Kritischer Vergleich der Venture Capital Struktur zwischen Deutschland und Israel


Seminararbeit, 2017
48 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

II
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ... III
Abkürzungsverzeichnis ... 1
1.
Einleitung... 2
1.1 Problemstellung und Zielsetzung ... 2
1.2 Gang der Untersuchung ... 3
2.
Bestandsaufnahme in Deutschland und Israel ... 4
2.1 Historischer Kontext und Entwicklung ... 4
2.2 Makroökonomischer Vergleich ... 7
2.4 Vergleich von Berlin und Tel Aviv ... 12
3.
Venture Capital in Deutschland und Israel ... 14
3.1 Abgrenzung gegenüber anderen Kapitalquellen ... 14
3.2 Einordnung in den wirtschaftlichen Zusammenhang ... 17
3.3 Vergleich des Venture Capital Marktes ... 22
4.
Situation in Deutschland und Gestaltungsperspektiven ... 25
4.1 Staatliche Förderung ... 25
4.2 Gründungsbildung ... 28
4.3 Regulierung und Bürokratie ... 31
4.4 Steuern und privater Venture Capital Markt ... 33
5.
Fazit und Ausblick ... 36
Literaturverzeichnis ... 38

III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Nicht-US Unternehmen im NASDAQ ... - 6 -
Abbildung 2: Problematische Businessfaktoren in Deutschland ... - 9 -
Abbildung 3: Problematische Businessfaktoren in Israel ... - 9 -
Abbildung 4: Vergleich der Forschungs- und Entwicklungskosten zwischen Deutschland und Israel in
den letzten Jahren ... - 10 -
Abbildung 5: Ländervergleich der Forschungs- und Entwicklungkosten in % des BIP ... - 11 -

1
Abkürzungsverzeichnis
BMWi
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
BVK
Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften
HTGF
High-Tech Gründerfonds
NRW
Nordrhein-Westfalen
KfW
Kreditanstalt für Wiederaufbau
UStG
Umsatzsteuergesetz
VC
Venture Capital

2
E
inleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
Das meiste Risikokapital pro Kopf, die höchste Start-up Dichte je Einwohner, das beste Öko-
system für Gründer außerhalb der Vereinigten Staaten.
1
Das Land gehört zu den innovativsten
Ländern weltweit. Es ist die Rede von Israel.
2
Dieser Innovationsgeist zieht weltweit CEO's von bedeutenden Unternehmen an. Der CEO
von Microsoft, Satya Nadella, meint ,,No doubt Israeli human capital will change the world".
3
In Deutschland hingegen sinken die Unternehmensgründungen seit über einem Jahrzehnt.
4
Deutschland belegt in keinem populären Gründer- oder Innovationsranking einen Medaillen-
platz. Die sechsköpfige Expertenkommission Forschung und Innovation kommt in ihrem jähr-
lichen Gutachten zu dem Urteil, dass Innovations- und Wertschöpfungspotentiale nicht aus-
reichend genutzt werden.
5
Dabei spielen Innovationen eine sehr bedeutende Rolle für eine Volkswirtschaft. Innovationen
erzeugen gesellschaftlichen Fortschritt und sichern die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes.
Somit schaffen Innovationen zukunftsfähige Arbeitsplätze und sichern nachhaltig den Wohl-
stand.
6
Venture Capital (VC) ist von essenzieller Bedeutung für die Gründung von Unternehmen und
damit für die Entstehung von Innovationen. Start-ups benötigen für die Gründung neben Ei-
genkapital oft externes Kapital. Konventionelle Kapitalquellen stehen ihnen aufgrund des
hohen Risikos in der Entstehungsphase der Unternehmung in der Regel nicht zur Verfügung.
Auf Grund dessen greifen junge Unternehmen intensiv auf Wagniskapital (Venture Capital)
zurück.
7
Das Ziel dieser Arbeit ist eine Gegenüberstellung der Venture Capital Struktur in Deutschland
und Israel. Hierbei werden insbesondere die Gründungsbedingungen für Start-ups in beiden
Ländern untersucht, da ohne ausreichend Gründungen keine Notwendigkeit für einen Venture
1
Vgl. Bloching, B., Leutiger, P.: Lessons from the start-up nation, Roland Berger, München, 2016, S.3, S.10.
2
Vgl. World Economic Forum: The Global Competitiveness Report 2016-2017, S.226.
3
http://nocamels.com/2016/02/microsoft-ceo-visit-israel-startups/, Zugriff am 04.06.2017.
4
Vgl. Bersch, J., Gottschalk, S., Müller, B., Wagner, S., Weiß, A. : Unternehmensdynamik in der Wissenswirt-
schaft in Deutschland 2014: Gründungen und Schließungen von Unternehmen, Gründungsdynamik in den Bun-
desländern, internationaler Vergleich, Akquisition von jungen Unternehmen als Innovationsstrategie, Studien
zum deutschen Innovationssystem, No. 3-2016, S.14-16.
5
Vgl. Expertenkommission Forschung und Innovation: Gutachten zu Forschung, Innovation und Technologi-
scher Leistungsfähigkeit Deutschlands, , 2016, S.8-10.
6
Vgl. Hotz-Hart, B., Rohner, A.: Nationen im Innovationswettlauf, S.1, S.14.
7
Vgl. Hahn, C., Finanzierung und Besteuerung von Start-Up-Unternehmen, 2014, S. 57.

