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Finanzierung des Onlinejournalismus. Onlinejournalismus vor der Wende. Geschichtliche Entwicklung der Paywall

Title: Finanzierung des Onlinejournalismus. Onlinejournalismus vor der Wende. Geschichtliche Entwicklung der Paywall

Term Paper , 2015 , 11 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Lisa Höhne (Author), Christoph Senf (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Onlinejournalismus, aus Redaktions- und Verlegersicht, wurde von Beginn an als problematisch angesehen. Denn mit dem Aufkommen des Internetjournalismus fühlten sich zahlreiche Zeitungen unter Druck gesetzt. Angst, nicht mehr konkurrenzfähig zu sein, schlich sich in die Köpfe der Redakteure und Geschäftsführer. Die Unwissenheit, wie sich eine solche Form des Journalismus finanziert und der vorherrschende Zeitdruck, führten zu zahlreichen Kurzschlussreaktionen. Viele Verleger fürchteten um ihren Alleinstellungscharakter.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Charakteristika des Internets

3. Onlinejournalismus vor der Wende?

4. Finanzierung des Onlinejournalismus am Beispiel „netzpolitik.org“

5. Erklärung und geschichtliche Entwicklung der Paywall

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Strategien zur Finanzierung von Onlinejournalismus im digitalen Zeitalter. Im Zentrum steht die Frage, wie unabhängige Medien und klassische Verlage profitable Geschäftsmodelle etablieren können, ohne dabei die redaktionelle Qualität oder die publizistische Freiheit zu gefährden.

  • Charakteristika des Internets und deren Einfluss auf die Zahlungsbereitschaft
  • Analyse von Paid-Content-Modellen anhand von Praxisbeispielen (BILD+)
  • Fallstudie zu Finanzierungsalternativen für unabhängige Blogs (netzpolitik.org)
  • Historische Entwicklung und Wirksamkeit von Paywalls
  • Kritische Auseinandersetzung mit Reichweite und Werbeerlösen

Auszug aus dem Buch

Finanzierung des Onlinejournalismus am Beispiel „netzpolitik.org“

Nun stellte sich die Seite netzpolitik.org die Frage, welche verschiedenen Methoden es gibt, um freie Journalisten zu halten, um diese bezahlen und um ihre Seite weiterhin mit brisanten, aktuellen und gut recherchierten Beiträgen füllen zu können. Eine der ersten Maßnahmen die Markus Beckedahl in den Sinn kamen, war die Verkleinerung der Redaktion. Eine kleinere Redaktion bedeutet weniger Einnahmen, gleichzeitig aber auch weniger Ausgaben. Weniger Journalisten die beschäftigt, besoldet werden müssen, mehr Arbeit für die übrig gebliebenen. Andererseits sinkt dadurch natürlich auch der Output. Die Hintergrundrecherche würde leiden, die Berichterstattung hätten damit nicht mehr die nötige Tiefe und Leser würden gegebenenfalls abspringen.

Als Resultat dieser Kausalkette, würde die Redaktion noch weniger Geld einnehmen und somit ist der Gedanke, die Radaktion zu verkleinern, verworfen worden. Eine weitere Möglichkeit wäre es weniger aufwendige, zeit- und kostenintensive Themen zu behandeln. Härtere und kontrovers diskutierte Themen benötigen mehr Zeit in der Recherche, also mehr Zeit die einem Journalisten bezahlt wird, ohne dass dieser etwas veröffentlicht. Berichterstattungen über Anhörungen in Parlamenten und Ausschüssen oder andere Veranstaltungen benötigen Anreisezeit, Vor- und Nachbereitungszeit. Investigative Recherchen sind angewiesen auf teilweise tage- und wochenlanges Nachfragen bei verantwortlichen Stellen. Dieser Zeitaufwand ist jedoch sich nicht immer erfolgreich und erreicht auch nicht immer die gewünschte Aufmerksamkeit beziehungsweise die erhofften Klickzahlen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die fundamentale Krise des klassischen Journalismus durch die Digitalisierung und den damit verbundenen finanziellen Druck auf Verleger.

