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Prozesse und ihre Modellierung - Dokumentation von Geschäftsprozessen

Title: Prozesse und ihre Modellierung - Dokumentation von Geschäftsprozessen

Term Paper , 2001 , 24 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Melanie Hinzen (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Abstract

Traditionelle Organisationskonzepte in Unternehmen sind heute nur noch unzureichend in der Lage die Anforderungen moderner Märkte zu erfüllen. Steile Hierarchien, Entscheidungszentralisation und lange Kommunikationswege behindern effektive und effiziente Abläufe. Globalisierung, steigende Qualitätsanforderungen und neue Kommunikations- und Informationstechnologien sind Herausforderungen,
denen sich das Unternehmen stellen muß. Es ist daher gezwungen, Fähigkeiten und Werkzeuge einzusetzen, die eine höhere Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit im Hinblick auf die Veränderungen am Markt ermöglichen.
Das Prozeßmanagement rückt die Geschäftsprozesse in den Mittelpunkt der Betrachtungs- und Vorgehensweise und erkennt so ihren maßgeblichen Beitrag zum Unternehmenserfolg an.
Eine solche funktionsbereichsübergreifende Sichtweise birgt jedoch aufgrund der enormen Komplexität Gefahren in sich. Um etwaigen Schnittstellenproblemen vorzubeugen, bietet sich eine moderne Arbeitstechnik an: die Modellierung.
Anhand von Modellen ist es möglich, die Geschäftsprozesse sichtbar zu machen. Mit Hilfe unterschiedlicher Werkzeuge und Methoden sowie dem Einsatz moderner IVTechnik ist es möglich, Abläufe vereinfacht graphisch darzustellen. Ergebnis sind leicht analysierbare Diagramme, die helfen können, die Schwachstellen innerhalb
von Prozessen zu verringern bzw. sie gänzlich zu eliminieren.
Die vorliegende Arbeit beschreibt unterschiedliche Typen von Prozessen sowie Möglichkeiten für deren Modellierung.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Abstract

2 Prozeßbegriff

2.1 Merkmale von Prozessen

2.2 Arten von Prozessen

2.3 Das Phasenkonzept der Prozeßgestaltung

2.3.1 Prozeßmanagement

2.3.2 Business Process Reengineering (BPR)

2.4 Prozeßorganisation und andere moderne Organisationskonzeptionen

3 Modelle und Modellierung

3.1 Verwendung und Nutzen von Modellen

3.1.1 Ist- und Soll-Modelle

3.1.2 Referenzmodelle

3.2 Innovationspotential durch Prozeßmodelle

4 Prozeßorganisationstools und -techniken (Diagramming)

4.1 Structured Analysis and Design Technique (SADT)

4.2 Ereignisgesteuerte Prozeßketten (EPK)

4.2.1 Das EPK-Diagramm

4.2.2 IDS Scheer AG und ihre Softwaretools

5 Prozeßmodellierung – eine interdisziplinäre Herausforderung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung von Geschäftsprozessen für den Unternehmenserfolg aufzuzeigen und moderne Methoden sowie Werkzeuge für deren Modellierung darzustellen, um Komplexität zu reduzieren und Schwachstellen zu eliminieren.

  • Grundlagen des Prozeßmanagements und Differenzierung von Prozeßtypen
  • Methodische Vorgehensweise bei der Prozeßgestaltung und -optimierung
  • Vergleich und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Modellierungstechniken wie SADT und EPK
  • Bedeutung von Referenzmodellen und Softwaretools im modernen Geschäftsprozeßmanagement

Auszug aus dem Buch

3.2 Innovationspotential durch Prozeßmodelle

Ein Prozeßmodell läßt direkte oder indirekte Möglichkeiten der Prozeßverbesserung unmittelbar erkennen. Die "strukturierte graphische Beschreibung von Abläufen als Schrittfolge von rechnergestützten und/oder manuellen Funktionen" ermöglicht eine analytische Betrachtung der einzelnen Schritte einer Abfolge; Fehlerquellen sind leichter erkenn- und vermeidbar. Der gesamte Prozeß und das Prozeßresultat lassen sich anhand zuvor festgelegter Ist- und Zielgrößen in Bereichen wie Zeit, Mengen und Kosten quantifizieren. Die Kennzahlen dienen als Vergleichsbasis für unterschiedliche Alternativen und zur mathematischen Berechnung eines Zielerreichungsgrades. Somit fungieren diese Kennzahlen häufig als Indikatoren, die ein effektives Prozeßcontrolling erst ermöglichen.

Prozeßoptimierung kann auf unterschiedlichem Wege erfolgen. Das Überdenken des gesamten Prozesses und das Erkennen von Schwachstellen eröffnet zwei mögliche Verfahrensweisen: die kontinuierliche und schrittweise Verbesserung des Ablaufs oder die radikale Umstrukturierung des Prozesses bzw. des gesamten Unternehmens. Ausführungen zum umfassenden Business Redesign finden sich in Kapitel 2.3.2 (Business Process Reengineering).

