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Trans*Personen in der Sexarbeit. Eine kritische Auseinandersetzung sozialer Arbeit in einem prekären Arbeitsfeld

Título: Trans*Personen in der Sexarbeit. Eine kritische Auseinandersetzung sozialer Arbeit in einem prekären Arbeitsfeld

Trabajo Escrito , 2017 , 24 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Renate Dertinger (Autor)

Trabajo social
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Zu Beginn dieser Arbeit werden die Begriffe Trans*gender und Sexarbeit beziehungsweise Prostitution näher bestimmt, um eine Basis zur Thematik Trans*personen in der Sexarbeit zu schaffen. Einen großen Teil werden das Prostitutionsschutzgesetz (ProstSchG) und seine Reform einnehmen, da die Veränderungen aktuelle Bedenken, Verunsicherungen und Kritik bei den Sexarbeiter*innen hervorrufen und somit untrennbar mit dem Thema verbunden ist. Des Weiteren wird es darum gehen, wer welchen Trans*Begriff bevorzugt und welche Feinheiten bei den Unterscheidungen ernst genommen werden sollten und warum. Daran schließt sich die Auseinandersetzung mit den Gründen von Gegnern und Befürwortern der Sexarbeit an. Des weiteren geht es um gesellschaftlich stigmatisierendes Verhalten gegenüber Sexarbeiter*innen sowie einem präventiven Gedanken, welcher helfen soll, Stigmatisierung abzubauen. Betrachtet wird danach die Position der Sozialen Arbeit im Kontext der Sexarbeit. Im Fazit gibt es einen kurz zusammengefassten Rückblick auf das erarbeitete Thema, aus der Perspektive der Sozialen Arbeit und deren Akteuren*innen. Der Ausblick am Schluss weist auf zwei Projekte hin, die thematisch aktuell und bedeutsam sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen Begriffsbestimmungen

Trans*gender

Prostitution/Sexarbeit

3. Das Prostitutionsschutzgesetz und die Reform

Zwischenfazit

4. Welche Bezeichnung ist stimmig

4.1 Trans*sexualität

4.2 Trans*gender

4.3 Trans*sexualität oder Trans*gender

Zwischenfazit

5. Gründe gegen oder für Sexarbeit

5.1 Überleben durch Arbeitsmarktstrategien

5.2 Trans*Sexarbeit als Identitätsbestätigung

5.3 Stigmatisierung von Trans*Sexarbeiter*innen

5.4 Sexualkundeaufklärung soll helfen Stigmatisierung abzubauen

Zwischenfazit

6. Soziale Arbeit mit Trans*Sexarbeiter*innen

8. Fazit

9. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Situation von Trans*Personen in der Sexarbeit auseinander. Das primäre Ziel besteht darin, die Lebenswelt dieser marginalisierten Gruppe im Kontext des Prostitutionsschutzgesetzes und der Sozialen Arbeit zu beleuchten, Spannungsfelder aufzuzeigen sowie die Notwendigkeit einer reflexiven, inklusiven Haltung innerhalb der Sozialen Arbeit zu verdeutlichen.

  • Analyse des Prostitutionsschutzgesetzes und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen.
  • Differenzierung zentraler Begrifflichkeiten wie Trans*gender und Trans*sexualität.
  • Untersuchung von Stigmatisierungsmechanismen und deren Folgen für die Betroffenen.
  • Darstellung der Rolle und Herausforderungen der Sozialen Arbeit im Arbeitsfeld Sexarbeit.
  • Diskussion politischer Partizipation und Empowerment-Strategien.

Auszug aus dem Buch

5.2 Trans*Sexarbeit als Identitätsbestätigung

Die Prostitution ist ein Beruf der vor allem Trans*Frauen helfen kann, ihre Identität bestätigt zu bekommen. Es besteht eine große Sehnsucht nach Bestätigung und Anerkennung als weibliches Subjekt. Durcheinander geraten können Trans*Frauen im hormonellen und medizinischen Prozess des Geschlechtsidentitätswechsels, wenn sie erkennen, wie begehrt ihr Penis ist. Hinter dem Doppelbegehren von Kunden versteckt sich häufig die eigene nicht eingestandene Homosexualität. Auf diese Weise kann die Fassade eine Frau zu kontaktieren und das Begehren von einem Mann penetriert zu werden, gleichzeitig erfüllt werden. Es gibt auch Kunden die das Exotische in der Erfahrung einer Trans*Frau mit doppelten Geschlechtsmerkmalen betonen. Wird der Penis aus diesen Gründen zum ökonomischen Kapital der Trans*Frauen, verzichten diese zuweilen auf ihren vollständigen Geschlechtsidentitätswechsel (vgl. Casagrande, 2016, S. 75-76).

