Das Wesen der Rhetorik in Platons Gorgias


Hausarbeit, 2017

22 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der Begriff der Rhetorik

2. Die mit der Rhetorik verbundene Lebensweise

Fazit

Quellenverzeichnis Literaturverzeichnis

Einleitung

Die Rhetorik, eine in Griechenland entwickelte Redetechnik,1 gehörte in der Zeit der Antike und des Mittelalters als Teil des Kanons der sieben artes liberales 2 zum Bestand jeder anerkannten Bildung.3 Die Fähigkeit zur Rede und Argumentation war von enormer Wichtigkeit in der Durchsetzung vor Gericht, in politischen Fragen oder vor den Mitbürgern, weshalb sich die Rhetorik im 5. Jahrhundert v. Chr. als eigenständige Disziplin entwickelt und vermehrt gelehrt wird. Repräsentativ stand die Rhetorik für eine vom Streben nach politischer Macht geprägte Lebensweise.4 Obwohl Platons philosophische Denkweise sich entgegen der Sophistik an der Dialektik orientiert, soll es nach einer widerlegten Mutmaßung eben Platon gewesen sein, der den Begriff der Rhetorik erstmals prägte und somit als „‚Erfinder‘ der R[hetorik] betitelt werden könnte.“5 Gleichwohl grenzt Platon diese Redekunst, die ihm zufolge eine auf reinem Scheinwissen basierende Überredung des Gesprächspartners meint, von der wahren Redekunst, der Dialektik, ab, die eine Besserung der Seele anstrebt und auf Sachwissen aufbaut6 sowie mit dem Streben nach moralischer Konformität und philosophischer Wahrheit verbunden ist.7 Die Dialektik im platonischen Sinne meint eine „Methode der Erkenntnisgewinnung“ sowie ein „kompromissloses Bemühen um Rechtfertigung bzw. Begründung […] fremder und eigener Positionen sowie ihre Überprüfung auf Konsistenz hin.“8 Hierbei ist Platons Bemühen um ein Vorantreiben des Gespräches um des Gespräches willen hervorzuheben, welches nicht vornehmlich auf die Überzeugung des Gesprächspartners ausgerichtet ist, sondern der Dialog an sich fungiert als oberstes Ziel des platonischen Philosophierens.9 Der Dialog, vielmehr als der Monolog, bietet der Dialektik die Möglichkeit, sich als Rechtfertigungskunst zu entfalten und Widersprüchlichkeiten zu diskutieren.10 Obwohl Platons Idee vom inneren und äußeren Philosophieren in Dialogform im Mittelalter wenig Anklang findet,11 ist seine Frage nach dem Wesen und Nutzen der Rhetorik sowie nach der Wahl der richtigen Lebensweise von zeitüberdauernder Relevanz.12

Platons in griechischer Sprache abgefasster Dialog Gorgias 13 , eines der umfangreichsten Werke des griechischen Philosophen, welches als der dramatischste und modernste seiner Dialoge gilt,14 stellt die "radikalste Auseinandersetzung Platons mit der Sophistik dar."15 Mit dem Auftreten Gorgias von Leontini, einem berühmten Redner und Rhetoriklehrer, der "zum Symbol für die Einbürgerung des sophistischen Bildungsprogramms in Athen" wurde16, und Sokrates als seinen Gegenspieler17 präsentiert Platon die beiden gegensätzlichen Formen der Redekunst sowie den Unterschied zwischen den mit der jeweiligen Redekunst verbundenen Lebensweisen. Obwohl Platons eigene Lehre nicht ausdrücklich in Gorgias dargestellt wird, schwingt in seiner Destruktion der Sophistik seine eigene Überzeugung von der Dialektik mit.18 Ziel dieser Arbeit ist es nun, den Charakter der Rhetorik, wie Platon ihn in Gorgias darstellt, zu fassen. Hierfür wird in einem ersten Schritt die Darstellung des Rhetorikbegriffs im Gorgias herausgearbeitet. In einem zweiten Schritt wird die mit der Rhetorik verbundene Lebensweise analysiert. Eine Einordnung der dargestellten Rhetorik erfolgt mit Bezug auf das Wesen der platonischen Dialektik und der damit verbundenen Lebensweise, wodurch die im Gorgias greifbare Kritik Platons an der Rhetorik explizit herausgearbeitet werden kann. Die Analyse eines Textes in übersetzter Sprache anders als in der Originalsprache wird erschwert durch die Abweichungen zwischen verschiedenen Übersetzungen. Für die nachfolgende Analyse des Gorgias dient Michael Erlers Übersetzung als Grundlagentext. Die Problematik von Abweichungen im Text aufgrund von Übersetzungsunterschieden wird ebenfalls - sofern notwendig - berücksichtigt.

