Praxisorientierte Handhabung eines intraossären Zugangs (Unterweisung Notfallsanitäter/in)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2017
23 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Ausführlicher Unterrichtsentwurf

Einleitung

Inhaltsverzeichnis

1 Analyse der Lernbedingungen
1.1. Klassensituation
1.2 Fachliche und methodische Voraussetzungen
1.3 Organisatorische Voraussetzungen
1.4 Notwendige Vorkenntnisse
1.5 Angaben zur eigenen Person

2 Sachanalyse
2.1 Aufbau
2.2 Anwendung

3 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit

4 Lernziele
4.1 Groblernziel
4.2 Feinlernziel
4.2.1 Kognitiver Lernzielbereich
4.2.2 Affektiver Lernzielbereich
4.2.3 Psychomotorischer Lernzielbereich

5 Didaktische Überlegungen, Methoden und Medien
5.1 Didaktische Überlegungen
5.2 Methoden und Medien

6 Verlaufsplanung

Literaturverzeichnis

Anhang
Unterrichtspräsentation zum Referat am 21.09.2017
Beiblatt mit praktischen Tipps

Einleitung

Der vorliegende Unterrichtsentwurf beschäftigt sich mit der praxisorientierten Handhabung von intraossären Zugängen am Beispiel der IZ-IO von Vidacare und den damit verbundenen Abläufen. Diese Maßnahme wird inzwischen von verschiedenen Fachgesellschaften im Rahmen von Leitlinien und Algorithmen favorisiert und sollte in allen Rettungsdienstbereichen etabliert sein. In Sachsen ist der intraossäre Zugangsweg als Alternative ein fester Bestandteil in den Ausbildungsinhalten für nichtärztliches und ärztliches Personal. Das neue Berufsbild des Notfallsanitäters machte eine komplette Überarbeitung der Lehrpläne und der bisherigen Unterrichtsinhalte an der Landesrettungsdienstschule in Dresden und an allen Rettungsfachschulen deutschlandweit erforderlich.

Gegliedert ist die Hausarbeit in sechs Abschnitte. Als erstes werden die Lernbedingungen bzw. die Lernausgangslage analysiert. Einen besonderen Stellenwert haben zudem die Lernziele und die didaktischen Überlegungen, Methoden und Medien. Aber auch die Sachanalyse und die Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit werden im Folgenden näher erörtert. Eine Unterrichtsverlaufsplanung für die betreffende Unterrichtseinheit befindet sich im sechsten Abschnitt.

1 Analyse der Lernbedingungen

Die vorliegende Unterrichtseinheit richtet sich an jene Auszubildende, die den Beruf der Notfallsanitäterin bzw. des Notfallsanitäters erlernen wollen. Sie ist Bestandteil des Curriculums und wird in der theoretischen Ausbildung des zweiten Schuljahres gelehrt.

1.1. Klassensituation

Bei der Klasse handelt es sich um 24 Auszubildende zwischen 18 und 30 Jahren, die sich im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zum Notfallsanitäter befinden. Einige der Teilnehmer bringen bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung mit, der überwiegende Teil verfügt über eine allgemeine Hochschulreife. Die Sozialstruktur in der Gruppe ist ausgewogen, es sind keine nennenswerten Konflikte oder Probleme innerhalb der Gruppe bekannt. Das Klima zwischen den Auszubildenden ist als gut bis sehr gut einzuordnen. Die schwächeren Auszubildenden erhalten intern Nachhilfe durch einige Schüler der eigenen Klasse und Schülern des dritten Ausbildungsjahres. Die Termine finden eigenorganisiert und individuell außerhalb des Unterrichts in den Räumlichkeiten der Landesrettungsdienstschule in Dresden statt. Es gibt einen betreuenden Fachlehrer, der bei auftretenden Fragen jederzeit intervenieren und die speziellen Übungsmöglichkeiten bereitstellen kann.

