The Cash Flow Statement in Practice. Die Entwicklung der Kapitalflussrechnung von 2006 bis 2014


Bachelorarbeit, 2015

47 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Anlagen verzeic hnis

1 Problemstellung

2 Theoretische Grundlagen der Kapitalflussrechnung
2.1 Begriff und Zweck der Kapitalflussrechnung
2.2 Aufbau und Struktur
2.2.1 Finanzmittelfonds
2.2.2 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
2.2.3 Cashflow aus Investitionstätigkeit
2.2.4 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
2.3 Stand der Literatur
2.3.1 Analyse des Papers Hüttche und Int-Venn
2.3.2 Analyse des Papers Bösser, Pillhofer und Lessel
2.3.3 Analyse des Papers Homburg und Wrede

3 Methodik der empirischen Untersuchung
3.1 Ziel der Untersuchung
3.2 Stichprobe und Vorgehensweise

4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
4.1 Branchenübergreifende Analyse der einzelnen Cashflows
4.2 Branchenspezifische Analyse der einzelnen Cashflows
4.3 Korrelationsmatrix

5 Thesenförmige Zusammenfassung

Anhang

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Grundaufbau einer Kapitalflussrechnung in Staffelform nach dem Aktivitätsformat

Abbildung 2: Entwicklung Cashflows 2006-2014 branchenübergreifend

Abbildung 3: Entwicklung Cashflow des Verarbeitenden Gewerbes

Abbildung 4 Entwicklung Cashflows im Transport-, Kommunikation- und Energiesektor

Abbildung 5: Entwicklung Cashflows im Dienstleistungssektor

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Selektionsschritte der Untersuchung

Tabelle 2: Zusammensetzung der untersuchten Unternehmen nach Sektoren

Tabelle 3: Veränderung der verschiedenen Cashflows branchenübergreifend

Tabelle 4: Analyse der Cashflows des Verarbeitenden Gewerbes

Tabelle 5: Analyse der Cashflows des Transport-, Kommunikation- und Energiesektors

Tabelle 6: Analyse der Cashflows des Dienstleistungssektors

Tabelle 7: Korrelationsmatrix

Anlage 1: Mindestgliederung nach DRS 21.40 für den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit bei indirekter Darstellung

Anlagen verzeic hnis

Anlage 2 Mindestgliederung nach DRS 21.46 für den Investitionsbereich

Anlage 3: Mindestgliederung nach DRS 21.50 für den Finanzierungsbereich

Anlage 4: Cashflow-Modelle

Anlage 5: Kategorisierung der Unternehmen

Anlage 6: Mittelwert, Median und Standardabweichung branchenübergreifend

Anlage 7: Mittelwert, Median und Standardabweichung Verarbeitendes Gewerbes.36 Anlage 8: Mittelwert, Median und Standardabweichung des Dienstleistungssektors37 Anlage 9: Mittelwert, Median und Standardabweichung des Transport-,

Kommunikation- und Energiesektors

1 Problemstellung

„Profits are someone's opinion (...) whereas cash is a fact“[1] erklärte der Chef des Brokerhouses Tullett und Prebon Jerry Smith in seinem im Jahr 1992 veröffentlich­tem Buch “Accouting for Growth“.

Die Kapitalflussrechnung hat die Aufgabe, den Jahresabschlussadressaten die tat­sächliche Finanzlage eines Unternehmens darzulegen. Zweck der Kapitalflussrech­nung ist es, Informationen über den Fluss von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel­äquivalenten eines nach IFRS bilanzierenden Unternehmens bereitzustellen.[2] Trotz der Fülle an Informationen hat die Kapitalflussrechnung erst durch die im Jahr 2002 durch die Europäische Union erlassene IAS Verordnung an Bedeutung gewon­nen. Die Verordnung schreibt kapitalmarktorientierten Unternehmen vor, bei der Erstellung des Konzernabschlusses, die Kapitalflussrechnung als Pflichtbestandteil zu berücksichtigen.[3]

Durch die Finanzkrise fand eine Sensibilisierung der Unternehmen bezüglich der Notwendigkeit der Kapitalflussrechnung statt. Die Fokussierung auf zahlungswirk­same Informationen wie den Cashflow, der Auskunft über Liquidität gibt, ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von zunehmender Bedeutung. Da in Krisenzei­ten die Möglichkeiten zur externen Finanzierung abnehmen und die Anforderungen bei der Vergabe von Krediten ansteigen, sind Unternehmen auf die Kenntnisse über Zahlungsströme im Unternehmen angewiesen.

Da Zahlungsströme als weitgehend resistent gelten, ist ein häufig diskutierter Punkt, ob die Kapitalflussrechnung nach den Reglungen des IAS 7 bilanzpolitische Gestal­tungsräume, wie Ermessensspielräume und Bilanzierungswahlrechte zulässt.[4] In der vorliegenden empirischen Arbeit soll untersucht werden, wie sich die Kapital­flussrechnung quantitativ bei deutschen kapitalmarktorientieren Unternehmen in den Jahren 2006 bis 2014 entwickelt hat. Es gilt herauszufinden, welche Auswirkungen die Finanzkrise auf die Entwicklung des Cashflows gesamtwirtschaftlich, sowie branchenspezifisch hatte. Zudem untersucht die vorliegende Arbeit die Korrelation der einzelnen Komponenten des Cashflows. Eine Limitation der Arbeit ist, dass es sich um eine positive Untersuchung handelt, da aufgrund der ausgewählten Datensät­ze eine normative Analyse nicht möglich ist.

Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Im zweiten Kapitel werden zunächst die theore­tischen Grundlagen erläutert. Dabei werden Begriff und Zweck der Kapitalflussrech­nung darlegt. Zudem werden im weiteren Verlauf deren Aufbau und Struktur erläu­tert und es werden die einzelnen Bestandteile der Kapitalflussrechnung aufgezeigt. Der zweite Teil des Kapitels befasst sich mit dem Stand der Literatur. Es werden verschiedene Studien und deren Ergebnisse erläutert.

