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Auswirkungen von virtueller Zusammenarbeit in Distributed Companies auf die Produktivität der Angestellten

Titel: Auswirkungen von virtueller Zusammenarbeit in Distributed Companies auf die Produktivität der Angestellten

Hausarbeit , 2017 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Hendrik Fröhling (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Konzepte der Gesellschaft und des Nationalstaats werden durch Globalisierung und wachsende Mobilität hinfällig. Doch die tiefgreifenden Effekte, die neue Informations- und Kommunikationstechnologien unter anderem durch das Ermöglichen größerer Mobilität auf unsere Gesellschaften haben, hat nicht erst John Urry erkannt. Das Moor’sche Gesetz über die Verdoppelung der Rechenleistung führt dazu, dass Firmen mit einem globalisierten Wettbewerb und großem Potential zur Rationalisierung der Leistungserstellung konfrontiert werden. Hinzu kommt, dass die neuen Technologien die Werte und Traditionen unserer Gesellschaft umfassend in Frage stellen; der demographische Wandel sowie eine starke Teamorientierung der Generation Y erfordern neue Wege bei der Human Ressource Politik.

Unternehmen – wie das in dieser Arbeit untersuchte Unternehmen Buffer - implementieren daher eine innovative Firmenkultur. Sie integrieren virtuelle Zusammenarbeit in den Arbeitsalltag, um den Mitarbeitern größere Freiheit zu gewähren und dadurch die Produktivität und Kreativität ihrer Angestellten zu verbessern, die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen und die Arbeitsprozesse flexibler zu gestalten.

Doch auch wenn es bereits viele Untersuchungen dazu gibt, welche Faktoren die Kreativität, Produktivität oder Attraktivität eines Arbeitgebers allgemein ausmachen, wurde bisher nicht ausreichend analysiert, wie geeignet die von Unternehmen wie Buffer gewählten Maßnahmen sind, um die beschriebenen Ziele zu erreichen.

Diese Arbeit geht daher aufbauend auf bestehender Literatur der Frage nach, welche Auswirkungen eine Firmenkultur, die virtuelle Zusammenarbeit in den Arbeitsalltag integriert, auf die Produktivität der Mitarbeiter hat. Beispielhaft wird das Unternehmen Buffer gewählt, da dieses eine innovative Firmenkultur unter Nutzung von virtueller Zusammenarbeit implementiert hat und diese ausführlich auf der Firmenwebseite beschreibt und begründet.

Als Grundlage der nachfolgenden Analyse werden zunächst virtuelle Zusammenarbeit, computervermittelte Kommunikationsmedien und die Firmenkultur bei Buffer dargestellt. Anschließend wird auf Produktivität und Produktivität beeinflussende Faktoren eingegangen, um darauf aufbauend eine Bewertung der bei Buffer eingeführten Maßnahmen vorzunehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Einführung

2.1 Virtuelle Zusammenarbeit

2.1.1 Definition

2.1.2 Beispiel: Das Unternehmen Buffer

2.2 Produktivität

2.2.1 Definition

2.2.2 Mögliche Einflussfaktoren auf die Produktivität

2.2.2.1 Zufriedenheit bei der Arbeit

2.2.2.2 Vertrauen in den Anführer des Teams

2.2.2.3 Gestaltung des Arbeitsplatzes

3. Diskussion

4. Fazit

4.1 Schlussfolgerungen

4.2 Kritik

4.3 Anregungen für weitere Untersuchungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen einer durch virtuelle Zusammenarbeit geprägten Unternehmenskultur auf die Produktivität der Angestellten. Am Beispiel des Softwareunternehmens Buffer wird analysiert, inwieweit innovative Arbeitskonzepte, wie räumliche und zeitliche Freiheit, die Leistung der Mitarbeiter beeinflussen und welche psychologischen Faktoren dabei eine Rolle spielen.

  • Analyse virtueller Zusammenarbeit und moderner Arbeitsformen.
  • Untersuchung von Produktivitätsfaktoren auf individueller und organisationaler Ebene.
  • Bewertung der Unternehmenskultur von Buffer (Fully Distributed Team).
  • Kritische Reflexion der psychologischen Auswirkungen von räumlicher Isolierung vs. Selbstbestimmung.
  • Ableitung theoretischer Schlussfolgerungen für moderne Distributed Companies.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition

Der Begriff virtuell wird von der Dudenredaktion (2015, S. 1940) als „nicht echt, nicht in Wirklichkeit vorhanden, aber echt erscheinend“, „vom Computer simulierte Wirklichkeit“ definiert. Aus dieser umfassenden Bedeutung haben sich verschiedene Begriffe der virtuellen Zusammenarbeit entwickelt.

