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Der private Gebrauch von digitalen Medien. Auswirkungen und Verwertungsmöglichkeiten der informell erworbenen Medienkompetenz

Die Sicht einer Gymnasial-Lehrerin der Sekundarstufe I

Titre: Der private Gebrauch von digitalen Medien. Auswirkungen und Verwertungsmöglichkeiten der informell erworbenen Medienkompetenz

Dossier / Travail , 2017 , 30 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Manuela Wulf (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Dieser Hausarbeit liegt die Forschungsfrage zugrunde: Welche Auswirkung und Verwertungsmöglichkeit hat die informell erworbene Medienkompetenz - der private Gebrauch von digitalen Medien, der vom Kleinkindalter an praktiziert wird - auf die formale Medienkompetenz in der Sekundarstufe I aus Sicht einer Gymnasial-Lehrerin?

In nahezu allen privaten Haushalten in Deutschland sind heutzutage digitale Endgeräte wie Computer und Smartphones sowie Internetzugang vorhanden, die von allen Familienmitgliedern genutzt werden. Wie ist diese intuitive Nutzung der Digital Natives von Smartphone, Tablet und PC in Bezug auf einen verantwortungsbewussten und differenzierten Umgang mit den digitalen Medien und in Bezug auf die formale Bildung bzw. auf den Kompetenzerwerb und auch für die berufliche Laufbahn zu verorten, vor allem vor dem Hintergrund, dass diese Nutzung außerhalb der formalen Bildung stattfindet und selten für diese genutzt wird?

Um die Forschungsfrage zu klären, werden Leitfragen anhand der Forschung entwickelt und anschließend ein Experteninterview mit einer Lehrerin am Gymnasium durchgeführt. Das transkribierte Interview wird mit der Qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Forschungsfrage wird in einen Theorierahmen eingebettet, erläutert und anhand der Forschung interpretiert. Im Fazit wird eine Zusammenfassung erarbeitet und anschließend ein Ausblick auf die weitere Entwicklung gegeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1 Begriffserklärung

2.2 Theorierahmen

2.3 Stand der Forschung und Leitfragenentwicklung

3. Empirische Teil

3.1 Methoden

3.1.1. Vorstellung und Begründung der Erhebungsmethode

3.1.2 Feldzugang

3.1.3. Vorstellung und Begründung der Auswertungsmethode

3.2 Interpretation der Ergebnisse

4. Fazit

5. Ausblick auf die weitere Entwicklung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Auswirkungen die informell erworbene Medienkompetenz von Jugendlichen auf ihre formale Medienkompetenz in der Schule hat. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die private Nutzung digitaler Medien – oft geprägt durch langjährige Erfahrung seit dem Kleinkindalter – aus der Perspektive von Gymnasial-Lehrkräften im schulischen Kontext verwertet werden kann und welche Barrieren dabei bestehen.

  • Humankapitaltheorie im Bildungskontext
  • Die Rolle der "Digital Natives" vs. "Digital Immigrants"
  • Lehrerwahrnehmung von privater vs. schulischer Mediennutzung
  • Herausforderungen der Implementierung digitaler Bildungspläne
  • Soziale Vererbung von Medienkompetenz und Bildungschancen

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffserklärung

Als Digitale Medien, die auch neue Medien genannt werden, sollen hier nicht nur Programme also Software verstanden werden, sondern alle tools, die mit dem Computer oder Smartphone und Internetzugang genutzt werden können. Inkludiert sind tools, die der Internetnutzer lediglich als Konsument besucht und als Web 1.0 bezeichnet werden, zum Beispiel Informationsseiten, Suchmaschinen. Ebenso tools, in denen die Benutzer als Producer (Konsument und Produzent) mitarbeiten, in denen der Fokus auf Interaktion und Kollaboration der Benutzenden liegt, zum Beispiel Youtube, Weblog, Foren, Wikis. Diese tools sind unter dem Begriff Web 2.0 oder auch social software bekannt.

