Gesellschaft und ihr Naturverhältnis. Dualismengenerierung, Naturbeherrschung und Mensch-Tier-Gegensatz


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
37 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis
1. G
ESELLSCHAFT
UND
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ERHÄLTNIS
9
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UND
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21
4.2. I
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, S
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, S
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, M
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4.3. A
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UND
DIE
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MENSCHLICHER
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UND
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30
5. E
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S
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39
L
ITERATURVERZEICHNIS
41

Abbildungsverzeichnis
A
BB
. 1: A
UFGRUND
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28

1. Gesellschaft und Mensch-Tier-Verhältnis
Gesellschaftskonzepte sind seit dem Aufkommen der Soziologie ein beliebtes
Forschungsgebiet. Dasselbe gilt teilweise auch für die Untersuchung von Dualismen. Wie wir
sehen werden, baut die westliche Kultur seit der Antike und dem Aufkommen der
monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) auf der kulturell erzeugten
Konstruktion von Dualismen auf. Dabei fällt auf, dass dieses Phänomen, das quasi die
gesamte westliche Ideengeschichte durchzieht, auf zwei Urdualismen beruht: Kultur versus
Natur sowie Mensch versus Tier. Ziel dieser Arbeit ist also die Herausarbeitung dieser
Dualismen und die Frage, wie sich dies auf Gesellschaft ausübt.
Dualismen nehmen die Funktion der Herstellung von Eigengruppen und
Fremdgruppen ein, dienen als Bildung von Identität und Abgrenzung, der ,,Veranderung"
bzw. des ,,Othering" und ferner als Aufwertung des Eigenen und Abwertung des Fremden.
1
Beispiele hierfür sind die Dualismen Weiße - People of colour, Männer - Frauen oder
Menschen - Tiere. Besonders letztgenannter Dualismus war bisher jedoch kaum Gegenstand
sozialwissenschaftlicher Forschung. Erst seit Kurzem eröffnet sich mit den Human-Animal
Studies ein neues, bisher kaum beachtetes Forschungsfeld. Dabei begegnen uns
nichtmenschliche Tiere überall im kulturellen Alltag, z.B. als ,,Haus-", ,,Versuchs-", ,,Nutz-",
2
oder ,,Jagdtiere". Bei vielen Menschen gelten Hunde und Katzen als Mitglieder der Familie,
hier ist die gesellschaftliche Interaktion also direkt und offensichtlich. Andererseits gibt es
auch indirektere und subtile Interaktionen zwischen Menschen und anderen Tieren, wie zum
Beispiel
zwischen Kuhmilchtrinker_innen und ,,Milchkühen". Zuzüglich gibt es
gesellschaftliche Teilbereiche, die nur einem vergleichsweise kleinen Anteil von Menschen
vorbehalten sind, in denen nichtmenschliche Tiere als Ressourcen dienen, wie
Wissenschaftler_innen und Versuchstiere oder Schlachtarbeitende und Nutztiere. Trotzdem
1
Dieser Begriff stammt ursprünglich von Gayatri Chakravorty Spivak und bezieht sich auf den Prozess der
Konstruktion einer Eigengruppe, indem Individuen bzw. andere Gruppen als ,,Andere" oder ,,fremd" bezeichnet
und ausgeschlossen werden, beispielsweise aufgrund von Ethnie, Geschlecht oder Spezies.
2
Da, wie wir noch sehen werden, die Grenze zwischen Menschen und anderen Tieren eine kulturell erzeugte ist
und diese Konstruktion von Tieren Menschen aus der kulturellen Tierdefinition fälschlicherweise ausschließt,
möchte ich bereits hier auf den Begriff ,,nichtmenschliche Tiere" zurückgreifen, wenn von dem die Rede ist, was
westlich-kulturell als ,,Tiere" definiert wurde. Durch den Begriff soll die absolute Trennung in ,,Menschen" auf
der einen und ,,Tieren" auf der anderen Seite in Frage gestellt werden, da eine solche Dichotomie die
Gemeinsamkeiten zwischen Menschen und anderen Tieren verdeckt.
9

