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Energiewende 2011. Chancen, Risiken, Risikovermeidung, Zeit

Título: Energiewende 2011. Chancen, Risiken, Risikovermeidung, Zeit

Trabajo Escrito , 2017 , 27 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Philipp Stockinger (Autor)

Ingeniería - Ingeniería industrial
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Finalziel dieses Assignments, um ein besseres Verständnis für die nicht-triviale Thematik der „Energiewende 2011“ zu schaffen, ist die graphische Erstellung eines Wirkungsnetzes, das (multi-)kausale Verknüpfungen identifizierter Chancen und Risiken unterschiedlicher Natur, welche mit der eingangs skizzierten energiepolitischen Entscheidung einhergehen, enthält. Um dies zu erreichen, werden zunächst einzelne Chancen und Risiken separat beschrieben, korrespondierende Risikostrategien an sich und die im Laufe der Zeit gesammelten Erfahrungen bzgl. Risikomitigation diskutiert.

Die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki (1945), der Kyschtym-Unfall in der kerntechnischen Anlage Majak in Russland (1957), die Kernschmelze im Schweizer Versuchsatomkraftwerk Lucens (1969) und die beiden katastrophalen Atomunfälle (INES Stufe 7) in Tschernobyl (1986) und in Fukushima (11. März 2011) zeigen: Sowohl die militärische als auch die zivile Nutzung der Atomenergie blicken seit der Entdeckung der Spaltung des Urankerns durch die Chemiker Otto Hahn und Fritz Straßmann im Jahr 1938 auf eine brisante Vergangenheit zurück. Das Strategiekonzept der schwarz-gelben Bundesregierung enthielt im Jahr 2010 den Grundtenor, zukünftig verstärkt auf erneuerbare Energien setzen zu wollen, gleichzeitig warb sie um gesellschaftliche Akzeptanz für die Kernenergie als Brückentechnologie, da der Atomausstiegsbeschluss der rot-grünen Regierungskoalition aus dem Jahr 2001 revidiert wurde. Bereits am 6. Juni 2011 wurde von selbiger Bundesregierung der finale Atomausstieg Deutschlands bis Ende 2022 beschlossen. Ausschlaggebend für die Kehrtwende in der deutschen Energiepolitik, welche heute im internationalen Sprachgebrauch unter dem Begriff Energiewende bekannt ist, war die Kernschmelze im japanischen KKW Fukushima im März 2011. Es stellt sich die Frage, welche Chancen und Risiken mit dem Atomausstieg durch die „Energiewende 2011“ verbunden sind und welche Strategien zur Risikomitigation verfolgt werden?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konzeptionelle Grundlagen

3 Vor- und Nachteile der „Energiewende 2011“

3.1 Politische Chancen und Risiken

3.2 Wirtschaftliche Chancen und Risiken

3.3 Sozialgesellschaftliche Chancen und Risiken

3.4 Ökologische Chancen und Risiken

3.5 Zusammenfassung der ausgearbeiteten Chancen und Risiken

4 Risikostrategien: Konkrete Maßnahmen und temporale Entwicklung seit 2011

5 Wirkungsgefüge der Einflussgrößen auf die Energiewende 2011

6 Zusammenfassung

A – Definition Energiewende

B – Basiswissen zur Energiegewinnung in einem KKW

C – Ergänzende Abbildungen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die nicht-triviale Thematik der „Energiewende 2011“ durch die Erstellung eines Wirkungsnetzes zu durchdringen, das die kausalen Verknüpfungen zwischen verschiedenen Chancen und Risiken visualisiert und bewertet.

  • Analyse politischer, wirtschaftlicher, sozialgesellschaftlicher und ökologischer Chancen und Risiken.
  • Entwicklung und Bewertung von Risikostrategien zur Mitigierung der identifizierten Herausforderungen.
  • Untersuchung der zeitlichen Entwicklung und der Akzeptanz der Energiewende seit 2011.
  • Visualisierung der (multi-)kausalen Abhängigkeiten in einem Wirkungsnetz.
  • Reflexion über die gesellschaftliche Bedeutung der Energiewende als Generationenprojekt.

Auszug aus dem Buch

3.1 Politische Chancen und Risiken

Cp1: Die BRD wird summa summarum als Stabilitätsanker und ökonomischer Superstar der europäischen Volkswirtschaften wahrgenommen. Anfänglich wurde die Energiewende 2011, mittels welcher u.a. verkündet wurde Atomstrom gänzlich abzuschalten und EE zu forcieren, international belächelt. Ein Umbau des Energiesystems, ein dezentraleres, intelligenteres und flexibleres Stromsystem, nachhaltige Mobilität und Energieeinsparungen stellen die Kernpunkte dar. Mittlerweile, da u.a. die energetische Amortisationsdauer für EE-Kraftwerke immer geringer werden, scheint die Skepsis einer Akzeptanz und Interesse zu weichen. Die zumindest seit 2011 erlebte Konsequenz bei der atomaren Energiepolitik kann der BRD international bei der globalen Energiewende eine Vorreiterrolle einräumen und für steigendes Ansehen sorgen.

