Wollte eine Person vor 20 Jahren wissen, wo sie beispielsweise das nächste Kleidungsgeschäft findet, so fragte sie Freunde und Bekannte oder warf einen Blick in das Telefonbuch. Im Rahmen der Digitalisierung hat sich die Möglichkeit, an Informationen zu gelangen, komplett verändert. Den Menschen ist es nun möglich, über verschiedene Wege an Unmengen von Informationen zu kommen. Suchmaschinen, Websites, Apps oder Soziale Netzwerke sind nur ein Bruchteil davon. Daraus kann man Schlussfolgern, dass, wenn es früher ausreichte, als Unternehmen einen Eintrag im Telefonbuch zu haben, das in der heutigen Zeit nicht mehr genug ist. Das bedeutet, Unternehmen müssen überall da zu finden sein, wo die Leute suchen. Und das ist nicht nur Google.
Ziel dieser Studienarbeit ist es deshalb, alternative Suchsysteme für Second Hand Shops für Markenkleidung (in Deutschland) zu identifizieren und anschließend zu analysieren. Die Forschungsfrage lautet daher: „Welche alternativen Suchsysteme gibt es für einen Second Hand Shop für Markenkleidung?“.
Um diese Frage zu beantworten, muss zuerst eine theoretische Basis geschaffen werden. Hier wird speziell auf den Konsumenten eingegangen; auf seine Wahrnehmung, Involvement sowie auf seine Bedürfnisse und Motive. Außerdem werden Begrifflichkeiten wie Personas und Touchpoints beschrieben. Auf Grundlage dieser theoretischen Erkenntnisse werden dann Zielsegmente für Second Hand Shops für Markenkleidung abgebildet. Diese Zielsegmente werden in sogenannten Personas verfeinert. Mit Hilfe dieser Personas ist es dann möglich herauszufinden, welche Touchpoints es gibt und welche Suchsysteme verwendet werden. Bei der Analyse der Suchsysteme geht es primär darum herauszufinden, was der Second Hand Shop machen muss, um bei den Suchergebnissen weit oben angezeigt zu werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theorieteil
2.1 Der Konsument
2.1.1 Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
2.1.2 Involvement
2.1.3 Motive und Bedürfnisse
2.2 Kommunikationsstrategien
2.3 Personas
2.4 Touchpoints
2.5 Online Marketing
2.5.1 Einordnung des Online Marketing
2.5.2 Instrumente
2.5.3 Alternative Suchmaschinen
3. Praxisteil
3.1 Anbieter für Second-Hand Markenkleidung
3.1.1 Zielsegmente
3.1.2 Personas
3.2 Touchpoints und Suchsystem Analyse
3.2.1 Persona 1
3.2.2 Persona 2
3.2.3 Persona 3
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit identifiziert und analysiert alternative Suchsysteme für Second-Hand-Shops für Markenkleidung, um deren Sichtbarkeit bei der Zielgruppe zu erhöhen. Dabei wird ein theoretisches Fundament zu Konsumentenverhalten und Marketinginstrumenten gelegt, um spezifische Suchstrategien für definierte Personas abzuleiten.
