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Unterrichtsstörungen und Interventionsmöglichkeiten. Bericht zum Orientierungspraktikum an der Mustermann-Schule

Título: Unterrichtsstörungen und Interventionsmöglichkeiten. Bericht zum Orientierungspraktikum an der Mustermann-Schule

Reporte de Práctica , 2012 , 37 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Preparación de clases (General)
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Der Albtraum einer jeden Lehrkraft: Man stellt eine Frage und keiner der Schülerinnen und Schüler (SuS) antwortet. Statt einer lebhaften Unterrichtsdiskussion gibt es nur gähnende Leere. Ein anderes Beispiel: Die Lehrkraft steht an der Tafel und versucht, etwas zu erklären, doch im Klassenraum herrscht Chaos. Die SuS turnen herum, brüllen, werfen mit Gegenständen. An Unterricht ist nicht zu denken.

Doch auch zwischen diesen beiden Extremen treten immer wieder kleinere und gröÿere Unterrichtsstörungen auf. Es wird getuschelt und geschwatzt, es gibt Zwischenrufe, vereinzelt stehen SuS auf oder jemand möchte zur Toilette. Doch wie geht man am besten mit solchen Störungen um? Für jede angehende Lehrkraft ist daher sicherlichdie Frage spannend, wie man solche Störungen von Anfang an unterbindet: Welche Methoden gibt es? Wie organisiere ich meinen Unterricht am besten, um Störungen zu vermeiden?

Mit dieser Fragestellung ging ich am 20.03.2012 an die Mustermann-Schule. Dort wollte ich sehen, ob es bevorzugte Unterrichtsmethoden gibt und wie diese sich auf die Aufmerksamkeit der SuS auswirken. Auÿerdem wollte ich in Erfahrung bringen, wie die Lehrkräfte mit Unterrichtsstörungen umgehen. Als weiteres Forschungsfeld ergab sich während des Praktikums die Frage nach der Doppelsteckung der Lehrkräfte (zwei Lehrkräfte betreuen eine Unterrichtseinheit, siehe Kapitel 2.2): Inwieweit unterstützt diese den geregelten Unterrichtsablauf? Werden Unterrichtsstörungen eher vermieden oder eher gefördert?

Das System der Doppelsteckung ist auch an der Mustermann-Schule noch nicht vollst ändig etabliert. Daher bot sich eine Evaluation und Beobachtung dessen an, zumal ich auch von einigen Lehrkräften darum gebeten wurde. Interessant fand ich dieses System außerdem, da es mir aus meiner eigenen Schulzeit überhaupt nicht bekannt war und ich für meine spätere Schullaufbahn herauszufinden wollte, ob ich in einer Doppelsteckung arbeiten könnte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Profil der Praktikumsschule

2.1 Überblick

2.2 Doppelsteckung

3 Praktikumsprojekt

3.1 Problem und Zielsetzung

3.2 Theoretischer Hintergrund

3.2.1 Merkmale guten Unterrichts nach Meyer

3.2.2 Formen der Unterrichtsorganisation

3.2.2.1 Frontalunterricht

3.2.2.2 Unterrichtsgespräch

3.2.2.3 Gruppenarbeit

3.2.2.4 Paararbeit

3.2.2.5 Einzelarbeit

3.2.3 Formen der Unterrichtsstörungen

3.2.3.1 Akustische Störungen

3.2.3.2 Motorische Störungen

3.2.3.3 Sozial bedingte Störungen

3.2.3.4 Störungen durch Abwesenheit bzw. Verweigerung

3.2.3.5 Organisatorisch bedingte Störungen

3.2.4 Störungsprävention

3.2.4.1 Allgegenwärtigkeit

3.2.4.2 Überlappung

3.2.4.3 Positive Autorität

3.2.5 Intervention bei Unterrichtsstörungen

3.2.5.1 Nonverbale Intervention

3.2.5.2 Verbale Intervention

3.2.5.3 Handlungsintervention

3.2.5.4 Ordnungsmaßnahmen

3.3 Methodisches Vorgehen

3.3.1 Protokoll und Unterrichtsbeobachtung

3.3.2 Interviews mit Lehrkräften

3.3.3 Auswertung der Daten

3.4 Ergebnisse

3.4.1 Protokolle

3.4.2 Lehrerinterviews

3.4.3 weitere Beobachtungen

3.5 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Auftreten von Unterrichtsstörungen, deren Prävention sowie Interventionsmöglichkeiten an der Mustermann-Schule. Ein zentrales Augenmerk liegt dabei auf der Evaluation des Systems der Doppelsteckung und dessen Einfluss auf den Unterrichtsfluss sowie das Lehrer-Schüler-Verhältnis.

  • Analyse der Wirksamkeit von Unterrichtsmethoden bei der Vermeidung von Störungen.
  • Evaluation des Systems der Doppelsteckung im Hinblick auf Störungsprävention.
  • Untersuchung von Interventionsstrategien bei auftretenden Unterrichtsstörungen.
  • Erforschung der Korrelation zwischen Unterrichtsorganisation und Schüleraufmerksamkeit.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Merkmale guten Unterrichts nach Meyer

Die „Zehn Merkmale guten Unterrichts“ von Meyer sind das Resultat einiger Studien der Unterrichtsforschung (Jere Brophy (2002), SCHOLASTIK-Studie von Franz E. Weinert und Andreas Helmke (1997), vgl. S. 36 [1]). Meyer versucht, die Ergebnisse der eben genannten Studien auf zehn wesentliche Merkmale zu reduzieren, die notwendig für einen guten Unterricht sind. Im Folgenden werde ich diese zehn Kriterien nennen, erläutern und ggf. die Relevanz für mein Thema näher ausführen.