3
Capital Markt besteht. Der kritische Vergleich der Gründungsbedingungen und des Start-up
Marktes führt zu der Frage: Wieso ist Israel innovativer als Deutschland? Und: Inwiefern
kann sich Deutschland als Standort für Start-ups und Venture Capital Investoren verbessern?
1.2 Gang der Untersuchung
Der Hauptteil der Arbeit ist in drei Kapitel gegliedert. Das Kapitel 2 ,,Bestandsaufnahme"
stellt Deutschland und Israel gegenüber. Hierbei werden der historische Kontext und die Ent-
wicklung beider Länder untersucht. Daraufhin folgen eine makroökonomische Analyse, sowie
eine Betrachtung der Standortfaktoren. Nach dieser Bestandsaufnahme, schließt sich Kapitel 3
,,Venture Capital in Deutschland und Israel" an. In diesem Kapitel wird VC von anderen Ka-
pitalquellen abgegrenzt. Dabei wird untersucht, welche Kapitalquellen sich für ein Unterneh-
men, abhängig von der Entwicklungsphase, am besten eignen. Im weiteren Verlauf wird VC
in den wirtschaftlichen Zusammenhang eingeordnet. Hierbei wird die Bedeutung von Venture
Capital erläutert. Außerdem werden Gründungs- und Innovationsvoraussetzungen in Deutsch-
land und in Israel miteinander verglichen. Der letzte Teil des Kapitels behandelt den Ver-
gleich des Venture Capital Marktes. In Kapitel 4 ,,Situation in Deutschland und Gestaltungs-
perspektiven" wird nach einer Beschreibung des Ist-Zustands aufgezeigt, inwiefern sich
Deutschland als Start-up und Venture Capital Standort verbessern kann. Den Schluss bildet
das Fazit inklusive eines Ausblicks auf eine mögliche weitere Entwicklung.

