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Inklusive Begabungsförderung

Titel: Inklusive Begabungsförderung

Bachelorarbeit , 2016 , 30 Seiten , Note: 5.5 (Schweizer Notensystem)

Autor:in: Nathalie Becker (Autor:in)

Pädagogik - Begabtenpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die inklusive Begabungsförderung verbindet Begabungsförderung mit Inklusionspädagogik und zeigt damit einen Weg auf, wie Lehrpersonen die Heterogenität der Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen können. Die vorliegende Vertiefungsarbeit gibt einen Überblick über Grundsätze von Begabungsförderung und Inklusionspädagogik und formuliert aufgrund der Gemeinsamkeiten Prinzipien für eine inklusive Begabungsförderung.

Dafür werden im ersten Teil ein- und multidimensionale Begabungsmodelle sowie Grundsätze der Begabungsdiagnostik und eines begabungsfördernden Unterrichts vorgestellt. Im zweiten Teil werden wird der Begriff Integrations- und Inklusionspädagogik definiert und die Kernaussagen der entwicklungslogischen Didaktik nach Freuser, der Unterrichtsprinzipien der Inneren Differenzierung ohne Ausgrenzung und der Kooperation am gemeinsamen Gegenstand sowie Elemente einer prozessorientierten Förderdiagnostik zusammengefasst.

Im dritten Teil werden aufgrund der Gemeinsamkeiten der beiden Ansätze Prinzipien für eine inklusive Begabungsförderung formuliert. Damit bietet die hier vorgestellte inklusive Begabungsförderung eine mögliche Antwort auf die Frage, wie Lehrpersonen die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler einer Schulklasse berücksichtigen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begabung und Begabungsförderung

2.1 Begabungsmodelle

2.2 Begabungsdiagnostik

2.3 Begabungsförderung

3 Inklusionspädagogik

3.1 Definition und Bedeutung

3.2 Entwicklungslogische Didaktik nach Feuser

3.3 Innere Differenzierung ohne Ausgrenzung

3.4 Kooperation am gemeinsamen Gegenstand

3.5 Förderdiagnostik

4 Inklusive Begabungsförderung

4.1 Breites und dynamisches Begabungsverständnis

4.2 Pädagogische Diagnostik

4.3 Individuelle Förderung oder Individualisierung als Grundprinzip

4.4 Selbstkompetenzförderung

4.5 Ressourcenorientierung oder stärkenorientierte Grundhaltung

4.6 Wertschätzung und Reflexion als professionelle Haltung

7 Zusammenfassung und pädagogische Konsequenzen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gemeinsamkeiten der Begabungsförderung und der Inklusionspädagogik, um daraus fundierte Prinzipien für eine inklusive Begabungsförderung im Schulalltag abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Lehrpersonen durch die Kombination dieser Ansätze die Heterogenität der Lernvoraussetzungen in einer Schulklasse effektiv berücksichtigen können.

  • Analyse theoretischer Begabungsmodelle
  • Grundlagen der Inklusionspädagogik und entwicklungslogischen Didaktik
  • Strategien der inneren Differenzierung und Kooperation am gemeinsamen Gegenstand
  • Prozessorientierte Förderdiagnostik und individuelle Lernbegleitung
  • Entwicklung professioneller Haltungen wie Wertschätzung und Ressourcenorientierung

Auszug aus dem Buch

3.3 Innere Differenzierung ohne Ausgrenzung

Müller Bösch u. Schaffner Menn formulieren folgende These: „Lehrpersonen können dem Lernen aller Schüler und Schülerinnen gerecht werden, wenn sie ihren Unterricht nach allgemeingültigen didaktischen Grundsätzen ausrichten und in der Planung durch eine innere Differenzierung ohne Ausgrenzung die individuellen Voraussetzungen aller Lernenden berücksichtigen“ (Müller Bösch u. Schaffner Menn 2014, 77). Dabei soll diese innere Differenzierung „als ein durchgängiges Prinzip und nicht als Unterrichtsform unter anderen verstanden werden“ und kann daher „in jeder Unterrichtsform Anwendung finden [...], auch in Phasen, in denen lehrerzentriert gearbeitet wird“ (Graumann 2002, 180).

