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„E-Learning – Blended-Learning“ in der sozialen Arbeit – Welche Anforderungen stellen neue Lernformen an Sozialpädagogen und Klientel?

Title: „E-Learning – Blended-Learning“ in der sozialen Arbeit – Welche Anforderungen stellen neue Lernformen an Sozialpädagogen und Klientel?

Term Paper , 2005 , 18 Pages , Grade: 2

Autor:in: Holger Rövemeier (Author)

Social Work
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„E-Learning – Blended-Learning“ in der sozialen Arbeit –
Welche Anforderungen stellen neue Lernformen an
Sozialpädagogen und Klientel?

Kein Medium hat sich so rasant schnell und flächendeckend entwickelt und verbreitet wie das Internet. Angefangen mit dem Internet hat es in den 60iger Jahren. Das amerikanische Verteidigungsministerium ließ mehrere Hochleistungsrechner so verbinden, dass ein Atomangriff den Verbindungen nichts anhaben konnte. Hierfür benutzten sie Daten- und Telefonleitungen, Fiberglaskabel, Satellitenverbindungen und den Funkverkehr (vergl. Sozial@rbeit Online, Poseck). Von den damals vier Netzknoten steigerte man sich bis zu den 70iger Jahren auf etwa 100, 1972 wurde dieses militärische ARPANet freigegeben und bis Ende der 80iger Jahre auf gut 100.000 vernetzte Universitätsrechner erweitert.

Nun können Informationen miteinander verbunden werden – egal, an welchem Ort sie sich befinden. Das „WWW“ (World Wibe Web) ist entstanden (vergl. Computerbild 14/2004).

Alleine das so entstandene Internet stand nicht jedem zur Verfügung. Steven Wozniak und Steve Jobs träumten von einem Personalcomputer, der kostengünstig sein sollte und so für jedermann erschwinglich wäre. So schraubten und löteten sie 1972 ihren ersten Rechner zusammen. Dieser Rechner hatte weder ein Netzteil, eine Tastatur noch einen Monitor. Sie beauftragten einen Schreiner, um ein Gehäuse zu fertigen. Dieses Gerät wurde ein voller Erfolg (vergl. Computerbild 26/2004).

Das Internet gehört heute für die meisten Menschen zum Alltag und zum Beruf.

Dem E-Learning kommt seit den 90iger Jahren eine immer größere Bedeutung zu.
E-Learning kann lokal oder räumlich verteilt organisiert sein. Da auf eine CD-Rom nur vor Ort zugegriffen werden kann, ist sie zu den lokalen Lernressourcen zu zählen. Im Gegensatz dazu ist ein E-Learning Kurs via Internet als „räumlich verteilt“ anzusehen, weil dabei auf entfernte Ressourcen zugegriffen wird.
Beim E-Learning über das Internet kann ebenfalls Videotechnik eingesetzt werden. Durch diese Möglichkeit lassen sich Vorlesungen deutlich persönlicher gestalten.

Blended-Learning ist aus den Erfahrungen und Erfordernissen der Praxis des E-Learnings entstanden.
Es gibt hierfür „noch“ keine eindeutige Definition. Ich möchte einige vorstellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1 E-Learning

2.2 Blended-Learning

3. Einsatzfelder

3.1 von E-Learning

3.2 von Blended-Learning

4. Vor- und Nachteile von E-Learning

5. Vor- und Nachteile von Blended-Learning

6. Voraussetzungen an E-Learning und Blended-Learning

6.1 Lehrende

6.2 Lernende

7. Anforderungen in Bereichen der sozialen Arbeit

7.1 Erwachsenenbildung

7.2 Fortbildung von Fachkräften

7.3 Weiterbildung an Fernuniversitäten

8. Chancen und Grenzen von E-Learning und Blended-Learning in der sozialen Arbeit

9. Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einsatz von E-Learning und Blended-Learning in der sozialen Arbeit, mit dem Ziel, die Anforderungen zu klären, die diese neuen Lernformen an Sozialpädagogen sowie die Klientel stellen.

  • Grundlagen und Definitionen von E-Learning und Blended-Learning.
  • Einsatzfelder und methodische Möglichkeiten in der Praxis.
  • Anforderungen an Lehrende und Lernende im digitalen Kontext.
  • Chancen und Herausforderungen innerhalb der sozialen Arbeit und Jugendhilfe.
  • Bedeutung von Medienkompetenz und Motivationsfaktoren für den Lernerfolg.

Auszug aus dem Buch

3.2 von Blended-Learning

In einer Zeit schneller gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technischer Veränderungen und einer ständig wachsenden Informationsflut steigen qualitativ und quantitativ die Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung. Viele Unternehmen sind heutzutage darauf angewiesen, ihre Mitarbeiter ständig zu schulen, um auf dem sich schnell veränderbaren Arbeitsmarkt mithalten zu können.

In der Weiterbildungsbranche erlebt der Begriff „Blended-Learning“ derzeit einen ähnlichen Boom wie E-Learning vor einigen Jahren. Inzwischen haben erste Hochschulen Blended-Learning für sich entdeckt. Studienmaterialien werden sowohl auf Papier als auch im Internet bereitgestellt.