4
1. Bestandsaufnahme in Deutschland und Israel
Deutschland ist hinsichtlich des Bruttoinlandsproduktes die größte Volkswirtschaft Europas
und die viertgrößte Volkswirtschaft weltweit.
8
Israel hingegen ist für Innovation bekannt und die Stadt Tel-Aviv hat mit die höchste Start-Up
Dichte pro Kopf weltweit zu verzeichnen.
9
In beiden Volkswirtschaften gibt es verschiedene makroökonomischen Faktoren und Stand-
ortfaktoren mit wirtschaftlichen Einflüssen, welche im Folgenden beleuchtet und vor dem
Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung beider Staaten miteinander verglichen werden.
2.1 Historischer Kontext und Entwicklung
Der Staat Israel wurde Jahr 1948 gegründet, als der damals erste Premierminister David Ben-
Gurion die Staatsunabhängigkeit Israels in Tel Aviv erklärte. Israel ist bekannt für die multi-
kulturellen Einflüsse, da viele Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen des Nahen
Ostens, Nord- und Südamerikas, Zentral- und Westasiens, Südafrikas und der ehemaligen
UDSSR einwanderten.
10
Im Zuge dieser Einwanderung wandelte sich die israelische Ökonomie, die traditionell auf der
Landwirtschaft und arbeitsintensiver Produktion basierte, rapide hin zu einer ,,wissensbasier-
ten" Wirtschaft, mit einer starken international wettbewerbsfähigen High-Tech-Industrie. Die-
se Industrie profitierte insbesondere von den hoch qualifizierten und gut ausgebildeten Ei-
wanderern und wurde während der 90er Jahre zu einem wichtigen Bestandteil der israelischen
Ökonomie.
11
Die Geschichte des Venture Capitals in Israel begann in den 1980er Jahren und hat sich seit-
dem rasant entwickelt. Israel hat aktuell ein Private Equity Volumen von 3,4 Milliarden Eu-
ro
12
und spielte eine wichtige Rolle im aufsteigenden High-Tech Sektor, weshalb es den
Spitznamen ,,Silicon Wadi" erhielt. Diese Bezeichnung ist angelehnt an den größten Private-
Equity Markt im US amerikanischen Silicon Valley.
13
8
Vgl. International Monetary Fund, Report for Selected Countries and Subjects, Stand 2016.
9
Startup Genome LLC Report 2017, S.50-51.
10
Vgl. Senor, Dan/Singer, Saul: Start-Up Nation Israel, S. 171-173. Carl Hanser Verlag, München, 2012.
11
Vgl. Ben-Porat, Guy: Political Economy: Liberalization and Globalisazion, in: Israel since 1980, World since
1980, hrsg. von: Cambridge University Press, Cambridge 2008, S. 97.
12
IVC Research Center, The Israeli Private Equity Market, 2015, S.1.
13
Vgl. http://www.economist.com/node/10881264, Zugriff am 07.06.2017.

5
Sowohl in Israel als auch in Amerika liegt der Fokus beim Gründungsgeschehen auf dem
High-Tech Segment, vor allem in den Bereichen Sicherheitstechnik und Internet Start-Ups,
was als ein Hinweis auf kulturelle Besonderheiten gewertet werden kann.
Die technologieaffine Gründerkultur Israels basiert zum Teil auf den Ausbildungsinhalten und
Führungsprinzipien der israelischen Armee, in der nahezu alle Gründer einen dreijährigen
Wehrdienst ableisten mussten. Den Soldaten wird beigebracht eigenverantwortlich zu handeln
und Konsequenzen für ihre Entscheidungen zu tragen, was nach dem Wehrdienst bei der
Gründung von Start-Ups ebenfalls Anwendung findet.
14
Der erste bekannte Venture Capital Fonds wurde im Jahr 1985 von Dan Tolkowsky, dem
ehemaligen Geschäftsführer der israelischen Airforce, sowie Dr. Gideon Tolkowsky und Fre-
derick R. Adler gegründet. Es handelte sich dabei um eine wichtige Säule der US-Venture-
Capital Industrie, die als erstes israelische High-Tech Unternehmen in der NASDAQ aufge-
nommen hat.
15
Die NASDAQ ist die größte elektronische Börse in den USA, gemessen an der Zahl der gelis-
teten Unternehmen. Der Name ist ein Akronym für "National Association of Securities Deal-
ers Automated Quotations". Verglichen mit anderen, nicht U.S. amerikanischen Unterneh-
men, hat derzeit kein anderes Land so viele Unternehmen am NASDAQ gelistet (siehe hierzu
Abbildung 1).
Zwischen 1972 und 2001 erfolgten 71 Börsengänge von israelischen Softwareunternehmen an
ausländischen Börsen, davon vor allem an der NASDAQ. Außerdem erhält Israel rund 50%
der Investments direkt von amerikanischen Investoren, was die VC Struktur Israels an die
Software- und Finanzindustrie Amerikas koppelt.
16
14
Vgl. http://www.gruenderszene.de/allgemein/tel-aviv-zahlen, Zugriff am 08.06.2017.
15
Vgl. Breznitz, D.: An Iron Cage or the Final Stage? Intensive Product R&D and the Evolution of the Israeli
Software Industry, 2005.
16
Vgl. Breznitz, D., Intensive Product R&D and the Evolution of Israeli Software Industry,2005, S. 3.

