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Die Bedeutung sozialer Gerechtigkeit für die Sozialarbeit im Arbeitsfeld der Bewährungshilfe

Título: Die Bedeutung sozialer Gerechtigkeit für die Sozialarbeit im Arbeitsfeld der Bewährungshilfe

Trabajo Escrito , 2017 , 13 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Einleitend sei betont, dass im Zuge unserer derzeit bestehenden Leistungsgesellschaft und dem demografischen Wandel der Erhalt einer sozialen Gerechtigkeit für ein funktionierendes soziales Leben in der Gesellschaft auf Widerstand trifft. Dies hat zur Folge, dass sozial benachteiligte Menschen den Anschluss verlieren und den Ansprüchen, der an sie geforderten Flexibilität und leistungsbezogener Mobilität, wie in Schulen, der Arbeitswelt oder Gesellschaft, nicht standhalten können.

Gleichsam ist es mein Anliegen, die Thematik der sozialen Gerechtigkeit im Hinblick auf straffällig gewordene Menschen näher zu beleuchten und auf mögliche straffreie Lösungswege aufmerksam zu machen. Hierbei konzentriere ich mich ausschließlich auf das Arbeitsfeld der Bewährungshilfe.

Die Bewährungshilfe ist in der Sozialen Arbeit in der Strafrechtspflege ein nicht mehr wegzudenkendes wichtiges Handlungsfeld. Hierbei handelt es sich, um eine wichtige Alternative gegenüber Vollstreckungen von Jugend- und Freiheitsstrafen.

Zunächst möchte ich Strukturbegriffe, wie soziale Gerechtigkeit, soziale Ungleichheit und Bewährungshilfe definieren, um im Anschluss auf den Diskurs zwischen fachlicher Profession und der Wahrung von Rechten zu kommen. Die Wiedereingliederung statt Ausgrenzung werde ich im Folgenden näher erläutern sowie die Dimension von Hilfe aufzeigen. Am Ende meiner Hausarbeit möchte ich unter Einbeziehung der verwandten Quellen ein Resümee ziehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Strukturbegriffen

2.1 Soziale Gerechtigkeit

2.2 Soziale Ungleichheit

2.3 Bewährungshilfe

3. Diskurs – fachliche Profession und Wahrung von Rechten

4. Wiedereingliederung statt Ausgrenzung – Delinquenz vs. Entsolidarisierung

4.1 Ressourcenorientierter Ansatz

4.2 Arbeit statt Strafe

5. Dimension von Hilfe

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung das Konzept der sozialen Gerechtigkeit für die berufliche Praxis von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern im Arbeitsfeld der Bewährungshilfe hat und wie eine professionelle Grundhaltung zur Resozialisierung straffällig gewordener Menschen beitragen kann.

  • Grundlagen der sozialen Gerechtigkeit und Ungleichheit
  • Aufgaben und Rollenverständnis in der Bewährungshilfe
  • Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Hilfeleistung
  • Ressourcenorientierung als methodischer Ansatz
  • Wiedereingliederung durch alternative Arbeitsformen

Auszug aus dem Buch

4.1 Ressourcenorientierter Ansatz

Eine Möglichkeit zur besseren Gestaltung der Wiedereingliederung von Delinquenten, ist der Einsatz von der ressourcenorientierten Arbeit. Jeder Einzelne ist unter Berücksichtigung seiner Individualität und gleichen Bedingungen, gleich zu behandeln (vgl. Höblich 2012, S. 6).

Der ressourcenorientierte Ansatz zielt auf die Hilfe zur Selbsthilfe ab. Gezielt werden die Ressourcen des/der ProbandenInnen systematisch in den Prozess der Aktivierung zur Selbsthilfe einbezogen.

Dies setzt voraus, dass der/die ProbandIn in seiner/ihrer derzeitigen Lebenslage ernst genommen wird und Empathie erfährt. Hierfür ist, in der Zusammenarbeit mit dem/der ProbandenIn, eine professionelle Grundhaltung des/der SozialarbeitersIn nötig.

Bezieht der/die SozialarbeiterIn die individuellen, sozialen und materiellen Ressourcen des/der ProbandenIn in den Arbeitsprozess bewusst mit ein und aktiviert diese, so wird der/die ProbandIn zum Handelnden und dies wirkt sich für den Prozess der Gestaltungs- und Hilfeplanung positiv aus.

