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Vermarktung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Marketinginstrumente im Museums- und Kulturmarketing

Título: Vermarktung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Marketinginstrumente im Museums- und Kulturmarketing

Trabajo Escrito , 2015 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Franziska Wöhler (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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„Wir dürfen nicht hinter dem Schalter sitzen bleiben und warten, dass die Leute kommen, wir müssen rausgehen und uns ein neues Publikum suchen. […] Wir müssen eine Atmosphäre schaffen, in der sich jeder willkommen fühlt.“ So wie Frau Prof. Dr. Mandel, Kulturwissenschaftlerin und Professorin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim , würden wohl nur progressive und modern eingestellte Kulturverantwortliche die Rolle von Museen bezeichnen. „Ein neues Publikum suchen“ bedeutet, sich mit dem Leitbild und der Existenzberechtigung von Museen auseinanderzusetzen und neue Wege und Ideen zu finden, Menschen von Museen zu überzeugen und zu begeistern.

Dazu gehört unter anderem, sich Marketingkonzepte zu überlegen und umzusetzen. Dieses so genannte „Kulturmarketing“, also Marketing, das speziell auf Kultureinrichtungen angepasst ist , stößt häufig auf große Ablehnung seitens der Verantwortlichen. Ein Museum müsse Inhalte und Werte vermitteln, die nichts mit der platten Vermarktung gemein hätten und es habe einen „besonderen Auftrag in der Gesellschaft“. Doch diese Werte verfehlen ihr Ziel, wenn der Sparzwang des Bundes die Kulturbetriebe in finanzielle Nöte treibt, junge Nachwuchsbesucher weiterhin Mangelware in Museen sind und es an neuen (Marketing-)Ideen fehlt, um die Finanzen und das Image wieder aufzubessern. Zudem sehen sich Museen einer immer größer werdenden Freizeitkonkurrenz, u.a. von Erlebnisparks gegenüber. Kulturmarketing spielt für die Überlebensfähigkeit von Museen eine entscheidende Rolle, wie die vorliegende Arbeit verdeutlichen soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Die Notwendigkeit von Museumsmarketing

2 Die Vermarktung des Germanischen Nationalmuseums am Beispiel ausgewählter Marketinginstrumente

3 Programmpolitik

3.1 Programmpolitik – Vermittlung von Inhalten

3.2 Die Progammpolitik des Germanischen Nationalmuseums

3.2.1 Das Rahmenprogramm als Grundstock

3.2.2 Kongresse und weitere Angebote

3.2.3 Das KPZ als externer Organisator des Programms

4 Preispolitik

4.1 Preispolitik – Finanzierung und Förderung

4.2 Die Preispolitik des Germanischen Nationalmuseums

4.2.1 Staatliche Förderung

4.2.2 Private Unterstützung von Mitgliedern, Förderern und Stiftern

5 Kommunikationspolitik

5.1 Kommunikationspolitik – Repräsentation nach Außen

5.2 Kommunikationspolitik des Germanischen Nationalmuseums

5.2.1 Werbung in Printform

5.2.2 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

6 Gelungene Umsetzung des Marketingkonzeptes

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg moderne Marketinginstrumente einsetzt, um seine Marktposition als größtes kulturhistorisches Museum Deutschlands zu behaupten und auszubauen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie eine zielgerichtete Programm-, Preis- und Kommunikationspolitik dazu beiträgt, Besucher zu gewinnen und an das Museum zu binden.

  • Bedeutung und Notwendigkeit von Museumsmarketing im aktuellen gesellschaftlichen Kontext.
  • Analyse der Programmpolitik anhand von Ausstellungen, Begleitprogrammen und wissenschaftlichen Kongressen.
  • Untersuchung der Preispolitik unter Berücksichtigung staatlicher Förderung und privater Unterstützung.
  • Betrachtung der Kommunikationspolitik mittels klassischer Printmedien und moderner Öffentlichkeitsarbeit.
  • Bewertung der erfolgreichen Umsetzung des Marketingkonzeptes.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Das Rahmenprogramm als Grundstock

Das Germanische Nationalmuseum bietet eine unvergleichbare Vielfalt an Ausstellungsstücken: 17 Dauerausstellungen erstrecken sich auf 4 Etagen. In der angenehmen Atmosphäre eines ritterlichen Kreuzganges, zweier Klosterhöfe oder der mittelalterlichen Kartäuserkirche werden dem Besucher die Epochen der Vorgeschichte, des Mittelalters, der Renaissance und Aufklärung, bis hin in das 20.Jahrhundert anschaulich dargeboten. Abwechslungsreiche Sonderausstellungen locken zusätzlich viele Besucher in das Museum. Als populärstes Beispiel ist hier die Dürer-Ausstellung zu nennen, die von Mai bis September des Jahres 2012 einen Besucheranstieg von 60% im Vergleich zum Vorjahr auslöste. Diese war das Ergebnis eines Forschungsprojekts zu den Frühwerken Dürers am Germanischen Nationalmuseum, die im Rahmen der größten Dürer-Ausstellung seit 40 Jahren öffentlich zugänglich gemacht wurden.