6
Abbildung 1: Nicht-US Unternehmen im NASDAQ
Quelle: Eigene Darstellung, angelehnt an: Non US-companies in NASDAQ, 2009,
www.nasdaq.com
Heute sind die Technikaffinität der israelischen Bevölkerung in Kombination mit der Risiko-
bereitschaft und Investitionen der Verteidigungsindustrie Triebkräfte der Entwicklung im
Start-Up Bereich.
17
Deutschland ist historisch bedingt eine Industrienation, reich an den Rohstoffen Braun- und
Steinkohle. Die Bundesrepublik Deutschland exportiert hauptsächlich Automobile, Maschi-
nen, Chemische Erzeugnisse und schwere elektrische Geräte. Es werden deutlich mehr Waren
exportiert als importiert, weshalb Deutschland wesentlich von den Volkswirtschaften der
Handelspartner abhängig ist.
Dies stellt ein wesentliches Risiko dar für die inländischen
Großbetriebe.
18
Im Jahr 2017 wurde ein Leistungsbilanzüberschuss von 297 Milliarden Dollar
erwirtschaftet, was Deutschland zum ,,Exportweltmeister" macht.
19
Angesichts der noch recht jungen Geschichte des Private Equity Marktes in Deutschland zählt
er dennoch zu den größten und bedeutendsten Beteiligungsmärkten Europas. Die ersten Betei-
ligungskapitalgesellschaften wurden in Deutschland im Jahr 1965 gegründet durch Privatin-
vestoren und Privatbanken. Einige dieser Pioniere hatten jedoch bedeutende Schwierigkeiten
aufgrund fehlender Branchenerfahrungen und nur wenige Gesellschaften konnten dauerhaft
erfolgreich werden und sind heute noch von Bedeutung.
20
17
Vgl. Röhl, K., Unternehmensgründungen: Mehr Innovative Startups durch einen Kulturwandel für Entrepre-
neurship?, 2016, S.26-27.
18
Vgl. Abelshauser, W., Deutsche Wirtschaftsgeschichte, 2011, S.298, S.419-420, S.84-85.
19
Vgl. https://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Survey-Results/Exportklima/Archiv/2017/Exportklima-
20170529.html, Zugriff am 07.06.2017
20
Vgl. Leopold, G., Frommann, H., Kühr, T.: Private Equity ­ Venture Capital, S. 42-43.
63
48
6
5
5
4
3
3
2
2
0
10
20
30
40
50
60
70
Non-US companies in NASDAQ

