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Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und ihr Weg zur politischen Einflussnahme

Zwischen Public Relations und Lobbyismus?

Titel: Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und ihr Weg zur politischen Einflussnahme

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dominic Dehmel (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In Kapitel II.1. dieser Arbeit soll allgemein die Kommunikation in einem Verband (Binnenkommunikation) dargestellt werden und wie die Außenkommunikation eines Verbandes funktioniert. Des weiteren soll dort erläutert werden, dass die Verbände durch Lobbyismus den politischen Prozess beeinflussen wollen. Um den Begriff des Lobbyismus zu verstehen, habe ich ihn zu Beginn des Kapitels definiert. Weil meine Verschriftlichung um die politische Einflussnahme geht, habe ich ebenfalls in Kapitel II.1. noch den Begriff der Public Relations definiert, weil dieser einen anderen Weg der politischen Einflussnahme darstellt. Ebenfalls wird in diesem Kapitel die Rolle der Medien beleuchtet.

Kapitel II.2. hingegen wird die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vorstellen. Zuerst wird ein historischer Überblick gegeben, wann sie gegründet wurde und wie ihr organisatorischer Aufbau ist. Darüber hinaus soll die Arbeitsweise der INSM in den Fokus rücken und was ihre Ziele sind. Am Ende des Kapitels wird die letzte Kampagne der INSM zum Subventionsabbau als exemplarisches Beispiel für die Arbeit der INSM berücksichtigt.
Die Zusammenfassung mit meiner eigenen Meinung habe ich in Kapitel III. festgehalten.

Meine Verschriftlichung beruht auf einem Referat zum Thema „Verbände und Medien – Am Beispiel der INSM“ und soll einen Beitrag dazu leisten, dass in diese Richtung ein Forschungsansatz entwickelt wird, weil es ihn noch nicht gibt. Bisher wurde nur der Lobbyismus der Verbände untersucht, die „neue Vorgehensweise“ der INSM ist jedoch so gut wie unberücksichtigt geblieben. Es gibt nur eine Handvoll Texte und Arbeiten über die INSM, wobei die wichtigsten von Herrn Leif und Herrn Speth sind (Lobbying und PR am Beispiel der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft / Die politischen Strategien der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Gutachten für die Hans-Böckler-Stiftung). Für das Thema der Verbandskommunikation gibt es aktuelle Literatur von Frau Koch-Baumgarten (Verbände zwischen Öffentlichkeit, Medien und Politik / Verbände und Medien. „Widerspenstiges“ in der Debatte zur Mediendemokratie) und Herrn Vowe (Das Spannungsfeld von Verbänden und Medien: Mehr als öffentlicher Druck und politischer Einfluss).

Leseprobe


Struktur der Arbeit

I. Einleitung

II.1. Verbändekommunikation und Lobbyismus

II. 2. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ihr neuer Weg an Hand eines Beispiels

III. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel politischer Einflussnahme durch Verbände, wobei der Fokus auf der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und deren Kombination aus klassischem Lobbyismus und modernen Public-Relations-Strategien liegt, um den Einfluss von Medien auf politische Entscheidungsprozesse zu analysieren.

  • Grundlagen der Verbandskommunikation und Lobbyismus
  • Die Rolle der Massenmedien als Akteure in der Mediendemokratie
  • Strategien und Arbeitsweisen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)
  • Analyse der INSM-Kampagnen zur Subventionspolitik
  • Zusammenwirken von wissenschaftlicher Legitimation und PR-Instrumenten

Auszug aus dem Buch

II. 2. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ihr neuer Weg anhand eines Beispiels

Die oben beschriebene Kommunikation gilt als die klassische Art der Verbände, jedoch bestreitet die INSM einen völlig anderen Weg. Nachdem die INSM kurz vorgestellt wird, soll ihre Arbeitsweise näher beleuchtet werden.

Die INSM wurde aufgrund einer Umfrage gegründet, damit „die Notwendigkeit von Reformen in die Köpfe der Bürger zu bringen. Den Bürgerinnen und Bürgern sollte verdeutlicht werden, was aus Sicht der Wirtschaft notwendig sei. Vor allem war es das Ziel, ein wirtschaftsfreundlicheres Klima in der Gesellschaft zu schaffen.“ (Speth: 2004: 7). Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hatte im Jahre 1999/2000 mit der Schaffung der INSM begonnen, um dieses wirtschaftsfreundlichere Klima zu erreichen (vgl. ebd.: 5 und 7). Die INSM ist ein „Think Tank“ – eine Art Denkfabrik und soll durch Anstöße die Öffentlichkeit auf Probleme in der Gesellschaft hinweisen (vgl. ebd.: 5). Betreut und geprägt wird die INSM von der PR-Agentur Scholz & Friends, „eine der bekanntesten und kreativsten Agenturen“, welche unter anderem auch für die FAZ, Coca-Cola und DaimlerChrysler tätig ist (ebd.: 8).