Der/die SozialarbeiterIn nimmt in der ressourcenorientierten Arbeit mit dem/der ProbandenIn eine Haltung ein, die:

1. einem/r Vermittler/in zwischen dem/der ProbandenIn und dessen sozialen Umfeld,

2. einem/r Förderer/in der Beziehungen der Netzwerke zwischen dem/der ProbandenIn und

3. einem/r Entdecker/in auf vorhandene Ressourcen des/der ProbendenIn

ähnelt (vgl. Möbius 2010, S. 26).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der sozialen Gerechtigkeit in einer modernen Leistungsgesellschaft und skizziert das Anliegen, dieses Thema speziell auf das Arbeitsfeld der Bewährungshilfe zu beziehen.

2. Definition von Strukturbegriffen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Begriffe Soziale Gerechtigkeit, Soziale Ungleichheit und Bewährungshilfe erarbeitet, um ein Fundament für die weitere fachliche Auseinandersetzung zu schaffen.

3. Diskurs – fachliche Profession und Wahrung von Rechten: Dieses Kapitel thematisiert den beruflichen Alltag zwischen der Wahrung von Rechtsgütern und der notwendigen pädagogischen Unterstützung bei der Resozialisierung.

4. Wiedereingliederung statt Ausgrenzung – Delinquenz vs. Entsolidarisierung: Der Fokus liegt auf Möglichkeiten der Reintegration, wobei insbesondere das Übergangsmanagement sowie die Bedeutung von Teilhabechancen hervorgehoben werden.

4.1 Ressourcenorientierter Ansatz: Es wird erläutert, wie durch die systematische Einbindung individueller Stärken der Probanden der Prozess der Hilfe zur Selbsthilfe gefördert werden kann.

4.2 Arbeit statt Strafe: Dieses Kapitel diskutiert das Konzept der gemeinnützigen Arbeit als Alternative zur Haft, um soziale Isolation zu vermeiden und Teilhabe zu ermöglichen.

5. Dimension von Hilfe: Hier wird der professionelle Rahmen der Hilfestellung definiert, wobei die Balance zwischen Kontrolle und vertrauensvoller Beziehungsarbeit im Vordergrund steht.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass eine professionelle Grundhaltung des Sozialarbeiters die zentrale Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit in der Bewährungshilfe darstellt.

Schlüsselwörter

Soziale Gerechtigkeit, Bewährungshilfe, Resozialisierung, Soziale Arbeit, Delinquenz, Wiedereingliederung, Ressourcenorientierung, Soziale Ungleichheit, Strafrechtspflege, Hilfe zur Selbsthilfe, Übergangsmanagement, Professionelles Handeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von sozialer Gerechtigkeit zur professionellen Tätigkeit von Sozialarbeitern im Bereich der Bewährungshilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition zentraler Begriffe, dem Diskurs über professionelle Identität, Ansätzen zur Wiedereingliederung und der Bedeutung der Hilfsdimension innerhalb der Strafrechtspflege.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie eine sozial gerechte Praxis im Kontext der Bewährungshilfe unter Berücksichtigung von Kontrollaufgaben und Resozialisierungszielen gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachliche Auseinandersetzung auf Basis relevanter theoretischer Literatur und bestehender Definitionen zur Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die professionelle Rollenreflexion des Sozialarbeiters, spezifische Ansätze wie die Ressourcenorientierung sowie Möglichkeiten der gemeinnützigen Arbeit als Alternative zur Freiheitsstrafe.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Soziale Gerechtigkeit, Bewährungshilfe, Resozialisierung, Ressourcenorientierung und Wiedereingliederung beschreiben.

Wie unterscheidet sich der ressourcenorientierte Ansatz vom reinen Kontrollauftrag?

Während der Kontrollauftrag die Einhaltung gesetzlicher Auflagen fordert, zielt der ressourcenorientierte Ansatz darauf ab, die Klienten durch die Aktivierung eigener Potenziale zur Selbsthilfe zu befähigen.

Warum ist das Konzept des Übergangsmanagements laut Autorin so bedeutend?

Das Übergangsmanagement ist entscheidend, um Beziehungsabbrüche bei Delinquenten zu vermeiden und eine nachhaltige Teilhabe am sozialen Leben nach der Haft zu ermöglichen.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Bedeutung sozialer Gerechtigkeit für die Sozialarbeit im Arbeitsfeld der Bewährungshilfe
Universidad
University of Applied Sciences Potsdam
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
13
No. de catálogo
V381353
ISBN (Ebook)
9783668584914
ISBN (Libro)
9783668584921
Idioma
Alemán
Etiqueta
Soziale Gerechtigkeit Bewährungshilfe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Die Bedeutung sozialer Gerechtigkeit für die Sozialarbeit im Arbeitsfeld der Bewährungshilfe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381353
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