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Die Rohstoffmärkte, theoretische Grundlagen und empirische Analysen der Rohstoffpreise (Ölpreisindex und Gesamtindex)

Título: Die Rohstoffmärkte, theoretische Grundlagen und empirische Analysen der Rohstoffpreise (Ölpreisindex und Gesamtindex)

Trabajo de Seminario , 2015 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Cécile Felicitas Virnich (Autor)

Economía - Teoría y política de la competencia.
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Im Folgenden wird das Grundmodell von Hotelling (Kapitel 2) vorgestellt und sowohl mathematisch (Kapitel 2.1) als auch graphisch (Kapitel 2.2) hergeleitet. Daran anschließend werden einige empirische Studie aufgezeigt, darunter die von Margaret Slade (Kapitel 3.1 und 3.3) und eine Veröffentlichung von Gerard Gudet (Kapitel 3.2). Beide kommen zu anderen Ergebnissen als Hotelling und geben zudem einen Überblick über die gesamte Empirie. In Kapitel 3.2 werden außerdem die Änderungsraten der Preise der Rohstoffe Erdöl und Kohle aufgezeigt, sowie Modifikationen des Grundmodells betrachtet, die der Annäherung an die Realität dienen sollen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Hotelling-Modell als Erklärungsansatz des langfristigen Preisverhaltens erschöpfbarer Ressourcen

2.1 Mathematische Herleitung der Hotelling-Regel

2.2 Graphische Herleitung

3. Die empirische Überprüfung des Hotelling-Modells

3.1 Untersuchungen von Slade 1982

3.2 Untersuchungen von Gaudet 2007

3.3 Untersuchungen von Slade und Thille 2009

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die empirische Validität der Hotelling-Regel, welche die Preisentwicklung erschöpfbarer Ressourcen beschreibt, und analysiert, warum reale Marktdaten häufig von diesem theoretischen Modell abweichen.

  • Grundlagen des Hotelling-Modells
  • Mathematische und graphische Modellherleitung
  • Empirische Überprüfung des Preisverhaltens nicht erneuerbarer Ressourcen
  • Einfluss von technischem Fortschritt und Marktstrukturen
  • Ursachen für Preisvolatilität und Abweichungen vom Modell

Auszug aus dem Buch

2.1 Mathematische Herleitung der Hotelling-Regel

Die von dem Ökonomen HAROLD HOTELLING im Jahr 1931 in seinem Artikel The Economics of Exhaustible Resources beschriebene Regel erklärt die Entwicklung der Preise erschöpfbarer Ressourcen im Zeitverlauf. In allgemeiner Form besagt die HOTELLING-Regel, dass die Wachstumsrate der Ressourcenrente dem Zinssatz entspricht. Die Ressourcenrente entspricht dem Preis der Ressource abzüglich aller bei der Produktion entstehenden Kosten. Entstehen keine Kosten durch Extraktion, Verkauf oder staatliche Eingriffe, so besagt die Regel in ihrer einfachsten Form, dass die Preise erschöpfbarer Ressourcen mit einer Rate steigen, die dem Zinssatz entspricht. Dabei strebt ein Ressourceneigentümer danach, die Extraktion der Ressource über die Zeit so zu verteilen, dass der aus heutiger Perspektive maximal mögliche Gewinn erzielt wird. Der Ressourcenverkauf heute hat einen entgangenen Gewinn oder Nutzen morgen zur Folge. Ein Unternehmen ist dann indifferent in der Fragestellung, wann es die Ressource verkaufen soll, wenn der Gegenwartswert des Gewinns heute oder morgen gleich ist. Dies hat allerdings zur Folge, dass der entgangene Gewinn von morgen um die Zeitpräferenzrate korrigiert werden muss. Die Nutzungskosten müssen demnach mit der Zeitpräferenzrate steigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung von Harald Hotellings grundlegendem Werk für die Ressourcenökonomik und Darstellung der Problematik nicht erneuerbarer Ressourcen.

2. Das Hotelling-Modell als Erklärungsansatz des langfristigen Preisverhaltens erschöpfbarer Ressourcen: Theoretische Fundierung der Ressourcenökonomik durch die Herleitung der Hotelling-Regel unter Annahme optimaler Extraktionsentscheidungen.

