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Probleme der Umsetzung von Corporate Social Responsibility bei Unternehmen mit Auslandsproduktion in sog. Billiglohnländern

Titel: Probleme der Umsetzung von Corporate Social Responsibility bei Unternehmen mit Auslandsproduktion in sog. Billiglohnländern

Hausarbeit , 2017 , 18 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Philipp Schumann (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der heutigen Zeit nimmt die Relevanz an gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen immer mehr zu. Besonders marktführende Unternehmen, stehen immer wieder in der öffentlichen Kritik, da ihnen vorgeworfen wird, zu geringe Löhne zu zahlen, schlechten Arbeitsbedingungen zu bieten und einen großen Anteil an der Umweltverschmutzung zu haben. Unternehmen, die in Schwellen- oder Entwicklungsländern ihre Produktionsstätten betreiben, können oft ökologische Standards nicht erfüllen, weil sie Schwierigkeiten haben, diese ordnungsgemäß durchzusetzen. Corporate Social Responsibility (CSR) beschäftigt sich mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Punkten. Festhalten muss man dabei, dass CSR Unternehmen nicht aufoktroyiert werden soll, sondern vielmehr soll die Art des Unternehmensmanagements überdacht werden.

Ziel dieser Hausarbeit ist es, zu untersuchen, ob Unternehmen die in Billiglohnländern produzieren, Probleme bei der Ausführung der CSR haben. Hierzu werden wir uns den Begriff CSR genauer anschauen. Außerdem wird erläutert, welche Möglichkeiten der Produktion Unternehmen im Ausland haben. Entweder die Eigenproduktion oder die Fremdproduktion. Hierbei richtet sich der Blick auf die möglichen Auswirkungen von CSR auf die Unternehmen. Am Anfang dieser Arbeit wird zunächst der Begriff CSR definiert. Danach schauen wir uns an, wieso Produktionsstätten in Billiglohnländer verlagert werden. Im dritten Kapitel kommen wir zu dem Schwerpunkt dieser Arbeit. Hierbei liegt der Schwerpunkt der Betrachtung auf möglichen Störfaktoren, die bei der Produktion in Billiglohnländern entstehen, im Bezug auf Eigen- und Fremdproduktion und welchen Bezug diese beiden Punkte auf CSR eines Unternehmens haben. Abschließend folgt der in die Zukunft weisende Blick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel dieser Hausarbeit

1.3 Vorgehensweise

2. Grundlagen

2.1 Definition Corporate Social Responsibility

2.2 Produktionsstätten in Billiglohnländern

3. Störfaktoren bei der Produktion in Billiglohnländern

3.1 Eigenproduktion

3.2 Fremdproduktion

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Implementierung von Corporate Social Responsibility (CSR) in Unternehmen, die ihre Produktion in Billiglohnländer verlagert haben. Dabei wird analysiert, wie sich sowohl Eigen- als auch Fremdproduktionsmodelle auf die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards auswirken und welche Störfaktoren diesen Prozess erschweren.

  • Grundlagen und Definition von Corporate Social Responsibility
  • Strategische Gründe für die Produktion in Billiglohnländern
  • Gegenüberstellung von Eigen- und Fremdproduktion
  • Identifikation zentraler Störfaktoren für CSR-Umsetzungen
  • Analyse praktischer Beispiele im Kontext globaler Lieferketten

