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Inwieweit stellt das Modell der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers einen sinnvollen Ansatz für die Gesprächsführung mit Menschen mit Depressionen dar?

Titel: Inwieweit stellt das Modell der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers einen sinnvollen Ansatz für die Gesprächsführung mit Menschen mit Depressionen dar?

Seminararbeit , 2016 , 24 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Isabell Scieszka (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die nachfolgende Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema der klientenzentrierten Gesprächsführung. Mit der Bearbeitung dieser, soll die Frage beantwortet werden, ob die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers einen sinnvollen Ansatz für eine Gesprächsführung mit Menschen mit Depressionen darstellt. Das zweite Kapitel definiert zunächst die klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers. Sodass im dritten Kapitel die theoretischen Grundlagen, die Ziele sowie der Verlauf der klientenzentrierten Gesprächsführung näher erläutert werden können. Im vierten Kapitel wird der schrittweise Prozess in einem klientenzentrierten Setting beleuchtet. Ein Vergleich zu einem ähnlichen Verfahren erfolgt im fünften Kapitel. Hier wird auf die motivierende Gesprächsführung eingegangen, die eine Erweiterung der klientenzentrierten Gesprächsführung darstellt. Im nächsten Kapitel wird verdeutlicht, inwiefern sich die klientenzentrierte Gesprächsführung in die soziale Einzelhilfe einbauen lässt. Das siebte Kapitel zeigt die ethische Verantwortung eines Therapeuten auf, der die klientenzentrierte Gesprächsführung anwendet. Nachfolgend wird die klientenzentrierte Gesprächsführung in ihrer Anwendung reflektiert. Im neunten Kapitel werden drei Anwendungsfelder der klientenzentrierten Gesprächsführung aufgezeigt und kurz erläutert. Das zehnte Kapitel beschäftigt sich mit der oben gestellten Frage und zeigt auf, ob die Methode nach Carl Rogers eine effektive Nutzung bei Menschen mit Depressionen ist. Die Reflexion dieser beschriebenen Methode erfolgt dann im nächsten Kapitel. Anschließend erfolgt im letzten Kapitel ein endgültiges Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Definition der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers

Die klientenzentrierte Grundhaltung

Theoretische Grundlage der klientenzentrierten Gesprächsführung

Ziele der klientenzentrierten Gesprächsführung

Verlauf der klientenzentrierten Gesprächsführung

Vorbereitung

Anamnese

Gesprächsanfang

Gesprächspausen

Fragen des Klienten

Gesprächsende

Abschlussgespräch

Klientenzentrierte Gesprächsführung im Vergleich zur motivierenden Gesprächsführung

Die klientenzentrierte Gesprächsführung im Kontext der Einzelfallhilfe

Ethische Aspekte der klientenzentrierten Gesprächsführung

Reflexion der klientenzentrierten Gesprächsführung

Anwendungsfelder

Menschen mit psychotischen Erkrankungen

Kinderpsychotherapie

Der klientenzentrierte Ansatz in der Pädagogik

Theorie-Praxis-Transfer in einer Werkstatt für Menschen mit einer psychischen Erkrankung

Reflexion der klientenzentrierten Gesprächsführung in der Praxis

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht, inwieweit das Modell der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers einen sinnvollen und wirksamen Ansatz für die Kommunikation und therapeutische Begleitung von Menschen mit Depressionen darstellt.

  • Grundlagen und Menschenbild der klientenzentrierten Therapie
  • Die drei zentralen Therapeutenmerkmale (Echtheit, Akzeptanz, Empathie)
  • Vergleich zwischen der klientenzentrierten und der motivierenden Gesprächsführung
  • Praktische Anwendung und ethische Aspekte in der sozialen Einzelfallhilfe
  • Anwendungsfelder bei verschiedenen psychischen Erkrankungen und pädagogischen Kontexten

Auszug aus dem Buch

Echtheit/ Kongruenz

Der Therapeut ist sich seinen Empfindungen, Emotionen und Erlebtem bewusst und macht dem Klienten deutlich, dass ihm diese Empfindungen zur Verfügung gestellt werden, wenn ein angemessener Zeitpunkt herrscht. Der Therapeut muss somit entsprechend kongruente und loyale Charaktereigenschaften aufweisen. Er verhält sich dem Klienten gegenüber offen und ehrlich, wie er momentan fühlt und denkt. Hierbei bezieht sich die Offenheit nur auf die Faktoren, die für die Bindung zwischen den Partnern und der Problematik von Bedeutung sind. Als kongruent wird der Therapeut bezeichnet, wenn sich dieser hinter keiner Fassade versteckt, sondern als „echte“ Person agiert. Der non-verbale Ausdruck und der gesprochene Inhalt des Therapeuten stimmen somit überein. Ein weiterer wichtiger Faktor, der unter dem Aspekt der Echtheit zugeordnet wird ist die Transparenz des Therapeuten. Der Klient ist sich zu jedem Zeitpunkt bewusst, weshalb entsprechende Handlungen des Therapeuten vollzogen werden und kann diese schrittweise mitverfolgen. Die Motivation des Klienten wird somit weiter angehoben. Die Merkmale „Echtheit und Kongruenz“ sind von besonderer Bedeutung für den Klienten, da dieser nur so eine Vertrauensbasis herstellen kann und über seine emotionalen Erlebnisse und Probleme sprechen mag. Zusätzlich agiert der Klient aufgeschlossen und authentisch in Gegenwart des Therapeuten. Ebenfalls kann der Klient die Anerkennung des Therapeuten besser annehmen, wenn dieser bemerkt, dass die Kongruenz zwischen beiden übereinstimmt und gesammelte Erfahrungen nicht vom Therapeuten abgewehrt werden, das heißt die Beziehung zwischen ihnen stimmig ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage sowie kurzer Überblick über den strukturellen Aufbau der Seminararbeit.