1. Der Begriff der Rhetorik

Der Dialog Gorgias beginnt mit dem Auftritt Kallikles19, Chairephons20 und Sokrates, welcher nach einem Vortrag des Rhetors Gorgias das Gespräch mit dem selbigen sucht: „Aber ob er denn auch wünscht, ein Gespräch mit uns zu führen? Ich möchte ihn nämlich fragen, was die Wirkung der Kunst dieses Mannes ausmacht und was das ist, was er ankündigt und lehrt“ (447b-c).21 Hier wird bereits die Rhetorik als das Thema des ersten Teils des Dialogs eingeführt sowie erstmals die Gegensätzlichkeit von Rhetorik und Dialektik hervorgehoben, indem Kallikles betont: „Beständig forderte [Gorgias] eben dazu auf zu fragen, was einer von den da anwesenden Leuten wollte. Auf alles, sagte er, werde er antworten“ (447c). In der Redeweise der Rhetorik kommt dem Inhalt nicht annähernd so große Bedeutung zu wie in der Dialektik,22 weshalb Gorgias auf jede Frage eine Antwort zu geben vermag.

Im Verlaufe des Gorgias wird die Kunst der Rhetorik fortwährend degradiert und kritisiert. Polos, Gorgias Schüler,23 betont indes gleich zu Beginn des Dialogs „[…] die Besten bedienen sich der besten. Zu diesen gehört Gorgias hier. Er hat in der Tat Anteil an der schönsten der Künste“ (448c), was, wie Sokrates feststellt, vielmehr eine Rechtfertigung der Rhetorik anstatt einer Definition auf Chairephons neutrale Frage nach dem Charakter der Gorgias‘schen Kunst darstellt: „[…] du, Polos, [hast] auf die Frage des Chairephon in welcher Kunst Gorgias Wissen habe, mit einem Lobpreis seiner Kunst geantwortet […], als ob sie jemand tadelte [...]“ (448e). Weiterhin nennt Sokrates die von Gorgias und Polos angewandte Rhetorik „sogenannte“ (448d) Rhetorik, degradiert diese folglich und grenzt sie von der wahren, „philosophischen, um die echte Besserung der Seele besorgten Redekunst“ ab.24 Polos bezeichnet die Kunst der Rhetorik zwar als „schönste der Künste“ (448c), erklärt jedoch nicht explizit, was diese Kunst ausmacht. Gorgias beginnt eine anfängliche Definition der Rhetorik als Redekunst, indem er sich „[Kenner] in der Redekunst“ nennt und sich als „wirklich guten [Redner]“ bestimmt (449a). Nach weiteren Nachfragen von Seiten des Sokrates fährt er mit seiner Definition fort:

Weil, Sokrates, das gesamte Wissen der anderen Kunstfertigkeiten sozusagen mit dem Werk der Hände und derartigen praktischen Ausführungen zu tun hat, es bei der Redekunst aber kein derartiges Produkt einer Handarbeit gibt, sondern ihre praktische Tätigkeit und Fertigstellung mittels Worten geschieht (450b).

