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Sozialisation aus pädagogischer, psychologischer und soziologischer Perspektive

Title: Sozialisation aus pädagogischer, psychologischer und soziologischer Perspektive

Term Paper , 2014 , 13 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Locke M. (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
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In dieser Hausarbeit wird der Begriff der Sozialisation vorgestellt. Es soll aber nur einen kleinen Einblick in das große Feld der Sozialisation geben. Die Sozialisation wird je nach Wissenschaft mehr oder weniger anders umfasst. Die Sozialisation und die Bildung sind zwei grundlegende Konzepte der Erziehungswissenschaft. Sozialisation ist ein lebenslanger Lernprozess eines Menschen, deren Entwicklung durch seine Umgebung, also Freunde, Bekannte, Kultur und Gesellschaft beeinflusst wird. Da es viele Sozialisationstheorien gibt, wird es auf drei Perspektive eingegrenzt.

In dieser Hausarbeit wird der Begriff Sozialisation aus drei verschiedenen Perspektiven betrachtet, nämlich die pädagogische-, die psychologische- und die soziologische Perspektive und die Perspektiven gegenübergestellt. Wichtige Werkzeuge dieser Hausarbeit stellen die Lexika der Pädagogik, Psychologie und der Soziologie dar. Binnen dieser Hausarbeit werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser verschiedenen Perspektiven beschrieben und dargestellt. Das Ziel dabei ist, am Ende eine individuelle Definition des Begriffes der Sozialisation zu formulieren. Diese Hausarbeit soll nur einen Einblick auf die Sozialisation geben, da alle Theorien vorzustellen zu viel für diese Hausarbeit wären, daher kann diese Hausarbeit auch nur einen Teilgebiet des Begriffes Sozialisation umfassen. Infolgedessen kann die individuelle Definition keine allumfassende Definition des Begriffes sein. Bis heute gibt es keine allgemeine Theorie der Sozialisation, obwohl es auch Versuche gibt, umfangreiche Modelle zu erstellen, beispielsweise das Modell der „produktiven Realitätsverarbeitung“ nach Klaus Hurrelmann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Definitionen von Sozialisation

2.1 Pädagogische Perspektive des Sozialisationsbegriffes

2.2 Psychologische Perspektive des Sozialisationsbegriffes

2.3 Soziologische Perspektive des Sozialisationsbegriffes

3. Vergleichende Analyse der drei vorgestellten Perspektiven

3.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

3.2 Gewichtung

4. Diskussion und eigene Definition

5. Schluss

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den komplexen Begriff der Sozialisation durch die Gegenüberstellung pädagogischer, psychologischer und soziologischer Perspektiven einzugrenzen. Dabei soll durch die Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden innerhalb verschiedener wissenschaftlicher Ansätze eine fundierte, individuelle Definition des Sozialisationsbegriffs erarbeitet werden, wobei die Grenzen der Theoriebildung kritisch reflektiert werden.

  • Pädagogische Perspektive: Produktive Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann.
  • Psychologische Ansätze: Persönlichkeitsentwicklung und psychoanalytische Phasenmodelle (Erikson).
  • Soziologische Perspektive: Rollentheorie nach Dahrendorf und Identitätsbildung nach Krappmann.
  • Vergleichende Analyse: Identifikation von Balance-Mechanismen zwischen Individuum und Gesellschaft.
  • Erarbeitung einer individuellen Definition: Sozialisation als lebenslanger Prozess der Persönlichkeitsentwicklung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Pädagogische Perspektive des Sozialisationsbegriffes

Die erste Perspektive die dargestellt wird, ist die Pädagogische. Nach Prof. Dr. Klaus Hurrelmann ist die Sozialisation wie oben beschrieben ein lebenslanger Lernprozess des Menschen, welches durch die Auseinandersetzung seiner „inneren und äußeren Realität“ bestimmt wird. Diesen Prozess bezeichnet Prof. Dr. Hurrelmann zu Beginn seiner Definition als „produktive Realitätsverarbeitung“.

Prof. Dr. Hurrelmann beschreibt die Persönlichkeit in der gleichen Definition, wie folgt: „ Mit Persönlichkeit wird das einem Menschen spezifische organisierte Gefüge von Merkmalen, Eigenschaften, Einstellungen, Fertigkeiten und Handlungskompetenzen bezeichnet, das sich auf der Grundlage der biologischen und psychischen Ausstattung als Ergebnis der Bewältigung von Lebensaufgaben jeweils lebensgeschichtlich ergibt.“

Also stellt Hurrelmann die Theorie, dass die Persönlichkeit des Menschen in der Auseinandersetzung mit seiner Umwelt und dem Charakter ausgebildet wird. In jedem Lebensabschnitt eines Menschen führen die physischen, äußeren und sozialen Umweltbedingungen ebenso die inneren, psychischen und körperlichen Bedingungen zur Entwicklung der Persönlichkeit und dem Charakter. Die Persönlichkeit eines Menschen formt sich, indem es sich an das Wert- und Normensystem der Gesellschaft richtet.

