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Afrika. Ruanda. Ein Überblick über die Entwicklungszusammenarbeit von Deutschland und Ruanda. Entwicklungen seit 1994

Título: Afrika. Ruanda. Ein Überblick über die Entwicklungszusammenarbeit von Deutschland und Ruanda. Entwicklungen seit 1994

Trabajo Escrito , 2015 , 34 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: M.A. Fabian Sauer (Autor)

Política - Tema: Política de desarrollo
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Diese Arbeit bietet einen Überblick über die (Entwicklungs-)zusammenarbeit von Deutschland und Ruanda.

Ruanda ist heutzutage vermutlich eins der bekannteren Länder Afrikas. In den zentralen Blickpunkt der Weltöffentlichkeit trat es 1994 beim Völkermord der Hutu an den Tutsi. Im Vergleich zu seinen meisten Nachbarländern bildet es einen flächenmäßig sehr kleinen Staat, der jedoch dicht bevölkert ist. In den letzten zwanzig Jahren wird die Entwicklung in der Presse häufig als beispielhaft dargestellt. Auch ist es zu einem begehrten Partner für die Entwicklungshilfe geworden.

Im Verlauf dieser Hausarbeit soll die Entwicklungshilfe Deutschlands in Ruanda und die Entwicklung Ruandas gezeigt werden. Dabei soll mit einem geschichtlichen Abriss bis zum Völkermord begonnen werden. Daraufhin wird die Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands mit Ruanda darstellt. Im drauffolgenden Teil soll die Entwicklung Ruandas, sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich, seit 1994 erläutert werden. Abschließend wird ein Fazit, auch in Bezug auf die Wirksamkeit der Deutschen Entwicklungshilfe, gezogen. Die Annahme dabei ist, dass sich eine positive Entwicklung auf die Entwicklungshilfe zurückführen lässt, da diese unmittelbar den Fortschritt fördert.

Um hier einen detailreiche Darstellung zu erreichen, wird die Auswertung von Daten, insbesondere der World Bank, im Hauptfokus liegen. Auch der Bezug auf aktuelle Artikel und Berichte soll ein möglichst genaues und umfangreiches Bild zu zeichnen helfen. Damit tritt die Bearbeitung von Sekundärliteratur in den Hintergrund.

Zudem kann eine genauere Erläuterung von den grundsätzlichen Begriffen der Entwicklungszusammenarbeit nicht erfolgen, da in dieser Hausarbeit der Fokus auf der praktischen Umsetzung in Ruanda liegt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Geschichte und Völkermord

3. Deutsche Entwicklungshilfe

3.1 Good Governance

3.2 Wirtschaftliche Entwicklung

3.3 Gesundheit

3.4 Aussöhnung

3.5 Vision 2020

4. Entwicklung

4.1 Wirtschaft

4.2 Armut

4.3 Bildung

4.4 Infrastruktur

4.5 Gesundheit

5. Menschenrechte und Demokratieentwicklung

5.1 Aussöhnung

5.2 Korruption

5.3 Frauenrechte

6. Fazit

6.1 Nutzen deutscher Entwicklungshilfe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung Ruandas seit dem Völkermord von 1994 und bewertet dabei insbesondere die Rolle und Wirksamkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die Forschungsfrage fokussiert auf den Zusammenhang zwischen den geleisteten Hilfsmaßnahmen und dem beobachtbaren sozialen sowie wirtschaftlichen Fortschritt im Land.

  • Historische Aufarbeitung des Völkermords und seiner Folgen
  • Analyse der Schwerpunkte deutscher Entwicklungshilfe (u.a. Good Governance, Gesundheit)
  • Wirtschaftliche Entwicklung und Fortschritte bei der Armutsbekämpfung
  • Evaluation des Bildungssystems und der Infrastrukturmaßnahmen
  • Status quo der Menschenrechte und Demokratieentwicklung

Auszug aus dem Buch

2. Geschichte und Völkermord

Über die Geschichte vor Beginn der Kolonisierung Ruandas ist nur wenig bekannt. Die vorkoloniale Gesellschaft Ruandas gliederte sich vornehmlich in zwei gesellschaftliche Gruppen: die Hutu und die Tutsi. Dabei bildeten die Hutu die Mehrheit und waren meist Ackerbauern, die Abgaben an die Tutsi erbrachten, die als Rinderbesitzer tätig waren. Damit ähnelt der gesellschaftliche Aufbaue dem einer feudalen Lehnsherrschaft.1

Die Hutu und Tutsi bildeten jedoch keine unterschiedlichen Stämme oder gar Ethnien, wie oft angenommen. Vielmehr teilten diese Begriffe die Gesellschaft in soziale Gruppen ein, bei denen die Tutsi die wohlhabendere und damit meist herrschende Gruppe bildete. Die Hutu bildete somit den ärmeren und beherrschten Teil der Bevölkerung Ruandas. Dabei war jedoch die Aufteilung nicht starr sondern oft fließend. Ein sozialer Auf-, aber auch Abstieg, war für jeden möglich, in dem er Wohlstand erwirtschaftete oder verlor.2