Gorgias grenzt hier die Redekunst von denjenigen Künsten ab, die Tun und Reden verbinden, da die Rhetorik sich nur des Redens bedient.25 Gorgias zufolge bezieht sich die Redekunst auf „die wichtigsten der menschlichen Dinge […] und die besten“ (451d) und meint die „Fähigkeit, mit Reden vor Gericht die Richter zu überzeugen, im Rat die Ratsherren und in der Volksversammlung die Mitglieder der Volksversammlung und in jeder Versammlung, um was für ein politisches Treffen es sich auch handelt“ (452e). Folglich intendiert die Rhetorik, eine „Überzeugung in der Seele“ (453a) des Gesprächspartners zu bedingen, wie Sokrates zusammenfasst: „,[du meinst], dass die Redekunst Überzeugung hervorbringt und dass ihr ganzes Wirken und ihr Wesen darauf abzielt“ (453a). Neben der politischen Macht, über die die Rhetorik verfügt, wird die Redekunst hier ebenfalls als „Ursache von Freiheit für die Menschen“ (452d) gesehen, welche durch die durch sie bedingte politische Macht ermöglicht wird.

Die Überzeugung in den Versammlungen erfolgt laut Gorgias in „der Frage, was gerecht und was ungerecht ist“ (454b), jedoch stimmt Gorgias Sokrates Unterscheidung von zwei Arten von Überzeugung zu: „Wollen wir zwei Arten von Überzeugung ansetzen, die eine, die Überzeugung ohne Wissen, die andere aber, die Wissen vermittelt? - Gewiss“ (454e). Weiterhin muss Gorgias eingestehen, dass es falsche und richtige Überzeugung gibt, jedoch nur wahres Wissen (454d). Darüber hinaus stellt Sokrates fest: „Die Redekunst also […] ist Herstellerin von Überzeugung, die auf Glauben, nicht auf Belehrung über das, was gerecht und was ungerecht ist, beruht“ (454e) und hebt an dieser Stelle noch einmal Gorgias vorherige Feststellung hervor, dass die Redekunst Überzeugung im Gerechten und Ungerechten erzeugt anstatt Belehrung. Wird bis hier nur von „Überzeugung“ gesprochen, wird die Beeinflussung durch die Rhetorik nun ebenfalls als Überredung herausgestellt: „Der Redner belehrt also Gerichte und andere Versammlungen nicht über das Gerechte und Ungerechte, sondern ist einer, der zu überreden versucht“ (455a). Die vorrangige Wichtigkeit des Redevermögens über den Inhalt der Rede wird erneut durch Gorgias herausgestellt, als er betont, dass das Vermögen der Redekunst alle anderen Künste und Fähigkeiten überwiegt und aussticht:

Denn es gibt nichts, worüber ein Redner nicht überzeugender vor einer Menge sprechen kann als irgendeiner der Fachleute. So groß und beschaffen ist die Macht der Redekunst. […] Fähig ist der Redner nämlich, zu allen und über alles zu sprechen, mit der Folge, dass er überzeugender ist in Volksmengen - kurz gesagt - , bei welchen Themen er auch will (456c, 457a).