1.2 Fachliche und methodische Voraussetzungen

Das Abarbeiten von Algorithmen stellt bisher für die Klasse keinerlei Probleme dar. Alle bisherigen Lernerfolgskontrollen haben gezeigt, dass die Auszubildenden bisher keine Schwierigkeiten mit der medizinischen Fachsprache haben und auf ein fundiertes anatomisches und physiologisches Wissen zurückgegriffen werden kann. Alle zur Verfügung stehenden Unterrichts- und Sozialformen wurden den Auszubildenden in der bisherigen Ausbildungszeit erklärt und dargelegt. Sie können von allen Auszubildenden in den größten Teilbereichen angewandt werden. Die Auszubilden sind mir bekannt, da ich als Gastdozent an der Landesrettungsschule Dresden regelmäßig tätig bin.

1.3 Organisatorische Voraussetzungen

Die Unterrichtseinheit erfolgt für die Klasse Notsan15 im Raum S102. Der Unterrichtsraum hat eine Fläche von ca. 50 m² und bietet für die teilnehmenden 24 Personen eine ausreichende Größe. Die Sitzordnung ist in 6 Reihen aufgeteilt und bietet für alle Teilnehmer einen guten Blick auf das gesamte Lernfeld. Für den Praxisanteil ist der benachbarte Praxisraum vorbereitet, in dem auf verschiedenen Arbeitstischen die Übungsknochen und intraossären Systeme platziert sind.

Die Sitzanordnung könnte bei Bedarf und beim Fehlen eines separaten Übungsraumes umgestellt werden, um auch hier die praxisorientierte Handhabung der intraossären Übungssysteme den Teilnehmern zu präsentieren und dann selbständig üben zu lassen. Für die mediale Nutzung der Unterrichtseinheit verfügt der Unterrichtsraum über einen Beamer mit PC-Anschluss und einer magnetisierten Tafel. Weiterhin sind mehrere Flipcharts und ein Moderationskoffer vorhanden. Für die praktischen Übungen stehen alle üblichen Übungsphantome im Materiallager bereit. Die Unterrichtseinheit wird am Montag von 8:00 Uhr bis 8:45 Uhr stattfinden. Eine Müdigkeit der Teilnehmer sollte nicht zu erwarten sein.

1.4 Notwendige Vorkenntnisse

Folgende Vorkenntnisse können für die Auszubildenden definiert und angenommen werden. Der Auszubildende:

- kann die Grundlagenkenntnisse von Anatomie und Physiologie des Knochensystems anwenden. (Diese Themen wurden bereits im ersten Ausbildungsjahr unterrichtet. Eventuell sind diese Themen zur Wiederholung noch einmal zusammen zu führen.)
- kann anhand des Rahmenlehrplans für Notfallsanitäter Entscheidungen zur Indikation und Auswahl eines intraossären Zuganges treffen (Ende des ersten Ausbildungsjahres)
- kann als Voraussetzung für das Anwenden eines intravenösen Zuganges mit allen technischen Vorgaben der anzuschließenden Infusionssysteme umgehen

1.5 Angaben zur eigenen Person

- Oliver Below
- 45 Jahre
- Praxisanleiter DRK Rettungsdienst und Krankentransport Leipzig und Umland gGmbH
- Gastdozent an der Landesrettungsschule des Deutschen Roten Kreuzes in Dresden mit 3 bis 6 Lehraufträgen im Monat

2 Sachanalyse

Bei der Sachanalyse soll die Thematik der Unterrichtsstunde „Praxisorientierte Handhabung des intraossären Zuganges“ erschlossen werden. In dieser Unterrichtsstunde findet nicht nur die Handhabung des Intraossären Zuganges statt, sondern dort werden auch einleitende Themen wie Analgesie, Anwendung und Desinfektion behandelt. Der intraossäre Zugang stellt eine Alternative zur intravenösen Punktionen dar und wird vor allem dann eingesetzt, wenn letztere nicht gelingen. Beispielhaft sei hier die Anwendung im Rahmen einer Reanimation, eines schweren Traumas oder anderen Indikationen, bei denen Patienten Medikamente oder Infusionen verabreicht werden, genannt. In Bezug auf Handhabung, Effektivität und Sicherheit ist dieser alternative Applikationsweg prähospital etabliert und gleichrangig zu betrachten. Der intraossäre Zugang soll bei instabilen Kindern primär und bei Erwachsenen als zeitnahe Alternative zum intravenösen Zugang eingesetzt werden. Hier gilt die Vorgabe der Leitlinien der Fachgesellschaften und des lokalen Protokolls.

