In dieser Arbeit werden verschiedene Motivationsversuche beschrieben angehende Ingenieure zum Aufräumen zu motivieren. Für Studenten wird eine Methode entwickelt die ihnen den richtigen Motivationsschub gibt.
Im Rahmen dieser Arbeit sollen gezielt Methoden zur Motivation von Studenten Werkzeug selbstständig nach einem Laborversuch aufzuräumen gezeigt werden. Der Versuch birgt das Potential etwas zu ändern. Nämlich die Schlüsselkompetenzen für das spätere Berufsleben wie Fachkompetenz, Pflichtbewusstsein, Selbstkontrolle, Verlässlichkeit, Engagement, Achtsamkeit und Optimismus zu fördern. Zusammengefasst wird die heute so wichtige soziale und personale Kompetenz der Studenten angesprochen. Des Weiteren lernen die jungen Ingenieure, die 5 S Methode, die für Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz sorgt kennen. Ziel ist den Studenten den Mehrwert des Aufräumens klar zu machen. Dadurch erzielen sie Vorteile, die Ordnung und Sauberkeit mit sich bringen.
Im Folgenden Vorgehen werden zuerst die theoretischen Grundlagen definiert. Die sich zusammenfassend aus Kapitel 2 ergeben. Zuerst wird in Kapitel 2.1 Labor, Übung und Versuchsanleitung beschrieben. In Kapitel 2.2 die Kompetenz, Schlüsselqualifikation und 5S. Kapitel 2.3. klärt die Frage wie Studenten lernen. Des Weiteren werden in Kapitel 2.4 die Grundlagen der Motivation erklärt und zum Abschluss der theoretischen Grundlagen wird in Kapitel 2.5 beschrieben wie Motivation erzeugt wird. Der praktische Teil wird durch Kapitel 3 erläutert. Hier wird eine Methode zur Entwicklung für Motivation von Studenten zum Aufräumen entwickelt. Im Weiteren wird in Kapitel 3.1 die Methode Motivation vom Lehrenden zum Aufräumen zu entwickeln beschrieben. 3.2 klärt die Frage warum Studenten aufräumen sollen. Abschließend wird die Arbeit durch ein Fazit das Kapitel 4 bildet abgeschlossen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Aufgabenstellung
1.3 Zielstellung und Vorgehen
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Was ist ein Labor, eine Übung oder eine Versuchsanleitung?
2.2 Kompetenz, Schlüsselqualifikationen und 5S
2.3 Wie lernen Studenten?
2.4 Grundlagen der Motivation
2.5 Motivation erzeugen
3. Entwicklung von Motivationsmethoden für Studenten
3.1 Wie erzeugt der Lehrende Motivation zum Aufräumen?
3.2 Warum sollen Studenten aufräumen?
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, didaktische Methoden zu identifizieren und zu entwickeln, mit denen Studierende im Rahmen von Laborübungen effektiv dazu motiviert werden können, ihren Arbeitsplatz selbstständig aufzuräumen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Lehrende durch extrinsische Anreize und die Vermittlung von Mehrwerten eine Verhaltensänderung bei Studierenden herbeiführen können, um Schlüsselqualifikationen wie Ordnung, Sauberkeit und Verantwortungsbewusstsein für das spätere Berufsleben zu fördern.
