Seit einigen Jahren wurden die sozialen Medien immer beliebter und werden nicht nur von Kindern zum Zeitvertreib genutzt, sondern auch von Erwachsenen, welche sich zum Beispiel für potentielle Arbeitgeber präsentieren. Neben den großen und bekanntesten Diensten wie Facebook und Twitter, gibt es weniger bekannte Anbieter wie Xing, die sich auf das Zusammenführen von Arbeitgebern und Arbeitsuchenden spezialisiert haben. Mittlerweile ist jedem bekannt, dass gerade große Unternehmen Headhunter beschäftigen, die vor der Einstellung alle Informationen über einen Arbeitnehmer ausfindig machen. Unvorteilhafte Bilder oder Kommentare können an dieser Stelle schon Grund für eine Ablehnung sein. Nach der Einstellung bedenken viele Arbeitnehmer nicht, dass das Auftreten in sozialen Netzen immer noch Gefahren birgt. Sie fühlen sich sicher und in einem privaten Umfeld, doch beleidigende Kommentare über den Vorgesetzten oder gar geheime Unternehmensdaten zu posten, kann Konsequenzen nach sich ziehen.
In dieser Seminararbeit werden drei Fälle zu eben diesem Thema näher behandelt. Das Arbeitsgericht in Duisburg hat am 26.09.2012 über einen derartigen Fall entschieden. Das Arbeitsgericht in Hagen am 16.05.2012 und das Arbeitsgericht in Bochum am 29.03.2012 sowie in Berufung das Landesarbeitsgericht in Hamm am 10.10.2012.
Inhalts
1. Einleitung
2. Arbeitsgericht Duisburg - Urteil vom 26. September 2012
2.1 Tatbestand
2.2 Standpunkt des Klägers
2.3 Standpunkt der Beklagten
2.4 Urteil
2.4.1 außerordentliche Kündigung
2.4.2 ordentliche Kündigung
3. Arbeitsgericht Hagen - Urteil vom 16. Mai 2012
3.1 Tatbestand
3.2 Standpunkt des Klägers
3.3 Standpunkt der Beklagten
3.4 Urteil
3.4.1 außerordentliche Kündigung
3.4.2 ordentliche Kündigung
4. Arbeitsgericht Bochum - Urteil vom 29. März 2012/
Landesarbeitsgericht Hamm - Urteil vom 10. Oktober 2012
4.1 Tatbestand
4.2 Standpunkt des Klägers
4.3 Standpunkt der Beklagten
4.4 Urteil des Arbeitsgerichts Bochum
4.4.1 außerordentliche Kündigung
4.5 Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm
4.5.1 außerordentliche Kündigung
5. Fazit
Questions fréquentes
Peut-on être licencié pour des commentaires sur les réseaux sociaux ?
Oui, des commentaires insultants envers un supérieur ou la publication de données confidentielles de l'entreprise peuvent justifier un licenciement ordinaire ou extraordinaire.
Quels tribunaux allemands ont statué sur ces cas ?
Le document mentionne des jugements des tribunaux du travail de Duisbourg, Hagen, Bochum et du tribunal régional du travail de Hamm en 2012.
Est-ce que les employeurs vérifient les profils sociaux avant l'embauche ?
Oui, il est courant que les entreprises et les chasseurs de têtes recherchent des informations en ligne. Des photos ou commentaires inappropriés peuvent entraîner le rejet d'une candidature.
Existe-t-il des réseaux sociaux spécifiques pour le monde professionnel ?
Le texte cite Xing comme un exemple de réseau spécialisé dans la mise en relation des employeurs et des demandeurs d'emploi.
Quelle est l'erreur courante des employés sur les réseaux sociaux ?
Beaucoup pensent à tort qu'ils se trouvent dans un environnement purement privé et sécurisé, oubliant que leurs publications peuvent avoir des conséquences juridiques au travail.
- Citar trabajo
- Hendrik Niggemann (Autor), 2016, Kündigungsrelevanz unternehmensschädlicher Äußerungen in sozialen Medien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385372