7
2.2
Makroökonomischer Vergleich
Deutschland belegt im weltweiten Vergleich Rang 5 des Global Competitiveness Index
2016/2017, welcher eine gesamtwirtschaftliche Bewertung der volkswirtschaftlichen Faktoren
vornimmt und die Länder so miteinander vergleichbar macht.
Seine makroökonomische Umwelt ist in der Regel stabil mit einem sehr niedrigen Staatsdefi-
zit, jedoch ­ wie der Rest der Eurozone- nahe einer Null-Inflation. Israel hingegen hat eine
negative Inflation vorzuweisen (-0,6%), was darauf zurückzuführen ist, dass staatliche An-
strengungen zur Senkung von Preisen unternommen wurden sowie die weltweit sinkenden
Kosten für Rohöl.
21
Deutschland versucht die Innovationskraft voranzutreiben und setzt dies laut des Global
Competiteveness Reports 2016 durch technologische Bereitschaft (Rang 10 im weltweiten
Vergleich), Innovation (Rang 5) und Business-Raffinesse (Rang 3) um. Deutschland setzt sein
Talent effizient ein (Rang14), unterstützt durch Managementpraktiken, die die Arbeitneh-
merentwicklung fördern. Wie die jüngsten empirischen Beweise belegen, sind die dezentralen
Managementpraktiken sinnvoll, um Anreize für qualitativ hochwertige Produkte und Pro-
duktverbesserungen zu schaffen, welche wiederum den Export steigern. Eine wichtige Her-
ausforderung des Arbeitsmarktes für das kommende Jahr wird die Integration der Migranten
aus Syrien und anderen Krisengebieten, wobei bereits erste Schritte unternommen wurden,
um die Arbeitsmarkteinführungsbarrieren für Asylsuchende zu senken. Die Zahl der Tage, bis
ein Unternehmen eingetragen werden kann, sank von 14,5 auf 10 Tagen durchschnittlich.
Dennoch zeigen die Daten eine längerfristige Verschlechterung der Geschäftsumwelt ange-
sichts der Sicherheitsindikatoren.
22
Israel verbessert sich im Global Competitiveness Index um drei Positionen und ordnet sich als
eines der innovativsten Länder weltweit ein (Rang 2).
23
Die Geburtenrate in Israel liegt derzeit bei 18,3 pro Jahr auf 1000 Einwohner, während in
Deutschland die demografische Entwicklung weiterhin ein Problem bleibt mit einer Rate von
8,5 pro Jahr auf 1000 Einwohner. Dies spiegelt sich ebenfalls in der Sterberate wieder, welche
in Deutschland mit 11,6 Einwohner pro Jahr auf 1000 Einwohner mehr als doppelt so hoch ist
wie in Israel mit 5,2 Einwohner pro Jahr auf 1000 Einwohner.
24
21
Vgl. https://www.bloomberg.com/news/articles/2016-03-15/this-central-bank-can-live-with-17-months-of-
negative-inflation, Zugriff 07.06.2017.
22
Vgl. World Economic Forum, The Global Competitiveness Report 2016­2017, S. 26.
23
Vgl. World Economic Forum, The Global Competitiveness Report 2016­2017, S. 24.
24
Vgl. Eglitis, L. (Eglitis Media), Ländervergleich von Deutschland und Israel, 2017.

8
Das pro Kopf Bruttoinlandsprodukt Deutschlands liegt bei 40.996,50 USD, während Israel
nur auf ein BIP pro Kopf von 35.343,3 USD kommt. Bezogen auf die Weltwirtschaft macht
das BIP Deutschlands 3,38% der Weltwirtschaft aus, das BIP Israels nur 0,25%.
25
Die Arbeitslosenquote beträgt in Deutschland derzeit 3,9%, während es in Israel derzeit rund
4,8% Arbeitslose gibt.
26
Es gibt verschiedene Faktoren, die Unternehmen bei der Gründung von Gesellschaften in den
beiden Ländern beeinflusst. Eine Übersicht dazu bieten Abbildungen Nr.1 und 2, welche die
am häufigsten genannten problematischen Businessfaktoren in Deutschland und Israel be-
schreiben. Während die Investoren in Deutschland vor allem durch Steuerregulierungen,
Steuerraten und ineffiziente Regierungsbürokratie kritisch sehen, steht in Israel die ineffizien-
te Regierungsbürokratie an Platz eins mit weitem Abstand, gefolgt von den Steuerraten und
der Krisenanfälligkeit der Politik.
25
Vgl. International Monetary Fund, World Economic Outlook Database (Stand: April 2016).
26
Vgl. Auswertiges Amt Deutschland, Wirtschaft und Umwelt Israels, 2017.
Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Kritischer Vergleich der Venture Capital Struktur zwischen Deutschland und Israel
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
1,3
Autoren
Jahr
2017
Seiten
48
Katalognummer
V384979
ISBN (eBook)
9783668617513
ISBN (Buch)
9783668617520
Dateigröße
727 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kritischer, vergleich, venture, capital, struktur, deutschland, israel
Arbeit zitieren
David Höhl (Autor)Merlin Rey (Autor)Lukas Schröer (Autor), 2017, Kritischer Vergleich der Venture Capital Struktur zwischen Deutschland und Israel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384979

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