- Analyse des Konsumentenverhaltens und Involvement-Grades
- Entwicklung von Personas für verschiedene Zielsegmente
- Identifikation relevanter Touchpoints in der digitalen Kundenreise
- Bewertung verschiedener Suchsysteme zur Erhöhung der Markenpräsenz
Auszug aus dem Buch
Beate Meier (Persona 1)
Beate Meier ist 43 Jahre alt, verheiratet und wohnt zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem eigenen Einfamilienhaus am Stadtrand. Beate hat einen Realschulabschluss und ist hauptsächlich Hausfrau und Mutter. Hobbys von ihr sind tanzen und wandern. Zusammen mit ihrem Mann kommt sie auf ein hohes Nettoeinkommen. Zu ihren Aufgaben zählen also der Einkauf von Kleidung, Essen etc. sowie alle dazugehörigen Aktivitäten, welche dazu dienen denn Familienalltag zu meistern. Beim Einkauf achtet Beate immer sehr auf den Preis. Trotzdem will sie nicht auf die Qualität verzichten. Somit achtet sie sehr auf das Preis/Leistung Verhältnis. Beate ist ein sehr zurückhaltender und sicherheitsbedürftiger Mensch, was sich auch im Kaufverhalten widerspiegelt. Sie möchte immer das Gefühl haben, einen guten Deal gemacht zu haben. Sehr gerne baut sie eine persönliche Beziehung zu ihren Verkäufern auf. Hohe Preise schrecken sie ab genauso wie schlechte Erfahrungen oder Bewertungen. Bei dem Kauf von Kleidung macht sich Beate bewusst auf die Suche und plant deshalb oftmals voraus. Sowohl Einkaufsstätten als auch Informationskanäle sind bei Beate konstant. So kauft sie meistens in den gleichen Geschäften ein. Informationen holt sie sich von Freundinnen oder aus der Zeitung. Auch liest sie sich durch Foren oder Onlinemagazine.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die veränderte Informationssuche durch die Digitalisierung und stellt die Forschungsfrage nach alternativen Suchsystemen für Second-Hand-Shops.
2. Theorieteil: Dieses Kapitel vermittelt Grundlagen zu Konsumentenverhalten, Involvement, Markenführung sowie Online-Marketing-Instrumenten und Suchmaschinen.
3. Praxisteil: Der Praxisteil wendet die Theorie auf einen fiktiven Second-Hand-Shop an, definiert Zielgruppen-Personas und analysiert spezifische Suchsysteme für diese.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und betont die Relevanz einer gezielten Online-Präsenz sowie die Bedeutung von Keywords und Informationen für das Suchmaschinen-Ranking.
Schlüsselwörter
Suchmaschinen, Second-Hand-Shops, Markenkleidung, Konsumentenverhalten, Involvement, Personas, Touchpoints, Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, SEO, Zielsegmente, Markenbekanntheit, Kundenbindung, Digitalisierung, Werbepsychologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, wie ein Second-Hand-Shop für Markenkleidung abseits von Google gefunden werden kann, um Kunden effektiv anzusprechen.
Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?
Die Arbeit verknüpft konsumentenpsychologische Grundlagen (Involvement, Motive) mit praktischen Online-Marketing-Strategien und Suchsystem-Analysen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, alternative Suchsysteme zu identifizieren und zu analysieren, damit ein Second-Hand-Shop in den Suchergebnissen der relevanten Zielgruppen optimal platziert ist.
Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?
Es wurde eine theoretische Aufarbeitung des Konsumentenverhaltens mit der Erstellung von Buyer-Personas kombiniert, um darauf basierend eine praxisorientierte Suchsystem-Analyse durchzuführen.
Was wird im umfangreichen Praxisteil behandelt?
Im Praxisteil werden für drei verschiedene Zielgruppen (Sparsame Hausfrau, Student, Hipster) spezifische Profile erstellt und deren jeweilige Kontaktpunkte und Suchsysteme untersucht.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Konsumentenverhalten, Buyer-Persona, Touchpoints, Suchmaschinenoptimierung und alternative Suchsysteme.
Warum ist das Persona-Konzept für diese Arbeit so wichtig?
Die Personas erlauben eine realistische Simulation des Suchverhaltens, wodurch der Shop gezielt dort sichtbar gemacht werden kann, wo sich die jeweilige Zielgruppe aufhält.
Welche Rolle spielen alternative Suchmaschinen wie Bing oder soziale Plattformen?
Sie dienen als ergänzende Kanäle zu Google, um spezifische Nutzergruppen (wie z.B. Studenten auf Facebook oder Instagram) direkt in ihrem gewohnten Suchumfeld zu erreichen.
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- Matthias Przybilla (Autor), 2017, Alternative Suchsysteme und Touchpoints für highinvolvierte, suchende Konsumenten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/381984