Für die INSM arbeiten rund 40 Mitarbeiter in der Agentur Scholz & Friends, wobei die Bereiche PR, Werbung, Internet und TV abgedeckt sind (vgl. ebd.: 9). Die INSM ist besonders erfolgreich. Es gibt noch andere vergleichbare Initiativen, aber keine davon hatte eine so große Wirkung wie die INSM, sodass sich diese sogar 2004 zusammengeschlossen haben, um der INSM nachzueifern (vgl. Speth/Leif: 2006: 304-306). Die INSM will sich aber nicht so stark an diese „Aktionsgemeinschaft Deutschland“ binden, denn sie hat ihre eigenen Ziele und ist mit weit aus mehr Finanzmitteln ausgestattet (vgl. ebd.: 307). Die INSM hat jährlich rund 10 Millionen Euro zur Verfügung (vgl.: Speth: 2004: 3).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Forschungsfrage hinsichtlich der politischen Einflussnahme der INSM und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit durch die Untersuchung von Verbändekommunikation und spezifischen Kampagnenbeispielen.

II.1. Verbändekommunikation und Lobbyismus: Dieses Kapitel definiert Lobbyismus und Public Relations im Kontext der Interessenvermittlung und verdeutlicht die zunehmende Abhängigkeit der Verbände von Medien als Bindeglied in der modernen Mediendemokratie.

II. 2. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ihr neuer Weg an Hand eines Beispiels: Das Kapitel analysiert die Arbeitsweise der INSM als Think Tank und erläutert anhand ihrer Kampagne zum Subventionsabbau, wie eine integrierte Kommunikationsstrategie zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung genutzt wird.

III. Zusammenfassung: Der abschließende Teil fasst die Ergebnisse zusammen, wonach der Lobbyismus an Bedeutung verliert, während gezielte PR-Maßnahmen und die mediale Präsenz zu den entscheidenden Instrumenten für politische Reformforderungen geworden sind.

Schlüsselwörter

Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, Lobbyismus, Public Relations, PR, Verbändekommunikation, Mediendemokratie, Politische Einflussnahme, Subventionsabbau, Integrierte Kommunikation, Interessenvermittlung, Kampagnenarbeit, Think Tank, Politische Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Wandel der politischen Interessenvertretung von klassischen Lobbyismus-Methoden hin zu modernen, PR-gestützten Kommunikationsstrategien am Beispiel der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Kommunikation von Verbänden, die Funktionsweise des Lobbyismus, die Rolle der Medien als politisches Bindeglied und die Wirksamkeit integrierter Kommunikationskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie erfolgreich die INSM durch ihren neuartigen Weg zwischen Public Relations und Lobbyismus politischen Einfluss auf die Gesetzgebung und die öffentliche Meinung ausübt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung erfolgt durch eine theoretische Fundierung mittels Fachliteratur zur Verbandskommunikation sowie eine Fallstudienanalyse der Kampagnenstrategien der INSM.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von Verbändekommunikation und Lobbyismus sowie die detaillierte Vorstellung der INSM, ihrer organisatorischen Struktur und der beispielhaften Analyse einer Kampagne zum Subventionsabbau.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie INSM, Lobbyismus, Public Relations, Medienmacht und integrierte Kommunikation charakterisiert.

Warum spielt die Agentur Scholz & Friends für die INSM eine wichtige Rolle?

Die Agentur konzipiert und betreut die PR-Strategien der INSM. Sie stellt rund 40 Mitarbeiter bereit, die professionelle Werbung, Internetauftritte und TV-Präsenz steuern, um der Initiative eine starke Markenidentität zu verleihen.

Wie legitimiert die INSM ihre politischen Forderungen?

Die INSM nutzt wissenschaftliche Expertisen, etwa durch das Institut der deutschen Wirtschaft, um ihren Forderungen nach Reformen und Subventionsabbau eine wissenschaftliche Grundlage und damit Legitimation zu verleihen.

Welche Rolle spielen "Kuratoren" innerhalb der INSM?

Kuratoren sind prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Unternehmertum, die der Initiative ein Gesicht geben und durch wohlwollende Stellungnahmen in den Medien die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit der INSM erhöhen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und ihr Weg zur politischen Einflussnahme
Untertitel
Zwischen Public Relations und Lobbyismus?
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,3
Autor
Dominic Dehmel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
13
Katalognummer
V383222
ISBN (eBook)
9783668586826
ISBN (Buch)
9783668586833
Sprache
Deutsch
Schlagworte
initiative neue soziale marktwirtschaft insm einflussnahme zwischen public relations lobbyismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominic Dehmel (Autor:in), 2011, Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und ihr Weg zur politischen Einflussnahme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383222
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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