Der zweite Teil der vorliegenden Arbeit, der sich aus Kapitel 3 und 4 zusammen­setzt, umfasst die empirische Studie, die das Ziel hat, Aussagen bezüglich Verände­rungen bei der quantitativen Zusammensetzung der einzelnen Cashflows zu treffen. Diesbezüglich werden in Kapitel 3 das Ziel der Untersuchung, Auswahl und Umfang der Stichprobe, sowie die Vorgehensweise erläutert. Kapitel 4 umfasst die Ergebnis­se, d.h. die Veränderung der Cashflows nach Branche. Zudem werden in der empiri­schen Untersuchung Rückschlüsse über die Korrelation der einzelnen Bestandteile gezogen. Eine abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse und die daraus resul­tierenden Erkenntnisse werden in Kapitel 5 gegeben.

2 Theoretische Grundlagen der Kapitalflussrechnung

2.1 Begriff und Zweck der Kapitalflussrechnung

In der betriebswirtschaftlichen Literatur, aber auch in der Praxis wird der Begriff Kapitalflussrechnung unterschiedlich definiert[5], zumal die deutsche Bezeichnung nicht die eigentliche Bedeutung wiedergibt. Eine geeignetere Bezeichnung wäre Fi­nanzmittelfonds-Veränderungsrechnung[6], da nicht nur die Zu- und Abflüsse betrach­tet werden, sondern auch die Veränderung des Finanzmittelfonds von zentraler Be­deutung bei der Kapitalflussrechnung ist.[7] Im internationalen Kontext bezeichnet man die die Kapitalflussrechnung als „cash flow statements“ (IAS 7) oder auch als „statement of cash flows“ (FAS 95). Durch die Aufstellung der Kapitalflussrechnung soll eine Beurteilung der Finanzkraft möglich sein[8], da die Bilanz lediglich die Ver­mögenslage und die GuV nur die Ertragslage darstellt.[9] Entsprechend der General­norm sollen Einzelabschlüsse/ Konzernabschlüsse „ein den tatsächlichen Verhältnis­sen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage“ (§ 297 Abs. 2 Satz 1 HGB) vermitteln. Zum einen soll die Kapitalflussrechnung den Adressaten eine zukunftsgerichtete Beurteilung über die Fähigkeiten des Unternehmens ermögli­chen. Auf der anderen Seite sollen die Möglichkeiten, zukünftig finanzielle Ver­pflichtungen zu bedienen und Finanzüberschüsse zu genieren dargelegt werden.[10] Zum anderen soll gewährleistet werden, dass Unternehmen anhand vergangenheits­orientierter Informationen beurteilen können, wie finanzielle Mittel erwirtschaftet wurden und welche zahlungswirksamen Finanzierungs- und Investitionsanstrengun­gen vorgenommen wurden.[11] Im IRFS-Jahresabschluss ist die Kapitalflussrechnung bereits Pflichtbestandteil (IAS 7.1), während sich die nationale Verpflichtung gemäß § 297 Abs. 1 Satz 1 HGB nur auf Konzerne beschränkt. Da im oben genannten Para­graph keine nähere Konkretisierung zu Inhalt, Gestaltung und den Aufgaben vorliegt, füllt die Leitlinie des DRS 2 inhaltlich den § 297 Abs. 1 Satz 1 HGB auf.[12] Die Kapi­talflussrechnung ist ein verpflichtender Bestandteil jedes HGB-Konzernabschlusses und jedes IFRS-Abschlusses. Die Kapitalflussrechnung ist für ein deutsches Mutter­unternehmen bindend und muss nach HGB oder IFRS eine Kapitalflussrechnung (§ 11 PublG) enthalten. Mutterunternehmen, die nicht kapitalmarktorientiert sind und die Rechtsform einer Personengesellschaft oder eines Einzelkaufmanns aufweisen, sind von der Verpflichtung zur Erstellung einer Kapitalflussrechnung (§ 13 Abs. 3 Satz 2 PublG) befreit.

2.2 Aufbau und Struktur

Kapitalflussrechnungen können grundsätzlich in zahlreichen Darstellungs- und Glie­derungsmöglichkeiten beschrieben werden, die erheblichen Einfluss auf die Aussa­gekraft derselben haben. Sowohl in der Praxis als auch in der Theorie haben sich eindeutig die Staffelform (Anlage 2) und das Aktivitätsformat durchgesetzt.[13] Der nach DRS 21 und IAS 7 vorgeschriebene Grundaufbau nach dem Aktivitätsformat hängt von den Aufgaben der Kapitalflussrechnung ab und soll die Vergleichbarkeit der Kapitalflussrechnungen verschiedener Unternehmen verbessern.[14] International üb­lich ist die Unterteilung der Ursachenrechnung (IAS 7.10). der Kapitalflussrechnung, wie in Abbildung 1, in laufende Geschäftstätigkeit (Operating Activities), Investiti­onstätigkeit (Investing Activities) und in Finanzierungstätigkeit (Financing Activities)

Abbildung 1: Grundaufbau einer Kapitalflussrechnung in Staffelform nach dem Ak- tivitätsformat[15]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nach Definition des DRSC umfasst der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit die auf die Erlöserzielung ausgerichteten Tätigkeiten des Unternehmens, sofern diese nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zugeordnet werden (DRS 21.9) kann. Analog wird in DRS 21.9 die Investitionstätigkeit definiert. Zu der Inves­titionstätigkeit gehören alle Aktivitäten, die in Verbindung mit Zu- und Abgängen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, sowie Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens stehen, sofern diese nicht der laufenden Geschäftstätigkeit (DRS 21.9) zugeordnet werden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit umfasst alle Aktivitäten, die Auswirkungen auf die Höhe oder auch die Zusammensetzung des Eigenkapitals und der Finanzschulden haben. Gezahlte Zinsen und Dividenden sind ebenfalls der Finanzierungstätigkeit (DRS 21.9.) zuzuordnen und sind gesondert auszuweisen. Es bestehen gewisse Spielräume bezüglich der Zuordnung der Ein- und Auszahlungen, die nach IAS 7 dem Bereich zugeordnet werden sollen, der wirt­schaftlich am geeignetsten erscheint.[16] Alle Geschäftsvorfälle, die zu einer Verände­rung des Fonds führen, werden in der Kapitalflussrechnung dargestellt. Die Gesamt­veränderung des Finanzmittelfonds ergibt sich aus Summe der Zahlungsmittelüber­schüsse bzw. -fehlbeträge der einzelnen Tätigkeitsbereiche.[17] Ein Finanzmittelfonds soll das Liquiditätspotenzial des Unternehmens beschreiben. Nettoumlaufvermögen, Umlaufvermögen, Geldvermögen usw. sind mögliche Fondsarten. Veränderungen von Konten, die nicht im Fonds berücksichtigt werden, werden mittels der Ursachen­rechnung erfasst. [18]