agiert der Großteil der Gesellschaft zumindest indirekt auch mit diesen Tieren, so zum
Beispiel, wenn sie als Verbrauchende die Produkte aus der Nutztierindustrie kaufen oder
essen, bzw. trinken. Dabei fällt auf, dass der Großteil der Mensch-Tier-Verhältnisse von
Dominanz, oder sogar Gewalt oder Ausbeutung der Menschen gegenüber anderen Tieren
gezeichnet ist. So kommt das unfreiwillige Töten von nichtmenschlichen Tieren für die
Fleischproduktion nie ohne Gewalt aus. Auch Milchkühe werden nach durchschnittlich fünf
Jahren, wenn ihre Milchproduktion nachlässt, getötet und in der Eierindustrie werden bei
3
neugeschlüpften Küken die männlichen gleich nach der Geburt zerschreddert, vergast oder
zermust . Von Interesse sind hier jedoch weniger diese Praktiken selbst, als viel mehr der
4
gesellschaftspolitische Umgang damit. Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft über andere
Tiere denkt und was sie als ,,natürlich/Natur" definiert und was nicht, hat erheblichen Einfluss
auf deren Umgang mit Natur und anderen Tieren und, wie wir sehen werden, auf die
5
Konstruktion weiterer Dualismen und darüber hinaus folglich auch auf die Gesellschaft selbst.
3
Quelle: Vegetarierbund Deutschland e.V. 2012
4
Quelle: ZDFdoku 2004
5
Wir werden noch sehen, dass nichtmenschliche Tiere als ,,Naturwesen", im Gegensatz zu Menschen als
,,Kulturwesen", eng mit Natur verbunden werden, weswegen hier Natur und nichtmenschliche Tiere als ein
Ganzes betrachtet werden können.
10

2. Die Urdualismen: Mensch versus Tier und Kultur versus Natur
,,Die Idee des Menschen in der europäischen Geschichte drückt sich in der Unterscheidung vom Tier aus. Mit
seiner Unvernunft beweisen sie die Menschenwürde. Mit solcher Beharrlichkeit und Einstimmigkeit ist der
Gegensatz von allen Vorvorderen des bürgerlichen Denkens, den alten Juden, Stoikern und Kirchenvätern, dann
durchs Mittelalter und die Neuzeit hergebetet worden, daß er wie wenige Ideen zum Grundbestand der
westlichen Anthropologie gehört."
6
- Theodor W. Adorno & Max Horkheimer
Die zentralen Konzepte der meisten Staats- und Gesellschaftstheorien basieren auf
dieser starren Dichotomie zwischen menschlichen und tierlichen
Individuen: Der
7
aufklärerische Begriff der Vernunft oder des Subjekts, wie auch der Begriff der Sprache oder
Konzepte von Macht und Herrschaft: Implizit werden sie alle mit den Menschen als Gattung
identifiziert, womit nichtmenschliche Tiere aus ihnen ausgeschlossen werden. Doch nicht nur
8
nichtmenschlichen Tieren allein wird somit vermeintlich Unvernunft, Objektstatus und
Sprachlosigkeit zugeschrieben. Wie wir später noch sehen werden, trifft dies ebenfalls auf
andere Dualismen zu.
Um die Bedeutung der Dualismengenerierung und des Verhältnis der Menschen zu
dem, was sie als Natur und Tiere definieren in der modernen, anthropozentrischen
9
Gesellschaft zu verstehen, ist ein historischer Abriss derselben nötig. Die westliche
Philosophie- und Ideengeschichte, ob religiöser oder säkularer Natur, hat einen erheblichen
Einfluss auf unsere Auffassungen über bestimmte vermeintliche Tatsachen, auf unser Denken
und Handeln und auf Sozialisation allgemein. Bei genauerer Betrachtung wird bereits die
Ambivalenz
des
Mensch-Tier-Verhältnisses
deutlich,
die
sich
zwischen
der
naturwissenschaftlichen und der kulturellen Tierdefinition offenbart, weswegen ich mich auch
6
Adorno/Horkheimer 1996, S.262
7
Da das Wort ,,tierisch", ähnlich den Wörtern ,,weibisch" und ,,kindisch", negativ behaftet ist, soll im
Folgenden, analog zu ,,weiblich" und ,,kindlich", das Wort ,,tierlich" verwendet werden.
8
Vgl. Kurth; Chimaira AK 2011, S. 85-86.
9
Siehe zum Begriff ,,Anthropozentrismus" Chimaira AK 2011, S. 414: ,,Ein Zentrismus, bei dem sich Menschen
als Mittel- bzw. Ausgangspunkt der Realität oder des Denkens verstehen. Es können zwei Arten des A.
differenziert werden. Im
moralischen/normativen
A. werden Menschen als einzig bzw. primär moralisch und
politisch berücksichtigenswerte Entitäten gesetzt. Mit der Bezeichnung
epistemischer
A. wird auf die
menschliche Perspektive hingewiesen, aus der Erkenntnisse und Wissen generiert werden. Der menschliche
Blick auf die Welt ist dabei untrennbar mit den menschengemachten Interpretationsweisen, Modellen und
Konzepten verbunden."
11