So wird einerseits von virtuellen Unternehmen oder virtuellen Organisationen gesprochen, welche laut Bieniek (2004, S. 24) eine unternehmensübergreifende Kooperationsform in einer Netzwerkorganisationsstruktur sind. Andererseits sprechen Lipnack und Stamps (2000, S. 18f) von virtuellen Teams. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Individuen, die von unterschiedlichen Orten unter Nutzung von Kommunikationstechnologie zusammenarbeiten. Das Medium, das Kommunikation über räumliche Grenzen hinweg ermöglicht wird von Pelz (1995, S. 19) als computervermittelten Kommunikation bezeichnet, bei der Personen miteinander verbundene Rechner nutzen, um Nachrichten oder Mitteilungen auszutauschen.

In dieser Arbeit wird die Definition von Lipnack et. al. (2000, S. 18f) jedoch auf unternehmensinterne Zusammenarbeit zwischen Angestellten eines Unternehmens begrenzt und daher unter dem Begriff Distributed Companies verwendet, um dem Umfang dieser Arbeit gerecht zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel durch Globalisierung und Technologie und führt das Unternehmen Buffer als Beispiel für eine innovative, virtuelle Firmenkultur ein.

2. Theoretische Einführung: In diesem Kapitel werden die Konzepte der virtuellen Zusammenarbeit und der Produktivität definiert sowie Einflussfaktoren wie Arbeitszufriedenheit und Arbeitsplatzgestaltung theoretisch hergeleitet.

3. Diskussion: Das Kapitel diskutiert die Kernelemente der Arbeitskultur bei Buffer kritisch vor dem Hintergrund der theoretischen Produktivitätsfaktoren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, kritisiert die methodischen Limitationen der Arbeit und gibt Ausblicke auf notwendige zukünftige empirische Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Virtuelle Zusammenarbeit, Distributed Companies, Produktivität, Buffer, Arbeitskultur, computervermittelte Kommunikation, Arbeitszufriedenheit, Maslowsche Bedürfnishierarchie, Social-Loafer-Effekt, Free-Rider-Effekt, räumliche Freiheit, zeitliche Freiheit, Human Relations, Vertrauen, Teamstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die virtuelle Zusammenarbeit in sogenannten Distributed Companies auf die Produktivität der Angestellten auswirkt, wobei das Unternehmen Buffer als Fallbeispiel dient.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen virtuelle Teamarbeit, moderne Firmenkultur, die psychologischen Grundlagen der Produktivität und die Auswirkungen von flexiblen Arbeitsbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis bestehender Literatur zu bewerten, ob die von Buffer implementierten Maßnahmen zur räumlichen und zeitlichen Freiheit tatsächlich die erwarteten positiven Produktivitätseffekte erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der theoretische psychologische und betriebswirtschaftliche Konzepte auf die konkrete Ausgestaltung der Unternehmenskultur bei Buffer angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Begriffe wie virtuelle Zusammenarbeit und Produktivität geklärt, bevor Einflussfaktoren wie Arbeitszufriedenheit, Vertrauen und Arbeitsplatzgestaltung detailliert diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind virtuelle Zusammenarbeit, Distributed Companies, Produktivität, Arbeitszufriedenheit, Kommunikationstechnologien und Unternehmenskultur.

Wie definiert die Arbeit "Produktivität" im Kontext von Buffer?

Die Arbeit betrachtet Produktivität als das Verhältnis von Input zu Output, fokussiert sich dabei jedoch auf Änderungen der Arbeitszeit, die von der Belegschaft erbracht werden, um einen festen Output zu erzielen.

Warum ist das Vertrauen in den Anführer für virtuelle Teams so entscheidend?

Da virtuelle Kommunikation die Vertrauensbildung erschwert, ist ein starkes Vertrauensverhältnis zum Anführer essenziell, um die Zusammenarbeit und Produktivität in einem physisch isolierten Team zu gewährleisten.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkungen von virtueller Zusammenarbeit in Distributed Companies auf die Produktivität der Angestellten
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Note
1,0
Autor
Hendrik Fröhling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V385370
ISBN (eBook)
9783668622524
ISBN (Buch)
9783668622531
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Distributed Companies Remote Work Digitale Nomaden Arbeitspsychologie Produktivität Arbeitsumgebung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hendrik Fröhling (Autor:in), 2017, Auswirkungen von virtueller Zusammenarbeit in Distributed Companies auf die Produktivität der Angestellten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385370
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Leseprobe aus  18  Seiten
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