In dieser Arbeit wird die Selbstwirksamkeitserwartung mithilfe eines Fragebogens und zweier Studien näher betrachtet. Daraufhin werden chronische Krankheiten definiert und ihre Entstehung und Konsequenzen analysiert. Abschließend wird der Gesprächsverlauf eines Beratungsgesprächs exemplarisch nachgezeichnet.
Inhaltsverzeichnis
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG
1.1 Definition
1.2 Diagramm zur Messung spezifischer Selbstwirksamkeitserwartung
1.2.1 Auswertung des Fragebogens zum Thema „gesunde Ernährung“
1.2.2 Bewertung und Zusammenfassung des Diagramms
1.3 Recherche zu wissenschaftlichen Studien der Selbstwirksamkeitserwartung
1.3.1 Vergleiche der Studien von Dohnke et al. (2006) und Schneider & Rief (2007)
1.3.2 Kritischer Vergleich beider wissenschaftlicher Studien
2 LITERATURRECHERCHE
2.1 Definition von chronischer Erkrankung
2.2 Theoretische Grundlage chronischer Erkrankungen
2.3 Entstehung von chronischen Erkrankungen
2.4 Überblick aktuelle Daten und Zahlen
2.5 Präventions- und Interventionsprogramme zur Reduktion von Gesundheitsrisiken bei chronischer Erkrankung
2.6 Konsequenzen für eine gesundheitsorientierte Beratung
3 BERATUNGSGESPRÄCH
3.1 Eingliederung in das HAPA – Modell
3.2 Die Rolle des Beraters
3.3 Gesprächsverlauf eines Beratungsgesprächs
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die psychologische Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung im Kontext chronischer Erkrankungen zu beleuchten und deren praktische Anwendung in der gesundheitsorientierten Beratung zu demonstrieren. Dabei wird untersucht, wie durch gezielte Beratungsprozesse, angelehnt an das HAPA-Modell, die Handlungsabsicht von Klienten gestärkt und die Umsetzung gesundheitsförderlicher Maßnahmen gefördert werden kann.
- Grundlagen der Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura
- Wissenschaftliche Analyse und Vergleich empirischer Studien
- Entstehung und Prävention chronischer Erkrankungen
- Implementierung des HAPA-Modells in die Beratungspraxis
- Analyse und Durchführung eines strukturierten Beratungsgesprächs
Auszug aus dem Buch
3.3 Gesprächsverlauf eines Beratungsgesprächs
Bevor ich ein Beratungsgespräch beginne, bereite ich mich auf den Interessenten vor, lege mir Materialien bereit und achte auf eine positive Körperhaltung. Ich spreche den Kunden mit seinem Namen an und stelle mich persönlich vor, um direkt eine positive Beziehungsebene aufzubauen. Anschließend gehe ich mit dem Interessenten in unsere Beratungsecke, um das Gespräch im Sitzen fortzuführen.
Berater: Guten Tag Frau M., mein Name ist Kimberly Dipper. Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?
Frau M.: Guten Tag, gerne!
Berater: Haben Sie gut hergefunden?
Frau M.: Das Studio liegt etwas versteckt, aber mit dem Navigationssystem habe ich gut hergefunden, danke.
Berater: Frau M., was kann ich denn für Sie tun?
Frau M.: Ich möchte gerne etwas abnehmen, ich fühle mich nicht mehr wohl. Ich habe mich die letzten Jahre mehr um meine Familie gekümmert und hatte kaum Zeit für mich selbst.
(Erkenntnis zu ihrer gesundheitlichen Situation)
Zusammenfassung der Kapitel
1 SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Selbstwirksamkeitserwartung, präsentiert eine grafische Auswertung zu diesem Thema und analysiert kritisch zwei wissenschaftliche Studien dazu.
2 LITERATURRECHERCHE: Hier werden Definitionen und theoretische Grundlagen chronischer Erkrankungen behandelt sowie aktuelle Daten zur Verbreitung und Strategien zur Prävention erörtert.
3 BERATUNGSGESPRÄCH: Das Kapitel verknüpft das HAPA-Modell mit der Beratungspraxis, erläutert die Rolle des Beraters und veranschaulicht den Prozess anhand eines konkreten Gesprächsbeispiels.
Schlüsselwörter
Selbstwirksamkeitserwartung, sozial-kognitive Lerntheorie, chronische Erkrankung, HAPA-Modell, Prävention, Gesundheitsmanagement, Beratung, Verhaltensänderung, Lebensstil, Motivation, Handlungsplanung, somatoforme Schmerzstörung, Gesundheitsrisiko, Klientenbetreuung, Problemlösung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Relevanz der Selbstwirksamkeitserwartung bei der Prävention und Bewältigung von chronischen Krankheiten sowie deren Anwendung in der gesundheitsberatenden Praxis.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Themen umfassen die psychologische Theorie der Selbstwirksamkeit, die Epidemiologie chronischer Erkrankungen und die Methoden der gesundheitsorientierten Beratung unter Verwendung des HAPA-Modells.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Stärkung der Selbstwirksamkeit eines Klienten dazu beitragen kann, den Übergang von der bloßen Absicht zur tatsächlichen Umsetzung eines gesundheitsfördernden Verhaltens zu erleichtern.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt die Literaturrecherche und den kritischen Vergleich bestehender empirischer Studien sowie die Anwendung psychologischer Modelle auf ein praktisches Beratungsbeispiel.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Recherche zu Krankheitsbildern und Präventionsansätzen sowie die detaillierte Dokumentation eines Beratungsgesprächs zur Verhaltensänderung.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Zentrale Begriffe sind Selbstwirksamkeit, HAPA-Modell, chronische Krankheiten, Präventionsprogramme und Beratungsführung.
Wie wird das HAPA-Modell im Rahmen der Arbeit konkret angewendet?
Das Modell wird als strukturgebender Rahmen für das Beratungsgespräch genutzt, um den Klienten von der Motivationsphase über die Intentionsbildung bis hin zur aktiven Handlungsplanung und Volitionsphase zu begleiten.
Was ist der Zweck des "Pacing" im Beratungsgespräch?
Das Pacing dient dazu, eine harmonische Beziehungsebene und Rapport zum Kunden aufzubauen, indem dessen Ausdrucksverhalten widergespiegelt wird, um eine vertrauensvolle Basis für die Beratung zu schaffen.
Warum ist die Studie zu Beginn (Kapitel 1.2) laut der Autorin nicht repräsentativ?
Die Studie ist nicht repräsentativ, da sie lediglich auf einer sehr kleinen Stichprobe von fünf Personen aus dem privaten Umfeld basiert und individuelle Faktoren wie Alter oder sozialer Status nicht hinreichend berücksichtigt.
Welche Rolle nimmt der Berater in dem im Text geschilderten Beispiel ein?
Der Berater agiert als Begleiter, der den Kunden durch gezielte Fragen und Informationen dabei unterstützt, eigene Ressourcen zu erkennen, Barrieren abzubauen und die Selbstwirksamkeit für die Zielerreichung zu stärken.
- Citar trabajo
- Kimberly Dipper (Autor), 2017, Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung und chronische Erkrankung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387332