Eine besondere Herausforderung in der Prozeßbearbeitung und -gestaltung sind die Brüche. Man kennt sowohl organisatorische wie auch Medien- und Systembrüche. Wenn dem Prozeß keine einheitliche Verarbeitungsform zugrunde liegt, treten diese Schwachstellen vermehrt auf. Von organisatorischen Brüchen spricht man, wenn eine korrekte Kommunikation zwischen verschiedenen, nacheinander im Prozeß tätigen Aufgabenträgern nicht gewährleistet ist. Es kann zu Fehlinformationen kommen, die den korrekten Ablauf gefährden oder zum Erliegen bringen. Systembrüche entstehen, wenn unterschiedliche Informationssysteme inkompatibel sind und Daten nicht weiterverarbeitet werden können. Da im Unternehmen jedoch nicht nur DV-unterstützte Aktivitäten stattfinden sondern auch manuelle, kommt es auch hier zu Unstimmigkeiten. Ziel muß es sein, diese Schwachstellen aufzuheben und zu beseitigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Abstract: Diese Einleitung skizziert die Notwendigkeit moderner Organisationskonzepte aufgrund steigender Marktanforderungen und führt in die Rolle der Modellierung zur Prozeßoptimierung ein.

2 Prozeßbegriff: Dieses Kapitel definiert verschiedene Prozeßarten, erläutert das Phasenkonzept der Prozeßgestaltung sowie moderne Managementansätze wie Prozeßmanagement und BPR.

3 Modelle und Modellierung: Hier werden der Nutzen von Modellen, der Unterschied zwischen Ist- und Soll-Zuständen sowie die Bedeutung von Referenzmodellen wie SAP R/3 dargelegt.

4 Prozeßorganisationstools und -techniken (Diagramming): Dieses Kapitel stellt mit SADT und EPK zwei spezifische Methoden zur graphischen Darstellung von Prozessen vor und verweist auf die Rolle von Softwaretools wie jenen der IDS Scheer AG.

5 Prozeßmodellierung – eine interdisziplinäre Herausforderung: Das Fazit fasst die Notwendigkeit abteilungsübergreifender, modellgestützter Prozeßbetrachtungen zusammen, um Wettbewerbsvorteile durch Flexibilität und Effizienz zu sichern.

Schlüsselwörter

Geschäftsprozesse, Prozeßmanagement, Modellierung, Prozessoptimierung, Referenzmodelle, SAP R/3, SADT, Ereignisgesteuerte Prozeßketten, EPK, BPR, Workflow-Management, Unternehmensorganisation, Systembrüche, Prozesscontrolling, Wettbewerbsvorteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Notwendigkeit und Umsetzung einer prozeßorientierten Unternehmensführung durch die systematische Modellierung von Geschäftsprozessen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der Prozeßbegriff, methodische Ansätze zur Gestaltung und Optimierung sowie die praktischen Werkzeuge und Techniken der visuellen Prozessdarstellung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu zeigen, wie Unternehmen durch den Einsatz von Modellen Komplexität reduzieren, Schnittstellenprobleme vermeiden und die Effizienz ihrer Abläufe steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich primär um eine theoretische Auseinandersetzung mit Organisationskonzepten, ergänzt durch die Beschreibung technischer Modellierungs- und Diagrammtechniken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition und Arten von Prozessen, die Phasen der Prozeßgestaltung, das Innovationspotential von Modellen sowie die konkreten Modellierungstechniken SADT und EPK.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Geschäftsprozesse, Modellierung, Prozeßmanagement, EPK, SADT und Organisationsstrukturen geprägt.

Wie unterscheiden sich Ist- und Soll-Modelle?

Das Ist-Modell bildet die aktuelle Realität ab, während das Soll-Modell einen angestrebten, optimierten Idealzustand darstellt, der aus dem Ist-Zustand abgeleitet wird.

Welche Rolle spielt die IDS Scheer AG in diesem Kontext?

Die IDS Scheer AG wird als führendes Beratungshaus im Bereich des Geschäftsprozeßmanagements genannt, dessen ARIS-Toolset und Softwarelösungen zur praktischen Implementierung und Visualisierung von Prozessen weit verbreitet sind.

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Details

Title
Prozesse und ihre Modellierung - Dokumentation von Geschäftsprozessen
College
University of Applied Sciences Bremen  (Fachbereich Wirtschaft)
Course
Vorlesung Organisationstheorie
Grade
2,3
Author
Melanie Hinzen (Author)
Publication Year
2001
Pages
24
Catalog Number
V386
ISBN (eBook)
9783638102797
Language
German
Tags
Prozesse Modellierung Dokumentation Geschäftsprozessen Vorlesung Organisationstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Hinzen (Author), 2001, Prozesse und ihre Modellierung - Dokumentation von Geschäftsprozessen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386
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