Monaten seinen ersten Höhepunkt (in der Effektstärke) erreicht. Um zu garantieren, dass nur Personen in die Stichprobe gelangen, deren Länge der Arbeitsdauer tatsächlich auch einen Einfluss auf deren psychische Gesundheit hatte, wurde sich auf besagte Mindestdauer von sechs Monaten festgelegt. Außerdem wird ausschließlich der Zeitraum der letzten fünf Jahre abgefragt. Diese Zahl ist ein Trade-Off aus dem Wunsch genügend Fallzahlen von Arbeitslosen zu erhalten, sowie Verzerrungseffekte durch zu weit zurückliegende Retrospektivfragen gering zu halten.

Die Herausforderung beim Begriff der Erwerbstätigkeit liegt darin, ihn derart zu spezifizieren, dass er sich komplementär zum Arbeitslosigkeitsbegriff verhält und die Zahl derjenigen, welche sich im finalen Fragebogen nirgendwo verorten könnten, zu minimieren. Entsprechend werden Befragte als erwerbstätig angesehen, wenn sie zwischen 18 und 67 Jahre (Renteneintrittsalter) alt sind, was komplementär zu auf dem Arbeitsmarkt verfügbar verläuft. Obgleich es Personen geben mag, die bereits mit 16 arbeiten, entschied man sich für ein Mindestalter von 18 Jahren, ab welchem Personen jeglicher Allgemeinbildungszweige für den Arbeitsmarkt verfügbar sein sollten. Die Art der Erwerbstätigkeit ist in dieser Befragung prinzipiell weniger von Bedeutung, solange die latenten Funktionen gegeben sind. Aus praktischen Gründen, vor allem um unsere Fragen in Einklang mit den Fragen der anderen Teilgruppen zu bringen, wurde sich jedoch auf Teil- und Vollzeit, sowie eine selbstständige Tätigkeit begrenzt. Von größerer Wichtigkeit ist die zeitliche Dimension. Parallel zur obigen Arbeitslosigkeitsdefinition dürfen Befragte ihre Erwerbstätigkeit, im Sinne einer durchgängigen Erwerbstätigkeit, innerhalb der letzten fünf Jahre für maximal sechs Monate unterbrochen haben, auch mehrere Male. Dies dient dazu Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit disjunkt behandeln zu können. Studenten, Personen in Ausbildung, freiwillig sozial tätige oder sonstige Personen, welche nicht in besagte Definition fallen, spielen in der Befragung keine Rolle.

Das Konzept der Depression richtet sich nach der Definition der Major Depression des DSM-IV, einem weitverbreiteten Standard-Manual zur Diagnostizierung psychischer Störungen. Depression ist hierbei gekennzeichnet durch das Auftreten von mindestens fünf der folgenden Symptome in den letzten zwei Wochen: 1) depressive Verstimmung 2) deutlich vermindertes Interesse 3) deutlicher Gewichts-Appetitverlust 4) Schlaflosigkeit/vermehrter Schlaf 5) Psychomotorische Unruhe/Verlangsamung 6) Müdigkeit/Energieverlust 7) Gefühle von Wertlosigkeit/Schuld 8) Konzentrations-und Entscheidungsprobleme und 9) Gedanken an Tod/Suizid, wobei mindestens eines der Symptome entweder depressive Verstimmung und/oder deutlich vermindertes Interesse sein muss. Der Indikator Gedanken an Tod/Suizid wurde aufgrund der Brisanz und emotionalen Aufladung, welche zu Abbrüchen des Fragebogens führen könnte, sowie der generell zweitrangingen Bedeutung bei der Diagnostik der Depression (Möller & Schnitker, 2007), herausgenommen. Ursprünglich war als Y-Variable das Konzept der psychischen Störungen gedacht, aufgrund der schier unüberblickbaren Vielzahl von Dimensionen bzw. Ausprägungen psychischer Störungen wurde sich auf die Major Depression beschränkt, welche die prominenteste Rolle unter den psychischen Störungen hat (vgl. Karsten & Moser, 2009).

Die Operationalisierung gestaltet sich erfreulich einfach. Arbeitslosigkeit und Erwerbstätigkeit sind beides manifeste Variablen, welche direkt abgefragt werden können. Bei der Abfrage der Depressionsindikatoren wird sich am Beck-Depressions-Inventar-II orientiert. Umfasst dieser jedoch 21 Items, werden aus Gründen des limitierten Umfangs die verbliebenen acht Indikatoren der Depression in einer Itembatterie aus acht Items abgefragt, wobei jedes Item einem Indikator gewidmet ist. Anstatt eines Summen-Scores, der die Depression in der Regel in unterschiedliche Ausprägungen einteilt, wird ob der Handhabung und Reduktion von Komplexität eine dichotome Bewertung von nicht-depressiv und depressiv verwendet. Ein Befragter gilt demnach als depressiv, wenn er bei den acht Items mit den fünf möglichen Skalenpunkten nie – selten – gelegentlich – häufig – oft mindestens vier Mal mit häufig oder oft antwortet, wobei eine dieser Angaben entweder bei dem Item zur depressiven Verstimmung und/oder zum verminderten Interesse zwingend gegeben sein muss. Die Voraussetzung von fünf nötigen Symptomen wurde durch die Wegnahme eines Indikators (Suizidgedanken) auf vier reduziert. Eine Abbildung zur Konzeptspezifikation und Operationalisierung findet sich im Anhang (siehe Abbildung 3).

[...]


[1] So beträgt die durchschnittliche Effektstärke der 324 Studien, welche bei Arbeitslosen eine geringere psychische Gesundheit nachweisen, d = 0,51. 34% der arbeitslosen Versuchspersonen weisen psychische Probleme auf, verglichen mit 16% der Probanden in einem Arbeitsverhältnis, wobei auch gezeigt wird, dass Depression nach gemischten Symptomen die größte Rolle spielt.

[2] Hier findet man eine Parallele zu Jahodas latenter Funktion der Definition von Status und Identität, Ezzy schreibt dieser schlicht einen größeren Stellenwert zu.

[3] Dem Anschein nach widersprechen sich hier die Deprivations- und die Identitätstheorie. Während die eine postuliert, soziale Kontakte verringern das Risiko unter psychischen Problemen zu leiden, scheint letztere das Gegenteil zu behaupten. Hier wäre eine Differenzierung zwischen Weak - und Strong Ties (Granovetter, 1973) sinnvoll, da man annehmen kann, dass besonders enge Strong Ties in Zeiten der Arbeitslosigkeit als soziale Stütze helfen, während viele Weak Ties eher im Sinne der Identitätstheorie als distanziertere Urteiler das Gefühl vermitteln, einer Rolle nicht gerecht zu werden. Allerdings wäre die Ermittlung von der Stärke sozialer Beziehungen mit einer großen Zahl von abzufragenden Items verbunden gewesen, weswegen dies aus praktischen Gründe unterlassen wurde.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Fragebogenerstellung zum Thema Arbeitslosigkeit und Gesundheit
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
27
Katalognummer
V381213
ISBN (eBook)
9783668580404
ISBN (Buch)
9783668580411
Dateigröße
5271 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fragebogenerstellung, thema, arbeitslosigkeit, gesundheit
Arbeit zitieren
Marco Hauptmann (Autor), 2017, Fragebogenerstellung zum Thema Arbeitslosigkeit und Gesundheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381213

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