2.2.1 Finanzmittelfonds

Veränderungen des Zahlungsmittelbestandes eines Unternehmens werden anhand des Cashflows gemessen, die durch einen liquiditätsorientieren Finanzmittelfonds erfasst werden.[19] Hauptaufgabe der Kapitalflussrechnung ist die Feststellung von zahlungs­wirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds.[20] Primäre Bestandteile des Fi­nanzmittelfonds sind Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die wahlweise durch weitere Bestandteile erweitert werden können. Barmittel, Sichteinlagen, sowie Schecks werden den Zahlungsmitteln zugeordnet.[21] Zahlungsmitteläquivalente um­fassen kurzfristige, liquide Finanzinvestitionen, die jederzeit ohne größere Wert­schwankungsrisiken, wie z.B. das Zinsänderungs- oder Währungsrisiko, umgewan­delt werden können.[22] Zahlungsmitteläquivalente dienen zur Bedienung kurzfristiger Zahlungsverpflichtungen (IAS 7.7). Die gewählte Fondsabgrenzung ist von enormer Bedeutung, da je nach Abgrenzung nur bestimmte Vermögenswerte und Schulden im Fonds berücksichtigt werden dürfen. Anhand der gewählten Abgrenzung wird die Veränderung des Finanzmittelfonds erklärt.[23] Bei der Abgrenzung des Fonds ist die Norm der Stetigkeit gem. IAS 1.27 zu wahren, um die Vergleichbarkeit zu gewäh­ren.[24] Die Abgrenzung des Finanzmittelfonds ist sowohl in der Theorie als auch in der Praxis von enormer Bedeutung, da die Abgrenzung die Aussagekraft der Kapital­flussrechnung beeinflusst und dem Bilanzierenden bilanzpolitischen Spielraum ge­währt. [25] Nach IAS 7.45 sind die Komponenten des Fonds einzeln aufzuführen. Zu­dem muss eine Überleitungsrechnung aufgestellt werden, die die Beträge, die in der Kapitalflussrechnung ausgewiesen werden, den jeweiligen Bilanzposten gegenüber stellt (IAS 7.45). Außerdem dürfen nur zahlungswirksame Transaktionen in der Ka­pitalflussrechnung berücksichtigt werden, also solche Transaktionen, für die unmit­telbar Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente aufgewendet werden müssen.[26] Zahlungsunwirksame Transaktionen, wie die Umwandlung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital, sind separat zur ermitteln[27] und durch weitere Informationen im Jahres- bzw. Konzernabschluss zu erläutern (IAS 7.43). Zahlungsunwirksame Transaktionen umfassen häufig Investitions- und Finanzierungstranskationen, die keine direkten Auswirkungen auf die Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente oder den operati­ven Cashflow haben.

2.2.2 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

Der Begriff der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zur Investitions- und Finanzierungstätigkeit weitläufiger. Für diesen Bereich sind die Begriffe „Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit“ und Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit geläu­fig.[28] Zahlung sströme aus diesem Bereich sind meistens Vorfällen zuzuordnen, die als Aufwand oder Ertrag zu einer Beeinflussung des Ergebnisses führen. [29] Zahlungs­vorgänge, die in diesem Bereich einzuordnen sind, sind Aktivitäten aus dem Verkauf von Dienstleistungen und Gütern, Auszahlungen für Arbeitnehmer, Aus- und Einzah­lungen von Versicherungsunternehmen, Rückerstattung oder Zahlung von Ertrags­steuern usw. (IAS 7.15). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit kann in der Praxis auch negativ werden. In diesem Fall ist das Unternehmen nicht mehr in der Lage, die anfallenden Auszahlungen für Beschaffung und Produktion durch den Ver­kauf der Güter zu decken.[30] Erwirtschaftet ein Unternehmen langfristig keinen posi­tiven operativen Cashflow, kann das zu Illiquidität führen. [31] Die Analyse des Cash­flows aus laufender Geschäftstätigkeit ist für Unternehmen von enormer Bedeutung, da dieser als Schlüsselindikator angibt, in welchem Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit es möglich war, Zahlungsmittelüberschüsse zu erzielen. Dieser Überschuss ermöglicht es, Gewinne auszuschütten, Verbindlichkeiten zu tilgen und die Leis­tungsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten, ohne dabei auf unternehmensexterne Geldmittel zurückzugreifen (IAS 7.13). Da der Cashflow aus laufender Tätigkeit meistens nach der indirekten Methode (Anlage 1) ermittelt wird, wird der Cashflow vom Periodenergebnis, Ab- und Zuschreibungen und Veränderungen bei Rückstel­lungen, Vorräten, Forderungen, Verbindlichkeiten beeinflusst. Weitere Einflussfak­toren für den Cashflow sind Zinsaufwände, Zinserträge, aber auch außerordentliche Posten.[32]

2.2.3 Cashflow aus Investitionstätigkeit

Die zweite Zwischensumme der Ursachenrechnung ist der Cashflow der Investitions­tätigkeit und wird im Unterschied zum operativen Bereich (IAS 7.21/ DRS 21.42) nach der direkten Methode (Anlage 2) ermittelt. Da hier im Vergleich zur operativen Tätigkeit deutlich weniger Transaktionen auftreten, ist der Mehraufwand hinnehm­bar. [33] Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit aggregiert jegliche Zu- und Abflüs­se, die im Kontext mit Investitionsgütern anfallen. Der investive Cashflow ist im Normalfall negativ, denn die primäre Funktion der Investitionstätigkeit ist der Er­werb von Investitionsgütern, um künftige Erträge (IAS 7.16) zu sichern. Ein positi­ver Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist als Indikator zu betrachten, dass im Unternehmen mehr desinvestiert als investiert wird, d.h. es werden mehr Vermö­gensgegenstände veräußert als erworben.[34] Zum Bereich der Investitionstätigkeit zählen Aktivitäten wie z.B. Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Anlage­vermögen, Sachanlagevermögen und Finanzanlagevermögen, denen die entspre­chenden Auszahlungen, wie Abflüsse für Anlagevermögen, gegenübergestellt wer­den (Anhang 2).[35] Es werden nur Ausgaben erfasst, die als Vermögenswert in der Bilanz geführt werden.[36] Der separate Ausweis des Cashflows aus der Investitionstä­tigkeit ist sowohl für unternehmensinterne, als auch für externe Adressaten von zent­raler Bedeutung, da anhand dieser Kennzahl eingeschätzt werden kann, in welchem Ausmaß heute investiert wurde, um Erträge und Cashflows in Zukunft (IAS 7.16) zu generieren.