Die zehn Merkmale guten Unterrichts sind: 1. Klare Strukturierung der Lehr-Lernprozesse, 2. intensive Nutzung der Lernzeit, 3. Stimmigkeit der Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen, 4. Methodenvielfalt, 5. intelligentes Üben, 6. individuelles Fördern, 7. lernförderliches Unterrichtsklima, 8. sinnstiftende Unterrichtsgespräche, 9. regelmäßige Nutzung von Schüler-Feedback, 10. klare Leistungserwartungen und -kontrollen.

1. Klare Strukturierung der Lehr-Lernprozesse „Unterricht ist klar strukturiert, wenn ein ‚roter Faden‘ für Lehrer und Schüler jederzeit erkennbar ist“ (S. 38 [1]). Die klare Strukturierung der Lehr-Lernprozesse ist das am „beste[n] belegte Gütekriterium“ (S. 38 [1]), wird jedoch in verschiedenen Studien verschieden definiert. Wichtig ist laut Meyer, dass die Lehrkraft eine dem Schüler verständliche Sprache benutzt, die Aufgabenstellung den SuS jederzeit klar ist, dass der Unterricht plausibel untergliedert ist und dass die Lehrmaterialien gut vorbereitet sind. Ein knapper Unterrichtsüberblick am Anfang der Unterrichtsstunde und eine klare Einteilung in einzelne Unterrichtsschritte, sollen die Aufmerksamkeit der SuS erhöhen und durchgängig erhalten. Rituale und Regeln können dazu genutzt werden, um auch bei offenem Unterricht eine Ordnung zu erhalten (vgl. S. 38 [1]). Eine klare Strukturierung des Unterrichts und der Aufgaben helfen bei der Vermeidung von Unterrichtsstörungen, da die Konzentration und Aufmerksamkeit der SuS auf das Unterrichtsgeschehen erhöht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, das Problemfeld Unterrichtsstörungen und legt die Forschungsfrage sowie den Fokus auf die Doppelsteckung fest.

2 Profil der Praktikumsschule: Gibt einen Überblick über die Schule und erläutert das spezifische pädagogische System der Doppelsteckung.

3 Praktikumsprojekt: Detaillierte Darlegung der Problemstellung, des theoretischen Hintergrunds, der gewählten Methoden sowie der Ergebnisse der empirischen Untersuchung.

Schlüsselwörter

Unterrichtsstörungen, Doppelsteckung, Unterrichtsorganisation, Störungsprävention, Intervention, Classroom-Management, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Unterrichtsmethoden, Schüleraufmerksamkeit, Lernklima, Lehr-Lernprozesse, Frontalunterricht, Gruppenarbeit, Pädagogik, Empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Beobachtung und Analyse von Unterrichtsstörungen an einer Schule, um präventive Maßnahmen und effektive Interventionsmöglichkeiten zu identifizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unterrichtsorganisation, der Wirksamkeit verschiedener Unterrichtsmethoden, dem Umgang mit Störungen sowie der Analyse des Systems der Doppelsteckung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es herauszufinden, durch welche Methoden Unterrichtsstörungen vermieden werden können, wie Lehrkräfte auf diese reagieren und ob das System der Doppelsteckung dabei unterstützend wirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein empirischer Ansatz gewählt, der Unterrichtsbeobachtungen (mittels Protokollen) sowie Lehrerinterviews umfasst, um ein breites Spektrum an Daten zu gewinnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung anhand von Meyers „Zehn Merkmalen guten Unterrichts“, die Beschreibung der Unterrichtsorganisation und die Auswertung der gesammelten Daten aus dem Praktikum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Unterrichtsstörungen, Doppelsteckung, Störungsprävention, Interventionsstrategien und Classroom-Management.

Wie wirkt sich das System der Doppelsteckung nach der Untersuchung aus?

Die Untersuchung ergab überraschenderweise, dass das System der Doppelsteckung in der untersuchten Form tendenziell zu mehr Unruhe führen kann, wenn die Aufgabenverteilung zwischen den Lehrkräften nicht klar abgesprochen ist.

Was sind die häufigsten Störungen laut der Untersuchung?

Zu den häufigsten Störungen zählten akustische Störungen wie das Gespräch einzelner Schüler untereinander („Schwätzen“) sowie Zwischenrufe, die den Unterrichtsfluss beeinträchtigen.

Wie erfolgreich sind die untersuchten Interventionen?

Die Ergebnisse zeigen, dass Interventionen in etwa 60% der Fälle die Situation nicht grundlegend verändern; nur in einem kleineren Teil der Fälle konnte eine echte Verbesserung oder Beruhigung der Situation erzielt werden.

Final del extracto de 37 páginas  - subir

Detalles

Título
Unterrichtsstörungen und Interventionsmöglichkeiten. Bericht zum Orientierungspraktikum an der Mustermann-Schule
Universidad
Humboldt-University of Berlin
Curso
Pädagogisches Handeln und Lernorte
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
37
No. de catálogo
V383712
ISBN (Ebook)
9783668595323
ISBN (Libro)
9783668595330
Idioma
Alemán
Etiqueta
Unterrichtsstörung Unterrichtsstörungen Interventionsmöglichkeiten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2012, Unterrichtsstörungen und Interventionsmöglichkeiten. Bericht zum Orientierungspraktikum an der Mustermann-Schule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383712
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