Die vorliegende Arbeit behandelt den Wandel der Arbeitswelt in der Digitalisierung und dessen gesellschaftliche Konsequenzen. Zu diesem Zwecke wird zunächst die bisherige Entwicklung in ihre einzelnen Aspekte wie etwa ihre Auswirkungen auf bestimmte Berufsfelder aufgegliedert und näher beleuchtet. Dies beinhaltet hauptsächlich die bereits sichtbaren gesellschaftlichen Auswirkungen. Im Anschluss werden die negativen als auch die positiven Aspekte wie das Entstehen neuer Berufsbilder oder steigende Arbeitslosigkeitsraten in bestimmten Berufsfeldern durch Automatisierung genauer beleuchtet und gegeneinander aufgewogen. Zu guter Letzt wird ein Ausblick auf die mögliche weitere Entwicklung für die Zukunft auf Basis bisher beobachteter durch die Digitalisierung verursachter Trends gewährt und ein Fazit sowohl über den bereits vollzogenen Wandel in der Gesellschaft als auch die zu erwartende weitere Entwicklung getroffen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Der Prozess der Digitalisierung: Der Wandel im Überblick
3 Gesellschaftliche Perspektive
3.1 Konsequenzen für Berufsbilder
3.1.1 Entstehung neuer Beschäftigungsbereiche
3.1.2 Veränderungen in bestehenden Berufsbildern
3.2 Auswirkungen im privaten Umfeld
4 Weitere Entwicklung - ein Blick in die Zukunft
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den tiefgreifenden Wandel der modernen Arbeitswelt durch die fortschreitende Digitalisierung und analysiert die daraus resultierenden gesellschaftlichen Konsequenzen, Chancen und Risiken.
- Historische Entwicklung der Digitalisierung und ihre technologischen Treiber
- Veränderung von Berufsbildern und Entstehung neuer Beschäftigungsfelder
- Substituierbarkeit von Tätigkeiten in Abhängigkeit von Qualifikationsklassen
- Einfluss digitaler Technologien auf das private Lebensumfeld und die Arbeitsorganisation
- Zukunftsprognosen zum Wandel von Arbeitsanforderungen und Fachkräftebedarf
Auszug aus dem Buch
3.1 Konsequenzen für Berufsbilder
Die Digitalisierung hat als einen ihrer primären Effekte die Entstehung neuer Berufsbilder zur Folge. Die neuen Produkte, sowohl vertreten in Hardware als in Software, benötigen eigene Fertigungsverfahren. So haben sich die Hersteller spezialisiert: Als führende Hersteller für Computerhardware, im Speziellen für Prozessoren, gelten sowohl Intel als auch AMD. Andere spezialisierten sich eher auf den Software-Sektor und bieten maßgeschneiderte Software-Lösungen an. Als Beispiel hierfür sei der Software-Gigant Microsoft genannt, der sowohl Office-Lösungen als auch das zu Grunde liegende Betriebssystem Windows entwickelt. Diese beiden Felder gelten als wachsende Anforderer an den Arbeitsmarkt. Nicht zu vergessen sind auch die zahllosen IT-Dienstleister, beispielsweise für Telekommunikation zuständig sind.
So ist für die Anzahl an Arbeitnehmern im IT- und Kommunikationssektor ein stetiges Wachstum zu verbuchen, wie sich an Abbildung 2 erkennen lässt. Diese Daten basieren auf einer Studie des Bitkom für die Jahre 2011-2014 und Prognosen für die Jahre 2015-2016. So ist allein für den Zeitraum zwischen 2015 und 2016 ein Wachstum an Arbeitnehmern von 20.000 Stück prognostiziert worden. Die Digitalisierung sorgte also durch die neuartigen Techniken, die spezialisierte Fertigungsverfahren benötigen, für die Entstehung einer Reihe neuer Berufsfelder mit stetig steigenden Zahlen an benötigten qualifizierten Arbeitskräften.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Digitalisierung als Megatrend ein und umreißt deren Einfluss auf industrielle Abläufe sowie die Arbeitswelt.
2 Der Prozess der Digitalisierung: Der Wandel im Überblick: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Digitalisierung nach, von der Einführung von Automaten bis hin zur allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Daten und dem Internet.
3 Gesellschaftliche Perspektive: Hier werden die konkreten Folgen der Digitalisierung für verschiedene Berufsbilder sowie die Auswirkungen auf das private Umfeld und die Work-Life-Balance untersucht.
4 Weitere Entwicklung - ein Blick in die Zukunft: Das Kapitel betrachtet kommende Trends wie den steigenden Bedarf an spezialisierten Fachkräften und die wachsende Bedeutung von Wissensmanagement.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ambivalenz der Digitalisierung zusammen und betont die Notwendigkeit, Gefahren frühzeitig zu identifizieren, um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Arbeitswelt, Industrie 4.0, Berufsbilder, Automatisierung, Substituierbarkeit, Fachkräfte, IT-Sektor, Vernetzung, Mobile Apps, Gesellschaftlicher Wandel, Datenschutz, Arbeitsorganisation, Lebensqualität, Zukunftstechnologien
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Transformation der Arbeitswelt durch die Digitalisierung und beleuchtet, wie diese Prozesse die Gesellschaft und das Privatleben nachhaltig verändern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Entstehung neuer Berufsfelder, die Veränderung bestehender Arbeitsstrukturen durch Automatisierung sowie die Chancen und Risiken digitaler Vernetzung im Alltag.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den digitalen Wandel zu analysieren, die Auswirkungen auf unterschiedliche Qualifikationsgruppen aufzuzeigen und einen Ausblick auf künftige Herausforderungen für Beschäftigte zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?
Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die unter Einbeziehung aktueller Statistiken und Studien den Status quo der Digitalisierung und ihre Auswirkungen bewertet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Entwicklung des digitalen Wandels, die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und Berufsqualifikationen sowie die Folgen für das private Lebensumfeld.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind insbesondere Digitalisierung, Automatisierung, Substituierbarkeit von Tätigkeiten, IT-Sektor und die Balance zwischen beruflichen Anforderungen und dem Privatleben.
Welche Rolle spielt die Substituierbarkeit laut dieser Untersuchung?
Die Untersuchung zeigt, dass die Ersetzbarkeit durch Algorithmen stark vom Qualifikationsniveau abhängt, wobei Helfer-Tätigkeiten ein höheres Substitutionsrisiko aufweisen als Experten-Aufgaben.
Wie verändert die Digitalisierung das Privatleben laut dem Autor?
Neben Erleichterungen im Alltag, wie effizienterer Planung durch Apps, warnt der Autor vor einer schwindenden Grenze zwischen Freizeit und Beruf sowie potenziellen Gefahren beim Datenschutz.
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- Fabian Groß (Author), 2017, Digitalisierung der Arbeitswelt und deren Auswirkung auf die Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381431