2.2.4 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit wird gesondert ausgewiesen, sodass Abschlussadressaten die zukünftigen Ansprüche der Gläubiger gegenüber dem Un­ternehmen (IAS 7.17) einschätzen können. Alle Vorgänge, die Auswirkungen auf die Zusammensetzung und den Umfang des Eigen- und auch Fremdkapitals haben, wer­den im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit erfasst (Anlage 3).[37] Zahlungszuflüsse entstehen durch die Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten und die Aufnahme von Kapital. Zahlungsabflüsse entstehen durch den Rückkauf von Eigenkapitalinstrumenten, Rückzahlung von Verbindlichkeiten und Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen,[38] aber auch durch gezahlte Dividenden und Zinsen.[39] Ein- und Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit sind wie im Investitionsbereich mit der direkten Methode zu zeigen.

2.3 Stand der Literatur

Im Folgenden sollen die relevante Literatur und der aktuelle Forschungs stand zum Thema aufgearbeitet werden. Aufgrund der limitierten Möglichkeiten dieser Thesis wurden hierzu drei Publikationen ausgewählt, die genauer analysiert werden sollen. Prof. Dr. Tobias Hütt und Thomas Int-Venn betrachten in ihrer wissenschaftlichen Arbeit „Praxis der Kapitalflussrechnung“ aus dem Jahre 2008 die bestehenden Aus­weiswahlrechte und Spielräume, die bei der Erstellung der Kapitalflussrechnung ge­nutzt werden können. Der Cashflow wird als „König der Kennzahlen“ tituliert,[40] da der Cashflow als Faktum wahrgenommen und als bilanzpolitisch robust angesehen wird.[41] Die Kapitalflussrechnung wird zudem als verbindlich geregelt angesehen.[42] [43] Da der Cashflow für die Prüfung der Kreditwürdigkeit von enormer Bedeutung ist, stellen sich Hütt und Int-Venn die Frage, ob IAS 7 so formuliert wurde, dass die da­raus abgeleiteten Cashflows vergleichbar sind. Die Untersuchung befasst sich mit den Spielräumen und Wahlrechten der Kapitalflussrechnung und untersucht deren Anwendung in der Praxis.[44]

Da die Arbeit für die Sparkassen-Finanzgruppe durchgeführt wurde, betrachtet die Untersuchung 194 börsennotierte deutsche Unternehmen. Die Auswahl der Stichpro­be soll einen Querschnitt der von der Finanzgruppe betreuten Unternehmen wieder­spiegeln und umfasst Unternehmen aus verschiedenen Indizes (DAX, MDAX, SDAX, Tec-DAX), Transparenzlevel (Prime und Entry Standard) und Branchen, wie Automobil, Pharma usw.[45] Die Kapitalflussrechnungen wurden zeilenweise erfasst und die Positionen mit Schlagwörtern markiert. Allein zum Thema Abschreibung gibt es ca. 80 verschiedene Formulierungen. Bei der Untersuchung wurden 71 Schlagworte gebildet und die Kapitalflussrechnung zeilenweise codiert.[46] Anhand dieser Codierung ist eine Auswertung der Datenbank möglich. Nobach definiert die Kapitalflussrechnung als Ausweispolitik.[47] Es bestehen Wahlrechte und Spielräume, die zwar keinen Einfluss auf den Saldo haben, sondern lediglich auf den Anteil der einzelnen Cashflows an der totalen Veränderung der Finanzmittel.[48] Explizite Wahl­rechte bestehen bei Steuer-, Zins und Dividendenzahlungen, Spielräume bei der Ab­grenzung des Finanzmittelfonds, des Nettoumlaufvermögens oder aber auch bei dem Ausweis investitionsbezogener Zuwendungen.[49] Erhaltene Zinszahlungen können dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit oder auch der Investitionstätigkeit zuge­wiesen (IAS 7.33) werden.[50] Geleistete Zinszahlungen können aufgrund des Wahl­rechts entweder dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit oder auch dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zugeordnet (IAS 7.33) werden.[51] Bei der Untersuchung weisen die Unternehmen erhaltene und geleistete Zinszahlungen mehrheitlich dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit zu.[52] Die unterschiedliche Zuweisung von ge­leisteten und erhaltenen Zinszahlungen und die dadurch entstehende Asymmetrie führt nach Hüttche und Int-Venn dazu, dass progressive Bilanzierer den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhen, wohingegen konservative Bilanzierer diese Größe mindern. Beim Ausweis von Dividenden bestehen sowohl für gezahlte als auch für geleistete Dividenden Ausweiswahlrechte. Gezahlte Dividenden können dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit oder Finanzierungstätigkeit zugeordnet (IAS 7.34) werden. Bei erhaltenden Dividenden erfolgt der Ausweis im Bereich der betrieblichen Tätigkeit oder der Investitionstätigkeit. Die in der Stichprobe unter­suchten Unternehmen weisen gezahlte Dividenden ausschließlich im Cashflow der betrieblichen Tätigkeit aus. Größtenteils weisen die untersuchten Unternehmen die erhalten Zinszahlungen im Cashflow der betrieblichen Tätigkeit (50%) oder der In­vestitionstätigkeit (44%) aus.[54] Beim Ausweis von Steuerzahlungen sind gezahlte Ertragsteuern nach IAS 7.35 gesondert auszuweisen und dem Cashflow aus betriebli­cher Tätigkeit zuzuordnen, es sei denn, diese können spezifischen Investitions- und Finanzierungstätigkeiten zugeordnet werden. In der Untersuchung weisen die Unter­nehmen die Ertragssteuern ausnahmslos im Cashflow der betrieblichen Tätigkeit aus.[55]

