Ziel der Arbeit ist es, einen permanenten Entscheidungsprozess auf Basis einer Wertbeitrags-Analyse aufzuzeigen. Diese soll mit Hilfe geeigneter Perspektiven und Kennzahlen, aus einer dafür entwickelten IT-BSC erfolgen. Die IT-BSC soll in der Lage sein, bei Investitionsentscheidungen unterstützend zu wirken. Die Alternativen, die es zu prüfen gilt, sind Modernisierung, Neubeschaffung und Umstellung auf eine neue Technologie im Bereich von Investitionen in die Mainframe-Architektur eines größeren Unternehmens. Hierbei soll auf die Gewinnung technischer und betriebswirtschaftlicher Informationen durch das IT-Asset-Management eingegangen werden, welche zur Entscheidungsfindung notwendig sind. Schließlich folgt eine Einschätzung der Thematik.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Wertbeitragsanalyse, Ishikawa-Diagramm und EVA
2.2. Balanced Scorecard in Verbindung mit der Strategy Map
2.3. Das IT-Asset-Management
3. IT-Balanced Scorecard (IT-BSC)
3.1. Wahl der IT-BSC als Wertbeitragsanalysetool
3.2. Vision und Strategie
3.3. Die Perspektiven
3.4. Strategische Ziele
3.5. Strategy Map
3.6. IT-BSC
3.7. Probleme bei der Umsetzung
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen permanenten Entscheidungsprozess für IT-Investitionen im Infrastrukturbereich zu etablieren, indem sie eine IT-Balanced Scorecard (IT-BSC) als zentrales Analysewerkzeug nutzt, um technische und betriebswirtschaftliche Faktoren fundiert zusammenzuführen.
- Wertbeitragsanalyse und Kennzahlensysteme
- Einsatz der Balanced Scorecard in der IT
- Methodik der Strategy Map zur Visualisierung von Interdependenzen
- Integration des IT-Asset-Managements als Informationsquelle
- Herausforderungen und Problematiken bei der Implementierung
Auszug aus dem Buch
2.3. Das IT-Asset-Management
Das IT-Asset-Management, im ITIL-Lifecycle bei „Service Transition“ angesiedelt, beschäftigt sich mit dem Lebenszyklus eines IT-Assets von der Beschaffung bis zur Aussonderung. Diese Configuration Items haben nicht nur technische-, sondern auch Businessrelevanz. Bspw. auf finanzielle oder vertragliche Gesichtspunkte. Das IT-Asset Management stellt somit eine Schnittstelle dar, zwischen den Prozessen der IT und dem Business. Durch die Kenntnis über die IT-Assets entlang des Lebenszyklus sowie Bestands- und Bedarfszahlen, lassen sich bspw. Optimierungen im Bereich Beschaffung sowie Wartung-, Service- und Leasingverträge realisieren. Auch IT-Security-Aspekte, wie die genaue Definition von Sicherheitsvorkehrungen oder durch Kenntnis darüber, welcher Mitarbeiter welches Gerät benutzt, um nur einige Vorteile zu nennen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen bei permanenten IT-Entscheidungsprozessen und definiert das Ziel, eine IT-BSC zur Unterstützung von Investitionsentscheidungen zu entwickeln.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert Methoden wie die Wertbeitragsanalyse, das Ishikawa-Diagramm, EVA, die Balanced Scorecard und das IT-Asset-Management als theoretisches Fundament.
3. IT-Balanced Scorecard (IT-BSC): Konkretisiert die Anwendung der IT-BSC auf die Mainframe-Architektur durch Definition von Perspektiven, Zielen, der Strategy Map und der operativen Messung.
4. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung sowie die Rolle des IT-Asset-Managements im permanenten Entscheidungsprozess.
Schlüsselwörter
IT-Management, IT-Investitionen, Wertbeitragsanalyse, Balanced Scorecard, IT-BSC, Strategy Map, IT-Asset-Management, Mainframe, Kennzahlen, Performance-Measurement, Entscheidungsprozess, IT-Controlling, IT-Infrastruktur, Wirtschaftlichkeit, IT-Strategie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Etablierung eines permanenten Entscheidungsprozesses für IT-Investitionen unter Verwendung einer IT-Balanced Scorecard.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder umfassen die Wertbeitragsanalyse, IT-Controlling, das IT-Asset-Management sowie die strategische Ausrichtung der IT-Infrastruktur.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie mittels einer IT-BSC und Kennzahlen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für IT-Investitionsalternativen, insbesondere im Bereich Mainframe-Architektur, geschaffen werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Methodik der Balanced Scorecard, ergänzt durch Ursache-Wirkungs-Analysen (Ishikawa) und wertorientierte Kennzahlen (EVA), um eine IT-spezifische Scorecard zu entwickeln.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil wird die methodische Herleitung der IT-BSC, die Erstellung der Strategy Map und die Auswahl spezifischer Perspektiven und Kennzahlen für den IT-Betrieb erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind IT-BSC, Wertbeitragsanalyse, IT-Infrastruktur, Strategieumsetzung und Performance-Measurement.
Welche Rolle spielt das IT-Asset-Management für die IT-BSC?
Es fungiert als essenzielle Informationsquelle, die Daten über Hard- und Software-Ressourcen sowie Servicedesk-Prozesse liefert, um die Kennzahlen der IT-BSC mit belastbaren Daten zu speisen.
Warum ist die Strategy Map für dieses Konzept wichtig?
Sie visualisiert die Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen den Zielen der verschiedenen Perspektiven und macht Interdependenzen für das Management und die Mitarbeiter transparent.
Welche Probleme bei der Implementierung einer IT-BSC werden genannt?
Der Autor führt hohe Kosten, mangelndes Know-how, Zeitmangel sowie die Gefahr der Vernachlässigung zwischenbetrieblicher Fragestellungen durch die interne Ausrichtung der IT-BSC an.
Wie werden datenschutzrechtliche Aspekte in der IT-BSC integriert?
Datenschutz (z. B. DSGVO) wird als eine der sechs spezifischen Perspektiven (IT-Sicherheit) definiert, mit dem Ziel, einen entsprechenden Reifegrad der Sicherheit kontinuierlich zu messen.
- Citation du texte
- Bachelor of Science Alexander Schmitt (Auteur), 2018, Kennzahlengestütztes IT Management. Wertbeitrags-Analyse zum Mainframe-Einsatz in einem größeren Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387859