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Neurolinguistische Grundlagen zur Sprachverarbeitung. Sprachenvernetzung und -trennung im Gehirn

Título: Neurolinguistische Grundlagen zur Sprachverarbeitung. Sprachenvernetzung und -trennung im Gehirn

Elaboración , 2011 , 9 Páginas , Calificación: 1.9

Autor:in: Madeleine B. (Autor)

Ciencia del lenguaje / Lingüística
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Diese Ausarbeitung ist im Rahmen des Referats „Neurologische Grundlagen: Sprachvernetzung und –trennung im Gehirn“ vom 05. Oktober 2011 entstanden. Im Folgenden soll der Teil der Sprachverarbeitung auf biologischer Ebene wiedergegeben und vertieft werden.

Auf dieser Basis wird zuerst der Aufbau des menschlichen Gehirns in Bezug auf Sprache erläutert. Nach anschließender Analyse der Funktionen von linker und rechter Gehirnhälfte wird im letzten Teil vertiefend die Funktionsweise von Neuronen im Gehirn beleuchtet. Der letzte Teil wurde unter anderem auf Basis der Reportage „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ über den Nobelpreisträger Eric Kandel erstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sprachverarbeitung im menschlichen Gehirn: Aktive Hirnbereiche

3 Sprachverarbeitung auf Neuronenebene

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die biologischen Grundlagen der Sprachverarbeitung im menschlichen Gehirn darzustellen und zu vertiefen. Dabei wird sowohl die funktionale Aufteilung des Gehirns in Bezug auf sprachliche Leistungen als auch die Ebene der neuronalen Signalübertragung analysiert.

  • Struktur und Funktionsweise des menschlichen Gehirns bei der Sprachverarbeitung
  • Rolle der Gehirnhälften sowie der Broca- und Wernicke-Areale
  • Bedeutung der Prosodie für die Sprachrezeption und -interpretation
  • Biologische Mechanismen der Informationsverarbeitung an Synapsen
  • Zusammenhang zwischen neuronaler Plastizität, Lernen und Sprachfähigkeit

Auszug aus dem Buch

3 SPRACHVERARBEITUNG AUF NEURONENEBENE

Die Frage, die man sich nun stellt, ist, wie Menschen Sprache im genaueren Sinne aufnehmen und verarbeiten können. Dabei ist festzustellen, dass Sprachproduktion und -rezeption mit anschließendem Verständnis auf Neuronenbasis abläuft.

Das menschliche Gehirn besteht aus Milliarden (ca. 1011) von Nervenzellen, auch Neuronen genannt. Jedes Neuron setzt sich aus der Zellmembran, dem Zellkern, der Zellflüssigkeit, den Dendriten mit Synapsen und je einem Axon zusammen.

Die Dendriten sind in einer Nervenzelle für den Eingang der Informationen in die Zelle zuständig, die Axone hingegen für die Informationsausgabe und Weiterleitung in die jeweils nächste Nervenzelle. Wenn nun Nervenreize an den Dendriten ankommen werden diese von den Synapsen entweder verstärkt oder abgeschwächt und an den Zellkörper weitergeleitet. Je nach Stärke des Aktionenpotenzials des Nervenreizes steigert sich das Potenzial an der Zellmembran und das Neuron feuert die eingegangene Information an weitere Neuronen über das Axon ab. Das Signal wird dabei ausgehend von den Synapsen an bis zu 104 weitere Neuronen weitergeleitet. (vgl. Rädle 2010: 2; in Anlehnung an die Dokumentation „Auf der Suche nach dem Gedächtnis: Der Hirnforscher Eric Kandel“)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der neurologischen Grundlagen der Sprachvernetzung ein und erläutert den Aufbau der Ausarbeitung, von der makroskopischen Hirnstruktur bis zur neuronalen Funktionsweise.

2 Sprachverarbeitung im menschlichen Gehirn: Aktive Hirnbereiche: Dieses Kapitel erläutert die anatomischen Grundlagen des Gehirns, insbesondere die Hemisphären, Lappen sowie die spezifische Bedeutung des Broca- und Wernicke-Areals für die Sprache.

3 Sprachverarbeitung auf Neuronenebene: Hier wird der Fokus auf die biologische Mikroebene gelegt, wobei die Rolle der Neuronen, Dendriten und Synapsen für die Speicherung und Verarbeitung von Informationen erklärt wird.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Gehirn ein hochkomplexes, individuelles Netzwerk ist, dessen Leistungsfähigkeit durch Training und situative Anforderungen stetig beeinflusst wird.

Schlüsselwörter

Neurolinguistik, Sprachverarbeitung, Gehirn, Hemisphären, Broca-Areal, Wernicke-Areal, Neuronen, Synapsen, Prosodie, Syntax, Sprachrezeption, Sprachproduktion, Neurotransmitter, Hirnfunktion, Kognition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die biologischen und neurologischen Grundlagen, die es dem Menschen ermöglichen, Sprache zu produzieren, aufzunehmen und zu verarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die anatomische Struktur des Gehirns, die lokalisierbaren Sprachzentren (Broca und Wernicke) und die elektrophysiologische Funktionsweise von Nervenzellen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Sprachverarbeitungsprozess von der biologischen Struktur des Großhirns bis hinunter auf die Ebene einzelner Neuronen und Synapsen nachvollziehbar darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Aufarbeitung, die auf Basis von Fachliteratur, Läsionsstudien und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen erstellt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Hirnareale (z.B. Cortex, Hemisphären, Sprachzentren) und die Untersuchung der neuronalen Signalübertragung, inklusive der Bedeutung von Synapsen für den Lernprozess.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Neurolinguistik, Sprachverarbeitung, Synapsen, Broca-Areal und neuronale Netzwerke beschreiben.

Warum spielt die Prosodie eine wichtige Rolle in der Arbeit?

Die Prosodie (Intonation, Rhythmus, Akzent) wird als entscheidender Faktor für das Verständnis von Sprache im richtigen Kontext hervorgehoben und ihre Verarbeitung wird der rechten Gehirnhälfte zugeschrieben.

Wie hängen Lernen und die biologische Beschaffenheit von Synapsen zusammen?

Die Arbeit stellt dar, dass die individuelle Lernfähigkeit direkt von der Art und Veränderung der Synapsen abhängt, welche die Speicherung von Informationen im Gehirn repräsentieren.

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Detalles

Título
Neurolinguistische Grundlagen zur Sprachverarbeitung. Sprachenvernetzung und -trennung im Gehirn
Universidad
University of Mannheim
Calificación
1.9
Autor
Madeleine B. (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
9
No. de catálogo
V386615
ISBN (Ebook)
9783668607309
ISBN (Libro)
9783668607316
Idioma
Alemán
Etiqueta
Neurolinguistik Sprachverarbeitung Gehirn
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Madeleine B. (Autor), 2011, Neurolinguistische Grundlagen zur Sprachverarbeitung. Sprachenvernetzung und -trennung im Gehirn, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386615
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