Eine aktuell laufende Sonderausstellung über die Kunst des Exlibris – Druckgrafiken aus dem Mittelalter zur Besitzkennzeichnung von Büchern – verdeutlicht zudem, wie anschaulich und interaktiv ein Programm aufgebaut werden kann. Im Museumsshop ist ein „Begleitbuch zur Ausstellung [...] erhältlich“, ein Prospekt zur Sonderausstellung informiert über eine einmal monatlich stattfindende öffentliche Führung und eine spezielle Themenführung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Notwendigkeit von Museumsmarketing: Dieses Kapitel erörtert die Relevanz von Marketingkonzepten für Museen zur Sicherung der Existenzberechtigung in einem kompetitiven Freizeitumfeld.

2 Die Vermarktung des Germanischen Nationalmuseums am Beispiel ausgewählter Marketinginstrumente: Hier wird der theoretische Rahmen für die Anwendung des Marketing-Mixes auf das Germanische Nationalmuseum als größtes kulturhistorisches Museum Deutschlands gesetzt.

3 Programmpolitik: Es werden die inhaltlichen Angebote des Museums analysiert, inklusive der Dauerausstellungen, temporären Projekte, wissenschaftlichen Kongresse und der Rolle des KPZ als zentraler Organisator.

4 Preispolitik: Dieses Kapitel befasst sich mit der Finanzierung durch staatliche Subventionen und private Unterstützung sowie der Strategie der Preisgestaltung zur Gewährleistung der kulturellen Teilhabe.

5 Kommunikationspolitik: Die Darstellung beleuchtet die Maßnahmen zur Repräsentation nach außen, insbesondere durch Printmedien wie das Vierteljahresprogramm sowie moderne Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

6 Gelungene Umsetzung des Marketingkonzeptes: Das abschließende Kapitel würdigt die bisherige erfolgreiche Strategie des Museums, die es ihm ermöglicht, eine führende Position in der deutschen Museumslandschaft zu halten.

Schlüsselwörter

Museumsmarketing, Germanisches Nationalmuseum, Kulturmarketing, Marketing-Mix, Programmpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik, Besucherbindung, Öffentlichkeitsarbeit, Kulturbetrieb, Ausstellungsmanagement, Non-Profit-Organisation, Finanzierung, Besucherservice, Kulturgut.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht das Marketingkonzept des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg und wie dieses spezifische Instrumente nutzt, um das Museum erfolgreich zu positionieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert sich auf die drei wesentlichen Säulen des Marketing-Mix: die Programm-, Preis- und Kommunikationspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Museum durch ein ausgereiftes Marketing- und Managementkonzept seine gesellschaftliche Rolle erfüllt und dabei trotz Sparzwängen attraktiv für Besucher bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Marketingstrategien im Museumssektor, angewandt auf die Praxis des Germanischen Nationalmuseums unter Einbezug zahlreicher Fachquellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Detailliert analysiert werden die konkrete Angebotsgestaltung (Programme), die Finanzierungsstruktur durch öffentliche und private Mittel sowie die Werbe- und PR-Strategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation am besten?

Die zentralen Begriffe sind Museumsmarketing, Germanisches Nationalmuseum, Programm-, Preis- und Kommunikationspolitik sowie Besucherorientierung.

Welche Rolle spielt das KPZ für das Germanische Nationalmuseum?

Das KPZ fungiert als externer Organisator, der den Großteil des pädagogischen Rahmenprogramms, Führungen und spezielle Angebote für verschiedene Zielgruppen realisiert.

Warum ist die Preispolitik für das Museum so gestaltet, wie sie es ist?

Die niedrigen Eintrittspreise resultieren aus einer starken staatlichen Subventionierung, da das Museum als Non-Profit-Organisation den Zugang für ein breites Publikum sicherstellen will.

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Detalles

Título
Vermarktung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Marketinginstrumente im Museums- und Kulturmarketing
Universidad
University of Applied Sciences Nuremberg
Calificación
1,3
Autor
Franziska Wöhler (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
19
No. de catálogo
V387468
ISBN (Ebook)
9783668620155
ISBN (Libro)
9783668620162
Idioma
Alemán
Etiqueta
vermarktung germanischen nationalmuseums nürnberg marketinginstrumente museums- kulturmarketing
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Franziska Wöhler (Autor), 2015, Vermarktung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Marketinginstrumente im Museums- und Kulturmarketing, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387468
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