2.1 Aufbau

Das intraossäre Zugangssystem IZ-IO der Firma Vidacare besteht im Set aus elektrischen Bohrer, 15 mm Nadeln, 25 mm Nadel, 45 mm Nadel, EZ-Stabilizer (Fixierungspflaster), Luer- Lock-Spritze. Das Set ist eingebettet in einer Aufbewahrungstasche bzw. Aufbewahrungsbox.

2.2 Anwendung

Im Folgenden wird beispielgebend ein Ablauf der Durchführung einer intraossären Punktion darlegen.

- Punktionsstelle aufsuchen, Einmalhandschuhe anziehen, ggf. Knie unterpolstern und stabilisieren, System vorbereiten (Verlängerungsschlauch, Dreiwegehahn mit NaCl 0,9% spülen). CAVE: komplette Entlüftung erforderlich!
- Punktionsstelle (ggf. rasieren) desinfizieren (Einwirkzeit beachten)
- Punktion bis zur Markierung der Nadel, senkrecht zur Knochenoberfläche bis Knochenkontakt (schwarze Markierung muss sichtbar bleiben)
- Einbohren der Nadel bis zum Markraum unter vorsichtigem Druck bis zum Widerstandsverlust, Überprüfen des festen Sitzes der Nadel
- Kanüle festhalten und Trokar entfernen
- Bei wachen Patienten: Lokalanästhesie in den Markraum mit Lidocain 2% (1ml bei Erwachsenen, Kind: 0,5mg/kgKG) in ca. 15 - 30 s (Wirkeintritt nach 1 min!)
- Fixierungspflaster der Nadel überstülpen ohne festzukleben
- Anschließen Verlängerung und Dreiwegehahn
- Spülung des Markraumes unter Druck mit 5 bis 10ml Infusionslösung (Flush)
- 10.Festkleben des Fixierungspflasters
- Anschließen des Druckinfusionssystems (auf komplette Entlüftung des Systems achten!)

3 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Einordnung der Stunde ist im aktuell geltenden Curriculum der Notfallsanitäterausbildung der Landesrettungsschule des Deutschen Roten Kreuzes in Dresden zu sehen. Von den zehn vorgeschriebenen Lernfeldern befindet sich diese beschriebene Unterrichtseinheit im Lernfeld vier, Abschnitte 7.3. („Therapie von C-Problemen“) mit einem Stundenumfang von insgesamt 16 Unterrichtseinheiten. Im Rahmen des Themas der Durchführung von Gefäßzugängen erfolgen zwei Unterrichtseinheiten mit inkludierten Skilltraining zum Thema alternativer Zugang. Die Unterweisung findet in der zweiten Stunde von insgesamt zehn Unterrichtsstunden statt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Lernfeld vier bereits Abschnitt „Basic“ vollständig bearbeitet worden und die rettungsdienstlichen Fertigkeiten (advanced) werden in Skills unterrichtet. In dieser Stunde geht es um die praxisorientierte Handhabung von intraossären Zugängen in Form eines gelenkten Unterrichtsgespräches und einer kontrollierten praktischen Teamarbeit am Kunstknochen. Bisher wurden der intravenöse Zugang theoretisch und praktisch im Skilltrainings unterrichtet. Bis hierhin haben die Schüler bereits gelerntes Wissen aus anderen Lernsituationen wiederholt und sich Fachwissen zum Zugangsmanagement im Rettungsdienst angeeignet, was angesichts der Komplexität der Thematik, insbesondere hinsichtlich der Kombination der Lernfeldinhalte, notwendig ist. Darüber hinaus kann eine praktische Anwendung zu dieser Thematik nur erfolgen, wenn die Schüler dieses verinnerlicht haben.

