Diese Arbeit soll einen Vergleich der Werke „Der Sandmann“ von E.T.A Hoffmann und „Sarrasine“ von Honoré de Balzac darstellen. Vor diesem Hintergrund werden Aspekte der Intertextualität betrachtet, um zu sehen, ob die beiden Romane in einem intertextuellen Bezug zu einander stehen. Dafür soll nun zunächst ein Blick auf die Intertextualität als solche geworfen werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Intertextualität bei Balzac
- Vergleich zwischen „Sarrasine“ und „Der Sandmann“
- Träumerei und Wahnsinn - Das Unheimliche bei Sarrasine und dem Sandmann
- Sein und Schein - Die scheinbare Frauenfigur bei Sarrasine und dem Sandmann
- Weitere Bezüge zwischen Sarrasine und Nathanael
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Werke „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann und „Sarrasine“ von Honoré de Balzac im Hinblick auf Intertextualität und intertextuelle Bezüge. Die Analyse soll untersuchen, ob die beiden Romane in einem intertextuellen Bezug zueinander stehen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Intertextualität als Konzept und seiner Anwendung auf die beiden Werke. Der Vergleich soll einen Einblick in die komplexen Verbindungen zwischen literarischen Texten liefern und die Relevanz intertextueller Beziehungen für die Interpretation von Texten aufzeigen.
- Intertextualität als Konzept und seine Anwendung auf „Der Sandmann“ und „Sarrasine“
- Vergleich der beiden Werke hinsichtlich des Themas des Unheimlichen
- Analyse des Motivs der Schein- und Seinfigur in beiden Romanen
- Untersuchung der Kreativität und des Bezugs zur Heimat in den beiden Werken
- Bedeutung der Intertextualität für die Rezeption und Interpretation literarischer Texte
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in das Thema Intertextualität ein und erläutert die Relevanz des Konzepts für die Analyse literarischer Werke. Im zweiten Kapitel wird die Intertextualität und Intermedialität in „Sarrasine“ von Honoré de Balzac beleuchtet, wobei Beispiele aus dem Text und der Visualisierung des Werkes herangezogen werden. Das dritte Kapitel fokussiert auf den Vergleich zwischen „Der Sandmann“ und „Sarrasine“, insbesondere in Bezug auf die Themen des Unheimlichen, des Motivs der Schein- und Seinfigur und der Kreativität.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Intertextualität, Intermedialität, „Der Sandmann“, „Sarrasine“, E.T.A. Hoffmann, Honoré de Balzac, Unheimliches, Schein und Sein, Kreativität, Heimat, Literaturvergleich, Textanalyse, intertextuelle Beziehungen.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Intertextualität in der Literaturwissenschaft?
Intertextualität bezeichnet die Eigenschaft von Texten, sich auf andere Texte zu beziehen, diese zu zitieren oder Motive aus ihnen zu verarbeiten.
Welche Bezüge gibt es zwischen Balzacs "Sarrasine" und Hoffmanns "Der Sandmann"?
Beide Werke behandeln Themen wie das Unheimliche, den Wahnsinn und die Täuschung durch eine scheinbare Frauenfigur (Automaten oder Kastraten).
Wie wird das Motiv "Sein und Schein" in den Werken dargestellt?
In beiden Romanen verlieben sich die Protagonisten in Wesen, die nicht das sind, was sie zu sein scheinen, was letztlich in Katastrophe und Wahnsinn endet.
Was ist das "Unheimliche" bei Sarrasine und Nathanael?
Das Unheimliche entsteht durch die Unsicherheit über die Identität der geliebten Person und die Vermischung von Träumerei und Realität.
Warum ist dieser Vergleich für die Forschung relevant?
Der Vergleich zeigt auf, wie literarische Motive über Sprachgrenzen hinweg (deutsch/französisch) wandern und wie Intertextualität die Interpretation beeinflusst.
- Quote paper
- Maike E. (Author), 2017, Intertextualität bei Balzacs "Sarrasine" im Bezug zu E.T.A Hoffmanns "Der Sandmann", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387766