Dieses Portfolio referiert und reflektiert ein erstes Schulpraktikum und besteht aus einer Zusammenstellung verschiedener Beobachtungs- und Planungsaufgaben, die während des Praktikums durchgeführt wurden. Außerdem ist der ausführliche Unterrichtsentwurf einer eigens vorbereiteten und erteilten Stunde enthalten. Im Anhang befinden sich vier Kurzentwürfe mit den dazugehörigen Reflexionsbögen und zwei ethnografische Beobachtungsprotokolle.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Beobachtungs- und Planungsaufgaben
1. Lernziele und Bildungsstandards
2. Unterrichten
3. Medien im Unterricht
4. Reflektierende/r Praktiker/in – Kategorien im pädagogischen Handeln für den Umgang mit Heterogenität
5. Beobachtung von Unterricht und Schule
6. Reflexion des Berufswunsches Lehrer/in
III. Ausführlicher Unterrichtsentwurf
IV. Gesamtfazit zum Allgemeinen Schulpraktikum
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Reflexion des ersten Allgemeinen Schulpraktikums, um theoretisch erworbenes Wissen aus dem Studium mit der praktischen Unterrichtsrealität zu verknüpfen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch gezielte Reflexion eine professionelle Lehrerpersönlichkeit entwickelt und der Umgang mit Heterogenität im Unterricht gestaltet werden kann.
- Verbindung von pädagogischer Theorie und unterrichtlicher Praxis
- Analyse von Unterrichtsplanung und methodischer Gestaltung
- Umgang mit Heterogenität und Differenzierungsmaßnahmen
- Ethnografische Beobachtung von Schülerverhalten und Interaktionsprozessen
- Kritische Reflexion des eigenen Berufswunsches und der Lehrerrolle
Auszug aus dem Buch
I. Einleitung
In diesem Portfolio soll mein erstes Schulpraktikum referiert und reflektiert werden. Die Kernzeit betrug FÜNF Wochen und fand vom 7.9.2015 bis zum 9.10.2015 statt. Mit einem weiteren Praktikanten zusammen wurde ich der Grundschule zugeteilt. Bei dieser Schule handelt es sich um eine offene Ganztagsschule in der Samtgemeinde Hesel im Landkreis Leer. Sie befindet sich sehr ruhig gelegen in einem kleinen, ländlichen Dorf. In der Schule sind 14 ausschließlich weilbliche Lehrerinnen tätig. Außerdem sind drei pädagogische Mitarbeiterinnen angestellt, die sich vor allem um die Ganztagsbetreuung, um Arbeitsgemeinschaften und um Förderunterricht kümmern. Es gibt acht gemischte Klassen, jeweils zwei in jeder Jahrgangsstufe.
Da es sich für mich um das erste Praktikum in der Schule handelte, konnte ich es kaum erwarten endlich praktisch in den Beruf hineinzublicken. Meine Berufswahl beruht auf großer Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Spaß am Organisieren, Anleiten und Führen von Gruppen. Mich faszinieren die abwechslungsreiche Arbeit und das Kennenlernen immer neuer Persönlichkeiten. Besonders interessant am Lehrerberuf finde ich die Möglichkeit zur eigenen kreativen Ausgestaltung des Unterrichts. Als Lehrer trägt man eine große Verantwortung für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Ich würde mir wünschen, jedem Schüler und jeder Schülerin die bestmögliche Förderung zu geben, damit ihnen in ihrem Leben nach der Schule möglichst viele Wege offen stehen.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Kontext des Schulpraktikums, die Schule selbst sowie die Motivation der angehenden Lehrerin und die Intention der Arbeit.
II. Beobachtungs- und Planungsaufgaben: In diesem Kapitel werden diverse Aufgaben zur Unterrichtsplanung, Mediennutzung, Differenzierung und zum Umgang mit Heterogenität sowie der Rolle als reflektierender Praktiker behandelt.
III. Ausführlicher Unterrichtsentwurf: Dieses Kapitel präsentiert die detaillierte Planung einer eigenständig durchgeführten Unterrichtsstunde zum Thema Satzarten.
IV. Gesamtfazit zum Allgemeinen Schulpraktikum: Abschließend wird auf die gesammelten Erfahrungen zurückgeblickt, die Erwartungen an den Beruf reflektiert und die Erkenntnisse für das weitere Studium zusammengefasst.
Schlüsselwörter
Schulpraktikum, Theorie-Praxis-Transfer, Reflexion, Grundschule, Unterrichtsplanung, Heterogenität, Pädagogisches Handeln, Lernziele, Ethnografische Beobachtung, Lehrerpersönlichkeit, Satzarten, Differenzierung, Motivierung, Lehrerberuf, Bildungswissenschaften
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?
Es handelt sich um einen Praktikumsbericht, in dem eine Lehramtsanwärterin ihr erstes Schulpraktikum an einer Grundschule dokumentiert und kritisch reflektiert.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind die Unterrichtsvorbereitung und -durchführung, die Beobachtung von Unterrichtsprozessen, der Umgang mit Heterogenität im Klassenverband sowie die Reflexion der eigenen Eignung für den Lehrerberuf.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die bewusste Verknüpfung von theoretischem Wissen aus dem Studium mit der praktischen Anwendung im Schulalltag durch den Prozess der Reflexion.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Neben der didaktischen Analyse nach Hilbert Meyer werden ethnografische Beobachtungsprotokolle erstellt und nach Breidenstein bzw. de Boer interpretiert.
Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse konkreter Unterrichtssituationen, der Gestaltung von Tafelbildern, der Anwendung von Motivationsmodellen (z.B. ARCS) und der Rolle des reflektierenden Praktikers bei Disziplinierungsmaßnahmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Schulpraktikum, Reflexion, Theorie-Praxis-Transfer, Heterogenität, Grundschule und Unterrichtsgestaltung.
Wie geht die Autorin mit dem Thema Disziplin um?
Die Autorin analysiert Disziplinierungssysteme (wie das Ampelsystem) kritisch anhand von Beobachtungsprotokollen und hinterfragt, ob diese eher als Bestrafung oder als pädagogisches Unterstützungsinstrument fungieren.
Warum wird das Thema „Heterogenität“ so stark hervorgehoben?
Da Heterogenität eine zentrale Herausforderung im Grundschulalltag darstellt und die Autorin ergründet, wie pädagogisches Handeln zwischen individueller Förderung und normierter Leistungsbeurteilung vermitteln kann.
- Arbeit zitieren
- Anke Herten (Autor:in), 2015, Das Allgemeine Schulpraktikum. Die Verbindung von Theorie und Praxis durch Reflektion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/382572