Das Vorgehen beim intraossären Zugang ist anhand von Situationsbeschreibungen sowie die Vorstellung eines Algorithmus die Grundlage für den erfolgreichen Beginn des Lernfeldes neun, in denen die Schüler zum einen das gelernte Wissen kurz wiederholen und zum anderen in Form von Fallsimulationen selbstständig reflektieren sollen. Diese Reihenfolge wurde gewählt, um Handlungskompetenzen zu fördern, damit der Auszubildende sein bereits gelerntes Fachwissen umsetzen kann. Im Tagesablauf (Stundenplan) ist die Stunde zeitlich wie folgt eingeordnet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4 Lernziele

4.1 Groblernziel

Die Auszubildenden sind in der Lage, den intraossären Zugang als alternatives Zugangsmanagement fachgerecht anzuwenden.

4.2 Feinlernziel

Die Auszubildende sollen den Sinn, Zweck und Indikation eines intraossären Zuganges erklären können, die Notwendigkeit eigenständig ermitteln, sowie selbstständig und fachgerecht den intraossären Zugang anwenden können. Das Lernziel gilt als erfüllt, wenn die Auszubildenden den intraossären Zugang im Rahmen von komplexen Fallszenarien selbständig und fachgerecht durchführen und ihre Vorgehensweise erläutern kann.

4.2.1 Kognitiver Lernzielbereich

Der Auszubildende ist imstande, kritisch kranke Patienten zu erkennen. Weiterhin erkennt er die Anlage des intraossären Zuganges im Rahmen des alternativen Zugangsmanagements als benötigte Schlüsselintervention. Die Beurteilung nach ABCDE Schema gehört als Voraussetzung zur Indikationsstellung zur sicheren Anwendung des intraossären Zugang dazu. Der Auszubildende ist imstande, das Vorgehen bei der Anlage des intraossären Zuganges zu erklären und den intraossären Zuganges und deren Bedeutung in der Notfallmedizin darzulegen.

4.2.2 Affektiver Lernzielbereich

Der Auszubildende richtet sein Verhalten nach den aktuellen geltenden Ablaufschemen einer Anlage des intraossären Zuganges aus und arbeitet nach den Vorgaben. Er ist in der Lage entsprechend geltender SOP`s und anderer Handlungsvorschriften im Rettungsdienst die Konsequenzen für das eigene Handeln zu ziehen. Der Auszubildende soll umfassende Kenntnisse über einem alternativen Zugangsmanagement erlangen und pflichtbewusste, respekt- und verantwortungsvolle Grundsätze im Umgang mit den anvertrauten Patienten haben.

4.2.3 Psychomotorischer Lernzielbereich

Der Auszubildende übt die Anlage des intraossären Zuganges entsprechend bis zur sicheren Handhabung und trainiert den Umgang im Rahmen von Skills und komplexen Fallbeispielen. Die Vorbereitung, Durchführung und Überprüfung der Anlage eines intraossären Zuganges soll der Auszubildende eigenständig darlegen und reflektieren können.

5 Didaktische Überlegungen, Methoden und Medien

5.1 Didaktische Überlegungen

Durch das seit dem 01.01.2014 geltende neue Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) wurden in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäter (NotSan-APrV) auf Bundesebene die Regularien zur Ausbildung und Prüfung geregelt. In der Anlage 1 der NotSan-APrV regelt der Gesetzgeber Themenbereiche der theoretischen und praktischen Ausbildung und deren Stundenzahl. In der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäter legt der Gesetzgeber die Grundlage für die auf Landesebene entwickelten Curricula. Im Lehrplan der Landesrettungsdienstschule Sachsen in Dresden für die Notfallsanitäterausbildung werden diese Bezugspunkte in verschiedenen Lernfeldern (eins bis zehn) aufgegriffen. Hierbei findet sich im schulinternen Lehrplan im Lernfeld vier „Rettungsdienstliche Maßnahmen und Maßnahmen der Gefahrenabwehr“ Bezug auf den Punkt sieben „Rettungsdienstliche Fertigkeiten (Advanced)“ und Punkt 7.3. „Therapie von C- Problemen“ mit den Skills der Durchführung von Gefäßzugängen. Die Analyse der Rahmenbedingungen und Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler wurde bereits in der Situationsanalyse vorgenommen. Bezüge aus den didaktischen Überlegungen sind hierbei diejenigen Lernsituationen, die der Auszubildende innerhalb seiner Berufsausbildung eine hohe Bedeutung zuschreibt. Das ganzheitlichen Erfassen der beruflichen Wirklichkeit durch die Ausbildung von Handlungskompetenzen sollte bei den Auszubildenden im Zentrum der didaktischen Überlegung stehen. Die komplexe und vollständige Handlung steht im Mittelpunkt der Analyse und Planung des Unterrichtsentwurfes. Alle fachlichen und methodischen Vorkenntnisse der Auszubildenden aus der bisherigen Ausbildung sollen regelmäßig evaluiert und in den Unterrichtssequenzen integriert werden.