2.1 Mathematische Herleitung der Hotelling-Regel: Herleitung der Preisgleichung und der Opportunitätskostenbedingung für einen erschöpfbaren Ressourcenbestand.

2.2 Graphische Herleitung: Visualisierung des Preispfades und der daraus resultierenden Abbaupfade unter der Annahme vollständiger Konkurrenz.

3. Die empirische Überprüfung des Hotelling-Modells: Übersicht der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der empirischen Bestätigung oder Widerlegung der theoretischen Hotelling-Regel.

3.1 Untersuchungen von Slade 1982: Analyse des Einflusses von technischem Fortschritt und U-förmigen Preisverläufen auf die Ressourcenpreise.

3.2 Untersuchungen von Gaudet 2007: Kritische Betrachtung der Preisvolatilität und der Schwierigkeit, Trends bei nicht erneuerbaren Rohstoffen empirisch nachzuweisen.

3.3 Untersuchungen von Slade und Thille 2009: Zusammenfassende Bewertung der Modifikationen des Grundmodells zur Berücksichtigung realitätsnaher Faktoren wie Marktstruktur und Unsicherheit.

4. Fazit: Zusammenfassende Begründung für die Diskrepanz zwischen Modelltheorie und realer Marktentwicklung sowie Würdigung von Hotellings Pionierleistung.

Schlüsselwörter

Ressourcenökonomik, Hotelling-Regel, erschöpfbare Ressourcen, Preisentwicklung, Ressourcenrente, Extraktionskosten, technischer Fortschritt, Knappheit, Marktstruktur, Rohstoffmärkte, Volatilität, intertemporale Allokation, Backstop-Technologie, Nachhaltigkeit, Rohstoffpreise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Preisbildung erschöpfbarer natürlicher Ressourcen und der Frage, inwiefern die klassische Hotelling-Regel diese empirisch beobachtbaren Prozesse korrekt abbilden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die mathematische Modellierung von Ressourcenabbau, das Konzept der Ressourcenrente, der Einfluss von technischem Fortschritt sowie die empirische Analyse von Rohstoffpreisen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Hotelling-Modell darzustellen und zu hinterfragen, warum reale Daten oft von der theoretisch vorhergesagten Preisentwicklung abweichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und theoriebasierte Analyse, die mathematische Herleitungen des Hotelling-Modells mit einem Überblick über einschlägige empirische Studien verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das mathematische und graphische Modell von Hotelling erläutert und anschließend durch eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Beiträgen von Slade, Gaudet und Thille auf ihre empirische Validität geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Ressourcenökonomik, Hotelling-Regel, Knappheit, Opportunitätskosten und Preisvolatilität geprägt.

Warum weichen reale Rohstoffpreise oft vom Hotelling-Modell ab?

Reale Preise werden durch Faktoren beeinflusst, die im Grundmodell nicht enthalten sind, wie beispielsweise technologischer Fortschritt, neue Ressourcenfunde, Marktstrukturen wie Monopole, politische Eingriffe oder die Volatilität durch kurzfristige Spekulation.

Welche Rolle spielen „Backstop-Technologien“ in der Argumentation?

Backstop-Technologien, wie etwa Solarenergie als Ersatz für Erdöl, sind theoretische Substitutionsmöglichkeiten, die den Preis erschöpfbarer Ressourcen begrenzen können, sobald ein gewisses Preisniveau erreicht ist.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Rohstoffmärkte, theoretische Grundlagen und empirische Analysen der Rohstoffpreise (Ölpreisindex und Gesamtindex)
Universidad
University of Cologne
Curso
Geldtheorie und -politik
Calificación
1,3
Autor
Cécile Felicitas Virnich (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
21
No. de catálogo
V387192
ISBN (Ebook)
9783668618411
ISBN (Libro)
9783668618428
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hotellingregel Geldtheorie Geldpolitik Rohstoffmärkte Rohstoffpreise Ölpreisindex Hotelling-Regel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Cécile Felicitas Virnich (Autor), 2015, Die Rohstoffmärkte, theoretische Grundlagen und empirische Analysen der Rohstoffpreise (Ölpreisindex und Gesamtindex), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387192
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