Doch neben einem zweckorientierten altershalben Geschlechtsidentitätswechsel, einem Wechsel zu härteren Sexualpraktiken oder dem Verzicht auf einen vollständigen Geschlechtsidentiätswechsel zugunsten des Einkommens, steht die Gruppe der Trans*Personen in der Sexarbeit multiplen Stigmatisierungen gegenüber.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht den Mangel an wissenschaftlichen Daten zu Trans*Personen in der Sexarbeit und skizziert das Ziel, die vorhandenen Spannungsfelder kritisch zu hinterfragen.

2. Grundlagen Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Trans*gender und Sexarbeit, um eine theoretische Basis für die weitere Auseinandersetzung zu schaffen.

3. Das Prostitutionsschutzgesetz und die Reform: Es wird die Bedeutung des Prostitutionsschutzgesetzes sowie die massive Kritik an dessen Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Sexarbeiter*innen analysiert.

4. Welche Bezeichnung ist stimmig: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen biologischem und sozialem Geschlecht sowie den Begriffen Trans*sexualität und Trans*gender, um deren unterschiedliche Wirkung auf das Subjekt zu verdeutlichen.

5. Gründe gegen oder für Sexarbeit: Hier werden unterschiedliche Positionen zur Sexarbeit, die Mechanismen der Stigmatisierung und die Bedeutung von Aufklärung diskutiert.

6. Soziale Arbeit mit Trans*Sexarbeiter*innen: Das Kapitel beleuchtet die Herausforderungen für die Soziale Arbeit bei der Unterstützung dieser stark marginalisierten Gruppe und fordert eine professionalisierte, inklusive Haltung.

8. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass für die Soziale Arbeit noch ein weiter Weg besteht, um sich für die Rechte und Lebensbedingungen von Trans*Sexarbeiter*innen wirksam einzusetzen.

9. Ausblick: Der Ausblick verweist auf aktuelle Projekte und Aktionen, die zur Sensibilisierung und Sichtbarmachung der Lebensverhältnisse von Trans*Personen beitragen.

Schlüsselwörter

Trans*Personen, Sexarbeit, Prostitutionsschutzgesetz, Soziale Arbeit, Stigmatisierung, Identitätsbestätigung, Geschlechtsidentität, Empowerment, Diskriminierung, Prekäre Arbeitsbedingungen, Trans*sexualität, Trans*gender, Prostitution.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung der Sozialen Arbeit mit Trans*Personen, die im Feld der Sexarbeit tätig sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen durch das Prostitutionsschutzgesetz, die begriffliche Abgrenzung von Identitätskonzepten, die Stigmatisierung sowie die Rolle der professionellen Sozialarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Lebenslagen von Trans*Personen in der Sexarbeit aufzuzeigen und Strategien für eine reflektierte und inklusive Soziale Arbeit abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der kritischen Analyse bestehender Studien und fachlicher Diskurse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Auswirkungen des Prostitutionsschutzgesetzes, die Bedeutung von Begrifflichkeiten, Motive für die Tätigkeit in der Sexarbeit sowie die vielfältigen Diskriminierungs- und Stigmatisierungserfahrungen der Betroffenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Trans*Personen, Sexarbeit, Stigmatisierung, Empowerment und Soziale Arbeit charakterisiert.

Warum wird die Rolle der Sozialen Arbeit als problematisch eingestuft?

Die Arbeit kritisiert, dass bestehende Angebote der Sozialen Arbeit oft binär geprägt sind (nur für Männer oder Frauen) und Trans*Personen dadurch institutionell diskriminiert oder ausgeschlossen werden.

Inwiefern beeinflusst das Prostitutionsschutzgesetz die Identitätsbildung?

Das Gesetz und die damit verbundene Registrierungspflicht werden als Belastung wahrgenommen, die besonders bei Trans*Personen, deren Geschlechtsidentität sich noch im Prozess befindet, zu erneutem Leid und Ausgrenzung führen kann.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Trans*Personen in der Sexarbeit. Eine kritische Auseinandersetzung sozialer Arbeit in einem prekären Arbeitsfeld
Universidad
University of Applied Sciences Esslingen
Curso
Frauen Männer Trans Inter Queer Geschlecht, Gesellschaft
Calificación
1,0
Autor
Renate Dertinger (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
24
No. de catálogo
V381323
ISBN (Ebook)
9783668584877
ISBN (Libro)
9783668584884
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gender Trans*person
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Renate Dertinger (Autor), 2017, Trans*Personen in der Sexarbeit. Eine kritische Auseinandersetzung sozialer Arbeit in einem prekären Arbeitsfeld, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381323
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