Dies lässt sich, wie Kobusch und Mojsisch erkennen, auf Platons eigene Auffassung von der Gorgias‘schen Rhetorik als „Rede ohne Wahrheit“ zurückführen, die konträr zur Dialektik, welche einen Wahrheitsanspruch vertritt, an keinen besonderen Inhalt gebunden ist.26 Gorgias indes sieht hierin die Attraktivität der Rhetorik: „[…] Sokrates, siehst du, dass es die Redner sind, die Rat geben und ihre Auffassungen darüber zum Sieg führen“ (456a). In Gorgias Wortwahl wird erneut die Gegensätzlichkeit zwischen der platonischen Dialektik, welche den Dialog per se als Ziel des Gespräches sieht, und der Rhetorik nach Gorgias, die einen „Sieg“ über den Gesprächspartner anstrebt, deutlich. Während Gorgias in der mannigfachen Instrumentalisierbarkeit der Rhetorik gerade deren Machtpotenzial sieht, erkennt Sokrates genau hierin deren Gefahr - das Potenzial, ein Scheinwissen erzeugen zu können27: „Du behauptest, du kannst jemanden zum Redner machen, wenn er von dir lernen will. […] Also auf die Weise, dass er vor der Menge bei jedem Thema überzeugend ist, nicht belehrend, sondern überredend? - Gewiss“ (458e). Sokrates stellt erneut den Kontrast zwischen „belehrend“, das heißt wahres Sachwissen vermittelnd, und „überredend“, folglich Überzeugung durch Scheinwissen erzeugend, heraus. In der von Gorgias betonten Vormachtstellung der Rhetorik erkennt Bormann das Missbrauchspotenzial der Rhetorik.28 Dies zeigt sich ebenfalls, als Sokrates betont: „Sie müssen von den Dingen selbst nicht wissen, wie sie sich verhalten, müssen aber eine Fertigkeit des Überzeugens gefunden haben, so dass sie vor den Unwissenden den Eindruck erwecken, mehr zu wissen als die Wissenden“ (459b-c). Hierin offenbart sich die beabsichtigte Beeinflussung durch die Rhetorik, welche auf einem scheinbaren anstatt auf wahrem Wissen basiert29 - was auch Sokrates als gefährlich erachtet. Platon, der sich im Alter von zwanzig Jahren Sokrates anschloss,30 hält sich in vielen seiner Dialogen im Hintergrund und lässt stellvertretend Sokrates auftreten, in dessen Aussagen sich die platonische Lehre widerspiegelt, so auch im Gorgias.31 Platon präsentiert seine Lehre durch Sokrates Worte im Dialog, stellt Sokrates derweilen auch explizit als Vertreter der Dialektik heraus: „Zu welchen Menschen gehöre ich? Zu denen, die sich gerne widerlegen lassen, wenn ich etwas Falsches sage, die aber auch gerne selbst prüfen und widerlegen, wenn einer etwas Falsches sagt [...]“ (458a). In der dialektischen Methode wird nicht zwingend eine Übereinkunft der Parteien erreicht. Eine Überzeugung kann ebenfalls nicht erzwungen werden, sondern entsteht nach langer Beschäftigung mit dem Diskussionsgegenstand. Ein Ausgang des Dialogs ohne Erkenntnisgewinn führt jedoch oftmals zu Ausweglosigkeit beim Redner.32 Erneut wird der Wahrheitsanspruch in der Redekunst hervorgehoben, welchem größere Bedeutung als der Überzeugung des Gesprächspartner zukommt. Den fehlenden Wahrheitsanspruch der Rhetorik verdeutlicht Sokrates erneut an späterer Stelle im Dialog:

Denn dort [vor Gericht] glauben die einen die anderen zu widerlegen, sobald sie für die Behauptungen, die sie aufstellen, viele und angesehene Zeugen aufbieten, der Gegner aber nur einen oder keinen. Diese Widerlegung aber ist nichts wert mit Blick auf die Wahrheit. Denn bisweilen mag jemand auch infolge falscher Urteile von vielen […] verurteilt werden (471e- 472a).

Nachdem Gorgias seine Auffassung vom Wesen der Rhetorik dargestellt hat, präsentiert Sokrates seine eigene Auffassung von der Rhetorik: „Du fragst, für was für eine Kunstfertigkeit ich sie halte? […] Für gar keine, um dir die Wahrheit zu sagen. […] Eine Art von Erfahrung […] im Herstellen einer Art von Gefälligkeit und Lust“ (462b- c). Die Differenz zwischen Kunst und Erfahrung distinguiert Sokrates wie folgt: „Für eine Kunst halte ich sie nicht, sondern für eine Erfahrung, weil sie nicht die Natur dessen erklären kann, wem sie etwas zuführt, oder, was es ist, das sie zuführt, so dass sie den Grund für jedes einzelne nicht angeben kann“ (465a). Erneut wird die fehlende Wissensbasis in der Rhetorik durch Sokrates kritisiert, wodurch die Rhetorik keine Kunst sein kann, sondern eine bloße Erfahrung und Routine bleibt.33

