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Ermittlung und Bilanzierung der latenten Steuern im HGB und IFRS Konzernabschluss

Titre: Ermittlung und Bilanzierung der latenten Steuern im HGB und IFRS Konzernabschluss

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2004 , 34 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Katrin Vogt (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Ermittlung und Bilanzierung latenter Steuern im Konzernabschluss, wobei die Rechnungslegungssysteme HGB und IFRS miteinander verglichen werden. Aufgrund der aktuellen Entwicklung werden an gegebenen Stellen auch die Ausführungen des DRS 10 mit berücksichtigt. Diese Grundsätze sind erstmals für Geschäftsjahre die nach dem 31.12.2001 beginnen anzuwenden. Die Ziele des DRS sind insbesondere eine Annäherung an die internationalen Rechnungslegungsvorschriften zu erreichen, jedoch unter Einhaltung der bestehenden Normen des HGB. Es sollen in dieser Arbeit zunächst theoretische Grundlagen geklärt werden, wozu auch die unterschiedlichen Konzepte zur Bilanzierung latenter Steuern gehören. Es werden dann die Ursachen für latente Steuern herausgearbeitet, die zum einen aus dem Einzelabschluss, zum anderen aber auch aus den Konsolidierungsvorgängen resultieren können. Dazu wird zunächst immer auf die Darstellungsweise nach dem HGB und ggf. auch nach dem DRS 10 eingegangen, sowie anschließend auf die Darstellung im IAS 12. Danach soll auf die unterschiedlichen Bewertungsmethoden und deren Anwendung eingegangen werden. Es folgt dann die Erläuterung des Ausweises und der Anhangangaben sowohl im HGB-, als auch im IFRS-Konzernabschluss. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung, in der Kritikpunkte und auch Widersprüche zum geltenden Gesetz resümiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition des Begriffs latente Steuern im Konzernabschluss

2.2 Konzepte zur Bilanzierung latenter Steuern

2.2.1 Timing - Differences - Konzept nach HGB

2.2.2 Temporary - Differences - Konzept nach IFRS

3 Ursachen latenter Steuern im Konzernabschluss

3.1 Latente Steuern aus dem Einzelabschluss

3.1.1 Unterschiedliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3.1.2 Währungsumrechnung

3.1.3 Steuerliche Verlustvorträge

3.2 Latente Steuern aufgrund von Konsolidierungsvorgängen

3.2.1 Kapitalkonsolidierung

3.2.2 Schuldenkonsolidierung

3.2.3 Zwischenergebniseliminierung

3.2.4 Konzerninterne Gewinntransfers

4 Bewertung latenter Steuern

4.1 Deffered und Liability - Methode

4.2 Anwendung der Methoden

4.3 Steuersatz

5 Ausweis und Anhangangaben

5.1 HGB - Konzernabschluss

5.2 IFRS - Konzernabschluss

6 Resultate / Kritische Würdigung

7 Literaturverzeichnis

A Tabelle zur vergleichenden Darstellung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Ermittlung und Bilanzierung latenter Steuern im Konzernabschluss zu analysieren, wobei die Rechnungslegungssysteme HGB und IFRS sowie ergänzend der DRS 10 vergleichend gegenübergestellt werden, um Unterschiede in den Konzepten, Ursachen und Bewertungsmethoden herauszuarbeiten.

  • Vergleich der Bilanzierungskonzepte (Timing vs. Temporary Differences)
  • Analyse der Ursachen für latente Steuern aus Einzelabschluss und Konsolidierung
  • Untersuchung der Bewertungsmethoden (Deferred- vs. Liability-Methode)
  • Gegenüberstellung der Ausweisvorschriften und Anhangangaben
  • Kritische Würdigung der nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Unterschiedliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

HGB: Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses nach HGB richtet sich die Bilanzierung der latenten Steuern aus dem Einzelabschluss nach den Vorschriften des § 298 Abs. 1 i.V.m. § 274 HGB. D.h. die im Einzelabschluss dotierten Rückstellungen für latente Steuern sind, aufgrund der Passivierungspflicht gem. § 298 Abs. 1 i.V.m. § 274 Abs. 1 HGB, unverändert in die HB II zu übernehmen.

Bei den aktiven latenten Steuern liegt dagegen ein anderer Sachverhalt vor. Nach § 274 Abs. 2 HGB besteht im Einzelabschluss ein Aktivierungswahlrecht, von dem auch in der HB II Gebrauch gemacht werden kann. Gem. § 300 Abs. 2 Satz 2 HGB kann das Mutterunternehmen zulässige Bilanzierungswahlrechte unabhängig von ihrer Inanspruchnahme im Einzelabschluss neu ausüben. Somit kann es zu einem unterschiedlichen Umfang des aktivischen Steuerabgrenzungspostens im Einzel- und Konzernabschluss kommen.