Zudem wird in der Arbeit von Hüttche und Int-Venn die Wahl der Ausgangsgröße für den Cashflow untersucht. Üblich ist die Darstellung des Cashflows aus betriebli­cher Tätigkeit anhand der indirekten Methode.[56] Die International Accounting Stan­dards nehmen als Ausgangsgröße das Periodenergebnis (IAS 7.18b) für die Ermitt­lung des Cashflows, während das Schema im Anhang das Periodenergebnis für Steu­ern als Grundlage nimmt.[57] Zudem kann die Ausgangsgröße um Zinsen und Ab­schreibungen korrigiert sein.[58] Die Studie analysiert zudem die Abgrenzung des Fi­nanzmittelfonds. Die Abgrenzung des Finanzmittelfonds erfolgt heterogen. 86% der an der Studie beteiligten Unternehmen saldiert bei der Abgrenzung des Fonds nur aktive Vermögenswerte, also Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.[59] 14% der Unternehmen berücksichtigen zudem kurzfristige Bankverbindlichkeiten im Fi- nanzmittelfonds.[60] Die Studie führt aus, dass Spielräume beim Ausweis von Zuwen­dungen der öffentlichen Hand, Abgrenzung des Nettoumlaufvermögens, sowie der Bildung von Planvermögen genutzt werden.[61] Aufwandsbezogene Zuschüsse werden dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit zugewiesen, Investitionszuschüsse dem Cashflow aus Investitionstätigkeit. Die von Hüttche und Int-Venn untersuchten Un­ternehmen weisen Investitionen zu 81% beim Cashflow aus Investitionstätigkeit zu. [62]

Die Arbeit von Prof. Dr. Hüttche und Int-Venn erläutert, dass auch der Cashflow durch Bilanzpolitik beeinflusst werden kann. Möglichkeiten für die Beeinflussung sind Ausweiswahlrechte, Spielräume und Abgrenzungen. Zudem führt die Untersu­chung aus, dass noch weitere in dieser Untersuchung unberücksichtigte Faktoren, wie die Branche oder Faktoren bezüglich Finanzierung, wie bspw. Herstellerleasing, Factoring, Auswirkungen auf die Kapitalflussrechnung haben.[63] Eine ungeprüfte Übernahme des in der Kapitalflussrechnung ausgewiesenen operativen Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit kann zu Fehlentscheidungen führen.[64]

Die wissenschaftliche Arbeit von Bösser, Pillhofer und Lesser aus dem Jahr 2013 untersucht die Kapitalflussrechnung nach IAS 7 in der Praxis. Die Bedeutung von Cashflow-Informationen rückt aufgrund der Wirtschaftskrise, sowie einer zuneh­menden zahlungsunwirksamen fair value-Bilanzierung im internationalen Rechungs- legungslegungsumfeld zunehmend in den Vordergrund.[65] Durch die in IAS 7 einge­räumten Wahlrechte und Spielräume wird die unternehmensübergreifende Transpa­renz und Vergleichbarkeit erschwert.[66] Bösser, Pillhofer und Lesser untersuchen in­wiefern durch die Inanspruchnahme von Wahlrechten die Vergleichbarkeit und Transparenz der Kapitalflussrechnung einschränkt. Zudem werden auch Abgren- zungs- und Zuordnungsfragen untersucht.[67] Als Grundlage für die empirische Unter­suchung dienen die 160 im DAX, MDAX, SDAX und TecDAX gelisteten Unter­nehmen. Die Autoren begründen die Wahl der Unternehmen mit der Zugehörigkeit zu einem der oben genannten Indizes und verweisen auf eine gewisse Vorbildfunkti­on im Rahmen der Erstellung und Prüfung des Konzernabschlusses nach IFRS.[68] Untersuchungsgegenstand der Studie sind die nach IRFS veröffentlichten Konzern­abschlüsse des Geschäftsjahres 2012.[69] Die Studie erläutert, dass sich die in der Ka­pitalflussrechnung verwenden Begrifflichkeiten, wie z.B. für den Cashflow aus be­trieblicher Tätigkeit, zum Teil erheblich unterscheiden.[70] Bösser, Pillhofer und Lesser fordern eine einheitliche Verwendung der Begrifflichkeiten, da dies die Transparenz und Übersichtlichkeit im Sinne der Abschlussadressaten erhöht. Nach IAS 7 wird keine einheitliche Verwendung der Begrifflichkeit gefordert. Die Autoren betrach­ten in ihrer Studie zunächst die für das Geschäftsjahr 2012 von den Unternehmen gewählte spezifische Bezeichnung der Fondsbestandsgröße. Die Unternehmen wen­den 20 verschiedene Begrifflichkeiten an, die zum Teil erheblich variieren[71]. Nur 31% der Unternehmen verwenden den in IAS 7 verwendeten den korrekten Begriff der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.[72] Der dazugehörige Bilanzposten muss nicht zwingend mit dem gleichnamigen Posten in der Bilanz (IAS 7.45) über­einstimmen.[73] Bei 135 Unternehmen weisen die Bestandskonten aus Bilanz und Kapi-talflussrechnung keine Abweichungen auf. Nur 6% der berücksichtigten Unter­nehmen weisen kurzfristige Bankverbindlichkeiten aus und durchbrechen das vor­herrschende Bruttoprinzip. [74] Bei der Darstellung der Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit folgt nur ein Unternehmen der vom IAS präferierten Darstellung der direk­ten Methode (IAS 7.19). [75] Die restlichen Unternehmen verwenden die indirekte Me­thode. Bösser, Pillhofer und Lesser untersuchen zudem Bezeichnungen des Cash­flows aus betrieblicher Tätigkeit. 51% der Unternehmen verwenden die vom DRS 2 definierte Begrifflichkeit, 31% Prozent folgen dem in IAS 7 verwendeten Terminus. Die übrigen 16% verwenden abweichende Begriffe. Nach IAS 7 besteht nicht nur bei der Darstellung des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit ein Wahlrecht, sondern auch bei der Ausgangsgröße.[76] Die Wahl des Startwertes variiert erheblich, wobei 60% der Stichprobe auf Basis eines Nachsteuerergebnisses startet und nicht dem in IAS 7 enthaltenen Muster folgt.[77] Neben den in der Praxis verbreiteten Ergebnisgrö­ßen (EAT, EBT, EBIT, EBITA) wurden in Einzelfällen auch angepasste Größen wie z.B. EBIT II angewendet. Die Untersuchung weist darauf hin, dass die unterschiedli­chen Ausgangsgrößen die Transparenz erschweren.[78] Die Studie betrachtet die Aus­zahlungen für die Beschaffung von Sachanlagen. Ausgangsgröße ist der Betrag der Zugänge im Anlagenspiegel. Da die Kapitalflussrechnung nur zahlungswirksame Geschäftsvorgänge abbildet, sind die zahlungsunwirksamen Größen herauszurechnen. [79] Somit kommt es faktisch zu einer Differenz zwischen den im Anlagespiegel ausgewiesenen Zugängen und den ausgewiesenen Auszahlungen in der Kapitalflussrechnung.[80] Dennoch stimmen bei 30% der untersuchten Unterneh­men die Werte exakt überein. Bösser, Pillhofer und Lesser argumentieren mit der These, dass Unternehmen bei der Ermittlung der Auszahlungen für Sachanlagen bei der Kapitalflussrechnung auf die Anpassung der Sachanlagen im Anlagespiegel aus Kosten- und Wesentlichkeitsgründen verzichten.[81] Zudem untersuchen die Autoren den Ausweis von erhaltenen und gezahlten Steuern. Im Normalfall werden erhaltene und gezahlte Zinsen den Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit zugewiesen, aller- dings ist eine Zuordnung auch zu einem der anderen beiden Funktionsbereiche bei sachgerechter Zuordnung zulässig.[82] Mehrheitlich erfolgt in der Untersuchung die Zuordnung von Zinsauszahlungen und Zinseinzahlungen im Cashflow der betriebli­chen Tätigkeit.[83] Von den 152 untersuchten Unternehmen wird bei 39 ein asymmet­rischer Ausweis der Zinszahlungen vorgenommen. Im Bezug auf den asymmetri­schen Ausweis ziehen die Forscher Rückschlüsse auf die Bilanzpolitik. Bösser, Pillhofer und Lesser argumentieren wie auch in der Studie von Hüttche und Int- Venn, dass der Ausweis der Zahlungen in einem Funktionsbereich davon abhängt, ob ein progressiver oder konservativer Ansatz gewählt wird.[84] Betrachtet man den Aus­weis der Zinszahlungsströme, so weisen 73% der untersuchten Unternehmen diese standardkonform gesondert in der Kapitalflussrechnung aus. 16% bevorzugen einen Ausweis direkt unter der Kapitalflussrechnung, und 11% der analysierten Unterneh­men weisen die Zinszahlungen entgegen dem in IAS 7 verwendeten Terminus ledig­lich im Anhang aus.[85] Die Studie von Bösser, Pillhofer und Lesser befasst sich im Rahmen der Untersuchung auch mit der Bedeutung von Non-GAAP Financial Measures. 34 betrachtete Unternehmen berichten Non-GAAP Measures in ihrer Ka­pitalflussrechnung. Lediglich 9% weisen einen Free Cashflow als Non-GAAP Measures aus. In der Studie wird auf die im PIR 2012 veröffentlichte Forschungsar­beit von Bösser/Oppermann/Pillhofer verwiesen, dass Non-GAAP Meausures auf­grund der unzureichenden Definition im Rechnungslegungssystem zu mangelnder Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen führt.[86] Zudem erläutert die Studie, dass 8 der 13 untersuchten Unternehmen zahlungswirksame Veränderungen des Planver­mögens dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit zuordnen.[87] Die Autoren schließen ihre Untersuchung mit dem Ergebnis ab, dass unternehmens­übergreifende Transparenz und Vergleichbarkeit von Kapitalflussrechnungen durch Wahlrechte und Spielräume zum Teil erheblich eingeschränkt wird. Des Weiteren wird festgestellt, dass die Bedeutung der Kapitalflussrechnung aufgrund der hohen Änderungsdynamik und Komplexität der internationalen Rechnungslegungsnormen weiter zunehmen wird.[88]