Sokrates stellt deutlich heraus, dass er und Gorgias unterschiedliche Auffassungen von der Redekunst haben:

Ich weiß nicht, ob das die Redekunst ist, mit der sich Gorgias beschäftigt […], was ich Redekunst nenne, ist Teil einer Sache, die nicht zu den schönen Dingen gehört. [...] Schmeichelei also nenne ich dies und halte solche für schändlich (462e, 464e).

Sokrates Eingeständnis gegenüber Gorgias, nachdem dieser die Rhetorik als Fähigkeit zu überzeugen determiniert hat, nun von ihm letztendlich eine hinreichende Begriffsbestimmung gehört zu haben, ist von der Problematik der Übersetzung betroffen. So heißt es nach Erlers Übersetzung: „Jetzt scheinst du mir ganz aus der Nähe verdeutlicht zu haben, Gorgias, was die Rednerkunst für eine Kunst ist“ (452e), während andere Übersetzungen einen abweichenden Wortlaut aufweisen: „Nun, Gorgias, dünkst du mich aufs genaueste erklärt zu haben, für was für eine Kunst du die Redekunst hältst;“34 Letzterer Wortlaut, vielmehr als ersterer, stellt noch einmal besonders Sokrates und Gorgias unterschiedliche Konzeption von der Rhetorik heraus. Sokrates stellt seine eigene Idee von der Redekunst, welche einen Wahrheitsgehalt umfasst, der Konzeption der Gegenseite, für die die Rhetorik eine auf Erfolg gerichtete Rede darstellt, gegenüber.35 Indem Platon Sokrates als wahren Rhetor im Gorgias darstellt,36 wird deutlich, dass Platon eine Integration des dialektischen Wahrheitsanspruchs in die Rhetoriklehre vorschwebte, was eine Einbeziehung dieser in die Philosophie ermöglichen würde.37 Hierdurch „erhebt die Platonische Philosophie selbst den Anspruch, die wahre Politik und Rhetorik zu sein.“38

Während Sokrates die Rhetorik als „schändlich“ und „Schmeichelei“ degradiert, sieht Polos hierin erneut die Attraktivität der Rhetorik: „Schön also scheint dir die Redekunst zu sein, insofern sie fähig ist, Menschen gefällig zu sein?“ (462c). Sokrates jedoch erklärt: „[…] halte solches für schändlich, […] weil es auf das Angenehme zielt, ohne das Beste im Auge zu haben“ (464e-465a). Sokrates erläutert dies an späterer Stelle erneut: „[…] das Angenehme [muss] etwas anderes sein […] als das Gute. […] - Was heißt das? - Dass die Güter, mein Freund, nicht identisch sind mit den Genuss bringenden Dingen […]“ (497d).

[...]


1 Vgl. Worstbrock, F. J.: s.v. Rhetorik, in: DNP, Bd. 10, Stuttgart/Weimar 2001, Sp. 791f.

2 Vgl. Knape, J.: Rhetorik, in: LexMA, Bd. 7, München 1995, Sp. 786.

3 Vgl. Worstbrock: s.v. Rhetorik, Sp. 770.

4 Heitsch, E.: Platon und die Anfänge seines dialektischen Philosophierens, Göttingen 2004, S. 50.

5 Janka, M.: s.v. Rhetorik, in: Platon-Lexikon, Darmstadt 2007, S. 238.

6 Vgl. Janka: s.v. Rhetorik, S. 239f.

7 Vgl. Erler, M.: s.v. Gorgias, in: Kleines Werklexikon Platon, Stuttgart 2007, S. 41.

8 Staudacher, P. : s.v. Dialektik, in: Platon-Lexikon, Darmstadt 2007, S. 81.

9 Vgl. Mojsisch, B. u. O. Summerell: s.v. Platonismus, in: DNP, Rezeption und Wissenschaftsgeschichte, Bd. 15/2, Stuttgart 2002, Sp. 362f.