- Motivationstheoretische Grundlagen im Hochschulkontext
- Einsatz der 5S-Methode in der Laborlehre
- Methoden zur Entwicklung intrinsischer Motivation bei Studierenden
- Konstruktiver Umgang mit "Aufräumblockaden" im Laborumfeld
- Verbindung von Laborarbeit und beruflicher Schlüsselkompetenz
Auszug aus dem Buch
1.1 Motivation
„Tabula rasa“ machen „reinen Tisch machen“(Bibliographisches Institut GmbH 2013, www.duden.de [...]) oder so überwinden sie die „Aufräumblockaden von Studenten.“ Für Studenten ist eine Methode zu entwickeln, die den nötigen Motivationsschub gibt (vgl. Küstenmacher 2013, http://www.simplifyyourlife.de [...]). Studieren bedeutet neue Fähigkeiten zu erwerben und bestehende Fähigkeiten zu verbessern. Durch Veranstaltungen und Laborübungen bekommen Studenten Motivation für den späteren Job und sie bringen den Studenten im Studium voran. Am Ende des Studiums erhält der Student den begehrten Bachelorgrad (vgl. Burn 2010,S.144). Während ihres Studiums werden Studenten immer wieder auf Dinge stoßen, die sie nicht gern tun, aber trotzdem zu erledigen sind. Im Besonderen das „Aufräumen“ ist eine Tätigkeit die Studenten weniger gern tun. Dabei ist den Studenten klar zu machen, dass das „Aufräumen“ nur ein kleiner Schritt für ihr Studium ist, aber zum Versuch gehört und nicht das Laborpersonal dafür zuständig ist (vgl. Lerntipp 2007,http://studium.lerntipp.at[...]). Es mag im Gegensatz zu einer Prüfung unbedeutend erscheinen, aber wie das Bild in Abbildung 1 verdeutlicht, mag das Aufräumen für manchen Studenten nicht wichtig sein, aber trotzdem gehört es dazu.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der mangelnden Motivation bei Studierenden, ihren Arbeitsplatz nach Laborübungen aufzuräumen, und definiert das Ziel, hierfür geeignete Motivationsmethoden zu erarbeiten.
Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die didaktischen Rahmenbedingungen, wie etwa die Bedeutung von Versuchsanleitungen, die 5S-Methode zur Arbeitsplatzorganisation sowie psychologische Grundlagen zur Entstehung von Motivation.
Entwicklung von Motivationsmethoden für Studenten: Hier werden konkrete Ansätze vorgestellt, wie Lehrende durch direkte Kommunikation, Anreizsysteme und die Vermittlung von Mehrwerten Studierende aktiv zum Aufräumen bewegen können.
Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Aufräumen einen wesentlichen Beitrag zur beruflichen Professionalisierung und Schlüsselqualifikation leistet und der Erfolg des Studiums eng mit der persönlichen Arbeitsdisziplin verknüpft ist.
Schlüsselwörter
Motivation, Laborarbeit, Aufräumen, 5S-Methode, Hochschuldidaktik, Schlüsselqualifikationen, Lernverhalten, Ingenieurwesen, Arbeitsplatzorganisation, Studenten, Lernkultur, extrinsische Motivation, intrinsische Motivation, Versuchsbetreuung, Berufsvorbereitung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie Studierende im Rahmen von technischen Laborübungen dazu motiviert werden können, ihren Arbeitsplatz nach Abschluss der Arbeiten selbstständig aufzuräumen und ordentlich zu hinterlassen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind Motivationstheorie, Hochschuldidaktik im Laborumfeld, die 5S-Methode zur Arbeitsplatzorganisation sowie die Vermittlung von sozialen und personalen Schlüsselkompetenzen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Entwicklung gezielter Methoden für Lehrende, um bei Studierenden einen Motivationsschub zu erzeugen, der das eigenständige Aufräumen als Teil einer professionellen Arbeitshaltung etabliert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit didaktischen Ansätzen, die durch Literaturanalyse und die Anwendung von Motivationskonzepten auf ein konkretes Szenario (Laborpraktikum) untermauert wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Lehrens und Lernens im Labor dargelegt, bevor praktische Motivationsmethoden diskutiert und Gründe für die Notwendigkeit von Ordnung im Ingenieurberuf angeführt werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Motivation, 5S-Methode, Labordidaktik, Schlüsselqualifikationen und Berufsvorbereitung charakterisiert.
Warum ist die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation für Lehrende wichtig?
Die Unterscheidung hilft Lehrenden zu verstehen, ob ein Student aus eigenem Antrieb handelt oder ob externe Anreize, wie die Anwesenheitsliste oder Prüfungsvorgaben, notwendig sind, um das gewünschte Verhalten zu steuern.
Welche Rolle spielt die Versuchsanleitung bei der Motivation der Studierenden?
Die Versuchsanleitung dient als grundlegendes Motivationsinstrument, das nicht nur den Ablauf strukturiert, sondern durch die Aufnahme des Aufräumens als letzten Punkt die Verbindlichkeit der Aufgabe unterstreicht.
- Citation du texte
- B. Eng. Anja Seidel (Auteur), 2013, Motivation. Wie kann ich Studierende motivieren aufzuräumen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385100