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Flexibilisierung der Arbeitszeit. Eine Analyse der Chancen und Risiken am Beispiel des Modells der Vertrauensarbeitszeit

Título: Flexibilisierung der Arbeitszeit. Eine Analyse der Chancen und Risiken am Beispiel des Modells der Vertrauensarbeitszeit

Trabajo Escrito , 2017 , 26 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Katharina Kleinrahm (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser allgemeine Grundkenntnisse über das Modell der Vertrauensarbeitszeit zu vermitteln und die Vor- sowie Nachteile aufzuzeigen, sowie wie vorteilhaft eine Implementierung dieses Modells wirklich für beide Seiten ist.

Arbeitszeitmodelle, die starren Vorgaben folgen, gehören der Vergangenheit an. Eine Arbeitswoche von Montag bis Freitag mit Arbeitszeiten von neun bis siebzehn Uhr ist nicht mehr zeitgemäß. Denn wie auch viele andere Bereiche unterliegt die Arbeitszeit dem Faktor der Flexibilisierung. Als Gründe für ein ansteigendes Maß an Flexibilität sind die Globalisierung der Wirtschaft, der demographische Wandel sowie ein Wandel hinsichtlich der Wertvorstellung von Arbeitnehmern anzuführen. Ein Modell der flexiblen Arbeitszeitgestaltung ist unter anderem das der Vertrauensarbeitszeit.

Genau hier entsteht die Motivation dieser Arbeit, die Flexibilisierung anhand des Modells der Vertrauensarbeitszeit zu erörtern. So wird im Rahmen dieser Arbeit, die Frage beantwortet werden, ob tatsächlich eine Flexibilisierung der Arbeitszeit durch das Modell der Vertrauensarbeitszeit erfolgt, oder hierdurch die Anzahl der Überstunden gefördert anstatt verringert wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung

2.1 Flexible Arbeitszeit allgemein

3. Formen flexibler Arbeitszeitmodelle

3.1 Definition und Eigenschaften der Vertrauensarbeitszeit

4. Analyse der Chancen und Risiken

4.1 Chancen für Arbeitgeber

4.2 Chancen für Arbeitnehmer

4.3 Risiken für Arbeitgeber

4.4 Risiken für Arbeitnehmer

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Flexibilisierung der Arbeitszeit durch das Modell der Vertrauensarbeitszeit. Dabei wird primär die Forschungsfrage erörtert, ob durch dieses Modell tatsächlich eine Flexibilisierung gelingt oder ob es primär zu einer Förderung von Überstunden führt, statt diese zu verringern.

  • Historische Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle
  • Definition und Kernmerkmale der Vertrauensarbeitszeit
  • Chancen und wirtschaftliche Potenziale für Arbeitgeber
  • Nutzen und Risiken der Zeitsouveränität für Arbeitnehmer
  • Problematiken wie Arbeitszeitverdichtung und Entgrenzung

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und Eigenschaften der Vertrauensarbeitszeit

Das Wort Vertrauen impliziert im Hinblick auf flexible Arbeitszeitmodelle zunächst, dass es sich um ein soziales Modell handelt (Grunewald, 2004, S.49). Es ist auch mit einem gewissen Risiko behaftet, da es keine Garantie über das Verhalten des jeweils Anderen gibt (vgl. ebd.). Damit dieses Vertrauen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber dauerhaft bestehen bleibt, ist davon abhängig wie die Qualität der sozialen Beziehung zwischen den beiden ist, „[…] von der wechselseitigen Abhängigkeit, Langfristigkeit und Transparenz“ (vgl. ebd.).