Nach Textor kann die „Art der Differenzierung“ entweder anhand des Differenzkriteriums, anhand der Differenzierungsform oder anhand des Adaptivitätsgrades beschrieben werden (Textor 2007, 64 ff., zit. nach Textor 2015, 141).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht anhand eines Bilderbuch-Beispiels die Notwendigkeit, individuelle Stärken in einem heterogenen Klassenzimmer wahrzunehmen und zu fördern.

2 Begabung und Begabungsförderung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Begabungsmodelle sowie diagnostische Ansätze und definiert Begabungsförderung als Förderung individueller Potenziale aller Kinder.

3 Inklusionspädagogik: Der Fokus liegt auf der Definition von Inklusion, der entwicklungslogischen Didaktik und Prinzipien wie der inneren Differenzierung und Kooperation im gemeinsamen Unterricht.

4 Inklusive Begabungsförderung: Hier werden die beiden Ansätze zusammengeführt, um Qualitätsmerkmale wie individuelle Förderung, Selbstkompetenz und eine stärkenorientierte Haltung als Basis für Inklusion zu etablieren.

7 Zusammenfassung und pädagogische Konsequenzen: Das Kapitel reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse und formuliert daraus Konsequenzen für die pädagogische Praxis, wobei der Bedarf für weitere Forschung zur Vereinbarkeit mit Selektionssystemen betont wird.

Schlüsselwörter

Inklusion, Begabungsförderung, Heterogenität, Inklusionspädagogik, Differenzierung, Begabungsmodelle, Förderdiagnostik, Lernprozess, Kompetenz, Individualisierung, Stärkenorientierung, Schulentwicklung, Unterrichtspraxis, Kooperation, Potenzialentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Ansätze der Begabungsförderung und der Inklusionspädagogik sinnvoll miteinander verbinden lassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind Begabungskonzepte, inklusive Unterrichtsprinzipien, diagnostische Verfahren und die professionelle Haltung von Lehrpersonen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Gemeinsamkeiten zwischen den beiden pädagogischen Ansätzen zu identifizieren und daraus praktische Prinzipien für eine inklusive Begabungsförderung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Begabungsmodelle und inklusionspädagogischer Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von Begabung, Inklusion und die anschließende Zusammenführung zu inklusiver Begabungsförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Keywords sind Inklusion, Begabungsförderung, Differenzierung, Individualisierung und Ressourcenorientierung.

Welche Rolle spielt die Förderdiagnostik?

Die Förderdiagnostik ist essenziell, um Stärken und Entwicklungsbedürfnisse der Lernenden individuell zu erfassen und den Unterricht entsprechend zu gestalten.

Warum wird das Drei-Ringe-Modell kritisiert?

Kritiker wie Rost et al. führen an, dass es sich hierbei eher um ein Leistungs- als um ein Begabungsmodell handelt, da die Unterscheidung zwischen Potenzial und erbrachter Leistung verschwimmt.

Was bedeutet Kooperation am gemeinsamen Gegenstand?

Es beschreibt ein Prinzip, bei dem Schüler trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen an einer gemeinsamen Fragestellung oder Aufgabe arbeiten, um den Austausch in der Klasse zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusive Begabungsförderung
Hochschule
Pädagogische Hochschule Zürich
Note
5.5 (Schweizer Notensystem)
Autor
Nathalie Becker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
30
Katalognummer
V387239
ISBN (eBook)
9783668614109
ISBN (Buch)
9783668614116
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Begabungsförderung Inklusionspädagogik Heterogenität Inklusion Begabung Begabungsmodelle Begabungsdiagnostik Förderdiagnostik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nathalie Becker (Autor:in), 2016, Inklusive Begabungsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387239
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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