Cp2: Wenn die BRD ihren eingeschlagenen Weg der Energiewende nachhaltig, konsequent und folglich erfolgreich umsetzt, d.h. bestehende Defizite zu den tatsächlichen Vorreiterstaaten Skandinaviens bzgl. der Energiewende aufholt, kann das gewonnene Ansehen und der Erfahrungsschatz in der internationalen Staatengemeinschaft nutzenstiftend eingesetzt werden. Diese Potenziale sollen primär ggü. den G7 Staaten (UK und USA setzen bspw. vermehrt auf Atomstrom und Fracking; FRK ist die zweitgrößte Atomnation der Welt) und die BRICS Staaten (China ist zwischenzeitlich weltweit der größte CO2 Emittent, weist zeitgleich aber die höchste Zuwachsratte bei den EE auf; Russland, sehr reich an Primärenergieträger, hat wenig Interesse an EE) eingesetzt werden. Deutschland kann auf weltpolitischer Ebene zur Lokomotive der Energiewende werden, wobei natürlich Abgasskandale deutscher Autobauer nicht förderlich sind.

Rp1: Politische Risiken sind auf vielen politischen Ebenen anzutreffen. Beispielsweise kann auf kommunaler Ebene die Genehmigung für den Bau eines Windparks verweigert werden, oder es kann auf nationaler Ebene u.U. – je nach Ausgang der Bundestagswahl 2018 – eine erneute Novellierung des Atomgesetzes und/oder des EEG erfolgen. Die zentral beschlossene Energiewende 2011 muss letztlich dezentral umgesetzt werden, daher bestehen zahlreiche, über die Bundesrepublik verteilte Diskussions- und Konfliktherde, welche je einzeln durch das meist langwierige Finden eines Kompromisses, was zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen bei der beabsichtigten Veränderung führen kann, gelöst werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die historische Ausgangslage der Kernenergie und Motivation der Energiewende 2011 nach Fukushima.

2 Konzeptionelle Grundlagen: Definition des Begriffs Energiewende im Kontext der energiepolitischen Grundsatzentscheidung der BRD im Jahr 2011.

3 Vor- und Nachteile der „Energiewende 2011“: Detaillierte Betrachtung politischer, wirtschaftlicher, sozialgesellschaftlicher und ökologischer Argumente inklusive tabellarischer Bewertung.

4 Risikostrategien: Konkrete Maßnahmen und temporale Entwicklung seit 2011: Diskussion von Gegenmaßnahmen zur Risikomitigation und Einordnung der zeitlichen Dynamik seit Beschluss der Energiewende.

5 Wirkungsgefüge der Einflussgrößen auf die Energiewende 2011: Graphische Zusammenfassung der kausalen Zusammenhänge und Wechselwirkungen in einem Wirkungsnetz.

6 Zusammenfassung: Abschließende Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf die Energiewende als langfristiges Generationenprojekt.

Schlüsselwörter

Energiewende 2011, Atomstrom, Erneuerbare Energien, EE, Kernschmelze, Fukushima, Risikomanagement, Risikomitigation, Wirkungsnetz, Energieeffizienz, Strommarkt, Politik, Nachhaltigkeit, Energiekosten, Versorgungsicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die „Energiewende 2011“ in Deutschland, insbesondere die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Chancen und Risiken des Atomausstiegs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Bewertung des Atomausstiegs, die Rolle erneuerbarer Energien, die Versorgungssicherheit sowie die gesellschaftliche Akzeptanz und wirtschaftliche Implikationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erstellung eines Wirkungsnetzes, um die komplexen, multikausalen Verknüpfungen zwischen den identifizierten Chancen und Risiken der Energiewende transparent zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive, qualitative Analyse vorgenommen, bei der vorhandene Literatur bewertet und durch die Modellierung eines Wirkungsnetzes logisch verknüpft wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Chancen und Risiken in spezifischen Kategorien definiert, Risikostrategien diskutiert und schließlich diese Faktoren in einer graphischen Wirkungsanalyse zusammengeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Energiewende, Atomausstieg, Risikomanagement, Wirkungsnetz, Erneuerbare Energien und gesellschaftliche Akzeptanz.

Wie bewertet der Autor das Risiko von Black-Outs?

Das Risiko von Versorgungsengpässen (Black-Outs) wird als ernsthaftes wirtschaftliches Risiko eingestuft, das technische Innovationen bei Stromnetzen und Speicherkapazitäten zwingend erforderlich macht.

Welche Bedeutung hat die "sozialgesellschaftliche Einstellung" im Modell?

Sie gilt als Schlüsselgröße, da die Energiewende nur bei einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz und einem Wertewandel erfolgreich dezentral umgesetzt werden kann.

Was besagt das "Moralapostel-Problem"?

Es beschreibt das Phänomen, dass die Akzeptanz für Energiewende-Projekte wie Windparks schnell sinkt, sobald der Einzelne oder dessen direktes Wohnumfeld persönlich betroffen ist.

Warum wird die Energiewende als "Generationenprojekt" bezeichnet?

Aufgrund der langfristigen Auswirkungen, der katastrophischen Risiken der Kernkraft und der notwendigen intertemporalen Bewertung der Kosten und Nutzen, die über eine normale Legislaturperiode hinausgehen.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Energiewende 2011. Chancen, Risiken, Risikovermeidung, Zeit
Universidad
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Curso
Interdisziplinäre Kompetenz
Calificación
1,0
Autor
Philipp Stockinger (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
27
No. de catálogo
V381219
ISBN (Ebook)
9783668576841
ISBN (Libro)
9783668576858
Idioma
Alemán
Etiqueta
Energiewende 2011 Atomausstieg Kohleausstieg Politische Diskussion Wirtschaftliche Diskussion Sozialgesellschaftliche Diskussion Ökologische Diskussion Risikostrategien Wirkungsnetz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Philipp Stockinger (Autor), 2017, Energiewende 2011. Chancen, Risiken, Risikovermeidung, Zeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381219
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