Heutzutage spielt Sozialisation eine wichtige Rolle in der Sozialwissenschaften. Das spiegelt sich in der zunhmenden Anzahl der Theorien wieder. Emile Durkheim war die Erste, die die Bedeutung der Sozialisation für die Erziehung illustrierte. Es gibt sehr viele verschiedene Ansätze wie psychoanalytische (Erikson, Freud), entwicklungstheoretische (Piaget), lerntheoretische (Bandura), interaktionistische (Mead) Ansätze, die zur Erklärung von Vorgängen in Sozialisation entworfen sind und heutzutage immer noch entwickelt werden. Von diesen Ansätzen gehen zum einen der soziologische Ansatz von Krappmann und zum anderen der psychoanalytische Ansatz von Erik H. Erikson von allen anderen Ansätzen als stärkste hervor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Sozialisation ein und definiert den Rahmen der Arbeit, indem sie die pädagogische, psychologische und soziologische Perspektive als Schwerpunkte festlegt.

2. Die Definitionen von Sozialisation: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen wissenschaftlichen Zugänge zum Sozialisationsbegriff durch die pädagogische, psychologische und soziologische Perspektive.

3. Vergleichende Analyse der drei vorgestellten Perspektiven: In diesem Kapitel werden die verschiedenen Ansätze gegenübergestellt, um Gemeinsamkeiten in der Persönlichkeitsentwicklung und Unterschiede in der theoretischen Herangehensweise herauszuarbeiten.

4. Diskussion und eigene Definition: Basierend auf der Analyse erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Möglichkeit einer allumfassenden Definition, woraus eine eigene Definition abgeleitet wird.

5. Schluss: Der Schluss fasst die zentralen Erkenntnisse der Hausarbeit zusammen und reflektiert die Bedeutung der Sozialisation für das Individuum in der Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung, Produktive Realitätsverarbeitung, Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Identitätsbildung, Rollentheorie, Internalisierung, Integration, Lebenslanger Prozess, Erziehungswissenschaft, Klaus Hurrelmann, Erik H. Erikson, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Grundbegriff der Sozialisation und untersucht diesen aus drei verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven: der pädagogischen, der psychologischen und der soziologischen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Theorien zur Persönlichkeitsentwicklung, die Auseinandersetzung des Individuums mit sozialen Umweltbedingungen sowie Konzepte zur Identitätsbildung innerhalb der Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch einen Vergleich der unterschiedlichen Fachdisziplinen eine fundierte individuelle Definition des Sozialisationsbegriffs zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse, indem sie die Lexika der Pädagogik, Psychologie und Soziologie sowie relevante Fachliteratur heranzieht, um die Perspektiven gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der drei Fachperspektiven (pädagogisch, psychologisch, soziologisch) sowie deren anschließende vergleichende Analyse hinsichtlich Gemeinsamkeiten und Gewichtung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung, Identitätsbildung, Rollentheorie und die produktive Realitätsverarbeitung.

Wie unterscheidet sich der pädagogische vom soziologischen Ansatz nach dem Autor?

Während die Pädagogik stark auf die „produktive Realitätsverarbeitung“ und die Gesamtentwicklung fokussiert, betont die Soziologie insbesondere die Internalisierung von Werten, Normen und spezifischen Rollenerwartungen für die Eingliederung in Gruppen.

Welche Rolle spielen Krisen im Sozialisationsprozess laut Erik Erikson?

Laut Erikson muss das Individuum in verschiedenen Lebensphasen spezifische Krisen bewältigen, um eine autonome Identität zu entwickeln; ein Scheitern an diesen Krisen würde die weitere Entwicklung und Sozialisation behindern.

Warum kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass eine allgemeine Definition schwierig ist?

Der Autor stellt fest, dass die verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen widersprüchliche Herangehensweisen verfolgen, weshalb eine universelle Definition, die allen Theorieansätzen gleichermaßen gerecht wird, in der Praxis kaum möglich ist.

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Details

Title
Sozialisation aus pädagogischer, psychologischer und soziologischer Perspektive
College
University of Duisburg-Essen
Grade
2.0
Author
Locke M. (Author)
Publication Year
2014
Pages
13
Catalog Number
V386108
ISBN (eBook)
9783668607286
ISBN (Book)
9783668607293
Language
German
Tags
Sozialisation Grundbegriff Sozialisationsbegriff Sozialisationsbegriffes Sozialisationsbegriffs Pädagogische Perspektive Psychologische Perspektive Soziologische Perspektive Soziologie Erziehungswissenschaften produktive Realitätsverarbeitung Pädagogik Hurrelmann Sozialisationsprozess
Product Safety
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Quote paper
Locke M. (Author), 2014, Sozialisation aus pädagogischer, psychologischer und soziologischer Perspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386108
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