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Schönheit gegen Geld? Der Zusammenhang zwischen der physischen Attraktivität von Personen und der Höhe des Einkommens ihrer Partner

Eine quantitative Analyse auf Basis des Beziehungs- und Familienpanels pairfam

Titre: Schönheit gegen Geld? Der Zusammenhang zwischen der physischen Attraktivität von Personen und der Höhe des Einkommens ihrer Partner

Thèse de Bachelor , 2015 , 39 Pages , Note: 1,30

Autor:in: Antje Kalina (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob zwischen der physischen Attraktivität einer Person und der Einkommenshöhe ihres Partners ein Zusammenhang besteht. Denn der ehemalige deutsche Fußballspieler Lothar Matthäus, der amerikanische Schauspieler Leonardo DiCaprio und der ehemalige italienische Formel-1-Teamchef Flavio Briatore haben mehr miteinander gemeinsam, als es sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Neben der Tatsache, dass alle drei Männer beruflich sehr erfolgreich sind und sich hierdurch finanziell ein Vermögen aufbauen konnten, verbindet sich noch etwas - alle diese Männer haben bekanntermaßen eine Schwäche für schöne Frauen. Der mittlerweile 65-jährige Briatore ist der leibliche Vater von Heidi Klums ältester Tochter Leni, führte vor einigen Jahren eine Beziehung mit dem amerikanischen Model Naomi Campbell und ist seit 2008 mit dem 30 Jahre jüngeren italienischen Model Elisabetta Gregoraci verheiratet. Auch ein Blick auf die Liste der Ex-Freundinnen von Leonardo DiCaprio kann zeigen, welchen Typ Frau DiCaprio attraktiv findet: groß, blond und vor allem sehr schön. So war DiCaprio in der Vergangenheit mit Gisele Bündchen, Bar Refaeli, Erin Heatherton oder auch Toni Garrn liiert - alle vier sind international sehr erfolgreiche Models. Aber auch unter Lothar Matthäus' vier Ex-Frauen lassen sich mit Lolita Morena eine frühere "Miss Schweiz" und mit Liliana Matthäus ein Model finden, und auch die nun bereits fünfte Ehefrau von Matthäus, Anastasia Klimo, war bereits als Model tätig.

Diese hier vorgestellten prominenten Fälle sind nur einige Beispiele für Beziehungen zwischen finanziell erfolgreichen Männern und attraktiven Frauen. Diese Partnerschafts-Konstellation lässt sich jedoch nicht nur bei berühmten Persönlichkeiten, sondern auch unter nicht-prominenten Paaren finden, auch wenn hier Frauen nicht unbedingt als Models tätig sind und Männer nicht das Einkommen eines Stars erreichen. Diese Paar-Konstellationen verwundern jedoch nicht wirklich, werden hierbei doch zwei Komponenten vereint, die in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen, Attraktivität und Geld.

Aufgrund dieser für Partnerschaften so relevanten Faktoren der Attraktivität und der finanziellen Verhältnisse und auch aufgrund der anfangs vorgestellten Beispiele an Paar-Konstellationen mit attraktiven Frauen und reichen Männern stellt sich die Frage, ob attraktivere Menschen wirklich eher mit einkommensstarken als mit einkommensschwachen Partnern zusammen sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

2.1 Körperliches Kapital

2.2 Erotisches Kapital

2.3 Evolutionspsychologischer Ansatz

2.4 Ableitung der Hypothesen

3. Forschungsstand

3.1 Einkommen

3.2 Partnerwahl

4. Daten und Methoden

5. Ergebnisse

5.1 Deskriptive Auswertung

5.2 Bivariate Auswertung

5.3 Multivariate Auswertung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die wissenschaftliche Fragestellung, ob ein signifikanter Zusammenhang zwischen der physischen Attraktivität einer Person und der Höhe des Einkommens ihres Partners besteht, und analysiert dabei potenzielle geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Partnerwahl auf Basis des pairfam-Datensatzes.