für den Begriff ,,nichtmenschliche Tiere" entschlossen habe. Laut der naturwissenschaftlichen
Tierdefinition zählt man zu den Tieren sämtliche eukaryotische Lebewesen, die ihre Energie
nicht durch Photosynthese gewinnen und Sauerstoff zur Atmung benötigen, aber keine Pilze
sind, sowie zur Energie- und Stoffgewinnung sich von anderen Lebewesen ernähren
(Heterotrophie) . Hier ist der Mensch mit eingeschlossen. Die westlich-kulturelle
10
Tierdefinition hingegen definiert Tiere als eben jene Lebewesen, vom Regenwurm zum
Gorilla, aber den Menschen jedoch ausgenommen, wobei der Mensch mit dem Gorilla
weitaus mehr gemein hat, als der Gorilla mit dem Regenwurm. Allgemein dominiert die
westlich-kulturelle Tierdefinition in unserer Gesellschaft. Sie ist die Norm. Wenn von Tieren
die Rede ist, sprechen die meisten Menschen von Lebewesen, zu denen sie sicherlich nicht
gehören. Bei der naturwissenschaftlichen Tierdefinition muss hingegen meist präzisiert
werden, wenn man von Tieren spricht und den Menschen mitmeint.
Es handelt sich bei der westlich-kulturellen Tierdefinition also um eine Metapher, ein
Konstrukt. ,,
Das Tier" gibt es nicht. Diese Metapher ist jedoch wichtig für den Aufbau des
gesellschaftlich höchst wirkungsmächtigen Dualismus Mensch-Tier, und darüber hinaus des
Dualismus Kultur-Natur. Wie wir sehen werden, ist dieser Dualismus die Basis für die
Herstellung der Eigengruppe ,,Menschen" gegenüber der Fremdgruppe ,,Tiere" und somit der
erste Schritt zu einer Legitimierung für die Unterwerfung von Tieren:
,,Ausgrenzung erfordert (..) zunächst möglichst distinkte Kategorien, die Differenzen stark machen und
Gemeinsamkeiten abwerten. (...) Der Mensch (...) sei das werkzeuggebrauchende und werkzeugmachende, das
beseelte und aufrecht gehende Tier; das lachende, weinende, politische, und vor allem: das denkende, das
sprechende, das vernunftbegabte, das rationale Tier. Unter allen im Verständnis zeitgenössischer Biologie als
Tiere geltenden Individuen wählt das asymmetrisch opponierende Denken die Menschen aus und bildet aus allen
anderen Tieren die Kategorie ,Tier' als Inkarnation des Anderen ­ ,Tiere' sind die anderen Tiere, Menschen die
Tiere, die keine ,Tiere' sind."
11
10
Quelle: Wikipedia 2012
11
Fischer 2001, S.175
12