Die Zeitschrift für Betriebswirtschaft veröffentlichte im Jahr 2007 eine Forschungs­arbeit von Homburg und Wrede, die sich mit persistenten Bestimmungsgrößen des künftigen operativen Cashflows befasst. Die Studie analysiert kleinere und mittlere Unternehmen des verarbeiteten Gewerbes und nimmt dabei die Sichtweise von Kre­ditinstituten ein. Cashflow-Prognosen sind für externe Anspruchsgruppen wie Kapi­talgeber, Lieferanten, Kunden und Ratingagenturen bei der Einschätzung der Bonität von Unternehmen von besonderer Bedeutung.[89] Da beim Cashflow im Gegensatz zur Bilanz nur geringe Bilanzierungswahlrechte bestehen, weist der Cashflow die Mittel aus, die für Ausschüttungen an Fremd- und Eigenkapitalgeber zur Verfügung stehen.[90] Verlässliche Cashflow-Prognosen sind bei der Einschätzung bezüglich der künftigen Zahlungsfähigkeit von zentraler Bedeutung. Die Notwendigkeit zuverläs­siger Prognosen besteht vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen, da deren Ausfallwahrscheinlichkeit im Vergleich zu Großunternehmen aufgrund der geringen Eigenkapitalquote und ihrer geringen Möglichkeiten zur Kunden- und Produktdiver­sifikation um ein Vielfaches höher ist.[91] Die Studie befasst sich mit der Frage, an­hand welcher Größen des heutigen Jahresabschlusses der künftige Cashflow mög­lichst genau ermittelt werden kann.[92] Des Weiteren stellen sich Homburg und Wrede die Frage, inwiefern die Qualität der Jahresabschlussinformationen sich auf die Cash­flow Abschätzung auswirkt.[93] Die Studie beruft sich auf die Erklärung des britischen Financial Accounting Standards Board (FASB), dass Cashflow Statements nicht als alleinige Grundlage zur Abschätzung zukünftiger Cashflows genügen. Zahlreiche Arbeiten untersuchen, inwieweit die künftige Ertragskraft von Earings und Cash­flows beeinflusst werden.[94] Die Forschungsarbeit erläutert anschließend die Ergeb­nisse verschiedener Arbeiten und leitet daraus verschiedene Modelle ab, die zur Er­klärung des künftigen Cashflows dienen. In der Literatur gibt es verschiedene empi­rische Auswertungen mit zum Teil widersprüchlichen Ergebnissen. Die Studie ver­weist darauf, dass Ball/Brown (1968) und Beaver/Dukes (1972) die Annahme des FASB bestätigen, dass Earings einen höheren Informationsgehalt für künftige Cash- flows haben als die heutigen Cashflows.[95] Aggregierte Accruals und die Cashflows bilden die aggregierten Earnings. Die Differenz zwischen Jahresabschluss und den operativen Cashflows ergeben die Accruals.[96] In der Literatur werden zwei einfache Modelle verwendet und die heutigen Cashflows mit den heutigen Earings zu verglei­chen. Im ersten Modell werden die zukünftigen Cashflows einzig durch die heutigen Cashflows erklärt.[97] Das zweite Modell erklärt lediglich anhand der heutigen Earnings, gemessen durch das heutige Betriebsergebnis, den zukünftigen operativen Cashflow.[98] Gegen die These des FASB sprechen die Arbeiten von Wilson (1987), Ali (1994) und Cheng/Liu/Schaefer (1996), die keine Dominanz der heutigen aggre­gierten Earnings gegenüber den heutigen Cashflows sehen.[99] Homburg und Wrede erläutern, dass in den empirischen Arbeiten von Barth/Cram/Nelson (2001) und Cram/Nelson (2001) der zukünftige OCF anhand des heutigen Cashflows und der aggregierten Accruals erklärt wird. (Modell 3)[100] Zudem findet sich in der allgemei­nen Literatur der Ansatz, der zur Prognose zukünftigen Cashflows die heutigen Cashflows und die disaggregierten heutigen Cashflows heranzieht.[101] Homburg und Wrede führen im Rahmen ihrer Forschungsarbeit die empirische Überprüfung der Cashflow Modelle (Anlage 4) durch. Die zur Verfügung stehende Datenbank umfasst 33097 Unternehmen von den 1103 die im verarbeitenden Gewer­be sind und als kleine und mittlere Unternehmen kategorisiert sind.[102] Die empirische Analyse betrachtet den Zeitraum von 1989 bis 9004 und umfasst 5970 Jahresab­schlüsse. Die Studie untersucht den Korrelationskoeffizienten nach Pearson und Spearman für die verwendeten Variablen.[103] Die Studie weist nach Pearson bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent eine signifikant positive Korrelation zwischen dem operativen Cashflow und Betriebsergebnis (0,85) und eine signifikant negative Kor­relation zwischen CFO und den aggregierten Accruals (-0,55) fest. Eine stark ne­gative und signifikante Korrelation weist der CFO mit den Lagerbestandsverände­rungen (-0,97) und den Änderungen der Forderungen aus L. u. L. (-0,90) aus.