  • Analyse theoretischer Ansätze zu körperlichem und erotischem Kapital sowie evolutionspsychologischer Partnerwahlstrategien.
  • Empirische Untersuchung der Korrelation zwischen der durch Interviewer bewerteten Attraktivität und dem Partnereinkommen.
  • Verwendung multipler linearer Regression unter Berücksichtigung von Kontrollvariablen wie Alter, Bildung, Beruf und Gesundheitszustand.
  • Überprüfung der Hypothese, ob in Partnerschaften ein Austausch von physischer Attraktivität gegen finanziellen Status stattfindet.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der ehemalige deutsche Fußballspieler Lothar Matthäus, der amerikanische Schauspieler Leonardo DiCaprio und der ehemalige italienische Formel-1-Teamchef Flavio Briatore haben mehr miteinander gemeinsam, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Neben der Tatsache, dass alle drei Männer beruflich sehr erfolgreich sind und sich hierdurch finanziell ein Vermögen aufbauen konnten, verbindet sie noch etwas – alle diese Männer haben bekanntermaßen eine Schwäche für schöne Frauen. Der mittlerweile 65-jährige Briatore ist der leibliche Vater von Heidi Klum´s ältester Tochter Leni, führte vor einigen Jahren eine Beziehung mit dem amerikanischen Model Naomi Campbell und ist seit 2008 mit dem 30 Jahre jüngeren italienischen Model Elisabetta Gregoraci verheiratet (Süddeutsche Online 2008). Auch ein Blick auf die Liste der Ex-Freundinnen von Leonardo DiCaprio kann zeigen, welchen Typ Frau DiCaprio attraktiv findet: groß, blond und vor allem sehr schön. So war DiCaprio in der Vergangenheit mit Gisele Bündchen, Bar Refaeli, Erin Heatherton oder auch Toni Garrn liiert – alle vier sind international sehr erfolgreiche Models (Petra Online 2013). Aber auch unter Lothar Matthäus´ vier Ex-Frauen lassen sich mit Lolita Morena eine frühere „Miss Schweiz“ und mit Liliana Matthäus ein Model finden, und auch die nun bereits fünfte Ehefrau von Matthäus, Anastasia Klimko, war bereits als Model tätig (Spiegel Online 2014).

Diese hier vorgestellten prominenten Fälle sind nur einige Beispiele für Beziehungen zwischen finanziell erfolgreichen Männern und attraktiven Frauen. Diese Partnerschafts-Konstellation lässt sich jedoch nicht nur bei berühmten Persönlichkeiten, sondern auch unter nicht-prominenten Paaren finden, auch wenn hier Frauen nicht unbedingt als Models tätig sind und Männer nicht das Einkommen eines Stars erreichen. Diese Paar-Konstellationen verwundern jedoch nicht wirklich, werden hierbei doch zwei Komponenten vereint, die in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen, Attraktivität und Geld.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Verbindung von Attraktivität und Geld anhand prominenter Beispiele und Darlegung der Forschungsfrage.

2. Theorie: Darstellung relevanter Konzepte wie des körperlichen Kapitals nach Bourdieu, des erotischen Kapitals nach Hakim und evolutionspsychologischer Ansätze zur Partnerwahl.

2.1 Körperliches Kapital: Erklärung der Bedeutung von körperlicher Attraktivität und deren Umwandlung in soziales oder ökonomisches Kapital innerhalb des sozialen Raums.

2.2 Erotisches Kapital: Vorstellung des Konzepts von Catherine Hakim, das Schönheit und weitere Elemente als investierbares Kapital betrachtet.

2.3 Evolutionspsychologischer Ansatz: Erläuterung geschlechtsspezifischer Strategien bei der Partnerwahl zur Maximierung des Reproduktionserfolgs.

2.4 Ableitung der Hypothesen: Herleitung der forschungsleitenden Hypothesen für Männer und Frauen basierend auf den vorgestellten Theorien.

3. Forschungsstand: Überblick über existierende empirische Studien zum Einfluss von Attraktivität auf den Arbeitsmarkt und die Partnerwahl.

3.1 Einkommen: Zusammenfassung von Untersuchungen, die den sogenannten Schönheitsbonus oder -malus auf das Einkommen analysieren.

3.2 Partnerwahl: Übersicht über Studien, die belegen, wie Attraktivität und sozioökonomischer Status die Partnerwahl beeinflussen.

4. Daten und Methoden: Beschreibung des pairfam-Datensatzes, der Stichprobenauswahl und der methodischen Vorgehensweise mittels multipler Regression.