Die Möglichkeiten, die Computer und Netz für das Lernen eröffnen, wirken in die Didaktik und Pädagogische Psychologie hinein. Es ist kein Zufall, dass derzeit Ansätze belebt werden, die selbstgesteuertes Lernen in den Mittelpunkt stellen (Krapp, Weidenmann 2001). Der Multimediacomputer kann jene reichhaltige Lernumgebung und herausfordernden Problemstellungen bieten, wie sie von den konstruktivistischen Ansprüchen nach Selbststeuerung des Lernprozesses durch die Lernenden und nach Kommunikation und Interaktion zwischen den Lernenden gefordert werden. Mit dem traditionellen Klassenverband, dem Zeittakt der Lerneinheiten und dem lehrergesteuerten Unterricht sind diese Prinzipien nicht vereinbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die rasante Entwicklung des Internets vom militärischen Forschungsprojekt zum allgegenwärtigen Medium und dessen Einfluss auf Informationsvermittlung und Lernprozesse.

2. Definitionen: Definiert E-Learning als computergestützte Lernvariante und Blended-Learning als hybride Kombination aus Präsenz- und Online-Elementen.

3. Einsatzfelder: Erläutert praktische Anwendungsszenarien wie Teletutoring, Newsgroups, virtuelle Seminare und den Einsatz in Bildungsinstitutionen.

4. Vor- und Nachteile von E-Learning: Analysiert Vorteile wie zeitliche Flexibilität und Kosteneffizienz im Vergleich zu Herausforderungen wie technischem Infrastrukturbedarf und erforderlicher Selbstdisziplin.

5. Vor- und Nachteile von Blended-Learning: Argumentiert, dass Blended-Learning die Nachteile des reinen E-Learnings durch die soziale Komponente der Präsenzveranstaltungen ausgleichen kann.

6. Voraussetzungen an E-Learning und Blended-Learning: Diskutiert die notwendigen Kompetenzen für Lehrende und die Bedeutung der Lernkompetenz bei den Lernenden.

7. Anforderungen in Bereichen der sozialen Arbeit: Beleuchtet spezifische Bedarfe in der Erwachsenenbildung, der beruflichen Fortbildung und an Fernuniversitäten.

8. Chancen und Grenzen von E-Learning und Blended-Learning in der sozialen Arbeit: Entwirft Zukunftsvisionen für den Einsatz in Ganztagsschulen und der Hilfeplanung in der Jugendhilfe.

9. Persönliches Fazit: Reflektiert kritisch über die Innovationskraft des Computers und betont die Bedeutung menschlicher Interaktion trotz technischer Möglichkeiten.

Schlüsselwörter

E-Learning, Blended-Learning, soziale Arbeit, Medienpädagogik, digitale Lernformen, Teletutoring, virtuelle Seminare, Lernkompetenz, Erwachsenenbildung, Hilfeplanung, Computervermittelte Kommunikation, Internet, Intranet, Didaktik, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration von E-Learning und Blended-Learning in die soziale Arbeit und analysiert, welche neuen Anforderungen diese digitalen Lernformen an Fachkräfte und Klienten stellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Definition von Lerntechnologien, deren Einsatzmöglichkeiten, die nötigen Voraussetzungen für Lernende und Lehrende sowie die Chancen für die soziale Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Herausforderungen digitaler Lernmedien zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie diese in soziale Bildungsprozesse integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Literaturstudien und pädagogischen Fachkonzepten zu E-Learning und Medienkompetenz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert Vor- und Nachteile, notwendige Voraussetzungen, spezifische Anwendungsbereiche (z. B. Erwachsenenbildung) sowie Zukunftschancen in der Jugendhilfe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind E-Learning, Blended-Learning, soziale Arbeit, Medienpädagogik und Selbstgesteuertes Lernen.

Wie sieht die Einschätzung des Autors zu sozialen Beziehungen beim Lernen aus?

Der Autor merkt an, dass das Ausmaß sozialer Beziehungen im Lernprozess zurückgehen könnte und weist auf die Gefahr einer "Emotionsarmut" bei computervermittelter Kommunikation hin.

Welches Beispiel für ein E-Learning-Projekt wird vorgestellt?

Der Autor führt das Beispiel des Berufsförderungswerks Dresden an, das seit 2000 E-Learning-Arrangements zur beruflichen Rehabilitation von Erwachsenen anbietet.

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Details

Title
„E-Learning – Blended-Learning“ in der sozialen Arbeit – Welche Anforderungen stellen neue Lernformen an Sozialpädagogen und Klientel?
College
University of Applied Sciences Münster
Grade
2
Author
Holger Rövemeier (Author)
Publication Year
2005
Pages
18
Catalog Number
V38186
ISBN (eBook)
9783638373388
ISBN (Book)
9783638762274
Language
German
Tags
Blended-Learning“ Arbeit Welche Anforderungen Lernformen Sozialpädagogen Klientel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Holger Rövemeier (Author), 2005, „E-Learning – Blended-Learning“ in der sozialen Arbeit – Welche Anforderungen stellen neue Lernformen an Sozialpädagogen und Klientel?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38186
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