[104] Stark positive und signifikante Korrelation lässt sich bei den Abschreibungen (0,98) feststellen.105 Die schwächste Korrelation zum operativen Cashflow weisen die Än­derungen der Veränderungen der Verbindlichkeiten aus L .u. L (0,06) und die passi­ven und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (0,06 bzw.-0,04) aus.106 Anschließend versuchen Homburg und Wrede die vier Cashflow-Modelle über den Zeitraum von drei Jahren zu erklären, was als kurz-, mittel- und langfristige Cashflow-Prognose definiert werden kann und leiten aus der Korrelationsmatrix ab, anhand welcher Mo­delle eine zuverlässige Cashflow Prognose sinnvoll ist. Da die OLS-Schätzung bei dynamischen Verfahren ungeeignet ist, wird in der Studie anhand der die Generali- sierten Momentenmethode (GMM) geschätzt. Anhand von Koeffiziententests wird der Einfluss auf den künftigen operativen Cashflow analysiert. Bei der kurzfristen Analyse t+1 geht in Modell 1 vom heutigen Cashflow ein signifikanter Einfluss auf den zukünftigen operativen Cashflow aus. Der Koeffizient in Modell 2 weist aus, dass ein hoch signifikanter Zusammenhang zwischen dem zukünftigen Betriebser­gebnis und dem zukünftigen OCF aus. In Modell 3 haben der heutige OFC und die heutigen Accruals einen hohen positiven Einfluss auf den zukünftigen OCF.108 Die Varianz beträgt bei Modell 1 mit 30,98%. Modell 2 mit 43,49% eine deutlich höhere Varianz auf. Die Varianz in Modell 3 liegt minimal unter der Varianz von Modell 2. Modell hat mit 49,80% den höchsten Varianzanteil.109 Bei der mittelfristigen Prog­nose t+2 werden nur die Veränderungen gegenüber der Periode t+1 erläutert. Bei der Analyse der mittelfristigen Cashflow Prognose weist der heutige OCF nun eine hoch signifikant positive Korrelation auf.110 Bei der Analyse der langfristen OCF Prognose t+3 vertreten Homburg und Wrede die These, dass sich aus dem heutigem OCF al­lein keine signifikanten Informationen mehr ableiten lassen. Die erklärte Varianz ist durch Modell 2 und Modell 3 nun deutlich höher als bei der kurzfristigen oder mittel­fristigen Prognose. Bei Modell 4 ergeben sich im Vergleich zur kurz- und mittelfris­tigen Prognose wesentliche Änderungen.111 Homburg und Wrede stellen in ihrer Stu­die fest, dass die passiven Working-Capital-Komponenten, wie Verbindlichkeiten aus L. u. L, relativ volatil sind. Bei den aktiven Working-Capital-Komponenten, wie Lagerbestand, attestieren Homburg und Wrede eine gewisse Stetigkeit.[105] Der zweite bedeutende Unterschied ist, dass die Abschreibungen über die Zeit in Bezug zu den anderen Komponenten einen höheren Regressionskoeffizienten aufweisen. In der Studie wird die Änderung der Abschreibungen durch die Änderung der Investitionen erklärt. Höhere Investitionen initiieren einen höheren zukünftigen Cashflow. [106] Im Bezug auf die Eignung der Modelle für die Cashflow Prognose analysieren Homburg und Wrede die Robustheit der durch die Modelle vorliegenden Ergebnisse.[107] Die Studie untersucht die vorliegenden Daten anhand der Out-of-Sample-Prognose.[108] Alle Beobachtungen bis zum Zeitpunkt t werden der In-Sample Stichprobe zugeordnet. Alle Beobachtungen zum Zeiptunkt t+1 werden der Out-of-Sample Stichprobe zuge­ordnet.[109] Das Ergebnis der Stichprobe ergibt, dass Modell 1 am schlechtesten und Mo­dell 4 am geeignetsten ist. Die Rangfolge zwischen Modell 2 und 3 kann nicht ein­deutig bestimmt werden.[110] Zudem unterscheiden Homburg und Wrede transitorische und persistente Faktoren. Die transitorischen Erfolgskomponenten umfassen die Än­derungen der Rechungsabgrenzungsposten und der Verbindlichkeiten. Persistente Faktoren umfassen unter anderem Lagerbestandsänderungen, Abschreibungen und Änderungen der Rückstellungen. Zudem wird in der Arbeit untersucht, wie sich die Earning Qualität auf die Ergebnisse auswirkt.[111] Zudem untersucht die Studie, wel­che Auswirkungen eine hohe bzw. niedrige Informationsqualität auf die Cashflow- 118 Prognose hat. Homburg und Wrede halten in ihrer Studie fest, dass Kreditinstitute, die an einer guten Prognose des künftigen operativen Cashflows interessiert sind, ein differen­ziertes Prognosemodell nutzen sollten, da dies die einzelnen Bestandteile des Be­triebsergebnisses berücksichtigt (Modell 4).[112] Ist ein Einsatz des komplexen Mo­dells 4 aus ökonomischen Gründen nicht sinnvoll, empfiehlt die Studie den künftigen Cashflow durch das heutige Betriebsergebnis zu erklären. Zudem erläutert die Stu­die, dass vom einfachen Zeitreihenmodell (Modell 1) aufgrund der erzielten Ergeb­nisse abgeraten werden muss.