Auf der Berliner Kongo-Konferenz im Jahr 1884/1885 wurde das heutige Ruanda dem Deutschen Kaiserreich zugesprochen. Zusammen mit dem heutigen Burundi und Tansania bildete es die Kolonie Deutsch-Ostafrika.3 Für die Kolonialherren waren die Tutsi und Hutu als getrennte Rassen anzusehen und es wurde versucht die Hutu mithilfe der Tutsi zu kontrollieren. Somit wurden die Tutsi, die für intelligenter und führungsbegabter gehalten wurden, privilegiert. Nachdem das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verloren hatte musste es seine Kolonien abtreten. Deutsch-Ostafrika wurde

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung erläutert den Fokus der Arbeit auf die Entwicklung Ruandas seit 1994 unter besonderer Berücksichtigung deutscher Entwicklungshilfe sowie die methodische Datenauswertung.

2. Geschichte und Völkermord: Dieses Kapitel zeichnet die gesellschaftliche Struktur vor der Kolonialzeit nach und beschreibt, wie die koloniale Differenzierung den Grundstein für den späteren Genozid legte.

3. Deutsche Entwicklungshilfe: Es werden die drei Kernbereiche der deutschen Unterstützung – Good Governance, Wirtschaft und Gesundheit – sowie der Beitrag zur Aussöhnung detailliert dargelegt.

4. Entwicklung: Eine detaillierte Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Lage, der Armutsbekämpfung, des Bildungswesens, der Infrastruktur sowie der Fortschritte im Gesundheitssektor.

5. Menschenrechte und Demokratieentwicklung: Dieses Kapitel beleuchtet das autoritäre politische System, die Rolle der Gacaca-Gerichte sowie die Lage von Pressefreiheit, Korruption und Frauenrechten.

6. Fazit: Das Fazit fasst die erreichten Fortschritte zusammen und diskutiert kritisch die Wirksamkeit der Entwicklungshilfe im Kontext eines autoritären Regierungssystems.

Schlüsselwörter

Ruanda, Völkermord, Entwicklungszusammenarbeit, Deutschland, Good Governance, Vision 2020, Wirtschaftswachstum, Armutsbekämpfung, Bildung, Gesundheitssystem, Menschenrechte, Aussöhnung, Gacaca-Gerichte, Infrastruktur, Demokratie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sozioökonomische Entwicklung Ruandas im Zeitraum seit dem Völkermord 1994 und bewertet dabei den Einfluss der internationalen, speziell der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf Good Governance, wirtschaftlicher Entwicklung, Gesundheitsförderung, Bildung sowie der Menschenrechtslage und Demokratieentwicklung in Ruanda.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Fortschritt des Landes zu erläutern und kritisch zu prüfen, ob und inwiefern dieser Fortschritt direkt auf die deutsche Entwicklungshilfe zurückgeführt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer detaillierten Auswertung aktueller Daten, insbesondere der World Bank, ergänzt durch die Analyse von Berichten und Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine Untersuchung der deutschen Hilfsprojekte, eine quantitative Analyse von Entwicklungsindikatoren und eine kritische Diskussion der politischen Situation vor Ort.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Ruanda, Entwicklungshilfe, Vision 2020, Good Governance, Armutsbekämpfung und Menschenrechte.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Gacaca-Gerichte?

Die Gacaca-Gerichte werden als essenzieller, aber auch kontrovers diskutierter Bestandteil des Aussöhnungsprozesses beschrieben, da sie zwar eine juristische Aufarbeitung auf kommunaler Ebene ermöglichen, aber auch als Form von Siegerjustiz kritisiert werden.

Welchen Einfluss hat die "Vision 2020" auf die Entwicklungshilfe?

Die meisten deutschen Hilfsprojekte sind strategisch in das "Vision 2020"-Programm der ruandischen Regierung eingebettet, welches langfristige Ziele wie Infrastrukturausbau und Modernisierung der Landwirtschaft definiert.

Final del extracto de 34 páginas  - subir

Detalles

Título
Afrika. Ruanda. Ein Überblick über die Entwicklungszusammenarbeit von Deutschland und Ruanda. Entwicklungen seit 1994
Calificación
1,7
Autor
M.A. Fabian Sauer (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
34
No. de catálogo
V387480
ISBN (Ebook)
9783668614444
ISBN (Libro)
9783668614451
Idioma
Alemán
Etiqueta
afrika ruanda überblick entwicklungszusammenarbeit deutschland entwicklungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M.A. Fabian Sauer (Autor), 2015, Afrika. Ruanda. Ein Überblick über die Entwicklungszusammenarbeit von Deutschland und Ruanda. Entwicklungen seit 1994, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387480
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