10 Vgl. Staudacher: s.v. Dialektik, S. 82.

11 Vgl. Mojsisch, u. Summerell: s.v. Platonismus, Sp. 365.

12 Vgl. Erler: s.v. Gorgias, S. 41.

13 Die Datierung des Gorgias ist nicht eindeutig zu bestimmen, wahrscheinlich ist eine Abfassung des Dialogs um 394 v. Chr.

14 Vgl. Kobusch, T. Und B. Mojsisch: Platon. Seine Dialoge in der Sicht neuerer Forschungen, Darmstadt 1996, S. 47.

15 Erler: s.v. Gorgias, S. 41.

16 Janka: s.v. Rhetorik, S. 238.

17 Vgl. Heitsch: Platon und die Anfänge seines dialektischen Philosophierens, S. 49.

18 Vgl. Bormann, K.: Platon, 4. Aufl., Freiburg/München 2003, S. 32.

19 Es ist ungeklärt, ob Kallikles eine historische Persönlichkeit wie die anderen vier am Gespräch beteiligten Personen ist. (Vgl. Heitsch: Platon und die Anfänge seines dialektischen Philosophierens, S. 49).

20 Chairephon ist ein junger Anhänger des Sokrates. (Vgl. Heitsch: Platon und die Anfänge seines dialektischen Philosophierens, S. 49).

21 Weitere Textverweise beziehen sich ebenfalls auf diese Ausgabe: Platon: Gorgias, übers. von Michael Erler, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Theo Kobusch, Stuttgart 2011 .

22 Vgl. Kobusch, u. Mojsisch: Platon, S. 48.

23 Polos hatte zu der Zeit bereits selbst ein Buch über die Rhetorik verfasst. (Vgl. Heitsch: Platon und die Anfänge seines dialektischen Philosophierens, S. 49.)

24 Janka: s.v. Rhetorik, S. 240.

25 Vgl. Bormann: Platon, S. 23.

26 Vgl. Kobusch u. Mojsisch: Platon, S. 48.

27 Ebd., S. 54.

28 Bormann: Platon, S. 24.

29 Vgl. Schmalzriedt, E.: Platon. Der Schriftsteller und die Wahrheit, München 1969, S. 209.

30 Vgl. Szlezák: s.v. Platon, in: DNP, Bd. 9, Tübingen 2000, Sp. 1095.

31 Vgl. Usener, S.: Isokrates, Platon und ihr Publikum. Hörer und Leser von Literatur im 4. Jahrhundert v. Chr., Tübingen 1994, S. 141.

32 Vgl. Szlezák: s.v. Platon, Sp. 1107.

33 Vgl. Bormann: Platon, S. 26.

34 Platon: Gorgias. In: Werke in acht Bänden. Griechisch und deutsch, hg. von Gunther Eigler, Darmstadt 1973, 452e.

35 Heitsch: Platon und die Anfänge seines dialektischen Philosophierens, S. 55.

36 Vgl. Kobusch u. Mojsisch: Platon, S. 49.

37 Vgl. Janka: s.v. Rhetorik, S. 239, 241.

38 Kobusch u. Mojsisch: Platon, S. 50.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Das Wesen der Rhetorik in Platons Gorgias
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V387015
ISBN (eBook)
9783668611795
ISBN (Buch)
9783668611801
Dateigröße
519 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wesen, rhetorik, platons, gorgias
Arbeit zitieren
Anne Hildebrandt (Autor:in), 2017, Das Wesen der Rhetorik in Platons Gorgias, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387015

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