Bei dem Modell der Vertrauensarbeitszeit, die seit 1990 von Arbeitgebern als flexibles Arbeitszeitmodell angewendet wird, entfallen gegenüber dem Modell des flexiblen Tagdienstes die Nutzung von Arbeitszeitkonten, womit Zeiterfassung keine Rolle mehr spielt (Hoff, 2015, S.11). Bezüglich der Definition ist zu sagen, dass „[d]ie ungenauen Bezeichnungen von Arbeitszeitmodellen in Theorie und Praxis […] durch den Umstand bedingt [sind], dass es sich bei der Vertrauensarbeitszeit um keinen festgelegten Begriff handelt“ (Andresen, 2009. S.15). Somit gibt es bislang keine genaue Definition zur Vertrauensarbeitszeit (Grunewald, 2004, S.55).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit motiviert das Thema Arbeitszeitflexibilisierung und führt in die zentralen Fragestellungen sowie den strukturellen Aufbau der Analyse ein.

2. Historische Entwicklung: Dieses Kapitel skizziert den Wandel der Arbeitszeitmuster von starren Modellen hin zur Flexibilisierung aufgrund wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktoren.

3. Formen flexibler Arbeitszeitmodelle: Hier werden verschiedene betriebliche Modelle vorgestellt und das Modell der Vertrauensarbeitszeit in seinen Grundzügen definiert.

4. Analyse der Chancen und Risiken: Eine detaillierte Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile der Vertrauensarbeitszeit aus Sicht von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

5. Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage und schlussfolgert, dass das Modell zwar Flexibilität ermöglicht, aber das Risiko der Arbeitszeitverlängerung birgt.

Schlüsselwörter

Vertrauensarbeitszeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Zeitsouveränität, Arbeitszeitmodelle, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Überstunden, Arbeitszeitverdichtung, Betriebsklima, Leistungskontrolle, Selbstmanagement, Arbeitszeitgesetz, Work-Life-Balance, Unternehmensführung, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Arbeitszeitmodell der Vertrauensarbeitszeit, um Chancen und Risiken dieses flexiblen Ansatzes für beide Vertragsparteien zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Arbeitszeitgestaltung, die betriebliche Umsetzung von Vertrauensarbeitszeit sowie die sozioökonomischen Auswirkungen auf Mitarbeiter und Unternehmen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Autorin untersucht, ob das Modell der Vertrauensarbeitszeit tatsächlich zu einer echten Flexibilisierung führt oder ob es unbemerkt zur Zunahme von Überstunden und Arbeitsbelastung beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Gegenüberstellung bestehender Fachliteratur und Berichte zur Arbeitszeitforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine historische Einordnung, eine Definition der Vertrauensarbeitszeit sowie eine differenzierte Chancen-Risiken-Analyse für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Vertrauensarbeitszeit, Zeitsouveränität, Arbeitszeitverdichtung, Entgrenzung von Arbeit und Freizeit sowie Flexibilisierung.

Warum wird Vertrauensarbeitszeit oft mit dem Risiko der Ausbeutung assoziiert?

Da die klassische Zeiterfassung entfällt, können Überstunden schlechter nachgewiesen werden, was zu einer "selbst organisierten Arbeitszeitverdichtung" führen kann, bei der Arbeitnehmer ihre Pausen und Freizeit zugunsten der Ergebnisziele opfern.

Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Vertrauensarbeitszeit?

Die Rolle der Führungskraft wandelt sich von der direkten Zeitkontrolle hin zur ergebnisorientierten Zielvereinbarung, was einen höheren Abstimmungsaufwand und neue soziale Kompetenzen erfordert.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Flexibilisierung der Arbeitszeit. Eine Analyse der Chancen und Risiken am Beispiel des Modells der Vertrauensarbeitszeit
Universidad
Ruhr-University of Bochum
Calificación
1,7
Autor
Katharina Kleinrahm (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
26
No. de catálogo
V383398
ISBN (Ebook)
9783668589049
ISBN (Libro)
9783668589056
Idioma
Alemán
Etiqueta
flexibel Flexibilität arbeitszeit Überstunden
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Kleinrahm (Autor), 2017, Flexibilisierung der Arbeitszeit. Eine Analyse der Chancen und Risiken am Beispiel des Modells der Vertrauensarbeitszeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383398
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