Neben den Bilanzierungswahlrechten können auch die Bewertungswahlrechte gem. § 308 HGB bei der Erstellung der HB II neu ausgeübt werden. Dies kann zur Folge haben, dass sich die Timing-Differences zwischen Handels- und Steuerbilanz ändern können. Da es sich hier um Anpassungen an die HB I handelt, erfolgt die Ermittlung der latenten Steuern nach den Vorschriften des Einzelabschlusses (§ 298 i.V.m. 274 HGB), sowohl bei den angepassten Bilanzierungs- als auch Berwertungsmaßnahmen, und nicht nach § 306 HGB.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, die Ermittlung und Bilanzierung latenter Steuern im Konzernabschluss unter Einbeziehung von HGB, IFRS und DRS 10 vergleichend zu untersuchen.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der latenten Steuern und stellt die zugrunde liegenden Konzepte, nämlich das Timing-Differences-Konzept und das Temporary-Differences-Konzept, dar.

3 Ursachen latenter Steuern im Konzernabschluss: Hier werden die Gründe für das Entstehen latenter Steuern detailliert erarbeitet, wobei sowohl Differenzen aus dem Einzelabschluss als auch solche aus Konsolidierungsvorgängen betrachtet werden.

4 Bewertung latenter Steuern: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Verfahren zur Behandlung latenter Steuern, insbesondere die Deferred- und Liability-Methode, sowie die Bestimmung des relevanten Steuersatzes.

5 Ausweis und Anhangangaben: Der Abschnitt beschreibt die spezifischen Anforderungen an den Ausweis latenter Steuern in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die notwendigen Angaben im Anhang nach HGB und IFRS.

6 Resultate / Kritische Würdigung: Das Abschlusskapitel resümiert die wesentlichen Unterschiede zwischen den Rechnungslegungssystemen und beurteilt die Auswirkungen der Neuerungen, insbesondere im Hinblick auf den DRS 10.

7 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

A Tabelle zur vergleichenden Darstellung: Übersichtstabelle, die die Kernunterschiede bei der Bilanzierung latenter Steuern zwischen HGB, DRS 10 und IFRS zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Latente Steuern, Konzernabschluss, HGB, IFRS, DRS 10, Timing-Differences-Konzept, Temporary-Differences-Konzept, Konsolidierung, Bewertungsmethoden, Liability-Methode, Deferred-Methode, Steuerabgrenzung, Bilanzierungswahlrechte, Steuerliche Verlustvorträge, Anhangangaben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Ermittlung und Bilanzierung latenter Steuern im Konzernabschluss unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Rechnungslegungsvorschriften des HGB und der IFRS.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die theoretischen Grundlagen der Steuerabgrenzung, die Ursachen für deren Entstehung, die anzuwendenden Bewertungsmethoden sowie die Anforderungen an Ausweis und Anhangangaben.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist ein systematischer Vergleich der Konzepte und Vorschriften von HGB, DRS 10 und IFRS, um die Unterschiede in der Bilanzierungspraxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende Analyse der bestehenden gesetzlichen Normen (HGB), der Standards (DRS 10) und der internationalen Rechnungslegungsgrundsätze (IAS 12) anhand der einschlägigen Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Konzepte, die detaillierte Analyse der Entstehungsursachen (Einzelabschluss und Konsolidierung), die Bewertungsmethoden und die Ausweisvorschriften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Latente Steuern, Konzernabschluss, HGB, IFRS, Timing- vs. Temporary-Differences-Konzept und Liability-Methode sind die prägenden Begriffe.

Wie unterscheidet sich die Bewertung bei der Deferred- und der Liability-Methode?

Die Deferred-Methode ist GuV-orientiert und nutzt aktuelle Steuersätze ohne Anpassung bei Satzänderungen, während die Liability-Methode bilanzorientiert ist und zukünftige Steuersätze zur Bewertung heranzieht, was bei Änderungen Anpassungen erforderlich macht.

Warum spielt die Kapitalkonsolidierung eine besondere Rolle?

Bei der Kapitalkonsolidierung entstehen durch die Aufdeckung stiller Reserven Differenzen zwischen Konzern- und Steuerbilanz, deren Behandlung nach HGB (meist keine Abgrenzung) und IFRS (Abgrenzungspflicht) erheblich voneinander abweicht.

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Résumé des informations

Titre
Ermittlung und Bilanzierung der latenten Steuern im HGB und IFRS Konzernabschluss
Université
Bielefeld University
Note
2,3
Auteur
Katrin Vogt (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
34
N° de catalogue
V38293
ISBN (ebook)
9783638373999
Langue
allemand
mots-clé
Ermittlung Bilanzierung Steuern IFRS Konzernabschluss
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katrin Vogt (Auteur), 2004, Ermittlung und Bilanzierung der latenten Steuern im HGB und IFRS Konzernabschluss, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38293
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Extrait de  34  pages
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