Der Begriff digitale Medien ist verbunden mit dem Begriff Digitale Bildung, der von der Bundesministerin, Frau Dr. Wanka, am 10. November 2016 in einem Interview wie folgt definiert wird: Fähigkeiten vermitteln und Kompetenzen, dass man sich selbstbestimmt und souverän in der digitalen Welt bewegen kann. Das heißt, dass man auch kritisch Informationen reflektiert. Digitale Bildung bedeutet auch mit digitalen Medien im Unterricht zu arbeiten und somit individueller zu unterrichten. Digitale Bildung muss einen Mehrwert haben, Priorität haben pädagogische Konzepte.“ (BMBF, Wanke, 2016, 0:13). Deutlicher sieht die Studie Initiative D21 Digitale Bildung als eine qualitative Veränderung des Lehrens und Lernens durch die gezielte und sinnvolle Einbindung digitaler Medien in den Unterreicht. (Initiative D21, 2016, S. 6).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die allgegenwärtige Nutzung digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche ein und leitet die Forschungsfrage über die Verwertung informeller Kompetenzen in der formalen Schule ab.

2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Digitale Medien und Medienkompetenz und bettet die Arbeit in die Humankapitaltheorie ein.

3. Empirische Teil: Der empirische Teil beschreibt das methodische Vorgehen mittels Experteninterview und die anschließende qualitative Inhaltsanalyse zur Auswertung der gesammelten Daten.

4. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass informell erworbene Medienkompetenzen an der untersuchten Schule kaum für formale Lernprozesse genutzt werden, da sie von Lehrkräften primär als konsumorientiert und störend wahrgenommen werden.

5. Ausblick auf die weitere Entwicklung: Dieser Abschnitt diskutiert notwendige Schritte wie den Digitalpakt, um digitale Bildung nachhaltig und chancengerecht in Schulen zu integrieren.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Digitale Bildung, Informelles Lernen, Humankapitaltheorie, Digital Natives, Experteninterview, Schule, Bildungspläne, Digitale Medien, Bildungsgerechtigkeit, Medienhandeln, Lehrerrolle, Digitalpakt, Qualitative Inhaltsanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der informellen, privaten Mediennutzung von Schülern und der formalen Medienbildung in der Schule.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen zählen die Humankapitaltheorie, die Bedeutung von Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation und die Rolle der Eltern sowie Lehrer im Prozess des digitalen Lernens.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, inwieweit die informell erworbene Medienkompetenz von Schülern von Lehrkräften im Unterricht als wertvoll erkannt und in formale Bildungsprozesse integriert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine qualitative Forschungsmethode gewählt, konkret ein Experteninterview mit einer erfahrenen Gymnasial-Lehrkraft, das anschließend mittels Qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Theorieteil zur Verankerung der Thematik sowie einen empirischen Teil, der das methodische Vorgehen und die Interpretation der Interviewergebnisse darlegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Medienkompetenz, Digitale Bildung, Digital Natives, Schule und Bildungsgerechtigkeit stehen im Zentrum der Untersuchung.

Wie stehen Lehrkräfte zu dem konsumorientierten Medienverhalten der Schüler?

Die Lehrkräfte nehmen dieses Verhalten meist als rein unterhaltungsbasiert wahr, was zu einer ablehnenden Haltung gegenüber der privaten Smartphone-Nutzung im Unterricht führt.

Welche Rolle spielt die soziale Herkunft bei der Medienkompetenz?

Die Arbeit verweist auf eine "soziale Vererbung" von Medienkompetenz, bei der Elternhaus und Sozialstatus die Ausprägung der digitalen Fähigkeiten der Kinder maßgeblich beeinflussen.

Welche Hürden stehen einer digitalen Integration im Weg?

Neben mangelnder Technik und Infrastruktur fehlen laut Arbeit vor allem didaktische Konzepte, spezifische Fortbildungen für Lehrkräfte und eine klare Verankerung in den Lehrplänen.

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Résumé des informations

Titre
Der private Gebrauch von digitalen Medien. Auswirkungen und Verwertungsmöglichkeiten der informell erworbenen Medienkompetenz
Sous-titre
Die Sicht einer Gymnasial-Lehrerin der Sekundarstufe I
Université
University of Hagen
Note
1,0
Auteur
Manuela Wulf (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
30
N° de catalogue
V383166
ISBN (ebook)
9783668587984
ISBN (Livre)
9783668587991
Langue
allemand
mots-clé
gebrauch medien auswirkungen verwertungsmöglichkeiten medienkompetenz sicht gymnasial-lehrerin sekundarstufe
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Manuela Wulf (Auteur), 2017, Der private Gebrauch von digitalen Medien. Auswirkungen und Verwertungsmöglichkeiten der informell erworbenen Medienkompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383166
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