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Exzerpt aus Jean Jacques Rousseaus Klassiker "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts"

Title: Exzerpt aus Jean Jacques Rousseaus Klassiker "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts"

Excerpt , 2016 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: René Schwung (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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Jede Gesellschaft kann nur aufgrund eines gemeinsamen Vertrages bestehen. Dies ist Voraussetzung für jede moderne Gesellschaft und ist dennoch zugleich eine unvergleichlich radikale Forderung. Sein Gedanke setzt eine natürliche Würde des einzelnen Menschen voraus und die Freiheit auf Selbstbestimmung. Mit seinen Ideen gilt Rousseaus Werk auch als ein Funken, welcher für die Revolution maßgeblich war.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Erstes Buch
    • Freiheit und Band
    • Unterordnung und Unterwerfung
    • Vom Gesellschaftsvertrag
    • Vom Souverän
    • Besitz
  • Zweites Buch
    • Unveräußerlichkeit der Souveränität
    • Irren des Gemeinwillens
    • Grenzen der souveränen Gewalt
    • Recht über Leben und Tod
    • Das Gesetz
    • Der Gesetzgeber
    • Volk und seine Entwicklung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Jean-Jacques Rousseaus Werk „Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts“ erörtert die Entstehung und Funktionsweise des Staates, die Natur des Menschen und die Rolle des Gemeinwillens. Das Werk befasst sich mit der Frage, wie ein gesellschaftlicher Zusammenschluss möglich ist, ohne die natürliche Freiheit des Individuums zu beeinträchtigen.

  • Der Gesellschaftsvertrag als Grundlage der Staatsordnung
  • Die Natur des Menschen und die Abgrenzung von natürlicher und bürgerlicher Freiheit
  • Der Souverän als Ausdruck des Gemeinwillens und seine Grenzen
  • Die Rolle des Gesetzes und die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit
  • Die Herausforderungen und Möglichkeiten der politischen Gestaltung einer Gesellschaft

Zusammenfassung der Kapitel

Erstes Buch

Im ersten Buch erörtert Rousseau die Natur des Menschen und die Notwendigkeit eines Gesellschaftsvertrags. Er argumentiert, dass der Mensch von Natur aus frei geboren wird, aber überall in Ketten liegt, da gesellschaftliche Ordnungen die natürliche Freiheit des Individuums einschränken. Der Gesellschaftsvertrag dient dazu, diese Einschränkungen zu rechtfertigen und gleichzeitig eine Form des Zusammenlebens zu ermöglichen, welche die individuelle Freiheit respektiert. Das Buch beleuchtet außerdem die Rolle des Souveräns und die Grenzen der staatlichen Macht.

Zweites Buch

Das zweite Buch befasst sich mit den Eigenschaften und der Ausübung der souveränen Macht. Rousseau betont, dass die Souveränität unveräußerlich ist und nicht geteilt werden kann. Er erörtert die Herausforderungen, die mit der Anwendung des Gemeinwillens verbunden sind, und die Grenzen, die die staatliche Macht nicht überschreiten darf. Rousseau behandelt außerdem die Rolle des Gesetzes und die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit.

Schlüsselwörter

Die zentralen Themen des Werkes lassen sich mit den folgenden Schlüsselbegriffen beschreiben: Gesellschaftsvertrag, Naturzustand, natürliche Freiheit, bürgerliche Freiheit, Souverän, Gemeinwille, Gesetz, Rechtsstaatlichkeit, politische Gemeinschaft, Staatsordnung, Macht, Freiheit, Gleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Kernaussage von Rousseaus „Gesellschaftsvertrag“?

Rousseau postuliert, dass eine rechtmäßige politische Ordnung nur auf einem Vertrag basieren kann, bei dem das Individuum seine natürliche Freiheit aufgibt, um bürgerliche Freiheit und Gleichheit im Staat zu gewinnen.

Was versteht Rousseau unter dem „Gemeinwillen“ (Volonté générale)?

Der Gemeinwille ist der Ausdruck des gemeinsamen Interesses der Bürger und bildet die Grundlage für die Souveränität und die Gesetzgebung.

Ist die Souveränität laut Rousseau teilbar?

Nein, Rousseau betont, dass die Souveränität unveräußerlich und unteilbar ist, da sie direkt vom Volk als Souverän ausgeht.

Welche Rolle spielt der Gesetzgeber?

Der Gesetzgeber hat die Aufgabe, dem Volk Gesetze zu geben, die dem Gemeinwillen entsprechen, ohne dabei selbst über souveräne Macht zu verfügen.

Wie grenzt Rousseau natürliche von bürgerlicher Freiheit ab?

Natürliche Freiheit ist nur durch die Stärke des Individuums begrenzt; bürgerliche Freiheit hingegen wird durch den Gemeinwillen begrenzt und durch Gesetze geschützt.

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Details

Title
Exzerpt aus Jean Jacques Rousseaus Klassiker "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts"
College
University of Linz  (Sozial- und Gesellschaftspolitik)
Course
Politische Ideenlehre
Grade
1,3
Author
René Schwung (Author)
Publication Year
2016
Pages
10
Catalog Number
V388122
ISBN (eBook)
9783668625488
Language
German
Tags
Rousseau Gesellschaftsvertrag Vertragstheoretiker Demokratie Aristokratie Oligarchie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
René Schwung (Author), 2016, Exzerpt aus Jean Jacques Rousseaus Klassiker "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388122
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