Auszug aus dem Buch

3. Störfaktoren bei der Produktion in Billiglohnländern

Unternehmen die ihre Produktionsstätten ins Ausland verlagern, haben oft enorme Probleme im Bereich von CSR und den dazugehörigen sozialen Dimensionen. Mitarbeiter an inländischen Standorten werden aufgrund von Verlagerungen der Produktionsstätten ins Ausland entlassen. Außerdem werden auf diese Art und Weise gesetzliche Vorschriften und mögliche Standards umgangen, denn in Billiglohnländern müssen diese Vorgaben in der Regel nicht erfüllt werden. Durch die Verlagerung der Produktionsstandorte werden deutsche Standards herabgesetzt. Die Arbeitsbedingungen in Deutschland und den Billiglohnländern stehen in einem massiven Spannungsfeld gegenüber. Trotz der herabgesenkten deutschen Standards, bezogen auf die Entlohnung und Arbeitszeitenregelung, arbeiten die Arbeitnehmer in Billiglohnländer häufig noch über den gesetzlichen Mindestanforderungen im Inland. Der Mobilfunkhersteller Nokia verlagerte 2012 seine Produktionsstätten nach Asien. Dies hatte zur Folge, dass über 4000 Mitarbeiter an Produktionsstandorten wie Finnland, Ungarn oder Mexiko entlassen wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert die Problemstellung der CSR-Umsetzung im Kontext globaler Produktionsverlagerungen und definiert das Ziel sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Grundlagen: Hier werden die theoretischen Grundlagen von Corporate Social Responsibility dargelegt und die strategischen Beweggründe von Unternehmen für die Produktion in Billiglohnländern beleuchtet.

3. Störfaktoren bei der Produktion in Billiglohnländern: Dieses Kernkapitel analysiert die spezifischen Probleme bei der CSR-Einhaltung durch eine detaillierte Gegenüberstellung von Eigen- und Fremdproduktionsmodellen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine erfolgreiche CSR-Strategie eine konsequente Überwachung der gesamten Supply Chain erfordert, um negative soziale und ökologische Folgen zu minimieren.

Schlüsselwörter

Corporate Social Responsibility, CSR, Billiglohnländer, Produktion, Lieferkette, Supply Chain, Eigenproduktion, Fremdproduktion, Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen, Globalisierung, soziale Verantwortung, ökologische Standards, Unternehmensführung, Stakeholder

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik, welche Herausforderungen und Probleme für Unternehmen entstehen, wenn sie ihre Produktion in Billiglohnländer verlagern und gleichzeitig den Anspruch haben, soziale und ökologische Verantwortung (CSR) zu übernehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition und Anwendung von CSR-Strategien, die ökonomischen Beweggründe für Auslandsproduktionen sowie die sozialen und ökologischen Auswirkungen dieser Verlagerungen auf die globale Lieferkette.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob Unternehmen, die in Billiglohnländern produzieren, Schwierigkeiten bei der Einhaltung ihrer CSR-Standards haben und welche Faktoren dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Thematik durch Literaturanalyse und ergänzt diese durch die Untersuchung von praktischen Beispielen aus der Unternehmenspraxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine theoretische Fundierung zu CSR und Standortwahl, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der Eigen- und Fremdproduktion als zwei unterschiedliche Szenarien der Produktionsverlagerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Corporate Social Responsibility, Lieferkette, Billiglohnländer, Eigenproduktion, Fremdproduktion und Nachhaltigkeit geprägt.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdproduktion für CSR eine Rolle?

Die Unterscheidung ist deshalb wichtig, da Unternehmen bei der Eigenproduktion eine direktere Kontrolle über die Standards ausüben können, während bei der Fremdproduktion eine stärkere Abhängigkeit von externen Zulieferern besteht, was die CSR-Überwachung erschwert.

Welche Rolle spielt die öffentliche Wahrnehmung in dieser Untersuchung?

Die öffentliche Wahrnehmung ist ein zentraler Faktor, da negative Schlagzeilen über Arbeitsbedingungen in der Lieferkette (z.B. Kinderarbeit) zu Imageschäden und wirtschaftlichen Verlusten führen können, was Unternehmen unter Zugzwang setzt.

Welches Fazit zieht der Autor zur zukünftigen CSR-Entwicklung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass ein kompletter Rückzug aus Billiglohnländern nicht zielführend ist; stattdessen ist eine enge Zusammenarbeit mit Zulieferern und eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsstandards durch Audits notwendig.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Probleme der Umsetzung von Corporate Social Responsibility bei Unternehmen mit Auslandsproduktion in sog. Billiglohnländern
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule
Note
2,3
Autor
Philipp Schumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V383617
ISBN (eBook)
9783668589308
ISBN (Buch)
9783668589315
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Problem Unternehmen Wirtschaft CSR Corporate Social Responsibility Ausland Produktion Lohn Billiglohnländer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Schumann (Autor:in), 2017, Probleme der Umsetzung von Corporate Social Responsibility bei Unternehmen mit Auslandsproduktion in sog. Billiglohnländern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383617
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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