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Psychoanalytische Pädagogik im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe

Welchen Beitrag kann die psychoanalytische Pädagogik für die Kinder- und Jugendhilfe leisten?

Titre: Psychoanalytische Pädagogik im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe

Thèse de Bachelor , 2017 , 65 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Manuel Stoewe (Auteur)

Travail Social
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Diese Arbeit nimmt eine Lücke zwischen der Kinder- und Jugendhilfe und den psychiatrischen Angeboten für Kinder und Jugendliche an. Diese Lücke, so der Autor, gilt es mithilfe der psychoanalytischen Pädagogik zu füllen. Es wird erläutert, warum Hilfen zur Erziehung auf die psychiatrischen Bedarfe ihrer KlientInnen eingehen müssen und wie sie dies mithilfe der psychoanalytischen Pädagogik auf konzeptioneller sowie alltäglicher, pädagogischer Ebene erreichen können.

Das Ziel der Arbeit besteht darin, aufzudecken, auf welchen Wegen psychoanalytische Pädagogik einen Beitrag in der Kinder- und Jugendhilfe leisten kann. Dabei stellt sich heraus, dass die Möglichkeiten vielseitig und individuell an den Bedarfen der Einrichtung bzw. der AdressatInnen anpassbar sind. Die lebensweltorientierte Grundlage dieses Arbeitsbereichs wird vor allem in intensiven therapeutischen Einrichtungen verlassen, während sich die Ansätze ansonsten teilweise sogar zu ergänzen scheinen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.0 Kinder- und Jugendhilfe

1.1 Hilfen zur Erziehung und gesetzliche Grundlagen

1.1.1 Erziehungsberatung nach §28 SGB VIII

1.1.2 Erziehung in Tagesgruppen nach §32 SGB VIII

1.1.3 Heimerziehung nach §34

1.2 Lebensweltorientierung

1.2.1 Fünf Grundpfeiler der Lebensweltorientierung

1.2.2 Lebenswelt

1.2.3 Relevanz für die Praxis Sozialer Arbeit

2.0 Psychoanalytische Pädagogik

2.1 Geschichte der Psychoanalytischen Pädagogik

2.2 Was ist psychoanalytische Pädagogik?

2.3 Theorien und Methoden

2.3.1 Ich-Psychologie nach Redl

2.3.2 Übertragungen und Gegenübertragungen und szenisches Verstehen

2.3.3 Containment

2.3.4 Supervision

2.3.5 Milieutherapie

2.3.6 Psychoanalytische Pädagogik als „Art des Ich-Seins“ (Bittner 2009)

3.0 Anwendung der psychoanalytischen Pädagogik auf die Hilfen zur Erziehung

3.1 Erziehungsberatung

3.2 Erziehung in einer Tagesgruppe

3.3 Heimerziehung

3.4 Möglichkeiten psychoanalytischer Pädagogik

3.5 Lebensweltorientierung und psychoanalytische Pädagogik

3.6 Personelle und konzeptionelle Überlegungen bei der Umsetzung psychoanalytisch-pädagogischer Methoden

4.0 Fazit

Abstract

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag die psychoanalytische Pädagogik zur Bewältigung komplexer Problemstellungen in den Hilfen zur Erziehung innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe leisten kann. Ziel ist es, Möglichkeiten der Anwendung psychoanalytischer Konzepte zu erörtern, um bei intensiven pädagogischen Aufgabenstellungen, die über rein verhaltensorientierte Ansätze hinausgehen, professionelle Handlungsalternativen zu schaffen.

  • Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe sowie deren gesetzliche Rahmenbedingungen.
  • Das Paradigma der Lebensweltorientierung als theoretischer Bezugsrahmen.
  • Geschichte, Theorien und Methoden der psychoanalytischen Pädagogik (z.B. Containment, szenisches Verstehen).
  • Analyse und Diskussion der Anwendung psychoanalytischer Methoden anhand konkreter Hilfsformen wie Erziehungsberatung, Tagesgruppen und Heimerziehung.
  • Personelle und konzeptionelle Anforderungen an die Implementierung psychoanalytischer Ansätze in der sozialen Praxis.

Auszug aus dem Buch

1.0 Kinder- und Jugendhilfe

Um die Fragestellung dieser Arbeit beantworten zu können, wird in diesem Abschnitt, nach einem kurzen Überblick über die Kinder- und Jugendhilfe im Allgemeinen, das Feld der Hilfen zur Erziehung thematisiert.

