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Chancen und Risiken der Betriebsaufspaltung

Title: Chancen und Risiken der Betriebsaufspaltung

Term Paper , 2017 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dominik Behrens (Author)

Law - Tax / Fiscal Law
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der Betriebsaufspaltung.
Es wird ein kurzer Einblick in die Rechtsgrundlagen, deren Besteuerung sowie die Beendigung und den damit zusammenhängenden Gestaltungsmöglichkeiten gegeben. Chancen und Risiken der Betriebsaufspaltung sollen im Verlauf dieser
Arbeit deutlich gemacht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Definition und Problemstellung

2. Rechtsgrundlagen und Erscheinungsformen der Betriebsaufspaltung

2.1. Echte Betriebsaufspaltung

2.2. Unechte Betriebsaufspaltung

2.3. personelle Verflechtung

2.4. sachliche Verflechtung

3. Laufende Besteuerung des Besitz- und Betriebsunternehmens

3.1. Umqualifizierung der Einkünfte des Besitzunternehmens

3.2. steuerrechtliche Behandlung des Besitzunternehmens

3.3. steuerrechtliche u. bilanzielle Behandlung des Betriebsunternehmens

4. Beendigung der Betriebsaufspaltung

4.1. Umstrukturierung ohne Beendigung der Betriebsaufspaltung

4.2. steuerliche Konsequenzen der Beendigung

4.3. Gestaltungsmöglichkeit ohne Aufdeckung der stillen Reserven

4.4. Resümee - Vorteile und Nachteile der Betriebsaufspaltung

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das steuerrechtliche Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung mit dem Ziel, die Voraussetzungen für deren Entstehung sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken in der Beratungspraxis darzulegen.

  • Strukturelle Voraussetzungen: Personelle und sachliche Verflechtung
  • Steuerliche Konsequenzen der laufenden Besteuerung und Umqualifizierung
  • Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung steuerlicher Belastungen
  • Implikationen bei Beendigung und Entflechtung der Unternehmen
  • Analyse von Haftungsvorteilen versus Risiken der Aufdeckung stiller Reserven

Auszug aus dem Buch

2.4. sachliche Verflechtung

Das Vorliegen der personellen Verflechtung ist noch nicht ausreichend für eine Annahme der Betriebsaufspaltung. Es bedarf noch zusätzlich einer sachlichen Verflechtung zwischen den beiden Unternehmen. Diese liegt vor, wenn das Besitzunternehmen dem Betriebsunternehmen mindestens eine wesentliche Betriebsgrundlage überlässt. Dabei ist es entscheidend, dass die Wirtschaftsgüter nach ihrer Funktion eine wesentliche Betriebsgrundlage für das Betriebsunternehmen darstellen. Die sachliche Verflechtung hat sich über jahrelange Rechtsprechungen stark entwickelt und ist immer weiter ausgedehnt worden. Weiterhin fehlt eine klare Linie über die Auslegung der sachlichen Verflechtung.

Der BFH stellte jedoch fest, dass als Tatbestandsmerkmal eine wesentliche Betriebsgrundlage in Betracht kommt, die beim Betriebsunternehmen so wichtig ist, dass dieses Unternehmen ohne Überlassung der wesentlichen Betriebsgrundlage seinen Betrieb in der Form nicht weiterführen kann. Es wird deutlich, dass die Überlassung der wesentlichen Betriebsgrundlage einen beherrschenden Einfluss auf das Betriebsunternehmen ausübt. Entscheidend ist, dass es sich bei der Überlassung der wesentlichen Betriebsgrundlage um ein Wirtschaftsgut handelt.

Als wesentliche Betriebsgrundlage kommen sowohl unbewegliche als auch bewegliche, materielle oder auch immaterielle Wirtschaftsgüter in Betracht. In der Praxis trifft man häufig auf Grundstücke oder Gebäude. Demnach sind Gebäude, die von der Besitzgesellschaft an die Betriebsgesellschaft zur Nutzung überlassen werden, regelmäßig wesentliche Betriebsgrundlage. Das Grundstück hingegen stellt eine wesentliche Betriebsgrundlage dar, wenn vom Betriebsunternehmen die entsprechenden Bedürfnisse genutzt werden z.B. als Lagerplatz. Es ist völlig unerheblich, ob die Nutzungsüberlassung entgeltlich oder unentgeltlich erfolgt. Ein typischer Fall der Nutzungsüberlassung ist die Vermietung oder Verpachtung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition und Problemstellung: Einleitung in die Thematik der Betriebsaufspaltung als Rechtsinstitut sowie Darstellung der Relevanz für die steuerliche Beratungspraxis.

