1. Der Demokratisierungsprozeß
Bevor mit der Untersuchung der Bedeutung der Grundrechte oder der Kompetenzen der Staatsorgane der Verfassung Südafrikas begonnen wird, ist es sinnvoll, sich dem Demokratisierungsprozeß zu widmen. Dies wird aufzeigen, wie es zunächst überhaupt zu einem Wandel kommen konnte. Darüber hinaus werden die beteiligten Akteure und ihre Interessen illustriert und so Hintergrundinformationen zu dem Einbau gewisser Verfassungselemente geliefert.
Inhaltsverzeichnis
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Demokratisierungsprozeß
- Geschichtliche Entwicklung bis zum 2.2.1990
- Beispiel zu Apartheidsgesetzen
- Politische Entwicklung
- Der Zusammenbruch der Apartheid
- Wandel ab 1990
- Akteure
- Erste Schritte
- CODESA
- MPNP
- Constititional Assembly
- Ein anhaltender Demokratisierungsprozeß
- Geschichtliche Entwicklung bis zum 2.2.1990
- Staatsorganisation
- Verfassungsprinzipien
- Staatsorgane
- Co-operative Government
- Parlament
- Präsident und Exekutive
- Föderalismus
- Provinzen
- Local government
- Traditional Leaders
- Volkstaat Council
- Gewaltenteilung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Verfassung Südafrikas und analysiert den Demokratisierungsprozess sowie den Aufbau des Staates. Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Verfassung und den wichtigsten Prinzipien, die in ihr verankert sind. Darüber hinaus werden die Staatsorgane, die Gewaltenteilung und die Rolle des Föderalismus im südafrikanischen Staatsaufbau untersucht.
- Der Demokratisierungsprozess in Südafrika
- Die Entwicklung der Verfassung und ihre Prinzipien
- Die Organisation der Staatsorgane
- Die Gewaltenteilung im südafrikanischen System
- Die Rolle des Föderalismus in der südafrikanischen Staatsstruktur
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit dem Demokratisierungsprozess in Südafrika. Es analysiert die historische Entwicklung des politischen Systems bis zum Jahr 1990, als der damalige Präsident Frederik de Klerk den Weg für einen politischen Wandel einleitete. Die Hauptaspekte des Apartheid-Regimes, die Gesetze zur Rassentrennung und die politischen Entwicklungen werden beleuchtet. Die Akteure des Wandels und die ersten Schritte zur Demokratisierung werden ebenfalls untersucht.
Das zweite Kapitel widmet sich der Staatsorganisation. Es analysiert die Verfassungsprinzipien, die Staatsorgane und die Gewaltenteilung. Die Struktur des Föderalismus, die Rolle der Provinzen und der Local government werden ebenfalls behandelt. Das Kapitel untersucht die Rolle der traditionellen Führer und des Volkstaat Council im Staatsaufbau.
Schlüsselwörter
Südafrika, Verfassung, Demokratisierung, Staatsaufbau, Apartheid, Rassentrennung, Verfassungsprinzipien, Staatsorgane, Gewaltenteilung, Föderalismus, Provinzen, Local government, Traditional Leaders, Volkstaat Council.
Häufig gestellte Fragen
Wann begann der offizielle Demokratisierungsprozess in Südafrika?
Ein entscheidender Wendepunkt war der 2. Februar 1990, als Präsident de Klerk tiefgreifende politische Reformen ankündigte, die zum Ende der Apartheid führten.
Was bedeuten die Abkürzungen CODESA und MPNP?
CODESA (Convention for a Democratic South Africa) und MPNP (Multi-Party Negotiating Forum) waren zentrale Verhandlungsgremien, in denen die Übergangsverfassung und der neue Staatsaufbau ausgehandelt wurden.
Wie ist die Staatsorganisation Südafrikas strukturiert?
Südafrika ist eine konstitutionelle Demokratie mit Gewaltenteilung, bestehend aus einem Parlament, einem Präsidenten als Exekutivspitze und einem föderalen System mit neun Provinzen.
Welche Rolle spielen 'Traditional Leaders' in der Verfassung?
Die Verfassung erkennt die Institutionen und die Rolle traditioneller Führer an, integriert sie jedoch in den Rahmen des demokratischen Rechtsstaates.
Was ist unter 'Co-operative Government' zu verstehen?
Es ist ein Verfassungsprinzip, das die Zusammenarbeit zwischen der nationalen, provinziellen und lokalen Ebene vorschreibt, anstatt ein reines Hierarchieverhältnis zu etablieren.
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- Tomas Jerkovic (Author), 2000, Die Verfassung Südafrikas. Demokratisierungsprozeß und Staatsaufbau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38162