5. Ergebnisse: Darstellung und Auswertung der empirischen Befunde aus der deskriptiven, bivariaten und multivariaten Analyse.

5.1 Deskriptive Auswertung: Statistische Übersicht der Stichprobe hinsichtlich Einkommen und Attraktivitätswerten.

5.2 Bivariate Auswertung: Analyse erster Korrelationen zwischen der Attraktivität und dem Einkommen des Partners.

5.3 Multivariate Auswertung: Detaillierte Untersuchung der Zusammenhänge mittels Regressionsmodellen unter Kontrolle weiterer Variablen.

6. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Reflexion der Ergebnisse sowie Ausblick für zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Physische Attraktivität, Einkommen, Partnerwahl, Soziologie, pairfam, Körperliches Kapital, Erotisches Kapital, Evolutionspsychologie, Geschlechterunterschiede, Multiple Regression, Heiratsmarkt, Sozialer Status, Humankapital, Partnerwahlhypothese, Quantitative Sozialforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob es in Paarbeziehungen einen systematischen Zusammenhang zwischen der physischen Attraktivität einer Person und dem monatlichen Einkommen ihres Partners gibt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit verknüpft soziologische Kapitaltheorien mit evolutionspsychologischen Ansätzen, um zu verstehen, wie Faktoren wie Schönheit und finanzieller Status bei der Partnerwahl interagieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob sich die theoretische Annahme eines Austauschs von "Schönheit gegen Geld" in einer quantitativen Analyse der deutschen Bevölkerung empirisch nachweisen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt Daten aus der ersten Welle des Beziehungs- und Familienpanels "pairfam" und führt multiple lineare Regressionsanalysen durch, um den Einfluss von Attraktivität auf das Partnereinkommen unter Kontrolle relevanter Variablen zu bestimmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes, die methodische Beschreibung des Datensatzes und die detaillierte Darstellung der statistischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind physische Attraktivität, Partnereinkommen, pairfam, erotisches Kapital, geschlechtsspezifische Partnerwahl und multiple Regression.

Warum spielt das pairfam-Panel eine zentrale Rolle für die Analyse?

Das pairfam-Panel bietet einen umfangreichen multidisziplinären Längsschnitt-Datensatz, der es ermöglicht, sowohl Informationen über die Partner als auch spezifische Bewertungen der Attraktivität von Ankerpersonen für eine fundierte statistische Auswertung zu nutzen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Hypothesen?

Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass die aufgestellten Hypothesen nicht bestätigt werden konnten, da sich in der multivariaten Analyse kein signifikanter Zusammenhang zwischen der physischen Attraktivität und der Einkommenshöhe des Partners in der Grundgesamtheit zeigt.

Welche Limitationen werden im Fazit diskutiert?

Als wesentliche Einschränkung wird die subjektive Bewertung der Attraktivität durch nur eine Person (den Interviewer) sowie die Auswahl der Kontrollvariablen genannt, die möglicherweise nicht alle Faktoren des Einkommens insbesondere bei Männern vollständig abbilden.

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Résumé des informations

Titre
Schönheit gegen Geld? Der Zusammenhang zwischen der physischen Attraktivität von Personen und der Höhe des Einkommens ihrer Partner
Sous-titre
Eine quantitative Analyse auf Basis des Beziehungs- und Familienpanels pairfam
Université
LMU Munich  (Soziologie)
Cours
Bachelorarbeit für den BA-Studiengang Soziologie
Note
1,30
Auteur
Antje Kalina (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
39
N° de catalogue
V383794
ISBN (ebook)
9783668590908
ISBN (Livre)
9783668590915
Langue
allemand
mots-clé
pairfam quantitative Analyse physische Attraktivität Attraktivität Schönheit Einkommen Beziehung Familie Familien Körperliches Kapital Erotisches Kapital Partnerwahl Quantitative Methoden Quantitative Auswertung SPSS Stata Forschungsbericht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Antje Kalina (Auteur), 2015, Schönheit gegen Geld? Der Zusammenhang zwischen der physischen Attraktivität von Personen und der Höhe des Einkommens ihrer Partner, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383794
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Extrait de  39  pages
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