2. Rechtsgrundlagen und Erscheinungsformen der Betriebsaufspaltung: Erläuterung der Strukturvoraussetzungen, insbesondere der personellen und sachlichen Verflechtung, sowie Unterscheidung zwischen echter und unechter Betriebsaufspaltung.

3. Laufende Besteuerung des Besitz- und Betriebsunternehmens: Analyse der steuerlichen Auswirkungen, insbesondere der Umqualifizierung privater Einkünfte in gewerbliche Einkünfte und der bilanziellen Behandlung.

4. Beendigung der Betriebsaufspaltung: Diskussion der steuerlichen Konsequenzen bei Beendigung sowie Vorstellung von Gestaltungsoptionen zur Vermeidung der Aufdeckung stiller Reserven.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse der Arbeit und kritische Einschätzung zur Notwendigkeit einer klaren gesetzlichen Grundlage für die Beratungspraxis.

Schlüsselwörter

Betriebsaufspaltung, Steuergestaltung, Personelle Verflechtung, Sachliche Verflechtung, Besitzunternehmen, Betriebsunternehmen, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Stille Reserven, Umqualifizierung, Rechtsinstitut, Haftungsbeschränkung, Beratungspraxis, Beherrschungsidentität, Beteiligungsidentität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Betriebsaufspaltung, einem zentralen Instrument der Steuergestaltung, das trotz seiner weitreichenden steuerlichen Folgen gesetzlich nicht explizit definiert ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Entstehungsvoraussetzungen (personelle und sachliche Verflechtung), die steuerlichen Konsequenzen der laufenden Besteuerung sowie die Problematik bei der Beendigung des Verhältnisses.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die komplexen Grundlagen der Betriebsaufspaltung verständlich aufzuarbeiten und die damit einhergehenden Chancen und Risiken für die steuerliche Beratungspraxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristisch-steuerfachliche Analyse, die schwerpunktmäßig auf der Auswertung aktueller Rechtsprechung (insbesondere BFH-Urteile) und fachwissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Definition und Rechtsformen, die Tatbestandsmerkmale der Verflechtungen, die laufende Besteuerung des Besitz- und Betriebsunternehmens sowie Möglichkeiten zur steuerneutralen Beendigung.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch für die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind die Umqualifizierung gewerblicher Einkünfte, personelle und sachliche Verflechtung, stille Reserven, Haftungsprivileg und die steuerliche Entflechtung.

Welche Rolle spielt die „personelle Verflechtung“ bei der Betriebsaufspaltung?

Sie ist eine zwingende Voraussetzung und liegt vor, wenn dieselben Personen oder Personengruppen in beiden Unternehmen einen einheitlichen geschäftlichen Betätigungswillen durchsetzen können (Beteiligungs- oder Beherrschungsidentität).

Wie kann eine Aufdeckung stiller Reserven bei Beendigung vermieden werden?

Der Autor führt verschiedene Gestaltungswege auf, wie z.B. eine Verschmelzung der Betriebskapitalgesellschaft auf die Besitzpersonengesellschaft oder die Umwandlung des Besitzunternehmens in eine GmbH & Co. KG.

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Details

Title
Chancen und Risiken der Betriebsaufspaltung
College
University of Applied Sciences Essen
Course
Steuerplanung & Gestaltung
Grade
2,0
Author
Dominik Behrens (Author)
Publication Year
2017
Pages
24
Catalog Number
V383752
ISBN (eBook)
9783668595774
ISBN (Book)
9783668595781
Language
German
Tags
Betriebsaufspaltung Steuerrecht Chancen und Risiken Steuerplanung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Behrens (Author), 2017, Chancen und Risiken der Betriebsaufspaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383752
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