2. Charakteristika des Internets: Dieses Kapitel erörtert, wie die ursprüngliche Kostenlos-Kultur im Internet dazu führte, dass Zeitungsverlage ihre Online-Ableger vorschnell unentgeltlich anboten, was die heutige wirtschaftliche Situation erschwert.

3. Onlinejournalismus vor der Wende?: Es wird analysiert, wie Medienhäuser durch Paid-Content-Modelle versuchen, die Profitabilität zu steigern, wobei das Beispiel BILD+ verdeutlicht, wie durch exklusive Rechte an Sportübertragungen neue Einnahmequellen erschlossen werden.

4. Finanzierung des Onlinejournalismus am Beispiel „netzpolitik.org“: Dieser Abschnitt diskutiert detailliert die vielfältigen, teils schwierigen Finanzierungsoptionen für unabhängige politische Blogs und die damit verbundenen Risiken für Unabhängigkeit und Qualität.

5. Erklärung und geschichtliche Entwicklung der Paywall: Das letzte Kapitel untersucht die verschiedenen Arten von Bezahlschranken, von der harten Paywall bis zu Freemium-Modellen, und bewertet deren Erfolgsaussichten anhand aktueller Statistiken.

Schlüsselwörter

Onlinejournalismus, Finanzierung, Paywall, Paid-Content, netzpolitik.org, Digitalisierung, Werbeerlöse, Abonnement, Crowdfunding, Medienmarkt, Medienwandel, Journalismus, Reichweite, Geschäftsmodell, Unabhängigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Herausforderungen des Onlinejournalismus und den verschiedenen Strategien, die Verlage und Webseitenbetreiber anwenden, um qualitativ hochwertige journalistische Arbeit im digitalen Raum zu finanzieren.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Charakteristika der Internetökonomie, die Implementierung von Bezahlschranken (Paywalls) sowie alternative Finanzierungsansätze für journalistische Plattformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Online-Medien eine nachhaltige Finanzierung sichern können, ohne die redaktionelle Unabhängigkeit aufzugeben oder durch exzessive Monetarisierung Nutzer zu verlieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Aufarbeitung des Themas, die auf Fachliteratur, Medienberichten sowie der Analyse von Fallbeispielen wie BILD+ und netzpolitik.org basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Internetökonomie, eine praxisorientierte Analyse verschiedener Finanzierungskonzepte und eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Wirksamkeit von Paywalls.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Onlinejournalismus, Paid-Content, Paywall, Medienmarkt, digitale Transformation und Finanzierungsstrategien.

Warum wird das Beispiel "netzpolitik.org" so intensiv diskutiert?

Die Seite dient als Fallbeispiel für eine unabhängige, politisch engagierte Publikation, die vor der Herausforderung steht, hohe journalistische Ansprüche mit einer sehr begrenzten finanziellen Basis in Einklang zu bringen.

Welche Schlussfolgerung ziehen die Autoren bezüglich der Paywall?

Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Paywall zwar als das wahrscheinlichste Instrument für die Zukunft gilt, ihre Implementierung jedoch das Risiko birgt, die Reichweite zu schmälern und das Nutzerverhalten negativ zu beeinflussen.

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Details

Title
Finanzierung des Onlinejournalismus. Onlinejournalismus vor der Wende. Geschichtliche Entwicklung der Paywall
College
University of Applied Sciences Magdeburg
Grade
1,7
Authors
Lisa Höhne (Author), Christoph Senf (Author)
Publication Year
2015
Pages
11
Catalog Number
V381441
ISBN (eBook)
9783668580190
Language
German
Tags
Onlinejournalismus Medienmärkte Onlinemedien Finanzierung Medien Ökonomik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Höhne (Author), Christoph Senf (Author), 2015, Finanzierung des Onlinejournalismus. Onlinejournalismus vor der Wende. Geschichtliche Entwicklung der Paywall, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381441
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