[...]


[1] Smith (1992, S.200.

[2] Vgl. Wagenhofer (2009), S. 453.

[3] Vgl. Wagenhofer (2009), S. 19.

[4] Vgl. Zimmermanet al. (2012), S. 2469.

[5] Vgl. Küting/Weber (2004), S. 148

[6] Vgl. Hirschberger (2003), S. 8.

[7] Vgl. Käfer (1984), S. 41.

[8] Vgl. Eiselt/Müller (2014), S. 18.

[9] Vgl. Eiselt/Müller (2014), S. 17.

[10] Vgl. Coenenberg/Haller/Schultze (2009), S.796.

[11] Vgl. Ditgens/Arendt (2006), S. 151.

[12] Vgl. Coenenberg/Haller/Schultze (2009), S.743.

[13] Vgl. Lachnit (1972), S. 165.

[14] Vgl. Eiselt/Müller (2014), S. 31.

[15] Vgl. Eiselt/Müller (2014), S.32.

[16] Vgl. Eiselt/Müller (2014), S. 31.

[17] Vgl. Wysocki (1998), S. 14.

[18] Vgl. Amen (1998), S. 27.

[19] Vgl. Rudolph (2012), Tz. 8.

[20] Vgl. von Sicherer (2013), S.152.

[21] Vgl. Rudolph (2012), Tz. 9.

[22] Vgl. v. Wysocki /Harzheim (2012), Tz. 25.

[23] Vgl. Coenenberg /Haller /Schultze (2009), S. 809.

[24] Vgl. Adler /Düring /Schmaltz (2011), Abschnitt 23, Tz. 20.

[25] Vgl. v. Wysocki /Harzheim (2012), Tz. 18.

[26] Vgl. Ruprecht /Nösberger (2012), S. 48.

[27] Vgl. Adler /Düring /Schmaltz (2011), Abschnitt 23, Tz. 22.

[28] Vgl. Lachnit (2004) S.300 f..

[29] Vgl. Coenenberg/Haller/Schultze (2009), S. 825.

[30] Vgl. Weber /Weißenberger (2010), S. 267.

[31] Vgl. Wehrheim (2000), S. 102.

[32] Vgl. Eiselt/Müller (2014), S. 42.

[33] Vgl. Adler/Düring/Schmaltz (2011), Abschnitt 23, Tz. 54.

[34] Vgl. Weber/Weißenberger (2010), S. 268.

[35] Vgl. Eiselt/Müller (2014), S. 47.

[36] Vgl. PricewaterhouseCoopers (2009), S. 4.

[37] Vgl. Adler/Düring/Schmaltz (2011), Abschnitt 23, Tz. 59.

[38] Vgl. Ditgens/Arendt (2006), S. 154.

[39] Vgl. Grünberger (2012), S. 392.

[40] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 347.

[41] Vgl. Rappaport (1998), S. 18.

[42] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 347.

[43] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 347.

[44] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 347.

[45] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 348.

[46] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 348.

[47] Vgl. Nobach (2006), S.303 f..

[48] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 348.

[49] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 354.

[50] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 349.

[51] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 349.

[52] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 354.

[53] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 354.

[54] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 350.

[55] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 350.

[56] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 350.

[57] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 351.

[58] Vgl. Baetge et al. (2014), Rdnr. 92.

[59] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 351.

[60] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 354.

[61] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 354.

[62] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 353.

[63] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 354.

[64] Vgl. Hüttche/Int-Veen (2008), S. 354.

[65] Vgl. Reinholdt/Schmidt (2010), S.97.

[66] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 360.

[67] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 360.

[68] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 360.

[69] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 360.

[70] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 366.

[71] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 360.

[72] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 360.

[73] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 361.

[74] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 361.

[75] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 362.

[76] Vgl. Hitz/Teuteberg (2013), S. 38.

[77] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 362.

[78] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 362.

[79] Vgl. Sonnabend/Raab (2008), S.96/Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 363.

[80] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 363.

[81] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 363.

[82] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 363.

[83] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 363.

[84] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 364.

[85] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 364.

[86] Vgl. Bösser,Oppermann, Pillhofer (2012), S. 242 f..

[87] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 366.

[88] Vgl. Bösser/Pillhofer/Lesser (2013), S. 366.

[89] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 876.

[90] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 876.

[91] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 876.

[92] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 876 f..

[93] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 877.

[94] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 878.

[95] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 879.

[96] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 879.

[97] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 879.

[98] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 879.

[99] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 879.

[100] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 880

[101] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 881

[102] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 886

[103] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 889

[104] Vgl. Homburg/Wrede (9007), S. 889

[105] 3 Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 895.

[106] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 895.

[107] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 895.

[108] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 895f.

[109] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 897.

[110] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 897.

[111] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 901.

[112] Vgl. Homburg/Wrede (2007), S. 901.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten

Details

Titel
The Cash Flow Statement in Practice. Die Entwicklung der Kapitalflussrechnung von 2006 bis 2014
Hochschule
Universität Hohenheim
Note
2,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
47
Katalognummer
V383652
ISBN (eBook)
9783668592339
ISBN (Buch)
9783668592346
Dateigröße
1115 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cashflow, Kapitalflussrechnung
Arbeit zitieren
Thomas Müller (Autor), 2015, The Cash Flow Statement in Practice. Die Entwicklung der Kapitalflussrechnung von 2006 bis 2014, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383652

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