Das Gesetz, auf dem die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland fußt, trat 1991 in den alten Bundesländern bzw. 1990 in den neuen Bundesländern, als das achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII) in Kraft (vgl. Jordan/ Maykus/ Stuckstätte 2015: 82). Das Kinder- und Jugendhilfegesetz reformierte die Kinder- und Jugendhilfe, welche zuvor von dem Kinder- und Jugendwohlfahrtsgesetz bestimmt wurde.

Der zweite Paragraph des SGB VIII zählt die Leistungen auf, welche von der Jugendhilfe erbracht werden sollen. Diese reichen von der Tagesbetreuung von Kindern, über die Hilfen zur Erziehung, welche auch die stationäre Unterbringung von Kindern und Jugendlichen beinhaltet, bis hin zur Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen bei akuter Kindeswohlgefährdung. Die Jugendhilfe wird im SGB VIII in den Paragraphen 11 bis 60 definiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Kinder- und Jugendhilfe und Darlegung der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Beitragsmöglichkeiten psychoanalytischer Pädagogik.

1.0 Kinder- und Jugendhilfe: Überblick über die gesetzlichen Grundlagen (SGB VIII) und die verschiedenen Formen der Hilfen zur Erziehung, eingebettet in das Paradigma der Lebensweltorientierung.

2.0 Psychoanalytische Pädagogik: Darstellung der Entstehungsgeschichte sowie zentraler Theorien und Methoden, einschließlich Ich-Psychologie, Übertragungskonzepte, Containment und Supervision.

3.0 Anwendung der psychoanalytischen Pädagogik auf die Hilfen zur Erziehung: Diskussion der Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Erziehungsberatung, Tagesgruppen und Heimerziehung unter Einbeziehung von Fallbeispielen.

4.0 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Reflexion über die Bedeutung der konzeptionellen Gestaltung für die Praxis.

Schlüsselwörter

Kinder- und Jugendhilfe, Hilfen zur Erziehung, SGB VIII, Lebensweltorientierung, Psychoanalytische Pädagogik, Ich-Psychologie, Übertragung, Gegenübertragung, Containment, Milieutherapie, Erziehungsberatung, Tagesgruppe, Heimerziehung, Supervision, Soziale Arbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie psychoanalytische Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe, speziell in den Hilfen zur Erziehung, als Lösungsansatz für komplexe pädagogische Herausforderungen dienen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von pädagogischem Handeln mit psychoanalytischen Konzepten, dem Paradigma der Lebensweltorientierung und der Analyse spezifischer Hilfsformen wie Tagesgruppen und Heimerziehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, zu klären, welchen Beitrag die psychoanalytische Pädagogik zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien in schwierigen Lebenslagen leisten kann, die über rein standardisierte pädagogische Maßnahmen hinausgehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die theoretische Konzepte diskutiert und anhand von Fallbeispielen aus der Fachliteratur auf ihre praktische Relevanz hin untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Darstellung der Grundlagen (Kinder- und Jugendhilfe, Psychoanalytische Pädagogik) und einen anschließenden Diskussionsteil, in dem diese Theorien auf konkrete Arbeitsfelder (Erziehungsberatung, Tagesgruppe, Heimerziehung) angewendet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kinder- und Jugendhilfe, Lebensweltorientierung, Psychoanalytische Pädagogik, Containment, Übertragung und Hilfen zur Erziehung.

Wie unterscheidet sich die psychoanalytische Pädagogik von der therapeutischen Arbeit?

Die Arbeit verdeutlicht, dass psychoanalytische Pädagogik im Arbeitsalltag eher eine reflexive Haltung und bestimmte Instrumente zur Beziehungsgestaltung nutzt, anstatt eine klinische Therapie im isolierten Setting durchzuführen.

Welche Bedeutung kommt der Supervision zu?

Supervision ist essenziell, um die durch die Arbeit mit komplexen Fällen ausgelösten Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene bei den Professionellen zu reflektieren und so die Handlungsfähigkeit zu sichern.

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Résumé des informations

Titre
Psychoanalytische Pädagogik im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe
Sous-titre
Welchen Beitrag kann die psychoanalytische Pädagogik für die Kinder- und Jugendhilfe leisten?
Université
Protestant University of Applied Sciences Darmstadt
Note
1,0
Auteur
Manuel Stoewe (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
65
N° de catalogue
V387965
ISBN (ebook)
9783668618565
ISBN (Livre)
9783668618572
Langue
allemand
mots-clé
Psychoanalyse Psychoanalytische Pädagogik HzE Heimerziehung Pädagogik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Manuel Stoewe (Auteur), 2017, Psychoanalytische Pädagogik im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387965
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