5.2 Methoden und Medien

Nach einer kurzen Vorstellung meiner Person und einer fachlichen Motivationsfrage wird Anhand einer Gliederung die Unterrichtsstunde in der PowerPoint vorgestellt und über die Stunde dauerhaft visualisiert. Für den Unterrichtseinstieg wird die Überleitung aus der letzten Unterrichtseinheit gewählt. Erst jetzt beginnt die Hauptphase der Unterrichtsstunde. Hier wird der intraossäre Zugang mit dem System IZ-IO von Vidacare als erstes in Form einer Power Point-Präsentation (PPT) vorgestellt und die praktische Handhabung erklärt. Diese Art des Mediums ermöglicht eine schnelle und präzise Abfolge darzustellen. Im Anschluss erfolgt die Vorführung durch den Dozenten.

Alternativ wäre zu überlegen, ein Video im Rahmen des empfohlenen Medienmixes nach Enke u. Kuhnke (Enke, 2013, S. 87) zu implementieren. Nach der kurzen Theorieeinführung durch ein gelenktes Unterrichtsgespräch mit PPT folgt im Anschluss die praxisorientierte Handhabung des intraossären Zuganges an dem Phantom bzw. an den Kunstknochen. Alternativ zum Kunstknochen sind realistische Hühner - oder Schweineknochen zur intraossären Punktion geeignet. Der Einsatz solcher tierischen Knochen unterstützt ebenso den Methodenmix. Bei dem praktischen Durchlaufen der Skillstationen sind die Auszubildenden immer im Team zu zwei Personen eingeteilt. Die Handhabung bzw. die praktische Durchführung erfolgt unter meiner Aufsicht bzw. eines weiteren Dozentenkollegen. Die Gruppenzusammensetzung erfolgt im Rahmen der Sozialform „Teamarbeit“ auf freiwilliger Basis. Zusätzlich werden die Schüler durch einen didaktisch begründeten Wechsel der Handlungsmuster zum selbstständigen Denken, Fühlen und Handeln ermutigt (vgl. Meyer, 2000, S. 245). Durch die Abfolge der Handlungsphasen „Informieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren, Reflektieren“ wird eine Handlungsorientierung im Unterricht ermöglicht (vgl. Enke u. Kuhnke, 2013, S. 138). Nach dem erfolgten praktischen Skilltraining werden die Auszubildenden aufgefordert, ihr Sitzplätze wieder einzunehmen. Abschließend erfolgt eine kurze Zusammenfassung und Ergebnissicherung der Unterrichtsstunde in Form eines gelenkten Unterrichtsgespräches. In weiteren Unterrichtseinheiten im Rahmen des Lernfelds neun werden den Auszubildenden weitere Möglichkeiten gegeben, die Anwendung des intraossären Zugangs im Rahmen von praktischen Fallbeispielen umzusetzen.

6 Verlaufsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Praxisorientierte Handhabung eines intraossären Zugangs (Unterweisung Notfallsanitäter/in)
Hochschule
Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
23
Katalognummer
V385894
ISBN (eBook)
9783668608627
ISBN (Buch)
9783668608634
Dateigröße
1460 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
praxisorientierte, handhabung, zugangs, unterweisung, notfallsanitäter/in, intraossär
Arbeit zitieren
Oliver Below (Autor), 2017, Praxisorientierte Handhabung eines intraossären Zugangs (Unterweisung Notfallsanitäter/in), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385894

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