3. Natur und ,,das Tier" in der Philosophie- und Ideengeschichte
des Westens
,,Der Mensch als Subjekt, als Subjekt seines Bewußtseins und seiner Freiheit, das ist im Grunde eine Vorstellung
nach dem Bilde Gottes. Der Mensch des 19. Jahrhunderts ist der in der Menschheit verkörperte Gott. Der
Mensch ist gewissermaßen theologisiert worden; Gott war wieder auf die Erde hinabgestiegen, weshalb der
Mensch des 19. Jahrhunderts sich gewissermaßen selbst theologisierte."
12
- Jean-François Lyotard
Die westliche Tiermetapher ist eine durch die religiösen Vorstellungen der
abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) geprägte Konstruktion .
13
Diese Religionen haben ihre Wurzeln in patriarchalen Viehzüchterkulturen, in denen sich die
Vorstellung eines allmächtigen,
männlichen Schöpfergottes entwickelte. Das ,,Ebenbild"
dieses Gottes, der männliche Mensch, wird zur auserwählten Gruppe. Somit entsteht eine
erste effektive Trennung zwischen Menschen und anderen Tieren. Zudem entwickelte sich in
diesen Religionen, wenn auch diese These unter Theolog_innen Jahrhunderte lang umstritten
ist, die Vorstellung eines ewigen Kampfes zwischen ,,Gut" und ,,Böse", die die Idee eines
teuflischen Gegenspielers hervorbrachte, der für Irrlehren, Kirchenabfall und sündige
Lebensformen stand. Nun benötigte diese Idee die Beschreibung seiner Gestalt. ,,Das Tier",
das man eh als unvernünftig, ungehemmt und abgründig betrachtete, war hierfür bestens
geeignet, wurde dieses doch durch die Exklusivität der Unsterblichkeit der menschlichen
Seele von vorneherein abklassifiziert. Während sich also das Menschliche mit dem
Göttlichen, durch einen Vatergott und ­ im Falle des Christentums ­ seinem
menschengestaltigen Sohn, verband, geschah die Verknüpfung mit dem Teuflischen durch
,,das Tierische", z.B. in Form von Konkurrenzgottheiten (das goldene Kalb) oder
tierähnlichen Dämonen, bzw. die Darstellung Satans mit Ziegenbeinen und Schafshörnern. So
verwundert es nicht, dass auch die Bibel andeutet, dass die Erde geschaffen sei, um dem
Menschen zu dienen und dass christliche Philosophierende, wie Thomas von Aquin, der
Ansicht waren, Natur und damit auch nichtmenschliche Tiere seien nichts anderes als Materie
für den (männlichen) Menschen : ,,Um wirklich Perfektion zu erzielen, mussten (..) die
14
12
Lyotard 1987, S.83
13
Vgl. zu diesem Abschnitt Mütherich; Brenner 2003, S.22-23
14
Vgl. Noske 2008, S. 94-95
13
Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Gesellschaft und ihr Naturverhältnis. Dualismengenerierung, Naturbeherrschung und Mensch-Tier-Gegensatz
Hochschule
Universität Trier
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
37
Katalognummer
V387079
ISBN (eBook)
9783668620926
ISBN (Buch)
9783668620933
Dateigröße
1089 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesellschaft, individuum, natur, tier, mensch, human animal studies, mensch-tier-verhältnis, dualismen
Arbeit zitieren
Jeff Mannes (Autor), 2012, Gesellschaft und ihr Naturverhältnis. Dualismengenerierung, Naturbeherrschung und Mensch-Tier-Gegensatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387079

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