Definition der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des humanistischen Therapieansatzes und Darstellung des Menschenbildes nach Rogers.

Die klientenzentrierte Grundhaltung: Erläuterung der notwendigen Einstellung des Therapeuten, um eine förderliche Atmosphäre für den Klienten zu schaffen.

Verlauf der klientenzentrierten Gesprächsführung: Detaillierte Darstellung der Phasen von der Vorbereitung bis zum Abschlussgespräch.

Klientenzentrierte Gesprächsführung im Vergleich zur motivierenden Gesprächsführung: Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Methoden in Bezug auf die Zielsetzung.

Die klientenzentrierte Gesprächsführung im Kontext der Einzelfallhilfe: Einordnung der Methode als „Hilfe zur Selbsthilfe“ innerhalb der Sozialarbeit.

Ethische Aspekte der klientenzentrierten Gesprächsführung: Erörterung der berufsethischen Verantwortung, des „doppelten Mandats“ und der Autonomie des Klienten.

Reflexion der klientenzentrierten Gesprächsführung: Kritische Auseinandersetzung mit den Stärken und potenziellen Gefahren bzw. Fallstricken der Methode.

Anwendungsfelder: Aufzeigen der Einsatzmöglichkeiten bei psychotischen Erkrankungen, in der Kinderpsychotherapie und im pädagogischen Kontext.

Theorie-Praxis-Transfer in einer Werkstatt für Menschen mit einer psychischen Erkrankung: Praktische Anwendung der Methode in einer spezifischen Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Reflexion der klientenzentrierten Gesprächsführung in der Praxis: Einschätzung der Durchführbarkeit und des Nutzens des Ansatzes durch eigene praktische Erfahrung.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit der Methode für Menschen mit Depressionen und abschließende Schlussfolgerungen.

Schlüsselwörter

Klientenzentrierte Gesprächsführung, Carl Rogers, Depressionen, Empathie, Kongruenz, Akzeptanz, Humanistische Psychologie, Selbstkonzept, Soziale Einzelfallhilfe, Motivation, Selbstexploration, Psychische Erkrankungen, Therapeutische Beziehung, Gesprächsführung, Selbsthilfe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendbarkeit der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers bei der Arbeit mit Menschen, die an Depressionen leiden.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind das Menschenbild der humanistischen Psychologie, die drei Therapeutenmerkmale (Echtheit, Akzeptanz, Empathie) sowie die ethische und praktische Umsetzung in der sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es wird geklärt, ob der klientenzentrierte Ansatz eine sinnvolle und effektive Methode darstellt, um depressive Menschen in ihrem Veränderungsprozess zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Reflexion von Praxiserfahrungen in einer Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt theoretische Grundlagen, methodische Phasen, Vergleiche mit der motivierenden Gesprächsführung sowie Anwendungsbeispiele in verschiedenen Arbeitsfeldern ab.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Konzepte sind Selbstkonzept, Empathie, Kongruenz, die klientenzentrierte Grundhaltung und die Förderung der Selbsthilfe.

Wie wirkt sich die Kongruenz des Therapeuten auf den Klienten aus?

Kongruenz schafft eine Vertrauensbasis und Authentizität, die es dem Klienten ermöglicht, sich zu öffnen und über eigene emotionale Probleme zu sprechen.

Warum ist das "doppelte Mandat" in diesem Zusammenhang wichtig?

In der sozialen Arbeit müssen professionelle Helfer sowohl pädagogisch-therapeutisch agieren als auch rechtliche sowie organisatorische Rahmenbedingungen wahren, was ethische Sensibilität erfordert.

Welche Rolle spielt die Selbstexploration bei Depressionen?

Durch die Selbstexploration wird der Klient befähigt, eigene Gefühle und das eigene Selbstkonzept zu reflektieren, um so aus einer depressiven Grundstimmung heraus neue Lösungswege zu finden.

Gibt es Grenzen für den Einsatz der Methode?

Ja, in akuten psychotischen Krisen oder bei Eigen- bzw. Fremdgefährdung ist eine reine klientenzentrierte Vorgehensweise oft nicht ausreichend und bedarf ergänzender medizinischer oder psychiatrischer Interventionen.

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Details

Titel
Inwieweit stellt das Modell der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers einen sinnvollen Ansatz für die Gesprächsführung mit Menschen mit Depressionen dar?
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen
Veranstaltung
Soziale Einzelfallhilfe
Note
1,6
Autor
Isabell Scieszka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V383020
ISBN (eBook)
9783668609860
ISBN (Buch)
9783668609877
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozial Carl Rogers Carl Rogers psychisch Krank Gesprächsführung Gespräch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabell Scieszka (Autor:in), 2016, Inwieweit stellt das Modell der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers einen sinnvollen Ansatz für die Gesprächsführung mit Menschen mit Depressionen dar?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383020
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Leseprobe aus  24  Seiten
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